
Ökopunkte im Naturraum D61
Fränkische Alb
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten im Naturraum D61. greeNature solutions begleitet Sie als Full-Service-Partner durch die gesamte Kompensation nach BayKompV, von der Fränkischen Schweiz bis ins Altmühltal.
Der Naturraum D61 im Überblick
Der Naturraum D61, die Fränkische Alb, zieht sich als weiter Bogen durch Nordbayern, vom Obermain im Norden über die Fränkische Schweiz und die Hersbrucker Alb bis ins Altmühltal und an die Donau im Süden. Als Teil des süddeutschen Schichtstufenlandes bildet sie eine gehobene Karsthochfläche, deren Plateaus überwiegend zwischen rund 500 und über 650 Metern liegen.
Landschaftsprägend ist der Weiße Jura (Malm) mit seinen hellen Kalksteinen und Dolomiten, den letzten Resten großer Schwammriffe aus dem Jurameer. Die Verkarstung hat eine unverwechselbare Formenwelt geschaffen, mit Dolomitfelsen, Höhlen, Dolinen, Trockentälern und Karstquellen. Weil das Niederschlagswasser rasch in den Untergrund versickert, zählen die Hochflächen zu den wasserarmen Landschaften Bayerns.
Aus der jahrhundertelangen Schafbeweidung sind Wacholderheiden und Kalkmagerrasen hervorgegangen, die zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas gehören. Dazu treten orchideenreiche Buchen- und Kiefernwälder auf den Kalkscherbenböden, Felsvegetation an den Dolomitwänden und Karsthöhlen, die als Winterquartiere für Fledermäuse eine überregionale Rolle spielen.
Die tief eingeschnittenen Täler von Wiesent, Pegnitz, Altmühl und Laber gliedern die Alb und begleiten sie mit naturnahen Fließgewässern. Große Teile sind als Naturpark Altmühltal und Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst sowie als Natura-2000-Gebiete geschützt. Diese Vielfalt aus Trocken- und Feuchtlebensräumen eröffnet ein breites Spektrum hochwertiger Kompensationsmaßnahmen nach BayKompV.

📍 Enthaltene Landkreise
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Fränkische Schweiz: Dolomitfelsen, Burgen und zahlreiche Höhlen im Norden der Alb
- Naturpark Altmühltal: einer der größten Naturparks Bayerns in der Südlichen Frankenalb
- Wacholderheiden und Kalkmagerrasen als artenreiche Relikte historischer Schafbeweidung
- Karstlandschaft mit Trockentälern, Dolinen und ergiebigen Karstquellen
- Dolomitfelsen als bayernweit bedeutende Brutplätze von Uhu und Wanderfalke
- Karsthöhlen und Stollen als wichtige Winterquartiere für Fledermäuse
- Orchideenreiche Buchen- und Kiefernwälder auf den Weißjura-Hochflächen
✅ greeNature in der Region
greeNature kennt die naturschutzfachlichen Anforderungen der Fränkischen Alb und die zuständigen Behörden in Ober- und Mittelfranken, der Oberpfalz sowie in Ober- und Niederbayern. Unser Team in Süddeutschland begleitet Sie vor Ort bei Flächenauswahl, Maßnahmenplanung und der langfristigen Sicherung im Naturraum D61.
Typische Maßnahmen im Naturraum D61
Wacholderheiden & Kalkmagerrasen
Erhalt und Wiederherstellung offener Trockenbiotope durch Schaf- und Ziegenbeweidung sowie Entbuschung. Diese Lebensräume zählen zu den artenreichsten der Alb und erzielen nach BayKompV hohe Aufwertungswerte.
Naturnaher Waldumbau
Entwicklung standortgerechter, totholzreicher Buchen- und Mischwälder auf den Weißjura-Hochflächen, klimaresilient und strukturreich als Lebensraum für Specht- und Fledermausarten.
Streuobstwiesen
Anlage und Pflege von Streuobstbeständen an Albrändern und Talhängen mit regionalen Obstsorten und extensivem Unterwuchs, Lebensraum für Wendehals, Gartenrotschwanz und Wildbienen.
Gewässer- und Quellrenaturierung
Renaturierung der Karstbäche und Kalktuffquellen in den Tälern von Wiesent, Pegnitz, Altmühl und Laber, mit Ufergehölzen, Sohlanhebung und Auwaldentwicklung für Eisvogel und Groppe.
Artenschutz CEF/FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen für Fledermausquartiere in Höhlen und Stollen, Beruhigung von Felsbrütern und Habitatstrukturen für die Zauneidechse, abgestimmt nach BayKompV und BNatSchG.
Trockenmauern & Lesesteinriegel
Sicherung und Neuanlage von Trockenmauern, Lesesteinriegeln und Säumen der Karst-Kulturlandschaft als Trittsteinbiotope und Vernetzungsstrukturen für Reptilien, Insekten und Ackerwildkräuter.
Geschützte Arten im Fränkische Alb
Fledermäuse in Karsthöhlen
Die zahlreichen Höhlen und Stollen der Alb sind bedeutende Winterquartiere, unter anderem für Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und die seltene Große Hufeisennase. Quartiersicherung und Aufwertung von Jagdhabitaten sind typische Kompensationsbausteine.
Mehr zur Art ›Uhu & Wanderfalke
Die Dolomitfelsen der Fränkischen Alb bilden einen bayernweiten Schwerpunkt für felsbrütende Arten. Besucherlenkung und die Beruhigung von Brutfelsen sichern diese Populationen ab.
Zauneidechse & Schlingnatter
Wärmeliebende Reptilien besiedeln Wacholderheiden, Felsbänder und Trockenmauern. Artenschutzmaßnahmen wie Steinriegel, Sandlinsen und besonnte Saumstrukturen lassen sich als CEF-Maßnahmen umsetzen.
Mehr zur Art ›Apollofalter & Magerrasen-Insekten
Die sonnenexponierten Dolomithänge zählen zu den letzten deutschen Lebensräumen des Apollofalters. Magerrasenpflege sichert diese hochspezialisierten Insektengemeinschaften mit hohem Punktwert nach BayKompV.
Eisvogel in den Flusstälern
An den klaren Karstgewässern von Wiesent, Pegnitz und Altmühl brütet der Eisvogel in Steilufern. Ufergehölzpflege und naturnahe Gewässerentwicklung schaffen Brut- und Nahrungshabitate.
Mehr zur Art ›Kammmolch & Gelbbauchunke
In Karstweihern, Hüteweihern und wechselfeuchten Kleingewässern der Alb leben streng geschützte Amphibien. Die Anlage von Laichgewässern und Tümpelketten ist eine bewährte CEF-Maßnahme.
Mehr zur Art ›Ihr Weg zu Ökopunkten im D61
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in benachbarten Naturräumen
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