
Ökopunkte im Naturraum D59
Fränkisches Keuper-Liasland
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten im Naturraum D59. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation in Mittel- und Oberfranken.
Der Naturraum D59 im Überblick
Der Naturraum D59, Fränkisches Keuper-Liasland, erstreckt sich über das Herz Mittelfrankens und Teile Oberfrankens. Charakteristisch sind die Keuperlandschaft mit Sandsteinhöhen, bewaldete Bergrücken (Steigerwald, Frankenhöhe, Haßberge) und fruchtbare Tallagen.
Die Geologie aus Trias-Keuper, Sandstein, Mergel und Ton, erzeugt eine faszinierende Vielfalt auf kleinstem Raum: Wärmeliebende Trockenbiotope auf Sandsteinhöhen wechseln mit Feuchtwiesen und Auwäldern in den Tälern von Aisch, Zenn, Tauber und Regnitz.
Der Steigerwald, eines der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete Bayerns, liegt im Zentrum des D59. Er ist Naturpark und beherbergt alte Eichen-Hainbuchenwälder mit bedeutenden Populationen des Mittelspechts. Die Frankenhöhe bildet als Wasserscheide zwischen Rhein und Donausystem eine ökologische Brücke.
Besonders wertvoll: der Aischgrund mit seinen Karpfenteichen und Feuchtgebieten, ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Wiesenbrüter wie Kiebitz und Bekassine.

📍 Enthaltene Landkreise
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Steigerwald: größtes zusammenhängendes Laubwaldgebiet Mittelfrankens
- Frankenhöhe: Wasserscheide Rhein / Donausystem (Naturpark)
- Aischgrund: bedeutendes Feuchtgebiet mit Karpfenteichlandschaft
- Trockenbiotope auf Keuper-Sandsteinhalden, Lebensraum Zauneidechse
- Traditionelle Streuobstbestände an fränkischen Hanglagen
- Historische Trockenmauern und Heckenstrukturen
✅ greeNature in der Region
greeNature verfügt über langjährige Erfahrung in Mittelfranken und kennt die regionalen Behörden, Naturschutzanforderungen und Flächenverfügbarkeiten. Unser Team in Süddeutschland ist Ihr direkter Ansprechpartner für Kompensation im Naturraum D59.
Typische Maßnahmen im Naturraum D59
Grünland-Extensivierung
Aischgrund und fränkische Talauen, Umwandlung intensiver Flächen in artenreiche Blumenwiesen und Feuchtwiesen für Kiebitz und Bekassine.
Erstaufforstung
Standortgerechte Eichen-Hainbuchenwälder auf Keuperstandorten, klimaresilient, biodiversitätsfördernd und langfristig gesichert.
Streuobstwiesen
Traditionelle fränkische Kulturlandschaft an Hanglagen, mit regionalen Obstsorten und extensivem Unterwuchs als Lebensraum für Wendehals und Neuntöter.
Artenschutz CEF/FCS
Zauneidechse auf Sandsteinhalden, Feldlerchenfenster in der Agrarlandschaft, Fledermausquartiere in Obstgärten, maßgeschneidert nach BayKompV.
Hecken & Feldgehölze
Biotopvernetzung durch Heckenstrukturen und Feldgehölze in der intensiv genutzten fränkischen Ackerlandschaft, Trittsteinbiotope für Wildbienen und Vögel.
Gewässerrenaturierung
Renaturierung von Aisch, Zenn und Nebengewässern, Ufergehölzpflanzung, Sohlanhebung, Anlage von Tümpeln für Amphibien und Libellen.
Geschützte Arten im Fränkisches Keuper-Liasland
Wiesenbrüter im Aischgrund
Kiebitz, Bekassine und Wiesenpieper nutzen die feuchten Karpfenteichlandschaften als Brut- und Rastgebiet. Typische CEF-Maßnahmen: Flutmulden, Blänken, Grünlandextensivierung.
Mehr zur Art ›Zauneidechse & Schlingnatter
Die Sandsteinhöhen des Keupers sind Rückzugsraum für wärmeliebende Reptilien. Artenschutzmaßnahmen: Anlage von Sandlinsen, Totholzhaufen, Heckenstrukturen als Leitbiotope.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Alte Streuobstbestände und Laubwälder des Steigerwalds sind Lebensraum für Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und Braunes Langohr. Quartier- und Jagdgebietsmaßnahmen möglich.
Mehr zur Art ›Waldvögel im Steigerwald
Mittelspecht, Schwarzspecht und Grauspecht profitieren von alten Eichen-Hainbuchenwäldern. FFH-Gebiet Steigerwald (DE-6029-371) schützt diese Populationen.
Feldlerche & Grauammer
In der offenen Agrarlandschaft D59 sind Feldlerchenfenster, Blühstreifen und Lerchenhügel typische CEF-Maßnahmen für Bau- und Infrastrukturprojekte.
Mehr zur Art ›Wildbienen & Tagfalter
Magere Keuper-Sandrasen und Trockenmauern an Hanglagen beherbergen hochspezialisierte Insektengemeinschaften, wertvoll für Kompensationsmaßnahmen mit hohem Punktwert nach BayKompV.
Ihr Weg zu Ökopunkten im D59
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in benachbarten Naturräumen
Alles zum Naturraum D59
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