
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Worms
Sofort verfügbare Ökopunkte und Ausgleichsflächen für die kreisfreie Stadt Worms, bewertet nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO). greeNature ist bundesweit tätig und kennt die Kompensationspraxis in der Oberrheinebene zwischen Rheinaue, Wonnegau und Pfrimmtal.
Die Stadt Worms im Überblick
Worms ist eine kreisfreie Stadt im Osten von Rheinland-Pfalz und liegt am linken Ufer des Rheins in der Oberrheinischen Tiefebene. Als kreisfreie Stadt nimmt Worms die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr, zuständig ist das Amt für Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung. Regierungsbezirke bestehen in Rheinland-Pfalz seit der Verwaltungsreform im Jahr 2000 nicht mehr.
Naturräumlich gehört das Stadtgebiet zur BfN-Großlandschaft Oberrheinisches Tiefland (D53). Der Osten wird von der weiten Rheinniederung mit Altrheinarmen, Auwaldresten und feuchten Rheinwiesen geprägt, während die westlichen Ortsteile zum lössbedeckten Rand des Wonnegaus ansteigen. Kleinere Fließgewässer wie Pfrimm und Eisbach durchziehen das Stadtgebiet und bieten Renaturierungspotenzial.
Ökologisch bedeutsam ist vor allem die Rheinaue mit dem Naturschutzgebiet Wormser Ried, das Teil des großflächigen FFH-Gebiets Rheinniederung Ludwigshafen, Worms ist. Röhrichte, Altwässer, Auwaldreste und grundwassergespeiste Gräben bilden Lebensräume für zahlreiche Vögel, Amphibien und Libellen. Hinzu kommen Landschaftsschutzgebiete an Pfrimm, Eisbach und im Rheingebiet.
Worms ist ein bedeutender Industrie- und Weinhandelsstandort. Chemische Industrie, verarbeitendes Gewerbe, Logistik am Rheinhafen sowie der traditionsreiche Weinbau des Wonnegaus prägen die Wirtschaft. Wohnbau- und Gewerbeflächen, Infrastruktur und Betriebserweiterungen lösen regelmäßig Eingriffe aus, deren Ausgleich nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der LKompVO zu erbringen ist.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D53 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Rheinniederung Ludwigshafen, Worms mit dem NSG Wormser Ried (Altrhein, Auwaldreste, Röhrichte)
- Naturschutzgebiet Spieß, An der Spießbrücke
- Landschaftsschutzgebiete Rheinhessisches Rheingebiet, Pfrimmaue und Eisbachauen
- Oberrheinische Tiefebene mit Rheinaue, Altwässern und feuchten Rheinwiesen
- Übergang zum lössgeprägten Wonnegau mit warmem, trockenem Oberrheinklima
- Pfrimm und Eisbach als städtische Fließgewässer mit Renaturierungspotenzial
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und in Rheinland-Pfalz mit einem eigenen Standort vertreten. Wir kennen die Landeskompensationsverordnung (LKompVO), den verbindlichen Praxisleitfaden zur Ermittlung des Kompensationsbedarfs und die Führung von Ökokonten im landesweiten Kompensationsverzeichnis (KSP). Für Vorhaben in Worms sichern wir geeignete Flächen, planen naturraumtypische Aufwertungen wie Auen- und Gewässerentwicklung, Grünlandextensivierung und Reptilienbiotope und stimmen sie mit dem Amt für Umweltschutz und Landwirtschaft als Unterer Naturschutzbehörde der Stadt ab. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.
Typische Maßnahmen in der Stadt Worms
Auen- und Altrheinentwicklung
Wiederanbindung und Aufwertung von Altrheinarmen und Gräben in der Rheinniederung, Entwicklung von Röhrichten, Auwald und Flachwasserzonen als Lebensraum für Wasservögel, Amphibien und Libellen.
Entsiegelung und Innenentwicklung
Rückbau versiegelter Flächen im Stadtgebiet, Begrünung und Bodenaufwertung, Ausgleich von Neuversiegelung durch produktionsintegrierte und flächige Entsiegelungsmaßnahmen im urbanen Raum.
Grünland-Extensivierung Rheinwiesen
Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiche Feucht- und Frischwiesen in der Rheinaue, angepasste Mahd und Nassstellen als Brut- und Nahrungshabitat für Wiesenvögel.
Kleingewässer und Amphibienbiotope
Anlage besonnter Laichgewässer, Tümpel und vernetzter Feuchtsenken in Aue und Umland, gezielte Aufwertung für Amphibien einschließlich vorgezogener CEF-Maßnahmen.
Streuobst und Ortsrandeingrünung
Anlage und Pflege von Streuobstbeständen und Gehölzsäumen an den Ortsrändern der westlichen Stadtteile, Nist- und Nahrungshabitat für Höhlenbrüter, Steinkauz und Fledermäuse.
Reptilien- und Saumbiotope
Trockenmauern, Lesesteinriegel, besonnte Böschungen und Säume entlang von Bahndämmen und Wegen als Habitate und Vernetzungsstrukturen für die Zauneidechse.
Geschützte Arten im Nibelungenstadt am nördlichen Oberrhein
Amphibien der Rheinaue
Die feuchten Senken, Altwässer und Gräben der Rheinniederung beherbergen Laubfrosch, Wechselkröte und weitere Amphibien. Neu angelegte Laichgewässer und vernetzte Feuchtbiotope sind bewährte Aufwertungs- und CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Kammmolch
In grundwassernahen Kleingewässern und Auwaldresten der Rheinaue kommt der nach Anhang II der FFH-Richtlinie geschützte Kammmolch vor. Eingriffe in sein Umfeld lösen artenschutzrechtliche Prüfungen und die Anlage von Ersatzlaichgewässern aus.
Mehr zur Art ›Kiebitz und Wiesenvögel
In den feuchten Rheinwiesen und Grünlandflächen der Niederung brütet der Kiebitz. Extensivierung, Nassstellen und angepasste Bewirtschaftung sichern seine Brut- und Rasthabitate als Bestandteil von Kompensationskonzepten.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahndämme, besonnte Böschungen und trockenwarme Säume im Stadtgebiet bieten der Zauneidechse geeignete Habitate. Sie ist eine häufige Zielart bei Bau-, Verkehrs- und Photovoltaikprojekten und erfordert regelmäßig vorgezogene CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus und weitere Arten jagen über Aue, Gärten und Gewässern und beziehen Quartiere in Gebäuden, Kellern und Baumhöhlen. Gebäude- und Gehölzeingriffe lösen Prüfungen nach § 44 BNatSchG aus.
Mehr zur Art ›Eisvogel und Uferarten
An Altrheinarmen, Pfrimm und Eisbach findet der Eisvogel Steilufer und fischreiche Gewässer. Naturnahe Uferentwicklung, Steilwände und die Renaturierung der Fließgewässer stärken seine Bestände.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau und Innenentwicklung
Neue Wohnquartiere, Konversionsflächen und Nachverdichtung im Stadtgebiet führen zu Flächenversiegelung, deren Ausgleich über Ökopunkte und Ausgleichsflächen nach LKompVO zu erbringen ist. greeNature unterstützt bei Bilanzierung und Flächenbereitstellung.
Gewerbe, Logistik und Rheinhafen
Der Rheinhafen und die Gewerbe- und Industrieflächen von Worms werden weiterentwickelt. Betriebserweiterungen, Logistik- und Hallenbauten lösen Eingriffe aus, für die geeignete Kompensationsflächen und Ökopunkte bereitzustellen sind.
Verkehr und Infrastruktur
Ausbau und Erneuerung von Rheinquerungen wie der Nibelungenbrücke (B 47), Ortsumfahrungen sowie Bahn- und Leitungstrassen führen regelmäßig zu Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.
Industrie und Energie
Chemische Industrie und energetische Vorhaben, darunter Freiflächen-Photovoltaik im Umland, erzeugen Kompensationsbedarf nach LKompVO und können artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen erforderlich machen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Worms
Ökopunkte in der Stadt Worms anfragen
Wir erstellen Ihnen zeitnah ein transparentes Angebot mit passenden Ökopunkten auf Vorrat in der Stadt Worms.