
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Vulkaneifel
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Kompensationsflächen. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Ausgleich und Ersatz nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) in der Vulkaneifel.
Der Landkreis Vulkaneifel im Überblick
Der Landkreis Vulkaneifel liegt im Nordwesten von Rheinland-Pfalz und bildet das Herz der vulkanisch geprägten Eifel. Kreisstadt und größte Stadt ist Daun, weitere Zentren sind Gerolstein, Hillesheim und Kelberg. Auf rund 912 Quadratkilometern leben etwa 59.000 Menschen in drei Verbandsgemeinden (Daun, Gerolstein und Kelberg) mit zusammen 109 Ortsgemeinden. Rheinland-Pfalz ist nicht in Regierungsbezirke gegliedert, sodass der Kreis unmittelbar dem Land zugeordnet ist.
Namensgebend ist der junge Eifelvulkanismus. Zahlreiche Maare, darunter die Dauner Maare (Gemündener, Weinfelder und Schalkenmehrener Maar) sowie das Pulvermaar bei Gillenfeld, dazu Schlackenkegel und Trockenmaare prägen die Landschaft. Der devonische Schiefer- und Kalkuntergrund des Rheinischen Schiefergebirges wird von Basalt-, Lava- und Tuffdecken überlagert. Der gesamte Kreis gehört zum UNESCO Global Geopark Vulkaneifel.
Ökologisch reicht das Spektrum von den nährstoffarmen Maarseen und ihren Verlandungszonen über Kalkmagerrasen und Wacholderheiden der Kalkeifel um Hillesheim bis zu naturnahen Buchenwäldern und den Bachtälern von Kyll, Lieser und Salm. Herausragend ist das FFH-Gebiet Eifelmaare (DE-5807-302), das sich über rund 1.200 Hektar auch in die Nachbarkreise erstreckt. Diese Lebensräume sind Rückzugsraum unter anderem für Wildkatze, Schwarzstorch, mehrere Fledermausarten und seltene Amphibien.
Wirtschaftlich prägen Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, die Mineralwassergewinnung (Gerolsteiner Brunnen), der Abbau vulkanischer Rohstoffe sowie ein starker Ausbau der Windenergie auf den Eifelhochflächen die Region. Solche Vorhaben lösen regelmäßig Eingriffe nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, deren Ausgleich sich in Rheinland-Pfalz nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) mit Biotopwertpunkten bemisst. greeNature ordnet Ihr Vorhaben fachlich ein und stellt geeignete Ausgleichsflächen bereit.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- UNESCO Global Geopark Vulkaneifel mit Maaren, Trockenmaaren und jungen Vulkanbauten
- FFH-Gebiet Eifelmaare (DE-5807-302), rund 1.200 Hektar über drei Landkreise
- Dauner Maare (Gemündener, Weinfelder und Schalkenmehrener Maar) und Pulvermaar bei Gillenfeld
- Kalkeifel um Hillesheim mit Kalkmagerrasen und Wacholderheiden
- Naturnahe Bachtäler von Kyll, Lieser und Salm als Fließgewässerlebensräume
- Vogelschutzgebiet am Sangweiher bei Daun als Rast- und Brutgewässer
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsprojekte in der Vulkaneifel und der übrigen Eifel. Wir kennen die Landeskompensationsverordnung (LKompVO) von Rheinland-Pfalz, die Bewertung mit Biotopwertpunkten und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun aus der laufenden Projektarbeit.
Typische Maßnahmen im Landkreis Vulkaneifel
Fließgewässerrenaturierung
Rückbau von Verbauungen und Anlage von Ufergehölzen an Kyll, Lieser und Salm, dazu die Wiederanbindung von Auen. So entstehen Lebensräume für Eisvogel, Amphibien und die heimische Fischfauna.
Maare und Feuchtgebiete
Pflege und Entwicklung der Verlandungszonen an Maaren und Trockenmaaren, Wiedervernässung entwässerter Feuchtflächen und Entnahme standortfremder Gehölze zugunsten von Röhrichten, Seggenrieden und Kleingewässern.
Kalkmagerrasen und Bergwiesen
Erhalt und Wiederherstellung artenreicher Kalkmagerrasen und Wacholderheiden der Kalkeifel durch Entbuschung, extensive Beweidung und angepasste Mahd, ein wichtiger Lebensraum für Insekten und Orchideen.
Naturnaher Waldumbau
Umbau von Fichtenforsten und von Schadflächen nach Sturm und Borkenkäfer in standortgerechte Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder mit Förderung von Alt- und Totholz.
Streuobst und Hecken
Neuanlage und Pflege von Streuobstbeständen und Hecken in der Eifeler Kulturlandschaft als Biotopverbund und Lebensraum für Vögel, Fledermäuse und Insekten.
Artenschutz CEF und FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen für Wildkatze, Fledermäuse, Amphibien und Schwarzstorch, von Waldkorridoren über Quartiere bis zu besonnten Laichgewässern, als vorgezogene CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Geschützte Arten im Vulkaneifel und Eifelmaare
Wildkatze
Die zusammenhängenden Laubwälder der Eifel zählen zu den bedeutendsten Wildkatzenvorkommen Deutschlands. Waldverbund, vernetzte Gehölzstrukturen und störungsarme Rückzugsräume sind typische Maßnahmen für die streng geschützte Art.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Buchenwälder, Höhlen, alte Stollen und Kellergewölbe bieten Quartiere für Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus und Braunes Langohr. Quartiersicherung und Jagdhabitatpflege sind gängige CEF-Maßnahmen bei Bau- und Sanierungsvorhaben.
Mehr zur Art ›Amphibien
In den Bachtälern und an Kleingewässern der Vulkaneifel leben Geburtshelferkröte und Gelbbauchunke. Die Anlage besonnter, vernetzter Laichgewässer im räumlichen Zusammenhang sichert ihre Fortpflanzungsstätten.
Mehr zur Art ›Kammmolch an Maaren
Der Kammmolch (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) besiedelt größere, fischfreie Stillgewässer mit reicher Unterwasservegetation. Verlandungsbereiche der Maare und neu angelegte Weiher sind bewährte Ersatzlebensräume.
Mehr zur Art ›Schwarzstorch
Der störungsempfindliche Schwarzstorch brütet in den ruhigen, gewässerreichen Waldgebieten der Eifel. Der Erhalt naturnaher Bachtäler und ungestörter Altholzbestände sichert seinen Lebensraum, besonders im Umfeld von Windenergievorhaben.
Mehr zur Art ›Eisvogel
An den klaren Fließgewässern wie Kyll und Lieser jagt der Eisvogel. Naturnahe Ufer mit Steilwänden für die Brutröhren und ein guter Fischbestand sind entscheidend und guter Ansatzpunkt für Gewässerrenaturierungen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Windenergie auf den Eifelhochflächen
Der Ausbau der Windenergie ist in der Vulkaneifel der stärkste Auslöser von Kompensationsbedarf. Neue Windparks auf den bewaldeten Hochlagen erfordern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen, etwa für Schwarzstorch und Fledermäuse. greeNature stellt die passenden Flächen bereit und begleitet die Behördenabstimmung.
Infrastruktur und Verkehr
Ausbau und Sanierung von Bundes- und Landesstraßen, Ortsumgehungen und Brückenbauwerke in den Flusstälern lösen Eingriffe aus, deren Ausgleich nach der LKompVO zu erbringen ist.
Rohstoffgewinnung und Mineralwasser
Der Abbau vulkanischer Gesteine (Basalt, Lava, Tuff) sowie die Mineralwassergewinnung im Raum Gerolstein sind mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden und erfordern Renaturierungs- und Ausgleichskonzepte.
Siedlung, Gewerbe und Tourismus
Wohn- und Gewerbegebiete sowie touristische Vorhaben rund um die Maare erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer geeigneter Flächen können hier als Flächenanbieter auftreten.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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