
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Südliche Weinstraße
Sofort verfügbare Ökopunkte und Ausgleichsflächen im Landkreis Südliche Weinstraße, bewertet nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO). greeNature ist Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation zwischen Pfälzerwald und Oberrheinebene.
Der Landkreis Südliche Weinstraße im Überblick
Der Landkreis Südliche Weinstraße liegt in der Südpfalz und umschließt die kreisfreie Stadt Landau in der Pfalz, in der auch die Kreisverwaltung ihren Sitz hat. Landau selbst gehört als kreisfreie Stadt nicht zum Landkreis. Regierungsbezirke bestehen in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2000 nicht mehr, zuständig ist unmittelbar die Kreisverwaltung.
Landschaftlich ist der Kreis zweigeteilt. Im Westen prägt der Pfälzerwald mit seinen Buntsandsteinhöhen das Bild, rund 43 Prozent der Kreisfläche sind bewaldet. Nach Osten schließt sich am Haardtrand eine klimatisch begünstigte Weinbauzone an, die in die fruchtbare Oberrheinebene mit Löss- und Sandböden übergeht.
Ökologisch bedeutsam ist der deutsche Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen mit dem FFH-Gebiet Biosphärenreservat Pfälzerwald (DE 6812-301) sowie die Vogelschutzgebiete am Haardtrand und im Pfälzerwald. Der Haardtrand mit der Weinstraße zählt zu den bundesweiten Hotspots der biologischen Vielfalt.
Wirtschaftlich prägen der Weinbau, der Tourismus entlang der Deutschen Weinstraße sowie Gewerbe, Logistik und Verkehr in der Rheinebene den Landkreis. Rebflurbereinigungen, Siedlungs- und Verkehrsvorhaben sowie Freiflächen-Photovoltaik erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der LKompVO.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D53 ›
Zum Naturraum D51 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, deutscher Teil seit 1998, größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands
- FFH-Gebiet Biosphärenreservat Pfälzerwald (DE 6812-301), naturnahe Buntsandsteinwälder und Felslebensräume
- Vogelschutzgebiete Haardtrand und Pfälzerwald mit Brutvorkommen von Schwarzstorch und Wanderfalke
- Haardtrand-Weinstraße als bundesweiter Hotspot der biologischen Vielfalt (Nr. 11), wärmeliebende Arten in Weinbergslagen
- Fließgewässer Queich, Klingbach und Otterbach mit Bach- und Auenlebensräumen zwischen Pfälzerwald und Rhein
- Trockenmauern, Weinbergsbrachen und Magerrasen am Übergang von Wald zur Rheinebene
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsprojekte auch in der Südpfalz. Wir kennen die Landeskompensationsverordnung, den Praxisleitfaden zur Ermittlung des Kompensationsbedarfs und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße aus der laufenden Projektarbeit.
Typische Maßnahmen im Landkreis Südliche Weinstraße
Weinbergsbrachen & Trockenmauern
Entwicklung besonnter Weinbergsbrachen, Trockenmauern und Magerrasen am Haardtrand als Lebensraum für Zauneidechse, Wildbienen und wärmeliebende Insekten, oft als CEF-Maßnahme bei Rebflurbereinigungen.
Streuobstwiesen
Anlage und Pflege traditioneller Streuobstbestände am Übergang von Weinbergen zur Rheinebene, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und höhlenbewohnende Fledermäuse.
Waldumbau im Pfälzerwald
Anreicherung mit Alt- und Totholz, Förderung standortgerechter Buntsandsteinwälder und Habitatbäume für Wildkatze, Haselmaus, Fledermäuse und Schwarzstorch.
Gewässerrenaturierung
Wiederherstellung naturnaher Ufer und Auenstrukturen an Queich, Klingbach und Otterbach, Laich- und Bruthabitate für Amphibien und Eisvogel.
Grünlandextensivierung Rheinebene
Umwandlung intensiv genutzter Acker- und Grünlandflächen in artenreiche Feucht- und Frischwiesen der Oberrheinebene, Lebensraum für Wiesenbrüter und Amphibien.
Entsiegelung & Biotopverbund
Rückbau versiegelter Flächen und Anlage von Hecken- und Trittsteinstrukturen in der ausgeräumten Feldflur, Vernetzung von Lebensräumen zwischen Wald und Rhein.
Geschützte Arten im Südpfalz zwischen Pfälzerwald, Haardtrand und Oberrheinebene
Wildkatze
Der Pfälzerwald ist ein bundesweit bedeutender Verbreitungsschwerpunkt der Europäischen Wildkatze. Strukturreiche Wälder mit Alt- und Totholz sowie unzerschnittene Waldkomplexe sind zentrale Zielhabitate von Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Weinbergslagen, Trockenmauern und Bahndämme am Haardtrand bieten der Zauneidechse besonnte Lebensräume. Bei Eingriffen ist sie eine häufige Zielart für CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Der Pfälzerwald und seine Felskeller, Stollen und alten Waldbestände beherbergen zahlreiche Fledermausarten wie Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus. Quartiersicherung und Jagdhabitate sind typische Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Haselmaus
Die Haselmaus besiedelt strukturreiche Waldränder, Gebüsche und Niederwälder des Pfälzerwaldes. Der Erhalt durchgängiger Gehölzstrukturen ist entscheidend für ihren Schutz bei Eingriffen.
Mehr zur Art ›Amphibien
Gelbbauchunke in den Wäldern des Pfälzerwaldes sowie Laubfrosch und weitere Arten in den Auen und Kleingewässern der Rheinebene. Neu angelegte Laichgewässer sind häufige Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Schwarzstorch
Der Schwarzstorch brütet in den ruhigen, gewässerreichen Waldbereichen des Pfälzerwaldes und nutzt Bäche und Feuchtwiesen als Nahrungshabitat. Störungsarme Waldkomplexe und intakte Fließgewässer sind für ihn maßgeblich.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Verkehrsinfrastruktur
Der Ausbau der B10 im Queichtal, die A65 als Nord-Süd-Achse sowie Ortsumgehungen und Straßensanierungen lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus. greeNature begleitet Kompensationsbedarf im Zusammenspiel von Wald- und Auenlebensräumen.
Weinbau & Rebflurbereinigung
Rebflurbereinigungen und Wegebaumaßnahmen in den Weinbaulagen am Haardtrand greifen in Trockenlebensräume und Böschungsstrukturen ein. Häufig sind CEF-Maßnahmen für Zauneidechse und wärmeliebende Arten erforderlich.
Gewerbe & Logistik
Gewerbe- und Logistikansiedlungen in der Rheinebene rund um Landau und Herxheim erzeugen Flächenverbrauch und Versiegelung. Der Kompensationsbedarf wird über die LKompVO in Biotopwertpunkten ermittelt.
Erneuerbare Energien
Freiflächen-Photovoltaik auf Ackerflächen der Rheinebene und Windkraftstandorte in den Randlagen zum Pfälzerwald erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Südliche Weinstraße
Ökopunkte im Landkreis Südliche Weinstraße anfragen
Wir erstellen Ihnen zeitnah ein transparentes Angebot mit passenden Ökopunkten auf Vorrat im Landkreis Südliche Weinstraße.