
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Mayen-Koblenz
Sofort verfügbare Ökopunkte auf Vorrat aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für Kompensation nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz zwischen Osteifel, Mittelrhein und Terrassenmosel.
Der Landkreis Mayen-Koblenz im Überblick
Der Landkreis Mayen-Koblenz liegt im nördlichen Rheinland-Pfalz am Zusammenfluss von Rhein und Mosel und umschließt ringförmig die kreisfreie Stadt Koblenz, in der auch die Kreisverwaltung ihren Sitz hat. Mit rund 217.000 Einwohnern ist er der bevölkerungsreichste Landkreis des Landes und gliedert sich in drei verbandsfreie Städte (Andernach, Mayen, Bendorf) sowie sieben Verbandsgemeinden mit insgesamt 87 Städten und Ortsgemeinden.
Landschaftlich reicht der Kreis von der vulkanisch geprägten Osteifel über das Mittelrheinische Becken bis an die Terrassenmosel. Das osteifeler Vulkanfeld hat mit Maaren, Basaltkuppen und Tuffdecken eine einzigartige Geologie hinterlassen, sichtbar am Laacher See, dem mit rund 330 Hektar größten Maar der Eifel. Warme, trockene Hangterrassen an Rhein und Mosel wechseln sich mit den kühleren Hochflächen von Maifeld und Vordereifel ab.
Ökologisch bedeutsam ist die Verzahnung aus Vulkanlandschaft, Fluss- und Waldbiotopen. Der Landkreis weist 26 Naturschutzgebiete auf. Ein herausragendes Natura-2000-Gebiet sind die unterirdischen Basaltbrüche von Mayen und Niedermendig (FFH-Gebiet DE-5609-301), eines der bedeutendsten Fledermausquartiere Mitteleuropas, in dem zeitweise mehrere zehntausend Tiere aus bis zu 16 Arten überwintern.
Wirtschaftlich prägen der Rohstoffabbau der Osteifel (Basalt, Bims, Lava, Tuff), Industriestandorte im Raum Andernach und Mülheim-Kärlich, Verkehrsachsen entlang von Rhein und Mosel sowie der Siedlungsdruck im Umland von Koblenz das Kreisgebiet. Diese Vorhaben lösen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO) aus.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Unterirdische Basaltbrüche Mayen und Niedermendig (DE-5609-301), eines der bedeutendsten Fledermausquartiere Mitteleuropas mit bis zu 16 Arten
- Laacher See, größtes Maar der Eifel (rund 330 ha), Zentrum des osteifeler Vulkanfeldes
- Vulkanlandschaft der Osteifel und Pellenz mit Bims-, Basalt- und Tuffvorkommen
- Terrassenmosel mit Trockenmauern, Weinbergslagen und wärmeliebenden Lebensgemeinschaften
- Nettetal und weitere Fließgewässer als Biotopverbund zwischen Eifel und Rhein
- Geysir Andernach am Namedyer Werth, Kaltwassergeysir mit angrenzenden Rheinauen
- 26 Naturschutzgebiete, Anteil an der Hohen Acht als höchster Erhebung der Eifel
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und in Rheinland-Pfalz mit den Anforderungen der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) und dem landesweiten Biotopwertverfahren vertraut. Wir stimmen uns mit der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ab, kennen die naturräumlichen Besonderheiten von Osteifel, Mittelrhein und Mosel und identifizieren geeignete Kompensationsflächen für Ihr Vorhaben.
Typische Maßnahmen im Landkreis Mayen-Koblenz
Fledermausquartiere sichern
Erhalt und Optimierung unterirdischer Basaltstollen und Keller als Winterquartiere, etwa im Umfeld des Mayener Grubenfeldes, ergänzt um Quartierbäume und Sommerlebensräume für Arten des Anhangs II und IV der FFH-Richtlinie.
Trockenmauern & Weinbergsbrachen
Wiederherstellung von Trockenmauern und Rebbrachen an den warmen Terrassen von Mosel und Rhein, Lebensraum für Zauneidechse, Mauereidechse und wärmeliebende Insekten.
Grünland-Extensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Flächen auf Maifeld und Eifelhochflächen in artenreiche Wiesen und Weiden, Aufwertung nach dem Biotopwertverfahren der LKompVO.
Streuobst & Hecken
Anlage und Pflege von Streuobstwiesen und Heckenstrukturen in Vordereifel und Pellenz, Trittsteinbiotope für Steinkauz, Neuntöter und Wildbienen in der offenen Kulturlandschaft.
Gewässerrenaturierung
Revitalisierung von Nette, Elz und weiteren Mosel- und Rheinzuflüssen, naturnahe Uferstrukturen und Steilwände als Bruthabitat für den Eisvogel.
Waldumbau & Biotopverbund
Entwicklung standortgerechter Laubmischwälder in der Eifel und Vernetzung von Waldlebensräumen zur Förderung von Wildkatze und Schwarzstorch.
Geschützte Arten im Osteifel, Mittelrhein und Terrassenmosel
Fledermäuse
Die unterirdischen Basaltbrüche von Mayen und Niedermendig zählen zu den wichtigsten Fledermausquartieren Mitteleuropas. Nachgewiesen sind unter anderem Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus und Wimperfledermaus. CEF-Maßnahmen sichern Quartiere und Jagdhabitate nach § 44 BNatSchG.
Mehr zur Art ›Wildkatze
Die zusammenhängenden Laubwälder der Eifel sind Lebensraum der Europäischen Wildkatze (Anhang IV FFH-Richtlinie). Waldrandgestaltung, Totholz und Biotopverbund zwischen den Waldkomplexen sind typische Aufwertungsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Sonnenexponierte Vulkanhänge, Steinbrüche, Bahndämme und Weinbergsbrachen bieten Lebensraum für die Zauneidechse. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Abbauvorhaben, für die CEF-Maßnahmen wie Lesesteinhaufen und Saumstrukturen angelegt werden.
Mehr zur Art ›Kammmolch & Amphibien
Maare, Abgrabungsgewässer und Tümpel der Osteifel beherbergen Kammmolch, Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte. Neu angelegte Kleingewässer und die Vernetzung von Laichhabitaten sind bewährte Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel
An Nette, Mosel und den Rheinzuflüssen brütet der Eisvogel in naturnahen Uferabbrüchen. Renaturierte Gewässerabschnitte und modellierte Steilwände schaffen dauerhaft geeignete Bruthabitate.
Mehr zur Art ›Schwarzstorch
Die störungsarmen Waldbäche und Feuchtwälder der Eifel bieten dem Schwarzstorch Nahrungs- und Bruthabitate. Der Schutz von Horststandorten und die Aufwertung von Waldgewässern sind hier typische FCS-orientierte Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Rohstoffabbau der Osteifel
Der Abbau von Basalt, Bims, Lava und Tuff in Pellenz, Mendig und Umgebung hat lange Tradition. Erweiterungen und neue Abgrabungen erfordern naturschutzrechtliche Kompensation nach LKompVO sowie artenschutzrechtliche Maßnahmen für Reptilien, Amphibien und Fledermäuse.
Verkehrsinfrastruktur
Bundes- und Landesstraßen entlang von Rhein und Mosel, Ortsumgehungen sowie der Ausbau und die Instandsetzung von Bahnstrecken lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, häufig kombiniert mit Biotopverbund und Gewässerrenaturierung.
Energie & Erneuerbare
Windenergie auf den Höhen von Maifeld und Eifel sowie Photovoltaik-Freiflächenanlagen erfordern Kompensation und, bei betroffenen windkraftsensiblen Arten, CEF- und FCS-Maßnahmen für Fledermäuse und Greifvögel.
Industrie, Gewerbe & Siedlung
Industriestandorte im Raum Andernach und Mülheim-Kärlich sowie Wohn- und Gewerbeentwicklung im dicht besiedelten Koblenzer Umland erzeugen Kompensationsbedarf. Flächeneigentümer können ihre Grundstücke als Ausgleichsflächen einbringen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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