
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Landau in der Pfalz
Sofort verfügbare Ökopunkte und Ausgleichsflächen für die kreisfreie Stadt Landau in der Pfalz, bewertet nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO). greeNature ist Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation am Übergang von Haardtrand und Oberrheinebene.
Die Stadt Landau in der Pfalz im Überblick
Landau in der Pfalz ist eine kreisfreie Stadt in der Südpfalz und wird vollständig vom Landkreis Südliche Weinstraße umschlossen, dessen Kreisverwaltung ebenfalls in Landau ihren Sitz hat. Als Oberzentrum mit rund 48.000 Einwohnern auf etwa 83 km² ist die Stadt Verwaltungs-, Hochschul- und Handelszentrum der Region. Regierungsbezirke bestehen in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2000 nicht mehr, die Stadt nimmt die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr.
Das Stadtgebiet liegt am Übergang vom Haardtrand zur Oberrheinebene. Die westlichen Stadtteile wie Godramstein, Nußdorf und Wollmesheim reichen in die klimatisch begünstigten Weinbaulagen am Fuß des Pfälzerwaldes, nach Osten schließt sich die fruchtbare Rheinebene mit Löss- und Sandböden an. Die Queich durchfließt die Stadt von West nach Ost und verbindet Pfälzerwald und Rhein.
Ökologisch herausragend ist das Naturschutz- und FFH-Gebiet Ebenberg, ein ehemaliger militärischer Übungsplatz südlich der Innenstadt. Auf den weiträumigen, mageren Wiesen und Halbtrockenrasen brüten Wiesenvögel wie der Kiebitz, daneben finden sich Orchideen und wärmeliebende Insekten. Das Gebiet zählt zu den bedeutendsten Offenland-Schutzgebieten der Südpfalz.
Wirtschaftlich prägen Weinbau, Handel, Verwaltung und die Universität (RPTU Kaiserslautern-Landau) die Stadt. Nach dem Abzug der französischen Garnison entstanden große Konversionsflächen, unter anderem der Wohnpark Am Ebenberg und das Gelände der Landesgartenschau 2015. Wohnbau, Gewerbe und Infrastruktur erzeugen weiterhin Flächenverbrauch und damit Kompensationsbedarf nach der LKompVO.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturschutz- und FFH-Gebiet Ebenberg, weiträumige Magerwiesen und Halbtrockenrasen auf einer ehemaligen Militärfläche
- Kiebitz und weitere Wiesenvögel als Brutvögel im Offenland des Ebenberggebiets
- Queich als durchgängiges Fließgewässer von den Haardthöhen bis in die Rheinebene
- Weinbaulagen am Haardtrand mit Trockenmauern, Böschungen und wärmeliebenden Arten
- Südpark und Landschaftspark aus der Landesgartenschau 2015 als stadtnahe Grünverbindung
- Großflächige Konversionsflächen aus der früheren französischen Garnisonsnutzung
- Streuobstbestände und Kleinstrukturen am Übergang von Weinbergen zur Feldflur
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsprojekte auch in der Südpfalz. Wir kennen die Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO), den verbindlichen Praxisleitfaden zur Ermittlung des Kompensationsbedarfs sowie die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Landau aus der laufenden Projektarbeit.
Typische Maßnahmen in der Stadt Landau in der Pfalz
Gewässerrenaturierung Queich
Wiederherstellung naturnaher Ufer, Auenstrukturen und durchgängiger Abschnitte an der Queich und ihren Nebengewässern, Laich- und Bruthabitate für Amphibien und Eisvogel im Stadtgebiet und im Umland.
Entsiegelung & Innenentwicklung
Rückbau und Entsiegelung nicht mehr genutzter versiegelter Flächen auf Konversions- und Gewerbeflächen, Wiederherstellung von Bodenfunktionen und Begrünung als Ausgleich für Neuversiegelung.
Magerrasen & Wiesenpflege
Erhalt und Entwicklung von Halbtrockenrasen und mageren Wiesen nach dem Vorbild des Ebenberggebiets, extensive Pflege als Lebensraum für Wiesenbrüter, Orchideen und wärmeliebende Insekten.
Streuobstwiesen am Haardtrand
Anlage und Pflege traditioneller Streuobstbestände am Übergang von Weinbergen zur Feldflur, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und höhlenbewohnende Fledermäuse.
Grünlandaufwertung Rheinebene
Umwandlung intensiv genutzter Acker- und Grünlandflächen im stadtnahen Umland in artenreiche Frisch- und Feuchtwiesen, Lebensraum für Feldlerche, Kiebitz und Amphibien.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Säumen und Trittsteinbiotopen in der ausgeräumten Feldflur, Vernetzung der Lebensräume zwischen Haardtrand, Queichtal und Rheinebene.
Geschützte Arten im Südpfalz am Haardtrand zwischen Weinstraße und Oberrheinebene
Kiebitz
Auf den offenen Magerwiesen des Ebenberggebiets und in feuchten Grünlandbereichen der Rheinebene brütet der Kiebitz. Bei Eingriffen in sein Offenland sind Grünlandaufwertung und störungsarme Wiesenpflege typische CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Mehr zur Art ›Feldlerche
Die Feldlerche besiedelt die offenen Acker- und Wiesenlandschaften rund um Landau. Lerchenfenster, extensiv bewirtschaftete Ackerrandstreifen und artenreiches Grünland sichern ihren Bruterfolg.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Weinbergslagen, Trockenmauern, Böschungen und Bahndämme am Haardtrand bieten der Zauneidechse besonnte Lebensräume. Bei Bau- und Verkehrsvorhaben ist sie eine häufige Zielart für CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Amphibien
Laubfrosch und weitere Amphibien nutzen Kleingewässer, Gräben und Auen im Queichtal und in der Rheinebene. Neu angelegte und vernetzte Laichgewässer sind häufige Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel
Die Queich und ihre naturnahen Uferabschnitte bieten dem Eisvogel Jagd- und Brutmöglichkeiten. Steilwände, strukturreiche Ufer und ein durchgängiges Nahrungsangebot sind für ihn maßgeblich.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Altbäume, Streuobstbestände, Keller und Gebäude im Stadtgebiet dienen zahlreichen Fledermausarten als Quartier und Jagdrevier. Quartiersicherung und der Erhalt von Leitstrukturen sind typische Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau & Konversion
Auf ehemaligen Garnisonsflächen entstehen neue Wohnquartiere wie der Wohnpark Am Ebenberg. Solche Konversions- und Neubauvorhaben lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, häufig verbunden mit artenschutzrechtlichen CEF-Maßnahmen.
Gewerbe & Logistik
Gewerbe- und Handelsansiedlungen im Oberzentrum Landau und in der angrenzenden Rheinebene erzeugen Flächenverbrauch und Versiegelung. Der Kompensationsbedarf wird über die LKompVO in Biotopwertpunkten ermittelt.
Verkehr & Infrastruktur
Der Ausbau von B10 und A65 im Umfeld der Stadt, Ortsdurchfahrten und die Bahninfrastruktur greifen in Offenland und Gewässerlebensräume ein und begründen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Erneuerbare Energien
Freiflächen-Photovoltaik auf Ackerflächen der Rheinebene und Anlagen auf Konversionsflächen erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen, etwa für Feldlerche und Kiebitz.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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