
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Frankenthal (Pfalz)
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für Vorhaben in der kreisfreien Stadt Frankenthal (Pfalz). greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) von Rheinland-Pfalz in der nördlichen Vorderpfalz zwischen Haardtrand und Rhein.
Die Stadt Frankenthal (Pfalz) im Überblick
Frankenthal (Pfalz) ist eine kreisfreie Stadt in der nördlichen Vorderpfalz mit rund 48.100 Einwohnern auf einer Fläche von 43,88 km². Sie liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar zwischen den unmittelbar benachbarten Städten Worms im Norden und Ludwigshafen am Rhein im Süden. Als kreisfreie Stadt nimmt Frankenthal die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr, angesiedelt im Bereich 32 Bürgerdienste, Ordnung und Umwelt der Stadtverwaltung. Rheinland-Pfalz gliedert sich seit dem Jahr 2000 nicht mehr in Regierungsbezirke, staatliche Mittelbehörde für die Vorderpfalz ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) in Neustadt an der Weinstraße.
Naturräumlich gehört Frankenthal zum BfN-Naturraum Vorderpfalz (D53), dem Vorderpfälzer Tiefland und der Rheinniederung in der nördlichen Oberrheinebene zwischen dem Haardtrand im Westen und dem Rhein im Osten. Die weitgehend ebene Landschaft wird von fruchtbaren Lössböden und Bachschwemmfächern geprägt und geht nach Osten in die Rheinniederung über. Bei Mörsch liegt mit 87,3 Metern über dem Meer der tiefste Punkt der Pfalz. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Fließgewässer Isenach und Rehbach, die in Richtung Rhein entwässern.
Im Stadtgebiet selbst ist kein Naturschutzgebiet ausgewiesen, der naturschutzfachliche Schwerpunkt liegt daher in der offenen Feldflur, an den Gewässerläufen und in der angrenzenden Rheinniederung. Auf der Rheinhalbinsel Petersau haben sich Reste von Weichholzaue erhalten, in der benachbarten Niederung prägen Altrheinarme wie der Roxheimer Altrhein die Landschaft. Die strukturarme, intensiv genutzte Feldflur bietet erhebliches Aufwertungspotenzial für Feldvögel, während Bahnböschungen, Deiche und Brachen Lebensräume wärmeliebender Reptilien sind.
Wirtschaftlich ist Frankenthal ein traditionsreicher Industrie- und Maschinenbaustandort. Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat hier seinen Sitz, hinzu kommen die RKW-Gruppe, der Bodenbelaghersteller Tarkett (vormals Pegulan) sowie ein großes Amazon-Logistikzentrum. Der anhaltende Wohnraumbedarf in der Metropolregion Rhein-Neckar, die Weiterentwicklung von Gewerbe- und Logistikflächen, der Ausbau von Straße und Schiene sowie Maßnahmen des Hochwasserschutzes am Rhein lösen regelmäßig Eingriffe aus, deren Ausgleich nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der LKompVO von Rheinland-Pfalz zu erbringen ist.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D53 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Im Stadtgebiet ist kein Naturschutzgebiet ausgewiesen, der Schwerpunkt der Kompensation liegt in der offenen Feldflur und an den Gewässern
- Isenach und Rehbach als prägende Fließgewässer der Stadt mit Potenzial für naturnahe Gewässerentwicklung
- Rheinhalbinsel Petersau mit Resten von Weichholzaue am Rand der Rheinniederung
- Nähe zu den Altrheinarmen der nördlichen Vorderpfalz, darunter der Roxheimer Altrhein im angrenzenden Rhein-Pfalz-Kreis
- Tiefster Punkt der Pfalz mit 87,3 Metern über dem Meer bei Mörsch
- Strukturarme, intensiv genutzte Lössackerflur mit hohem Aufwertungspotenzial für Feldvögel
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und betreut Kompensation in der Vorderpfalz und im Verdichtungsraum der Metropolregion Rhein-Neckar. Wir kennen die Landeskompensationsverordnung (LKompVO) von Rheinland-Pfalz, das Biotopwertverfahren und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadtverwaltung Frankenthal aus der Projektpraxis. Von der Flächensuche im städtischen Umland über die Anerkennung als Ökokonto bis zu Umsetzung, Pflege und Monitoring übernehmen wir den vollständigen Prozess.
Typische Maßnahmen in der Stadt Frankenthal (Pfalz)
Renaturierung von Isenach und Rehbach
Naturnahe Entwicklung der städtischen Fließgewässer durch Rückbau von Uferverbauungen, Anlage von Ufergehölzen und Wiederherstellung durchgängiger Gewässerabschnitte. Solche Maßnahmen verbinden Gewässerökologie mit Lebensraum für Eisvogel, Fische und Amphibien.
Entsiegelung und Innenentwicklung
Rückbau nicht mehr genutzter versiegelter Flächen auf Gewerbe- und Konversionsstandorten, gefolgt von Bodenlockerung und Begrünung. In der dicht bebauten Stadt schafft Entsiegelung ökologisch wirksame Kompensation und verbessert die Versickerung.
Grünlandaufwertung und Ackerrandstreifen im Umland
Extensivierung von Ackerflächen, Anlage mehrjähriger Blüh- und Ackerrandstreifen sowie Entwicklung artenreichen Grünlands in der offenen Feldflur. Diese Strukturen fördern die Feldlerche und weitere Arten der Agrarlandschaft.
Auen und Altrhein in der Rheinniederung
Wiederanbindung von Altwassern, Entwicklung von Weichholzaue und Anlage von Flutmulden in der angrenzenden Rheinniederung. Solche Auenlebensräume stärken den Biotopverbund entlang des Rheins und bieten Laich- und Rasthabitate.
Streuobst und Gehölzverbund
Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölzen als Trittsteinbiotope zwischen Siedlungsrand und Feldflur. Diese Elemente vernetzen Lebensräume und schaffen Deckung und Nahrung für Vögel und Kleinsäuger.
Artenschutz CEF und FCS
Ersatzquartiere für gebäudebewohnende Fledermäuse, Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Böschungen und Deichen sowie Feldlerchenfenster in der Ackerflur, jeweils als vorgezogene CEF-Maßnahme oder populationsstützende FCS-Maßnahme nach § 44 BNatSchG.
Geschützte Arten im Vorderpfalz und nördliche Oberrheinebene
Feldlerche
Die Feldlerche brütet in der offenen Ackerflur rund um Frankenthal, leidet aber unter der strukturarmen Nutzung. Feldlerchenfenster, Blühstreifen und extensiv bewirtschaftete Ackerränder sind typische CEF-Maßnahmen zu ihrer Förderung.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahnböschungen, Deiche, Wegränder und Brachen im Stadtgebiet sind Lebensraum der Zauneidechse. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben ist sie eine häufige Zielart für vorgezogene CEF-Maßnahmen mit Ersatzhabitaten und Umsiedlung.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Gebäude, Keller und alte Baumbestände in Frankenthal dienen mehreren Fledermausarten als Quartier, die Gewässer und Gärten als Jagdrevier. Quartiersicherung und Ersatzquartiere sind bei Abriss und Sanierung regelmäßig erforderlich.
Mehr zur Art ›Eisvogel
An Isenach, Rehbach und in der Rheinniederung findet der Eisvogel geeignete Gewässerabschnitte. CEF-Maßnahmen umfassen die Modellierung von Steilwänden, das Zulassen von Uferdynamik und die Sicherung strukturreicher Ufer.
Mehr zur Art ›Amphibien
In den Altrheinarmen und Kleingewässern der Rheinniederung kommen zahlreiche Amphibienarten vor. Neu angelegte Tümpel und Laichgewässer sowie die Sicherung von Wanderkorridoren sind bewährte Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Kiebitz
In feuchten Ackersenken und Wiesen der Rheinniederung tritt der Kiebitz als Brutvogel des Offenlands auf. Wiedervernässung, angepasste Bewirtschaftung und Gelegeschutz zählen zu den Maßnahmen für die stark rückläufige Art.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau und Innenentwicklung
Der hohe Wohnraumbedarf in der Metropolregion Rhein-Neckar führt zu Neubaugebieten und Nachverdichtung in Frankenthal. Diese Vorhaben lösen Eingriffe aus, deren Ausgleich nach der LKompVO zu erbringen ist. greeNature unterstützt Vorhabenträger bei Bilanzierung und Flächenbereitstellung.
Gewerbe und Logistik
Die Weiterentwicklung von Industrie- und Logistikstandorten, etwa im Umfeld von KSB und dem Amazon-Logistikzentrum, erzeugt Flächenverbrauch und Ausgleichspflichten. greeNature liefert naturraumtreue Kompensationsflächen und übernimmt die Behördenabstimmung.
Verkehr und Infrastruktur
Straßenbau, der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Mannheim und Mainz sowie Leitungs- und Energievorhaben führen zu Eingriffen in Natur und Landschaft. greeNature bilanziert den Bedarf und stellt anerkannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bereit.
Hochwasserschutz am Rhein
Deichertüchtigung, Rückhalteräume und wasserwirtschaftliche Maßnahmen in der Rheinniederung verbinden Hochwasservorsorge mit Eingriffen in Auenlebensräume. greeNature verknüpft diese Vorhaben mit Renaturierung und Kompensation.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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