
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Donnersbergkreis
Sofort verfügbare Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten für den Donnersbergkreis. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) im Nordpfälzer Bergland, bundesweit tätig und mit den Behörden vor Ort vertraut.
Der Landkreis Donnersbergkreis im Überblick
Der Donnersbergkreis liegt im Norden der Pfalz in Rheinland-Pfalz und gehört naturräumlich zum Nordpfälzer Bergland innerhalb der BfN-Haupteinheit D52 (Saar-Nahe-Berg- und Hügelland). Namensgebend ist der Donnersberg, der mit 686,5 Metern die höchste Erhebung der Pfalz bildet. Rheinland-Pfalz gliedert sich nicht in Regierungsbezirke, zuständig ist die Kreisverwaltung als untere Naturschutzbehörde.
Geologisch ist die Region vom Rotliegend des Saar-Nahe-Beckens geprägt, durchsetzt von vulkanischen Gesteinen wie Rhyolith und Andesit, die den Donnersberg als rundlichen Bergstock aufbauen. Die lange Bergbaugeschichte hat Steinbrüche, Halden und Stollen hinterlassen, die heute wertvolle Sekundärlebensräume bilden.
Ökologisch reicht das Spektrum von ausgedehnten Buchen- und Eichenwäldern des Donnersbergmassivs über die naturnahen Bachtäler von Alsenz, Glan und Appelbach bis zu wärmeliebenden Magerrasen und Streuobstwiesen an den offenen Hanglagen. Ein erheblicher Teil des Kreises ist als FFH- und Vogelschutzgebiet gesichert.
Prägend für den Kompensationsbedarf sind der Rohstoffabbau und das Zementwerk in Göllheim, der Ausbau der Windenergie auf den Nordpfälzer Höhen sowie Verkehrs- und Gewerbevorhaben. Eingriffe werden nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) ausgeglichen.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Donnersberg (6313-301) mit rund 8.000 Hektar alter Laubwälder auf Vulkangestein
- Vogelschutzgebiet Wälder westlich Kirchheimbolanden (6313-401), bedeutend für Mittelspecht, Uhu, Grauspecht und Schwarzspecht
- Donnersberg (686,5 m), höchste Erhebung der Pfalz aus Rhyolith und Andesit des Rotliegend
- Naturnahe Fluss- und Bachtäler von Alsenz, Glan und Appelbach
- Aufgelassene Steinbrüche und alte Bergwerksstollen als Sekundärlebensräume für Gelbbauchunke und Fledermäuse
- Streuobstwiesen und Magerrasen an den warmen Hanglagen des Nordpfälzer Berglands
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und kennt die Zuständigkeiten in Rheinland-Pfalz aus der Praxis. Für Vorhaben im Donnersbergkreis wenden wir das Biotopwertverfahren nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) an, sichern geeignete Flächen im Nordpfälzer Bergland und stimmen Maßnahmen mit der unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung ab. Vorgezogene Maßnahmen lassen sich über das landesweite Ökokonto anerkennen und als Ökopunkte für spätere Eingriffe bevorraten. Von der Flächenauswahl über die Planung und Umsetzung bis zur dauerhaften Pflege, zum Monitoring und zur Dokumentation begleiten wir den gesamten Prozess.
Typische Maßnahmen im Landkreis Donnersbergkreis
Streuobstwiesen
Anlage und Pflege traditioneller Streuobstbestände an den Hanglagen des Nordpfälzer Berglands, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und zahlreiche Wildbienenarten sowie Vernetzungselement zwischen Wald und Feldflur.
Naturnaher Waldumbau
Entwicklung standortgerechter Buchen- und Eichenmischwälder am Donnersbergmassiv, Anreicherung mit Alt- und Totholz und Aufbau strukturreicher Waldränder für Spechte, Fledermäuse und Haselmaus.
Fließgewässerrenaturierung
Rückbau von Uferverbauungen und Anlage naturnaher Gewässerstrukturen an Alsenz, Glan und Appelbach, Förderung von Eisvogel, Bachneunauge und gewässertypischer Fischfauna.
Magerrasen und Trockenbiotope
Entbuschung und extensive Beweidung wärmeliebender Porphyr- und Melaphyrhänge, Erhalt von Halbtrockenrasen als Lebensraum für Zauneidechse, Schmetterlinge und Heuschrecken.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, Kleingewässer für die Gelbbauchunke in Steinbrüchen, Sicherung von Fledermausquartieren in alten Stollen und Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Bahndämmen und Abbaukanten.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken und Feldgehölzen in der ausgeräumten Feldflur der Hochflächen, Trittsteinbiotope für Feldlerche, Neuntöter und Feldhase zwischen den Waldgebieten des Kreises.
Geschützte Arten im Nordpfälzer Bergland und Donnersberg
Wildkatze
Die zusammenhängenden Laubwälder des Donnersbergmassivs und des Nordpfälzer Berglands sind Rückzugsraum der Europäischen Wildkatze (Anhang IV FFH-Richtlinie). Waldverbund, strukturreiche Ränder und Ruhezonen sind hier zentrale Kompensationsziele.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Bergwerksstollen
Alte Bergbaustollen und Felskeller dienen Fledermausarten wie Großem Mausohr und Bechsteinfledermaus als bedeutende Winterquartiere. Quartiersicherung und Erhalt strukturreicher Jagdgebiete sind typische Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Gelbbauchunke und Amphibien
Aufgelassene Steinbrüche und wassergefüllte Fahrspuren bieten der Gelbbauchunke (Anhang II und IV FFH-Richtlinie) Pionierlebensräume. Die Neuanlage besonnter Kleingewässer ist eine wirksame CEF-Maßnahme im Kreisgebiet.
Mehr zur Art ›Spechte und Uhu
Das Vogelschutzgebiet westlich von Kirchheimbolanden zählt zu den bedeutendsten Gebieten für den Mittelspecht und beherbergt Uhu, Grauspecht und Schwarzspecht. Erhalt alter Eichenwälder und aufgelassener Steinbrüche sichert ihre Brutplätze.
Zauneidechse
Wärmeliebende Böschungen, Steinbruchränder und Bahndämme bieten der Zauneidechse (Anhang IV FFH-Richtlinie) geeignete Lebensräume. Bei Bau- und Abbauvorhaben sind Ersatzhabitate mit Sonnplätzen und Versteckstrukturen ein häufiger Bestandteil der Planung.
Mehr zur Art ›Feldlerche
Auf den offenen Hochflächen und der Feldflur des Nordpfälzer Berglands brütet die Feldlerche, deren Bestände unter der intensiven Landnutzung leiden. Extensiv bewirtschaftete Ackerränder und Lerchenfenster wirken als FCS-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Rohstoffabbau und Zementwerk Göllheim
Das Zementwerk Dyckerhoff in Göllheim und der zugehörige Kalk- und Mergelabbau prägen die Region wirtschaftlich. Abbauerweiterungen, Rekultivierung und Folgenutzung von Steinbrüchen erzeugen regelmäßig Kompensations- und Renaturierungsbedarf nach LKompVO.
Windenergie auf den Nordpfälzer Höhen
Auf den Hochlagen des Kreises sind mehrere Windparks entstanden, weitere Flächen sind in Planung. Windenergievorhaben lösen Ausgleichspflichten sowie artenschutzrechtliche Prüfungen für Fledermäuse und Greifvögel nach § 44 BNatSchG aus.
Verkehrsinfrastruktur
Die Autobahn A63 zwischen Kaiserslautern und Mainz, die Bundesstraßen B47 und B48 sowie die Alsenztalbahn queren den Kreis. Ausbau, Ortsumgehungen und Instandsetzungen führen zu Ausgleichs- und Ersatzverpflichtungen.
Gewerbe- und Siedlungsentwicklung
Industriestandorte wie BorgWarner in Kirchheimbolanden und Adient in Rockenhausen sowie neue Wohn- und Gewerbegebiete erfordern naturschutzrechtliche Kompensation. Landwirte und Waldbesitzer können hier als Flächenanbieter aktiv werden.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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