Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung
Rheinland-Pfalz · LKompVO
Naturraum D52 · D53 · D51

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Donnersbergkreis

Sofort verfügbare Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten für den Donnersbergkreis. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) im Nordpfälzer Bergland, bundesweit tätig und mit den Behörden vor Ort vertraut.

645
km² Kreisfläche
~74.600
Einwohner
81
Ortsgemeinden
D52
Naturraum Saar-Nahe-Berg- und Hügelland
686,5 m
Donnersberg, höchster Berg der Pfalz
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Donnersbergkreis im Überblick

Der Donnersbergkreis liegt im Norden der Pfalz in Rheinland-Pfalz und gehört naturräumlich zum Nordpfälzer Bergland innerhalb der BfN-Haupteinheit D52 (Saar-Nahe-Berg- und Hügelland). Namensgebend ist der Donnersberg, der mit 686,5 Metern die höchste Erhebung der Pfalz bildet. Rheinland-Pfalz gliedert sich nicht in Regierungsbezirke, zuständig ist die Kreisverwaltung als untere Naturschutzbehörde.

Geologisch ist die Region vom Rotliegend des Saar-Nahe-Beckens geprägt, durchsetzt von vulkanischen Gesteinen wie Rhyolith und Andesit, die den Donnersberg als rundlichen Bergstock aufbauen. Die lange Bergbaugeschichte hat Steinbrüche, Halden und Stollen hinterlassen, die heute wertvolle Sekundärlebensräume bilden.

Ökologisch reicht das Spektrum von ausgedehnten Buchen- und Eichenwäldern des Donnersbergmassivs über die naturnahen Bachtäler von Alsenz, Glan und Appelbach bis zu wärmeliebenden Magerrasen und Streuobstwiesen an den offenen Hanglagen. Ein erheblicher Teil des Kreises ist als FFH- und Vogelschutzgebiet gesichert.

Prägend für den Kompensationsbedarf sind der Rohstoffabbau und das Zementwerk in Göllheim, der Ausbau der Windenergie auf den Nordpfälzer Höhen sowie Verkehrs- und Gewerbevorhaben. Eingriffe werden nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) ausgeglichen.

Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung

🗺️ Zugehörige Naturräume

D52
Saar-Nahe-Berg- und Hügelland
Zum Naturraum D52 ›
D53
Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Tiefland
Zum Naturraum D53 ›
D51
Pfälzer Wald (Haardtgebirge)
Zum Naturraum D51 ›

📍 Ausgewählte Gemeinden

Kirchheimbolanden (KS)Eisenberg (Pfalz)RockenhausenGöllheimWinnweilerAlsenzObermoschelKerzenheimRamsenDannenfelsMarnheimKriegsfeld

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • FFH-Gebiet Donnersberg (6313-301) mit rund 8.000 Hektar alter Laubwälder auf Vulkangestein
  • Vogelschutzgebiet Wälder westlich Kirchheimbolanden (6313-401), bedeutend für Mittelspecht, Uhu, Grauspecht und Schwarzspecht
  • Donnersberg (686,5 m), höchste Erhebung der Pfalz aus Rhyolith und Andesit des Rotliegend
  • Naturnahe Fluss- und Bachtäler von Alsenz, Glan und Appelbach
  • Aufgelassene Steinbrüche und alte Bergwerksstollen als Sekundärlebensräume für Gelbbauchunke und Fledermäuse
  • Streuobstwiesen und Magerrasen an den warmen Hanglagen des Nordpfälzer Berglands

✅ greeNature vor Ort

greeNature solutions ist bundesweit tätig und kennt die Zuständigkeiten in Rheinland-Pfalz aus der Praxis. Für Vorhaben im Donnersbergkreis wenden wir das Biotopwertverfahren nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) an, sichern geeignete Flächen im Nordpfälzer Bergland und stimmen Maßnahmen mit der unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung ab. Vorgezogene Maßnahmen lassen sich über das landesweite Ökokonto anerkennen und als Ökopunkte für spätere Eingriffe bevorraten. Von der Flächenauswahl über die Planung und Umsetzung bis zur dauerhaften Pflege, zum Monitoring und zur Dokumentation begleiten wir den gesamten Prozess.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Donnersbergkreis

🍎

Streuobstwiesen

Anlage und Pflege traditioneller Streuobstbestände an den Hanglagen des Nordpfälzer Berglands, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und zahlreiche Wildbienenarten sowie Vernetzungselement zwischen Wald und Feldflur.

🌳

Naturnaher Waldumbau

Entwicklung standortgerechter Buchen- und Eichenmischwälder am Donnersbergmassiv, Anreicherung mit Alt- und Totholz und Aufbau strukturreicher Waldränder für Spechte, Fledermäuse und Haselmaus.

💧

Fließgewässerrenaturierung

Rückbau von Uferverbauungen und Anlage naturnaher Gewässerstrukturen an Alsenz, Glan und Appelbach, Förderung von Eisvogel, Bachneunauge und gewässertypischer Fischfauna.

🌿

Magerrasen und Trockenbiotope

Entbuschung und extensive Beweidung wärmeliebender Porphyr- und Melaphyrhänge, Erhalt von Halbtrockenrasen als Lebensraum für Zauneidechse, Schmetterlinge und Heuschrecken.

🦎

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, Kleingewässer für die Gelbbauchunke in Steinbrüchen, Sicherung von Fledermausquartieren in alten Stollen und Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Bahndämmen und Abbaukanten.

🌾

Hecken und Biotopverbund

Anlage von Hecken und Feldgehölzen in der ausgeräumten Feldflur der Hochflächen, Trittsteinbiotope für Feldlerche, Neuntöter und Feldhase zwischen den Waldgebieten des Kreises.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Nordpfälzer Bergland und Donnersberg

🐈

Wildkatze

Die zusammenhängenden Laubwälder des Donnersbergmassivs und des Nordpfälzer Berglands sind Rückzugsraum der Europäischen Wildkatze (Anhang IV FFH-Richtlinie). Waldverbund, strukturreiche Ränder und Ruhezonen sind hier zentrale Kompensationsziele.

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🦇

Fledermäuse in Bergwerksstollen

Alte Bergbaustollen und Felskeller dienen Fledermausarten wie Großem Mausohr und Bechsteinfledermaus als bedeutende Winterquartiere. Quartiersicherung und Erhalt strukturreicher Jagdgebiete sind typische Maßnahmen.

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🐸

Gelbbauchunke und Amphibien

Aufgelassene Steinbrüche und wassergefüllte Fahrspuren bieten der Gelbbauchunke (Anhang II und IV FFH-Richtlinie) Pionierlebensräume. Die Neuanlage besonnter Kleingewässer ist eine wirksame CEF-Maßnahme im Kreisgebiet.

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🐦

Spechte und Uhu

Das Vogelschutzgebiet westlich von Kirchheimbolanden zählt zu den bedeutendsten Gebieten für den Mittelspecht und beherbergt Uhu, Grauspecht und Schwarzspecht. Erhalt alter Eichenwälder und aufgelassener Steinbrüche sichert ihre Brutplätze.

🦎

Zauneidechse

Wärmeliebende Böschungen, Steinbruchränder und Bahndämme bieten der Zauneidechse (Anhang IV FFH-Richtlinie) geeignete Lebensräume. Bei Bau- und Abbauvorhaben sind Ersatzhabitate mit Sonnplätzen und Versteckstrukturen ein häufiger Bestandteil der Planung.

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🕊️

Feldlerche

Auf den offenen Hochflächen und der Feldflur des Nordpfälzer Berglands brütet die Feldlerche, deren Bestände unter der intensiven Landnutzung leiden. Extensiv bewirtschaftete Ackerränder und Lerchenfenster wirken als FCS-Maßnahmen.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏭

Rohstoffabbau und Zementwerk Göllheim

Das Zementwerk Dyckerhoff in Göllheim und der zugehörige Kalk- und Mergelabbau prägen die Region wirtschaftlich. Abbauerweiterungen, Rekultivierung und Folgenutzung von Steinbrüchen erzeugen regelmäßig Kompensations- und Renaturierungsbedarf nach LKompVO.

⚡

Windenergie auf den Nordpfälzer Höhen

Auf den Hochlagen des Kreises sind mehrere Windparks entstanden, weitere Flächen sind in Planung. Windenergievorhaben lösen Ausgleichspflichten sowie artenschutzrechtliche Prüfungen für Fledermäuse und Greifvögel nach § 44 BNatSchG aus.

🛤️

Verkehrsinfrastruktur

Die Autobahn A63 zwischen Kaiserslautern und Mainz, die Bundesstraßen B47 und B48 sowie die Alsenztalbahn queren den Kreis. Ausbau, Ortsumgehungen und Instandsetzungen führen zu Ausgleichs- und Ersatzverpflichtungen.

🏘️

Gewerbe- und Siedlungsentwicklung

Industriestandorte wie BorgWarner in Kirchheimbolanden und Adient in Rockenhausen sowie neue Wohn- und Gewerbegebiete erfordern naturschutzrechtliche Kompensation. Landwirte und Waldbesitzer können hier als Flächenanbieter aktiv werden.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Donnersbergkreis

Der Donnersbergkreis gehört naturräumlich zur BfN-Haupteinheit D52 (Saar-Nahe-Berg- und Hügelland) und dort zum Nordpfälzer Bergland mit dem Donnersberg als höchster Erhebung. Für die Bemessung der Kompensation nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) ist die naturräumliche Einordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Ihr Vorhaben.
In Rheinland-Pfalz werden Eingriff und Ausgleich über das Biotopwertverfahren der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) bilanziert. Vorgezogene Maßnahmen lassen sich über das landesweite Ökokonto anerkennen und als Ökopunkte bereitstellen. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, Flächenbereitstellung, die Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde und die vollständige Dokumentation.
Zuständige untere Naturschutzbehörde ist die Kreisverwaltung Donnersbergkreis, Uhlandstraße 2, 67292 Kirchheimbolanden. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung über die Anerkennung bis zur Abnahme.
Häufige Maßnahmen sind die Anlage und Pflege von Streuobstwiesen und Magerrasen, der naturnahe Waldumbau am Donnersbergmassiv, die Renaturierung von Alsenz, Glan und Appelbach sowie Artenschutzmaßnahmen für Gelbbauchunke, Fledermäuse und Zauneidechse in ehemaligen Steinbrüchen und Stollen.
Ja. Im Kreis liegen unter anderem das FFH-Gebiet Donnersberg (6313-301) und das Vogelschutzgebiet Wälder westlich Kirchheimbolanden (6313-401). Eingriffe im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung sowie artenschutzrechtliche Maßnahmen nach § 44 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu den erforderlichen Anforderungen.
Ja. Geeignet sind unter anderem Hanglagen mit Potenzial für Streuobst und Magerrasen, Gewässerrandstreifen an Alsenz und Glan sowie Waldflächen für den naturnahen Umbau. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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