Artenreiche Magerwiese mit Margeriten am Waldrand
Nordrhein-Westfalen · Ökokonto-VO NRW
Naturraum D36
Regierungsbezirk Detmold

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Höxter

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung NRW im Weserbergland und in der Warburger Börde.

1.201
km² Kreisfläche
~138k
Einwohner
10
Städte im Kreis
D36
BfN-Naturraum
Detmold
Regierungsbezirk
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Höxter im Überblick

Der Kreis Höxter liegt im äußersten Osten von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Detmold und grenzt an Niedersachsen und Hessen. Mit rund 1.201 km² ist er der flächengrößte Kreis in Ostwestfalen-Lippe. Prägend sind das Weserbergland und die fruchtbare Warburger Börde.

Landschaftlich gliedert sich der Kreis in die bewaldeten Höhenzüge der Egge im Westen, das Oberwälder Bergland mit den Nieheim-Brakeler Höhen sowie die Täler von Nethe, Emmer, Bever und Diemel, die zur Weser hin entwässern.

Ökologisch bedeutsam sind die europaweit seltenen Kalkmagerrasen im Diemeltal mit ihrem Reichtum an Orchideen und Tagfaltern sowie die ausgedehnten Buchenwälder von Egge und Oberwälder Bergland, Lebensraum von Wildkatze, Schwarzstorch und Rotmilan.

Kompensationsbedarf entsteht vor allem durch Windenergie auf den Höhenzügen, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, Rohstoffgewinnung und Siedlungsentwicklung. Alle Eingriffe werden in NRW nach dem numerischen Bewertungsverfahren auf Grundlage des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) bilanziert.

Artenreiche Magerwiese mit Margeriten am Waldrand

🗺️ Zugehörige Naturräume

D36
Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland
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📍 Ausgewählte Gemeinden

Höxter (KS)WarburgBrakelBad DriburgBeverungenSteinheimNieheimBorgentreichWillebadessenMarienmünster

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • EU-Vogelschutzgebiet Egge, großflächiges Waldgebiet für Rotmilan, Schwarzstorch und Wespenbussard
  • FFH-Gebiete im Diemeltal mit europaweit bedeutenden Kalkmagerrasen, Orchideen und Tagfaltern
  • Nethetal und Emmertal, naturnahe Fließgewässer mit Auenlebensräumen
  • Weser und Weseraue als prägendes Fließgewässer im Osten des Kreises
  • Ausgedehnte Buchenwälder von Egge und Oberwälder Bergland, Lebensraum der Wildkatze
  • Warburger Börde, fruchtbare Lössbörde mit charakteristischen Feldvogelgemeinschaften

✅ greeNature vor Ort

greeNature betreut Kompensationsvorhaben bundesweit und ist mit dem nordrhein-westfälischen Kompensationsrecht vertraut. Wir kennen das numerische Bewertungsverfahren nach dem LNatSchG NRW, die Ökokonto-Verordnung NRW und die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Höxter aus der Projektpraxis im Weserbergland und in der Warburger Börde.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Höxter

🦋

Kalkmagerrasen-Renaturierung

Entbuschung, Wiederherstellung und Schafbeweidung artenreicher Kalkmagerrasen im Diemel- und Nethetal, Lebensraum für Orchideen, Tagfalter und wärmeliebende Insekten.

💧

Fließgewässerentwicklung

Renaturierung von Nethe, Emmer, Bever und Diemel mit Uferabflachungen, Auengehölzen und neuen Laichhabitaten für Fische und Amphibien.

🌳

Waldumbau und Althölzer

Entwicklung strukturreicher Laubwälder aus standortgerechten Buchen und Eichen, Erhalt von Alt- und Totholz als Habitat für Schwarzstorch, Fledermäuse und Wildkatze.

🌾

Grünland-Extensivierung

Umwandlung intensiv genutzter Ackerflächen der Warburger Börde in artenreiches Grünland, Lebensraum für Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn.

🦇

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen nach § 44 BNatSchG für Rotmilan, Schwarzstorch, Fledermäuse und Zauneidechse, bilanziert nach dem numerischen Bewertungsverfahren NRW.

🌿

Hecken, Säume und Streuobst

Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Streuobstwiesen als Trittsteinbiotope und Biotopverbund zwischen Egge, Börde und Wesertal.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Weserbergland und Warburger Börde

🪁

Rotmilan

Das Weserbergland und die Egge zählen zu den bedeutenden Brutgebieten des Rotmilans in NRW. Bei Windenergie- und Infrastrukturprojekten sind FCS-Maßnahmen wie Ablenkflächen und abgestimmtes Mahdmanagement typische Zielsetzungen.

🕊️

Schwarzstorch

Die störungsarmen Laubwälder der Egge und des Oberwälder Berglands bieten dem Schwarzstorch Brutraum. Erhalt von Altholzinseln und naturnahen Bachläufen ist eine zentrale Kompensationsmaßnahme.

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🐈

Wildkatze

Die zusammenhängenden Buchenwälder von Egge und Oberwälder Bergland sind Wildkatzenlebensraum. Waldrandgestaltung und Biotopverbund entlang der Fließgewässer fördern die Art.

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🦇

Fledermäuse

Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und weitere Arten nutzen die alten Buchen- und Eichenwälder als Quartier und Jagdgebiet. Quartierbäume und Winterquartiere werden gezielt gesichert.

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🐦

Feldvögel der Warburger Börde

Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn brüten in der offenen Bördelandschaft. Blühstreifen, Feldlerchenfenster und extensives Grünland sind wirksame Ausgleichsmaßnahmen.

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🐸

Amphibien und Kammmolch

Kammmolch, Gelbbauchunke und weitere Amphibien besiedeln Kleingewässer in Kalkmagerrasen und ehemaligen Abgrabungen. Die Anlage besonnter Laichgewässer ist eine häufige CEF-Maßnahme.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

⚡

Windenergie

Der Kreis Höxter gehört zu den windhöffigsten Regionen Nordrhein-Westfalens mit zahlreichen Windparks auf den Höhenzügen. Repowering und Neubau lösen regelmäßig artenschutzrechtliche Prüfungen und FCS-Maßnahmen für Rotmilan und Schwarzstorch aus.

🛤️

Infrastruktur und Verkehr

Ortsumgehungen, der Ausbau von Bundesstraßen wie B64 und B252 sowie Brücken- und Radwegprojekte erzeugen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach der Eingriffsregelung der §§ 13 bis 15 BNatSchG.

⛏️

Rohstoffgewinnung

Kalkstein- und Festgesteinabbau in der Warburger Börde und im Weserbergland erfordert Rekultivierungs- und Kompensationskonzepte, häufig mit der Entwicklung von Magerrasen und Steilwandbiotopen.

🏘️

Siedlung und Gewerbe

Neue Wohn- und Gewerbegebiete in Höxter, Brakel, Warburg und Bad Driburg erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer von Acker- und Grünlandflächen können als Flächenanbieter profitieren.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Nachbarlandkreise

Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen

PA
Landkreis Paderborn
Westlicher Nachbar · Egge und Senne (NRW)
LI
Landkreis Lippe
Nördlicher Nachbar · Weserbergland (NRW)
HO
Landkreis Hochsauerlandkreis
Südwestlicher Nachbar · Sauerland (NRW)
Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Höxter

Der Kreis Höxter gehört zur BfN-Großlandschaft D36 (Weser- und Weser-Leine-Bergland). Innerhalb des Kreises unterscheidet man die Warburger Börde, das Oberwälder Bergland mit den Nieheim-Brakeler Höhen und die Egge im Westen. Für die Kompensationsbilanz nach dem LNatSchG NRW ist die genaue Zuordnung des Eingriffsorts maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Nordrhein-Westfalen werden Kompensationsleistungen nach dem numerischen Bewertungsverfahren des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) in Wertpunkten bilanziert und über anerkannte Ökokonten nach der Ökokonto-Verordnung NRW bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, Biotopwertberechnung, Flächenzuordnung, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und die vollständige Dokumentation.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde ist der Kreis Höxter, Fachbereich Umwelt, Bauen und Geoinformationen, Moltkestraße 12, 37671 Höxter. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Häufige Maßnahmen sind die Pflege und Wiederherstellung von Kalkmagerrasen im Diemel- und Nethetal, die Renaturierung von Fließgewässern wie Nethe und Emmer, der Umbau zu strukturreichen Laubwäldern sowie die Extensivierung von Grünland in der Warburger Börde. Hinzu kommen artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Ja. Im Kreis liegen unter anderem das EU-Vogelschutzgebiet Egge sowie FFH-Gebiete im Diemeltal, Nethetal und entlang der Weser. Eingriffe im Umfeld dieser Natura-2000-Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG und FCS-Maßnahmen nach § 45 Abs. 7 BNatSchG erfordern. greeNature prüft die naturschutzrechtlichen Anforderungen vollständig.
Ja. Besonders geeignet sind Ackerflächen der Warburger Börde mit Potenzial für Extensivgrünland, Talauen an Nethe, Emmer und Diemel sowie Hanglagen für Magerrasen und Streuobst. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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