
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Herford
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung NRW im Ravensberger Hügelland und in der Weseraue.
Der Landkreis Herford im Überblick
Der Kreis Herford liegt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen und gehört zum Regierungsbezirk Detmold. Prägend ist das Ravensberger Hügelland, eine sanft gewellte Lösslandschaft zwischen dem Wiehengebirge im Norden und den Ausläufern des Teutoburger Waldes im Süden.
Geologisch bestimmen fruchtbare Lössböden und zahlreiche kleine Bäche das Bild. Die Else-Werre-Niederung durchzieht den Kreis in West-Ost-Richtung, im Osten grenzt das Kreisgebiet an das Wesertal bei Vlotho.
Ökologisch bedeutsam sind die Feucht- und Nasswiesen entlang von Weser, Werre und Else sowie kalkgeprägte Sonderstandorte wie der Doberg bei Bünde. Diese Strukturen bieten Lebensraum für Wiesenvögel, Amphibien und wärmeliebende Arten.
Wirtschaftlich ist der Kreis von Möbel- und Textilindustrie sowie einer dichten Besiedlung geprägt. Siedlungsentwicklung, Gewerbeflächen und Infrastruktur erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D36 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Ravensberger Hügelland (BfN-Naturraum D36), sanft gewellte Lösslandschaft zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald
- Naturschutzgebiet Doberg bei Bünde mit Kalkbuchenwald und Magerrasen auf tertiären Meeresablagerungen
- Weseraue bei Vlotho mit Feuchtwiesen, Röhrichten und Auwaldresten
- Else-Werre-Niederung als überregionale Gewässerachse durch den Kreis
- zahlreiche naturnahe Bäche aus den Hängen des Wiehengebirges
- Streuobstbestände und Heckenzüge der bäuerlichen Kulturlandschaft
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsvorhaben auch im nordrhein-westfälischen Raum. Wir kennen das numerische Bewertungsverfahren der Ökokonto-Verordnung NRW, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Herford und die naturräumlichen Gegebenheiten des Ravensberger Hügellandes aus der Projektpraxis.
Typische Maßnahmen im Landkreis Herford
Fließgewässerrenaturierung
Naturnahe Umgestaltung von Werre, Else und kleineren Bächen aus dem Wiehengebirge, Anlage von Ufergehölzen, Kiesbänken und begleitenden Auenstrukturen.
Grünland-Extensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiche Feucht- und Nasswiesen entlang der Weseraue, Lebensraum für Wiesenvögel und Insekten.
Streuobst und Hecken
Anlage und Pflege von Streuobstwiesen und Heckenzügen in der Lösslandschaft als Trittsteinbiotope und Bausteine des Biotopverbunds.
Kleingewässer und Amphibienschutz
Neuanlage von Laichgewässern und Tümpeln für Laubfrosch, Kammmolch und weitere Amphibien in den Niederungen des Hügellandes.
Erstaufforstung und Waldumbau
Standortgerechte Laubmischwälder auf Grenzertragsstandorten sowie strukturelle Anreicherung bestehender Bestände, etwa im Umfeld des Doberg.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für Feldlerche, Zauneidechse und Fledermäuse, abgestimmt auf die Anforderungen des Landesnaturschutzgesetzes NRW.
Geschützte Arten im Ravensberger Hügelland und Weseraue
Wiesenvögel der Weseraue
Kiebitz und weitere Wiesenbrüter nutzen die Feucht- und Nasswiesen entlang von Weser und Werre. Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland sind typische Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Werre und Else
Naturnahe Fließgewässer mit Steilufern bieten dem Eisvogel Brutplätze. Als CEF-Maßnahmen kommen modellierte Steilwände, Uferabbrüche und gewässerbegleitende Gehölze infrage.
Mehr zur Art ›Amphibien und Kammmolch
Laubfrosch, Kammmolch und Erdkröte besiedeln Kleingewässer des Hügellandes. Die Neuanlage vernetzter Laichgewässer zählt zu den häufigen Maßnahmen im Kreis.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Wald und Siedlung
Arten wie Großes Mausohr und Zwergfledermaus nutzen Kalkbuchenwälder wie den Doberg sowie Gebäudequartiere. Quartierschutz und Sicherung von Jagdhabitaten stehen im Vordergrund.
Mehr zur Art ›Feldlerche der Ackerlandschaft
Die offene Lösslandschaft des Ravensberger Hügellandes ist Lebensraum der Feldlerche. Lerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerrandstreifen wirken als vorgezogener Ausgleich.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Sonderstandorten
Bahndämme, Böschungen und magere Säume bieten der Zauneidechse Lebensraum. Habitatanlage und fachgerechte Umsiedlung sind bei Infrastrukturvorhaben regelmäßig erforderlich.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
Wohnbaugebiete und Gewerbeflächen in Herford, Bünde und Löhne lösen naturschutzrechtliche Ausgleichspflichten nach der Eingriffsregelung aus. Eigentümer geeigneter Flächen können als Anbieter von Ausgleichsflächen profitieren.
Verkehr und Infrastruktur
Ausbau und Erneuerung von Straßen, darunter A2 und A30, sowie von Bahnstrecken und Brücken über Werre und Weser erzeugen Kompensations- und Artenschutzbedarf.
Möbel- und Produktionsindustrie
Erweiterungen von Betriebs- und Logistikflächen der für den Kreis prägenden Möbel- und Textilbranche erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich nach LNatSchG NRW.
Energie und Netze
Freiflächen-Photovoltaik, Windenergie am Rand des Wiehengebirges und neue Leitungstrassen benötigen Kompensation sowie vorgezogene Maßnahmen für betroffene Arten.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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