
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Dortmund
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten nach der Ökokonto-Verordnung NRW. greeNature solutions, Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation im Ruhrgebiet und in Westfalen.
Die Stadt Dortmund im Überblick
Dortmund ist mit rund 614.000 Einwohnern die größte Stadt Westfalens und des östlichen Ruhrgebiets. Die kreisfreie Stadt gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg und liegt naturräumlich in der Westfälischen Tieflandsbucht (D34), im Übergang zwischen dem Emscherland im Norden und der fruchtbaren Hellweg-Börde im Süden und Osten. Im äußersten Süden reicht das Stadtgebiet an das Ruhrtal am Rand des Süderberglands.
Prägend ist der Kontrast zwischen den lössbedeckten Hellweg-Lagen mit ihren fruchtbaren Ackerböden und den vom Bergbau und der Stahlindustrie überformten Niederungen von Emscher und ihren Nebenbächen. Über Jahrzehnte war die Landschaft technisch überprägt, heute wandelt sie sich durch großflächige Renaturierungen wieder in naturnähere Strukturen.
Ökologisch bedeutsam ist der Emscher-Umbau, mit dem die Emschergenossenschaft Gewässer aus dem technischen Ausbau löst und naturnah gestaltet. Rund um den Phoenix See in Hörde, entstanden auf einer ehemaligen Stahlwerksbrache, wurden bereits mehr als 100 Vogelarten nachgewiesen. Naturschutzgebiete wie Bolmke, Dellwiger Bachtal und Kirchderner Wald sowie zahlreiche Industriebrachen bilden ein Mosaik aus Auwald, Feuchtflächen und Sekundärlebensräumen.
Die Wirtschaft hat sich vom Kohle- und Stahlstandort zu einem Zentrum für Logistik, Dienstleistung und Technologie gewandelt. Der Umbau großer Industrieflächen wie der Westfalenhütte oder der PHOENIX-Areale, neue Wohn- und Gewerbegebiete sowie Verkehrsvorhaben erzeugen regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach der Eingriffsregelung (§§ 13 bis 15 BNatSchG) und der Ökokonto-Verordnung NRW.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturschutzgebiet Bolmke, Auwald an der Emscheraue südlich der Westfalenhallen
- Naturschutzgebiet Dellwiger Bachtal im Westen der Stadt
- Naturschutzgebiet Kirchderner Wald im Dortmunder Norden
- Emscher-Umbau, jahrzehntelange Renaturierung von Emscher und Nebenbächen
- Phoenix See in Hörde, renaturierte Emscher auf ehemaliger Stahlwerksbrache
- Fruchtbare Hellweg-Börde mit Lössböden im Süden und Osten
- Großflächige Industriebrachen als Sekundärlebensräume für Pionierarten
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsvorhaben auch im Ruhrgebiet und in Westfalen. Wir arbeiten nach der Ökokonto-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG), kennen die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde beim Umweltamt Dortmund und die Besonderheiten von Flächenrecycling und Gewässerrenaturierung im urbanen Raum.
Typische Maßnahmen in der Stadt Dortmund
Gewässerrenaturierung
Rückbau technisch ausgebauter Bäche und naturnahe Umgestaltung von Emscher-Nebengewässern, Anlage von Auenstrukturen, Ufergehölzen und Retentionsflächen als Lebensraum für Eisvogel, Amphibien und Libellen.
Entsiegelung von Brachen
Rückbau versiegelter Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsflächen, Wiederherstellung durchlässiger Böden und Entwicklung standortgerechter Vegetation auf Flächen des industriellen Strukturwandels.
Grünlandaufwertung
Extensivierung und Aufwertung von Wiesen und Weiden im Hellweg-Umland, Umwandlung intensiv genutzter Ackerflächen in artenreiches Grünland als Lebensraum für Wiesenbrüter und Insekten.
Waldentwicklung
Umbau strukturarmer Bestände zu standortgerechten Laubmischwäldern sowie Ersatzaufforstungen mit Eiche, Hainbuche, Erle und Esche, ergänzt um Waldränder und Altholzinseln.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für Zauneidechse und Kreuzkröte auf Bahndämmen und Industriebrachen, Fledermausquartiere in Gebäuden und Gehölzen, abgestimmt auf den Artenschutz nach § 44 BNatSchG.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten Hellweg-Ackerflur, Vernetzung von Grünzügen und Trittsteinbiotopen zwischen Emscheraue und Ruhrtal.
Geschützte Arten im Emscherland und Hellweg im östlichen Ruhrgebiet
Zauneidechse auf Brachen
Aufgelassene Bahnanlagen und Industrieflächen im Stadtgebiet sind bevorzugte Lebensräume der Zauneidechse. Bei Eingriffen sind Umsiedlungen und CEF-Habitate mit Sand-, Stein- und Totholzstrukturen typische Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Bächen
An den renaturierten Abschnitten von Emscher und Nebenbächen mit naturnahen Steilufern findet der Eisvogel wieder Brutmöglichkeiten. Anlage von Steilwänden und Uferabbrüchen ist eine passende Ausgleichsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in der Stadt
Parks, Friedhöfe, alte Zechen- und Industriegebäude bieten Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus und weiteren Arten Quartiere und Jagdgebiete. Quartierverluste werden über Ersatzquartiere und Gebäudeeinbauten kompensiert.
Mehr zur Art ›Kiebitz im Hellweg
Auf den offenen Ackerlagen der Hellweg-Börde im Süden und Osten der Stadt brütet der Kiebitz. Feuchte Ackersenken und extensiv genutzte Grünlandflächen sind wirksame Maßnahmen für den Wiesenbrüterschutz.
Mehr zur Art ›Feldlerche auf Ackerflächen
Die weiten Feldfluren der Hellweg-Zone sind Lebensraum der Feldlerche. Lerchenfenster, Blühstreifen und extensiv bewirtschaftete Ackerränder gehören zu den bewährten Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Amphibien in Brachengewässern
Kreuzkröte und Kammmolch besiedeln vegetationsarme Kleingewässer auf Industriebrachen und in renaturierten Auen. Anlage besonnter Laichgewässer und Landlebensräume sichert diese anspruchsvollen Arten.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Flächenrecycling von Industriebrachen
Der Umbau ehemaliger Kohle- und Stahlstandorte wie der Westfalenhütte, der PHOENIX-Areale oder weiterer Zechenflächen zu Wohn-, Gewerbe- und Landschaftsflächen ist eine dauerhafte Aufgabe. Solche Vorhaben lösen regelmäßig Kompensationsbedarf aus, zugleich eignen sich Teilflächen für die Aufwertung nach der Ökokonto-Verordnung NRW.
Logistik & Gewerbe
Als bedeutender Logistik- und Wirtschaftsstandort weist Dortmund laufend neue Gewerbe- und Logistikflächen aus. Hallen, Verkehrsanlagen und versiegelte Flächen erzeugen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach der Eingriffsregelung.
Wohnbau & Siedlungsentwicklung
Neue Wohnquartiere und die Nachverdichtung im gesamten Stadtgebiet erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Grundstückseigentümer im Umland können ihre Flächen als Kompensationsflächen anbieten.
Verkehr & Infrastruktur
Ausbau von Straßen und Schienenwegen, Vorhaben am Flughafen Dortmund sowie wasserwirtschaftliche Projekte im Zuge des Emscher-Umbaus führen zu Eingriffen, die durch Kompensations- und CEF-Maßnahmen ausgeglichen werden.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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