
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Goslar
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten im Landkreis Goslar. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach niedersächsischem Naturschutzrecht im Harz und nördlichen Harzvorland.
Der Landkreis Goslar im Überblick
Der Landkreis Goslar liegt im Südosten Niedersachsens und bildet den nördlichen Rand des Harzes. Niedersachsen gliedert sich nicht in Regierungsbezirke, statistisch gehört der Kreis zur Region Braunschweig. Kreisstadt ist die Welterbestadt Goslar mit ihrer historischen Altstadt und dem ehemaligen Bergwerk Rammelsberg, beide von der UNESCO ausgezeichnet.
Landschaftlich reicht der Kreis vom Oberharz mit dem Wurmberg (971 m) und dem Brockenumfeld über bewaldete Mittelgebirgshänge bis in das lössgeprägte nördliche Harzvorland. Der Westen um Seesen und Langelsheim gehört zum Innerste-Bergland. Diese Höhenstaffelung schafft ein dichtes Nebeneinander aus Bergwäldern, Bergwiesen, Hochmooren, Fließgewässern und offener Kulturlandschaft.
Ökologisch prägend ist der Nationalpark Harz mit seinem niedersächsischen Teil, dazu ein Netz aus Naturschutzgebieten, FFH-Gebieten und Vogelschutzgebieten des europäischen Natura-2000-Verbunds. Die Bäche Oker, Innerste, Gose und Radau, die Bergwiesen des Oberharzes und die alten Bergbaustollen als Fledermausquartiere gehören zu den naturschutzfachlich wertvollsten Strukturen der Region.
Wirtschaftlich ist der Kreis vom historischen Erzbergbau und Hüttenwesen, vom Tourismus im Harz sowie von der chemischen Industrie in Langelsheim geprägt. Rohstoffgewinnung, Windenergie im Harzvorland, Straßen- und Hochwasserschutzvorhaben lösen regelmäßig Kompensationsbedarf aus, der in Niedersachsen über das Biotopwertverfahren (Ökopunkte) nach dem NAGBNatSchG bilanziert wird.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Nationalpark Harz (niedersächsischer Teil), großflächiges Waldschutzgebiet mit natürlicher Waldentwicklung
- Landschaftsschutzgebiet Harz, das über ein Drittel der Kreisfläche einnimmt
- 22 Naturschutzgebiete im Oberharz und am Harzrand
- FFH- und Vogelschutzgebiete des Natura-2000-Netzes, unter anderem für Wildkatze und Schwarzstorch
- Bergwiesen und Hochmoore des Oberharzes als geschützte FFH-Lebensraumtypen
- Fließgewässer Oker, Innerste, Gose und Radau mit naturnahen Abschnitten
- Historische Bergbaustollen als bedeutende Fledermaus-Winterquartiere
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet in Niedersachsen konsequent nach den Vorgaben des NAGBNatSchG und den Arbeitshilfen des NLWKN. Wir bilanzieren Kompensation über das Biotopwertverfahren (Ökopunkte), kennen die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar und stimmen Maßnahmen im Harz und im Harzvorland fachlich fundiert mit den Behörden ab.
Typische Maßnahmen im Landkreis Goslar
Naturnaher Waldumbau
Umbau naturferner Fichtenforste in standortgerechte Berg- und Laubmischwälder mit Buche, Bergahorn und Eberesche, besonders auf den vom Borkenkäfer betroffenen Flächen des Harzes. Aufwertung über das Biotopwertverfahren nach NAGBNatSchG.
Fließgewässerrenaturierung
Rückbau von Verbau und Sohlschwellen an Oker, Innerste, Gose und Radau, Anlage von Kiesbänken, Uferabbrüchen und Auwaldsäumen als Lebensraum für Eisvogel, Bachforelle und Wasseramsel.
Bergwiesen und Magerrasen
Wiederherstellung und extensive Pflege artenreicher Bergmähwiesen und Borstgrasrasen im Oberharz sowie von Kalkmagerrasen am Harzrand, Erhalt geschützter FFH-Lebensraumtypen durch Mahd und Beweidung.
Artenschutz CEF/FCS
Sicherung und Optimierung von Bergbaustollen als Fledermaus-Winterquartiere, Habitatstrukturen für Wildkatze und Haselmaus, Zauneidechsenlebensräume an Bahn- und Wegböschungen, abgestimmt auf § 44 BNatSchG.
Moor- und Feuchtgebietsschutz
Wiedervernässung von Hochmooren und Quellmooren des Oberharzes durch Verschluss alter Entwässerungsgräben, Wiederaufbau der Torfbildung und Lebensräume für Amphibien und moortypische Arten.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der offenen Feldflur des Harzvorlandes, Trittsteinbiotope zur Vernetzung von Waldrändern, Gewässern und Offenland.
Geschützte Arten im Harz und nördliches Harzvorland
Europäische Wildkatze
Der Harz gehört zu den bedeutenden Verbreitungsgebieten der Wildkatze in Deutschland. Strukturreiche Laub- und Mischwälder mit Totholz, Waldwiesen und ungestörten Rückzugsräumen sind für ihren Erhalt entscheidend und typisches Ziel von Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Bergbaustollen
Die zahlreichen historischen Stollen und Bergwerke des Harzes zählen zu den wichtigsten Fledermaus-Winterquartieren der Region, genutzt von Mausohr, Wasserfledermaus und weiteren Arten. Quartiersicherung ist eine häufige CEF-Maßnahme.
Mehr zur Art ›Schwarzstorch
In den ausgedehnten, ruhigen Waldgebieten des Harzes brütet der Schwarzstorch. Er nutzt naturnahe Bäche und Waldtümpel zur Nahrungssuche, weshalb Gewässerrenaturierung und Störungsminderung im Wald wichtige Erhaltungsmaßnahmen sind.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Harzbächen
Oker, Innerste und Gose bieten dem Eisvogel Brutmöglichkeiten in Steilufern und einen reichen Fischbestand. Uferabbrüche, naturnahe Gewässerläufe und klares Wasser sind die Grundlage stabiler Vorkommen.
Mehr zur Art ›Amphibien der Bergregion
Feuersalamander, Berg- und Kammmolch sowie Erdkröte besiedeln Quellbäche, Waldtümpel und Kleingewässer im Harz und Harzrand. Anlage und Vernetzung von Laichgewässern zählen zu den regeltypischen Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Haselmaus
Die Haselmaus lebt in strukturreichen Waldrändern, Gebüschen und Niederwäldern mit gutem Fruchtangebot. Der Erhalt durchgängiger Gehölzstrukturen und artenreicher Waldsäume sichert ihre Lebensräume im Harzvorland.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Rohstoffgewinnung und Bergbaufolge
Gesteins- und Kalkabbau sowie die chemische Industrie in Langelsheim und die Aufbereitung von Bergbaufolgelandschaften erzeugen Eingriffe, die naturschutzrechtlich auszugleichen sind. greeNature entwickelt hierfür naturraumtreue Kompensationsflächen.
Windenergie im Harzvorland
Neubau und Repowering von Windenergieanlagen im offenen Harzvorland lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus und erfordern häufig artenschutzrechtliche Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa für windkraftsensible Arten.
Verkehr und Infrastruktur
Ausbau und Sanierung von Bundes- und Landesstraßen (unter anderem B6, B241 und B4) sowie Brücken- und Bahnvorhaben im Harzraum führen zu Kompensationsbedarf, der über das Biotopwertverfahren bilanziert wird.
Hochwasserschutz und Talsperren
Maßnahmen an den Harzer Talsperren und Gewässern sowie der Hochwasserschutz an Oker und Innerste erfordern begleitende Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, oft in Form von Gewässer- und Auenrenaturierung.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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