
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Fulda
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) zwischen Fuldaer Becken und Hoher Rhön.
Der Landkreis Fulda im Überblick
Der Landkreis Fulda liegt im Osten Hessens und bildet mit dem Fuldaer Becken einen der wichtigsten Verkehrs- und Wirtschaftsräume Osthessens. Er gehört zum Regierungsbezirk Kassel, Kreisstadt und Verwaltungssitz ist die Barockstadt Fulda. Nach Osten steigt das Gelände in die Hohe Rhön an, nach Westen greifen die Ausläufer des Vogelsbergs auf das Kreisgebiet über.
Landschaftlich reicht der Kreis vom fruchtbaren Fulda-Haune-Tafelland bis in die vulkanisch geprägten Basaltkuppen der Rhön. Auf der Wasserkuppe (950 m) liegt der höchste Berg Hessens, hier entspringt zugleich die namensgebende Fulda. Buntsandstein, Muschelkalk und tertiäre Basalte bilden ein kleinräumiges Mosaik aus Ackerböden, Buchenwäldern, Bergwiesen und Mooren.
Ökologisch ist der Landkreis über das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön von europäischer Bedeutung. Der hessische Anteil umfasst rund 63.500 Hektar, ergänzt um den Naturpark Hessische Rhön, das EU-Vogelschutzgebiet Hessische Rhön und 16 FFH-Gebiete, von denen fünf in der Hessischen Rhön liegen. Hochmoore wie das Rote Moor bei Gersfeld und die artenreichen Bergmähwiesen zählen zu den wertvollsten Lebensräumen.
Die Wirtschaft profitiert von der zentralen Lage an A7, A66 und der ICE-Strecke Hannover, Würzburg. Logistik, der Kali-Bergbau bei Neuhof, Gewerbe- und Siedlungsentwicklung sowie der Ausbau erneuerbarer Energien lösen regelmäßig Eingriffe aus, deren Ausgleich nach der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) in Ökopunkten zu erbringen ist.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, hessischer Anteil rund 63.500 ha
- Wasserkuppe (950 m), höchster Berg Hessens und Quellgebiet der Fulda
- Rotes Moor bei Gersfeld, Hochmoor und Naturschutzgebiet der Hohen Rhön
- 16 FFH-Gebiete im Kreisgebiet, davon fünf in der Hessischen Rhön
- EU-Vogelschutzgebiet Hessische Rhön, Lebensraum für Wiesenbrüter und Birkhuhn
- Naturpark Hessische Rhön mit ausgedehnten Bergmähwiesen und Buchenwäldern
- Fulda-Haune-Tafelland, offene Ackerlandschaft im Fuldaer Becken
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und kennt die Anforderungen der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) ebenso wie die Praxis der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Fulda und der Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön. Von der Flächenakquise über die Maßnahmenplanung bis zu Pflege und Monitoring begleiten wir Ihr Kompensationsvorhaben zwischen Fuldaer Becken und Hoher Rhön.
Typische Maßnahmen im Landkreis Fulda
Bergwiesen und Borstgrasrasen
Wiederherstellung und extensive Pflege artenreicher Bergmähwiesen und Borstgrasrasen der Hohen Rhön, einschürige Mahd ohne Düngung als Lebensraum für Wiesenpieper, Braunkehlchen und seltene Falter.
Moor- und Quellrenaturierung
Wiedervernässung von Hoch- und Hangmooren im Umfeld von Rotem Moor und Wasserkuppe, Rückbau von Entwässerungsgräben und Schutz der Torfkörper als Wasserspeicher und Kohlenstoffsenke.
Waldumbau zu Buchenmischwald
Umbau standortfremder Fichtenforste in naturnahe Buchen- und Bergmischwälder, Anreicherung mit Totholz und Habitatbäumen für Wildkatze, Schwarzstorch und Höhlenbrüter.
Fließgewässerrenaturierung
Renaturierung von Fulda, Haune, Ulster und ihren Zuläufen, Ufergehölzpflanzung und Wiederherstellung der Durchgängigkeit als Lebensraum für Bachforelle, Groppe und Eisvogel.
Streuobst und Hecken
Anlage und Pflege von Streuobstbeständen, Hecken und Feldgehölzen in der Kuppenrhön und im Fuldaer Becken als Biotopverbund und Nahrungshabitat für Neuntöter und Wildbienen.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für Feldlerche, Zauneidechse und Fledermausquartiere, artspezifisch geplant nach § 44 BNatSchG und in Ökopunkten nach der hessischen KV bewertet.
Geschützte Arten im Fuldaer Becken, Hessische Rhön und Vogelsbergrand
Schwarzstorch
Der störungsempfindliche Schwarzstorch brütet in alten, ungestörten Buchenwäldern von Rhön und Vogelsbergrand und nutzt naturnahe Bäche und Feuchtwiesen zur Nahrungssuche. Typische Maßnahmen sind Horstschutz, Waldrandgestaltung und Gewässerrenaturierung.
Mehr zur Art ›Europäische Wildkatze
Die Wildkatze (FFH-Anhang IV) besiedelt die strukturreichen Buchen- und Mischwälder der Rhön. Unzerschnittene Waldkomplexe, Totholz und Waldkorridore sichern ihren Lebensraum und sind für Biotopverbund- und CEF-Maßnahmen relevant.
Mehr zur Art ›Waldfledermäuse
Alte Buchenwälder und Höhlenbäume der Rhön sind Lebensraum für Bechsteinfledermaus, Mopsfledermaus und Großes Mausohr. Quartierbäume, Waldstrukturen und Jagdhabitate lassen sich gezielt für Artenschutzmaßnahmen entwickeln.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Fulda und Haune
Der Eisvogel brütet in natürlichen Steilwänden entlang von Fulda, Haune und Ulster. Uferabbrüche, naturnahe Gewässerrandstreifen und ein gutes Nahrungsangebot an Kleinfischen sind für den Bestand entscheidend.
Mehr zur Art ›Feldlerche und Wiesenbrüter
Feldlerche, Braunkehlchen und Bekassine prägen die offenen Bergwiesen der Hohen Rhön und die Feldflur des Fuldaer Beckens. Extensive Bewirtschaftung, späte Mahd und der Erhalt feuchter Senken zählen zu den wirksamen Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Amphibien der Rhön
In quellreichen Bächen, Hangmooren und Weihern leben Feuersalamander, Grasfrosch, Bergmolch und der Kammmolch (FFH-Anhang II und IV). Anlage und Renaturierung von Kleingewässern gehören zu den typischen Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Infrastruktur und Verkehr
Der Kreis liegt an A7, A66 und der ICE-Strecke Hannover, Würzburg mit dem Landrückentunnel. Ausbau- und Erhaltungsmaßnahmen, Ortsumgehungen und Bahnvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.
Kali-Bergbau und Rohstoffe
Das Kaliwerk Neuhof-Ellers und weitere Abbau- und Haldenstandorte im Kreisgebiet erzeugen Kompensationsbedarf. greeNature entwickelt Flächen für Ausgleich, Ersatz und Rekultivierung und übernimmt das Flächenmanagement.
Siedlung und Gewerbe
Wohnbau- und Gewerbegebiete in Fulda, Künzell, Petersberg und Neuhof erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer von Acker- und Grünlandflächen können ihre Flächen als Kompensationsflächen einbringen.
Erneuerbare Energien
Windkraftstandorte auf den Höhenzügen von Rhön und Vogelsbergrand sowie Photovoltaik-Freiflächenanlagen benötigen naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen mit CEF- und FCS-Maßnahmen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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