Ersatzaufforstung mit standortgerechten Laubbaumarten
Hessen · KV (Kompensationsverordnung)
Naturraum D47
Regierungsbezirk Kassel

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Fulda

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) zwischen Fuldaer Becken und Hoher Rhön.

1.380
km² Kreisfläche
~222k
Einwohner
23
Städte und Gemeinden
D47
Naturraum Osthess. Bergland
950 m
Wasserkuppe, höchster Berg Hessens
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Fulda im Überblick

Der Landkreis Fulda liegt im Osten Hessens und bildet mit dem Fuldaer Becken einen der wichtigsten Verkehrs- und Wirtschaftsräume Osthessens. Er gehört zum Regierungsbezirk Kassel, Kreisstadt und Verwaltungssitz ist die Barockstadt Fulda. Nach Osten steigt das Gelände in die Hohe Rhön an, nach Westen greifen die Ausläufer des Vogelsbergs auf das Kreisgebiet über.

Landschaftlich reicht der Kreis vom fruchtbaren Fulda-Haune-Tafelland bis in die vulkanisch geprägten Basaltkuppen der Rhön. Auf der Wasserkuppe (950 m) liegt der höchste Berg Hessens, hier entspringt zugleich die namensgebende Fulda. Buntsandstein, Muschelkalk und tertiäre Basalte bilden ein kleinräumiges Mosaik aus Ackerböden, Buchenwäldern, Bergwiesen und Mooren.

Ökologisch ist der Landkreis über das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön von europäischer Bedeutung. Der hessische Anteil umfasst rund 63.500 Hektar, ergänzt um den Naturpark Hessische Rhön, das EU-Vogelschutzgebiet Hessische Rhön und 16 FFH-Gebiete, von denen fünf in der Hessischen Rhön liegen. Hochmoore wie das Rote Moor bei Gersfeld und die artenreichen Bergmähwiesen zählen zu den wertvollsten Lebensräumen.

Die Wirtschaft profitiert von der zentralen Lage an A7, A66 und der ICE-Strecke Hannover, Würzburg. Logistik, der Kali-Bergbau bei Neuhof, Gewerbe- und Siedlungsentwicklung sowie der Ausbau erneuerbarer Energien lösen regelmäßig Eingriffe aus, deren Ausgleich nach der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) in Ökopunkten zu erbringen ist.

Ersatzaufforstung mit standortgerechten Laubbaumarten

🗺️ Zugehörige Naturräume

D47
Osthessisches Bergland (Vogelsberg und Rhön)
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📍 Ausgewählte Gemeinden

Fulda (KS)KünzellHünfeldPetersbergNeuhofEichenzellGroßenlüderFliedenHofbieberGersfeld (Rhön)Poppenhausen (Wasserkuppe)Tann (Rhön)HildersEhrenberg (Rhön)

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, hessischer Anteil rund 63.500 ha
  • Wasserkuppe (950 m), höchster Berg Hessens und Quellgebiet der Fulda
  • Rotes Moor bei Gersfeld, Hochmoor und Naturschutzgebiet der Hohen Rhön
  • 16 FFH-Gebiete im Kreisgebiet, davon fünf in der Hessischen Rhön
  • EU-Vogelschutzgebiet Hessische Rhön, Lebensraum für Wiesenbrüter und Birkhuhn
  • Naturpark Hessische Rhön mit ausgedehnten Bergmähwiesen und Buchenwäldern
  • Fulda-Haune-Tafelland, offene Ackerlandschaft im Fuldaer Becken

✅ greeNature vor Ort

greeNature ist bundesweit tätig und kennt die Anforderungen der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) ebenso wie die Praxis der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Fulda und der Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön. Von der Flächenakquise über die Maßnahmenplanung bis zu Pflege und Monitoring begleiten wir Ihr Kompensationsvorhaben zwischen Fuldaer Becken und Hoher Rhön.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Fulda

🌾

Bergwiesen und Borstgrasrasen

Wiederherstellung und extensive Pflege artenreicher Bergmähwiesen und Borstgrasrasen der Hohen Rhön, einschürige Mahd ohne Düngung als Lebensraum für Wiesenpieper, Braunkehlchen und seltene Falter.

💧

Moor- und Quellrenaturierung

Wiedervernässung von Hoch- und Hangmooren im Umfeld von Rotem Moor und Wasserkuppe, Rückbau von Entwässerungsgräben und Schutz der Torfkörper als Wasserspeicher und Kohlenstoffsenke.

🌳

Waldumbau zu Buchenmischwald

Umbau standortfremder Fichtenforste in naturnahe Buchen- und Bergmischwälder, Anreicherung mit Totholz und Habitatbäumen für Wildkatze, Schwarzstorch und Höhlenbrüter.

💦

Fließgewässerrenaturierung

Renaturierung von Fulda, Haune, Ulster und ihren Zuläufen, Ufergehölzpflanzung und Wiederherstellung der Durchgängigkeit als Lebensraum für Bachforelle, Groppe und Eisvogel.

🍎

Streuobst und Hecken

Anlage und Pflege von Streuobstbeständen, Hecken und Feldgehölzen in der Kuppenrhön und im Fuldaer Becken als Biotopverbund und Nahrungshabitat für Neuntöter und Wildbienen.

🦎

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für Feldlerche, Zauneidechse und Fledermausquartiere, artspezifisch geplant nach § 44 BNatSchG und in Ökopunkten nach der hessischen KV bewertet.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Fuldaer Becken, Hessische Rhön und Vogelsbergrand

🐦

Schwarzstorch

Der störungsempfindliche Schwarzstorch brütet in alten, ungestörten Buchenwäldern von Rhön und Vogelsbergrand und nutzt naturnahe Bäche und Feuchtwiesen zur Nahrungssuche. Typische Maßnahmen sind Horstschutz, Waldrandgestaltung und Gewässerrenaturierung.

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🐈

Europäische Wildkatze

Die Wildkatze (FFH-Anhang IV) besiedelt die strukturreichen Buchen- und Mischwälder der Rhön. Unzerschnittene Waldkomplexe, Totholz und Waldkorridore sichern ihren Lebensraum und sind für Biotopverbund- und CEF-Maßnahmen relevant.

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🦇

Waldfledermäuse

Alte Buchenwälder und Höhlenbäume der Rhön sind Lebensraum für Bechsteinfledermaus, Mopsfledermaus und Großes Mausohr. Quartierbäume, Waldstrukturen und Jagdhabitate lassen sich gezielt für Artenschutzmaßnahmen entwickeln.

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🐦

Eisvogel an Fulda und Haune

Der Eisvogel brütet in natürlichen Steilwänden entlang von Fulda, Haune und Ulster. Uferabbrüche, naturnahe Gewässerrandstreifen und ein gutes Nahrungsangebot an Kleinfischen sind für den Bestand entscheidend.

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🐦

Feldlerche und Wiesenbrüter

Feldlerche, Braunkehlchen und Bekassine prägen die offenen Bergwiesen der Hohen Rhön und die Feldflur des Fuldaer Beckens. Extensive Bewirtschaftung, späte Mahd und der Erhalt feuchter Senken zählen zu den wirksamen Maßnahmen.

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🐸

Amphibien der Rhön

In quellreichen Bächen, Hangmooren und Weihern leben Feuersalamander, Grasfrosch, Bergmolch und der Kammmolch (FFH-Anhang II und IV). Anlage und Renaturierung von Kleingewässern gehören zu den typischen Ausgleichsmaßnahmen.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🛣️

Infrastruktur und Verkehr

Der Kreis liegt an A7, A66 und der ICE-Strecke Hannover, Würzburg mit dem Landrückentunnel. Ausbau- und Erhaltungsmaßnahmen, Ortsumgehungen und Bahnvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

⛏️

Kali-Bergbau und Rohstoffe

Das Kaliwerk Neuhof-Ellers und weitere Abbau- und Haldenstandorte im Kreisgebiet erzeugen Kompensationsbedarf. greeNature entwickelt Flächen für Ausgleich, Ersatz und Rekultivierung und übernimmt das Flächenmanagement.

🏘️

Siedlung und Gewerbe

Wohnbau- und Gewerbegebiete in Fulda, Künzell, Petersberg und Neuhof erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer von Acker- und Grünlandflächen können ihre Flächen als Kompensationsflächen einbringen.

⚡

Erneuerbare Energien

Windkraftstandorte auf den Höhenzügen von Rhön und Vogelsbergrand sowie Photovoltaik-Freiflächenanlagen benötigen naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen mit CEF- und FCS-Maßnahmen.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Nachbarlandkreise

Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen

HE
Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Nördlicher Nachbar, Hessen
VO
Landkreis Vogelsbergkreis
Westlicher Nachbar, Hessen
MA
Landkreis Main-Kinzig-Kreis
Südwestlicher Nachbar, Hessen
Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Fulda

Der Landkreis Fulda gehört zum BfN-Naturraum D47 (Osthessisches Bergland, Vogelsberg und Rhön). Er umfasst das Fuldaer Becken und das Fulda-Haune-Tafelland, die Basaltkuppen der Hohen Rhön mit der Wasserkuppe sowie die östlichen Ausläufer des Vogelsbergs. Für die Kompensation ist die naturräumliche Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Hessen werden Kompensationsmaßnahmen nach der Hessischen Kompensationsverordnung (KV) in Ökopunkten bewertet und können aus anerkannten Ökokonten bereitgestellt werden. greeNature übernimmt die Bedarfsanalyse, die Flächenzuordnung, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Fulda und die gesamte Dokumentation.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Fulda, Fachdienst Natur und Landschaft, Wörthstraße 15, 36037 Fulda. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Der Wert von Ökopunkten hängt von Lage, Maßnahmentyp, Verfügbarkeit und den Vertragsbedingungen ab. Die Bewertung erfolgt über das Verfahren der Hessischen Kompensationsverordnung (KV). greeNature erstellt Ihnen auf Basis Ihres konkreten Kompensationsbedarfs ein individuelles Angebot. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Auskunft.
Charakteristisch sind die Pflege von Bergmähwiesen und Borstgrasrasen, die Wiedervernässung von Mooren im Umfeld des Roten Moores, der Umbau von Fichtenforsten in Buchenmischwälder, die Renaturierung von Fulda, Haune und Ulster sowie Streuobst- und Heckenpflanzungen im Fuldaer Becken. Hinzu kommen Offenland- und Wiesenbrüterschutzmaßnahmen.
Ja. Im Kreisgebiet liegen 16 FFH-Gebiete sowie das EU-Vogelschutzgebiet Hessische Rhön, große Teile gehören zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Eingriffe können eine artenschutzrechtliche Prüfung nach § 44 BNatSchG und, im Rahmen einer Ausnahme, CEF- oder FCS-Maßnahmen nach § 45 Abs. 7 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu den FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
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