
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Potsdam
Ausgleichsflächen, Ökokonto-Maßnahmen und Artenschutz für Ihre Kompensationspflicht in der Landeshauptstadt Potsdam. greeNature solutions, Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach der Brandenburger Eingriffsregelung (HVE).
Die Stadt Potsdam im Überblick
Potsdam ist die Landeshauptstadt Brandenburgs und eine kreisfreie Stadt unmittelbar an der südwestlichen Stadtgrenze Berlins. Auf rund 188 km² leben etwa 187.000 Menschen, womit Potsdam die größte und am stärksten wachsende Stadt des Landes ist. Der Stadtkörper zieht sich weit an der Havel entlang und umschließt zahlreiche Seen.
Naturräumlich gehört Potsdam zu den Mittelbrandenburgischen Platten und Niederungen (D12). Eiszeitlich geprägte Grundmoränenplatten wechseln mit breiten Talniederungen der Havel, dazwischen liegen über zwanzig Seen wie der Templiner, der Tiefe und der Sacrower See. Wald, Wasser und Parkanlagen sind eng mit dem Stadtbild verwoben, rund drei Viertel der Stadtfläche sind Grün-, Wald-, Wasser- und Landwirtschaftsflächen.
Große Teile des Stadtgebiets stehen unter Schutz. Dazu zählen das Landschaftsschutzgebiet Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft, das Naturschutzgebiet Obere Wublitz sowie Anteile an den Natura-2000-Gebieten der Mittleren Havelniederung und der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Hinzu kommen die UNESCO-Welterbe-Parks von Sanssouci und Babelsberg.
Als Wissenschafts-, Medien- und Verwaltungsstandort wächst Potsdam kontinuierlich. Neue Wohnquartiere, Forschungsbauten und Verkehrsvorhaben lösen regelmäßig Eingriffe in Natur und Landschaft aus, für die nach der Brandenburger Eingriffsregelung Ausgleich und Ersatz zu leisten sind.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D12 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Landeshauptstadt Brandenburgs und mit über 187.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes.
- Rund drei Viertel der Stadtfläche bestehen aus Grün-, Wald-, Wasser- und Landwirtschaftsflächen.
- Über zwanzig Seen und der Havellauf prägen das Stadtgebiet und schaffen wertvolle Gewässer- und Uferlebensräume.
- UNESCO-Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (Sanssouci, Babelsberg, Neuer Garten).
- Anteile an mehreren Natura-2000-Gebieten, darunter die Mittlere Havelniederung und die Nuthe-Nieplitz-Niederung.
- Wissenschaftsstandort mit Universität Potsdam, Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten in Golm und auf dem Telegrafenberg.
- Medienstadt Babelsberg als traditionsreicher Film- und Fernsehstandort.
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions begleitet Vorhabenträger in Potsdam von der ersten Eingriffsbilanz bis zur gesicherten Umsetzung und Unterhaltung der Kompensation. Wir kennen die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde der Landeshauptstadt und die naturräumlichen Gegebenheiten zwischen Havelseen, Zauche und Seeburger Agrarlandschaft. Für den innerstädtischen Ausgleich ebenso wie für großflächige Maßnahmen im Umland entwickeln wir rechtssichere Konzepte nach der Brandenburger Eingriffsregelung und vermitteln bei Bedarf anerkannte Ökokonto-Flächen.
Typische Maßnahmen in der Stadt Potsdam
Gewässer- und Uferrenaturierung
Rückbau verbauter Ufer an Havel, Wublitz und Seengürtel, Entwicklung naturnaher Röhrichte, Flachwasserzonen und Gehölzsäume als Lebensraum für Fische, Libellen und Wasservögel.
Entsiegelung und Rückbau
Aufbrechen versiegelter Flächen auf Konversionsstandorten wie ehemaligen Kasernen, Herstellung durchlässiger Böden und begrünter Freiflächen im Siedlungsbereich.
Grünlandextensivierung im Umland
Umwandlung intensiv genutzter Ackerflächen in artenreiches Extensivgrünland, etwa in der Seeburger Agrarlandschaft und den Havelniederungen, mit angepasster Mahd und Beweidung.
Kleingewässer und Amphibienlaichgewässer
Anlage und Sanierung von Tümpeln und Kleingewässern in der Nuthe-Nieplitz- und Havelniederung zur Förderung von Amphibien und Libellen.
Waldumbau und Ufergehölze
Entwicklung standortgerechter Laub- und Auwaldbestände sowie Ufergehölze entlang der Fließ- und Standgewässer, Aufwertung strukturarmer Kiefernforste.
Trockenrasen und Sandlebensräume
Pflege und Neuschaffung von Sandtrockenrasen und offenen Sonnstandorten auf Bahnflächen und ehemaligen Militärarealen als Habitat für Zauneidechse und Wildbienen.
Geschützte Arten im Havelstadt zwischen Seengürtel und Zauche
Eisvogel
An naturnahen Ufern von Havel und Wublitz mit Steilwänden und klarem Wasser findet der Eisvogel Brut- und Jagdreviere. Uferrenaturierungen und der Erhalt von Abbruchkanten sichern sein Vorkommen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Havelseen, alte Parkbäume und Gebäude bieten Quartiere für mehrere Fledermausarten. Bei Sanierung und Abriss sind Quartierprüfungen und Ersatzquartiere nach § 44 BNatSchG erforderlich.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahndämme, Trockenrasen und ehemalige Militärflächen wie die Döberitzer Heide sind Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse. Baubedingte Eingriffe erfordern häufig vorgezogene Umsiedlungen (CEF).
Mehr zur Art ›Amphibien
Die Kleingewässer der Nuthe-Nieplitz- und Havelniederung beherbergen Frösche, Kröten und Molche. Laichgewässer und Wanderkorridore sind bei Vorhaben zu berücksichtigen.
Mehr zur Art ›Kammmolch
Der Kammmolch als FFH-Anhang-II-Art besiedelt fischfreie Kleingewässer im Potsdamer Umland. Neuanlage und Vernetzung von Laichgewässern gehören zu den wirksamen Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Feldlerche
In der offenen Agrarlandschaft rund um Seeburg und Fahrland brütet die Feldlerche am Boden. Extensivierung und Lerchenfenster stärken die rückläufigen Bestände.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Stadtquartier Krampnitz
Auf dem rund 140 Hektar großen Areal einer ehemaligen Kaserne entsteht im Potsdamer Norden ein neues Wohnquartier für mehrere tausend Menschen. Rückbau, Versiegelung und Erschließung erfordern umfangreichen naturschutzrechtlichen Ausgleich.
Wissenschaftspark Golm
Der Ausbau von Universität, Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten in Golm bindet Freiflächen und löst Eingriffe in Boden und Landschaft aus, die zu kompensieren sind.
Medienstadt und Gewerbe Babelsberg
Die Weiterentwicklung des Film- und Medienstandorts sowie neuer Gewerbeflächen führt zu Flächenversiegelung mit entsprechendem Kompensationsbedarf.
Verkehrs- und Infrastrukturausbau
Straßenbau, die geplante Tramverlängerung nach Krampnitz und weitere Infrastrukturvorhaben greifen in Grün- und Gewässerstrukturen ein und erfordern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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