
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Weilheim-Schongau
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für den Landkreis Weilheim-Schongau. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Pfaffenwinkel und im bayerischen Alpenvorland.
Der Landkreis Weilheim-Schongau im Überblick
Der Landkreis Weilheim-Schongau liegt südlich von München im Regierungsbezirk Oberbayern und umfasst den größten Teil des Pfaffenwinkels. Er reicht vom Lech im Westen über Ammer und Ammersee bis zur Loisach im Osten. Kreisstadt ist Weilheim i. OB, weitere wichtige Orte sind Penzberg, Peißenberg, Schongau und Peiting.
Landschaftlich ist der Landkreis von der eiszeitlichen Jungmoränenlandschaft des Alpenvorlandes geprägt, mit ausgedehnten Mooren, zahlreichen Seen (Ammersee, Staffelsee, Osterseen) und einem lebhaften Relief aus Moränenwällen und Toteislöchern. Nach Süden steigt das Gelände über die Voralpen bis in die Nördlichen Kalkalpen an, der höchste Punkt ist der Niederbleick mit 1.589 Metern.
Ökologisch bedeutsam sind das Vogelschutzgebiet Ammerseegebiet (7932-471) als Rast- und Überwinterungsgebiet, die kalkreichen Niedermoore und Streuwiesen des Pfaffenwinkels, das Mittlere Lechtal (8031-471) mit seiner Flussdynamik und die naturnahen Voralpenflüsse Ammer und Loisach. Diese Lebensräume beherbergen zahlreiche streng geschützte Arten und stellen hohe fachliche Anforderungen an die Kompensation.
Die Wirtschaft ist mittelständisch und breit aufgestellt, mit einem starken Handwerk, einem bedeutenden Biotechnologiestandort in Penzberg, Tourismus und Landwirtschaft. Gewerbe-, Infrastruktur-, Energie- und Rohstoffvorhaben erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV, den greeNature mit regionaler Flächenkenntnis und Full-Service abdeckt.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D66 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- EU-Vogelschutzgebiet Ammerseegebiet (7932-471), bedeutendes Rast- und Überwinterungsgebiet für Wasser- und Wiesenvögel
- Mittleres Lechtal (SPA 8031-471) mit alpiner Flussdynamik und wärmeliebenden Lechheiden
- Kalkreiche Niedermoore und Streuwiesen des Pfaffenwinkels, Lebensraum stark gefährdeter Arten
- Ammergebirge (SPA 8330-471) im Süden, Übergang in die Nördlichen Kalkalpen
- Naturnahe Voralpenflüsse Ammer und Loisach mit Auwäldern und Kiesbänken
- Eiszeitliche Jungmoränenlandschaft mit Seen wie Ammersee, Staffelsee und den Osterseen bei Iffeldorf
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist in ganz Bayern für die naturschutzrechtliche Kompensation tätig und kennt die Praxis der Unteren Naturschutzbehörde Weilheim-Schongau. Gerade im moor- und seenreichen Pfaffenwinkel und im alpin geprägten Süden des Landkreises sind Kompensationsmaßnahmen fachlich anspruchsvoll. Wir verbinden regionale Flächenkenntnis mit Erfahrung in der Moorrenaturierung, Auenentwicklung und im Artenschutz nach BayKompV.
Typische Maßnahmen im Landkreis Weilheim-Schongau
Moorrenaturierung & Wiedervernässung
Wiederherstellung entwässerter Nieder- und Übergangsmoore im Pfaffenwinkel durch Anhebung des Wasserstands. Diese Maßnahmen sichern seltene Streuwiesenarten, binden Kohlenstoff und erzeugen hochwertige Ökopunkte nach BayKompV.
Streu- und Feuchtwiesen-Extensivierung
Umstellung intensiv genutzter Wiesen auf einschürige, späte Mahd ohne Düngung. Lebensraum für Wiesenbrüter wie Kiebitz und Großen Brachvogel sowie für kalkliebende Streuwiesenpflanzen.
Auenrenaturierung an Lech & Ammer
Reaktivierung von Uferdynamik, Altwassern und Kiesbänken entlang der Voralpenflüsse. Lebensraum für Eisvogel, Flussregenpfeifer und kieslaichende Fischarten, verbunden mit Hochwasserrückhalt.
Artenschutz CEF & FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach BayKompV, etwa fischfreie Laichgewässer für Kammmolch und Amphibien, besonnte Habitate für die Zauneidechse und Ersatzquartiere für Fledermäuse an Gebäuden und Brücken.
Standortgerechter Waldumbau & Erstaufforstung
Entwicklung klimastabiler Laub- und Mischwälder auf geeigneten Standorten sowie Ufergehölze an Gewässern, zur Aufwertung ausgeräumter Moränenlagen und als Biotopverbund.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Magerrasen als Trittsteinbiotope in der Moränenhügellandschaft, zur Vernetzung von Moor-, Wiesen- und Auenlebensräumen.
Geschützte Arten im Pfaffenwinkel und bayerisches Alpenvorland
Wiesenbrüter (Kiebitz, Großer Brachvogel)
Die Streuwiesen und Niedermoore im Ammerseegebiet und im Pfaffenwinkel zählen zu den wichtigsten Brut- und Rastgebieten für Wiesenbrüter in Süddeutschland. Für den Kiebitz und den Großen Brachvogel sind extensive Feuchtwiesen mit hohem Grundwasserstand und später Mahd als CEF-Maßnahmen von zentraler Bedeutung.
Mehr zur Art ›Gelbbauchunke & Laubfrosch
In den Auen von Lech und Ammer sowie in Abbaugewässern kommen Gelbbauchunke und Laubfrosch vor. Beide sind streng geschützte Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie, für die bei Eingriffen häufig neue Kleingewässer und temporäre Tümpel als vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen anzulegen sind.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Auf Bahndämmen, Kiesabbauflächen und den wärmebegünstigten Lechheiden lebt die Zauneidechse. Als Art des Anhangs IV löst sie bei Bau- und Infrastrukturvorhaben regelmäßig CEF-Maßnahmen aus, etwa die Anlage besonnter Habitatstrukturen mit Steinriegeln und Sandlinsen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse (Großes Mausohr)
Entlang des Lech und in den strukturreichen Voralpenlandschaften jagen mehrere Fledermausarten, darunter das Große Mausohr. Quartiere in Dachstühlen, alten Bäumen und Brückenbauwerken erfordern bei Sanierungen und Neubauten Ersatzquartiere und angepasste Bauzeiten.
Mehr zur Art ›Eisvogel
An den naturnahen Abschnitten von Ammer, Lech und Loisach brütet der Eisvogel in Steilufern. Uferabbrüche, naturnahe Gewässerdynamik und künstlich modellierte Brutwände sind typische Maßnahmen, um seinen Bestand bei Gewässerausbauten zu sichern.
Mehr zur Art ›Kammmolch
In den kalkreichen Moorgewässern und Weihern des Pfaffenwinkels lebt der Kammmolch, eine Art des Anhangs II und IV der FFH-Richtlinie. Die Anlage und Vernetzung fischfreier Laichgewässer mit strukturreichem Umland ist eine bewährte Kompensationsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Gewerbe & Industrie
Der Landkreis ist mittelständisch geprägt, mit bedeutenden Standorten wie dem Biotechnologiestandort in Penzberg. Betriebserweiterungen und neue Gewerbegebiete in Weilheim, Penzberg und Schongau lösen regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV aus.
Infrastruktur & Verkehr
Ortsumgehungen, der Ausbau von Bundes- und Staatsstraßen sowie Maßnahmen an den Bahnstrecken im Oberland führen zu Eingriffen, die Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach sich ziehen.
Energie & Erneuerbare
Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Moränenstandorten, Wasserkraftnutzung am Lech und einzelne Windkraftvorhaben erfordern naturschutzrechtliche Kompensation sowie artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen.
Rohstoffgewinnung & Siedlung
Kiesabbau in den Fluss- und Schotterebenen von Lech und Ammer sowie Wohn- und Siedlungsentwicklung in den wachsenden Gemeinden erzeugen Eingriffe, für die Ausgleichsflächen bereitzustellen sind.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Weilheim-Schongau
Ökopunkte im Landkreis Weilheim-Schongau anfragen
Wir erstellen Ihnen zeitnah ein transparentes Angebot mit passenden Ökopunkten auf Vorrat im Landkreis Weilheim-Schongau.