Blühstreifen am Ackerrand vor einer Hofstelle
Bayern · BayKompV
Naturraum D65
Regierungsbezirk Niederbayern

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Straubing

Behördlich anerkannte Ökopunkte und Ausgleichsflächen für Vorhaben in der kreisfreien Stadt Straubing. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Gäuboden und im Donautal.

67,59
km² Stadtfläche
~49.800
Einwohner
6
Gemarkungen
D65
Naturraum Gäuboden
Oberzentrum
Niederbayern
Stadt und Ökologie

Die Stadt Straubing im Überblick

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern und zählt zu den vier Oberzentren der Region. Die Stadt liegt an der Donau mitten im Gäuboden (Dungau), einer der fruchtbarsten Ackerlandschaften Bayerns, die wegen ihrer tiefgründigen Lössböden auch als Kornkammer Bayerns bezeichnet wird.

Naturräumlich gehört das gesamte Stadtgebiet zum BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland) mit der flachen Donauebene und dem angrenzenden Gäuboden. Prägend ist der Gegensatz zwischen der intensiv genutzten, weitgehend ausgeräumten Ackerflur und den naturnahen Donauauen mit Altwässern im Norden des Stadtgebiets.

Ökologisch bedeutsam sind die Donau und ihre Altarme, unter anderem die Öberauer Donauschleife. Die Donau und ihre Auen zwischen Straubing und Vilshofen sind als FFH-Gebiet und EU-Vogelschutzgebiet (Natura 2000) geschützt und bieten Lebensraum für Wiesenbrüter, Wasservögel und auentypische Arten.

Wirtschaftlich ist Straubing durch die Landwirtschaft des Gäubodens, den Hafen Straubing-Sand und den BioCampus Straubing als Standort der biobasierten Wirtschaft und nachwachsenden Rohstoffe geprägt. Wohnbau, Gewerbeansiedlungen und Infrastruktur erzeugen in der wachsenden Stadt regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV.

Blühstreifen am Ackerrand vor einer Hofstelle

🗺️ Zugehörige Naturräume

D65
Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn-Schotterplatten
Zum Naturraum D65 ›

📍 Stadtteile

Straubing (Altstadt) (KS)AlburgIttlingKagersHornstorfSossauUnterzeitldornÖberauGstüttBreitenfeldFrauenbründlStraubing-Sand (Hafen)

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • Donau mit Auen und Altwässern, FFH- und EU-Vogelschutzgebiet (Natura 2000) zwischen Straubing und Vilshofen
  • Öberauer Donauschleife, naturnaher Altarm mit auentypischen Lebensräumen
  • Gäuboden (Dungau), tiefgründige Lössböden und intensive Ackerlandschaft (Kornkammer Bayerns)
  • Weitgehend ausgeräumte Feldflur mit hohem Aufwertungspotenzial für Feldvögel und Biotopverbund
  • Hafen Straubing-Sand und BioCampus als Standort der biobasierten Wirtschaft
  • Donau als überregionaler Biotopverbund und Wanderkorridor entlang des Flusses

✅ greeNature vor Ort

Unser bayerischer Standort (Kastl, Lkr. Mühldorf am Inn) liegt im niederbayerisch-oberbayerischen Raum. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Straubing, die naturschutzfachlichen Anforderungen im Gäuboden und in den Donauauen sowie die Bewertung nach BayKompV aus der täglichen Praxis und begleiten Vorhabenträger von der Bedarfsanalyse bis zur Abnahme.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Straubing

💧

Donauauen-Renaturierung

Aufwertung von Altwässern und Uferstrukturen entlang der Donau, Anbindung von Altarmen und Entwicklung auentypischer Feuchtlebensräume für Amphibien, Libellen und Wasservögel.

🌾

Feldflur-Aufwertung im Gäuboden

Anlage von Ackerrandstreifen, Blühflächen und Feldlerchenfenstern in der intensiv genutzten Lössackerlandschaft, gezielt zugunsten von Feldlerche, Kiebitz und Feldhase.

🧱

Entsiegelung & Innenentwicklung

Rückbau und Entsiegelung nicht mehr genutzter Gewerbe- und Verkehrsflächen im Stadtgebiet mit anschließender Begrünung, ein wirksamer Ausgleich im urbanen Raum.

🌿

Grünlandextensivierung

Umwandlung intensiv genutzter Flächen der Donauniederung in artenreiches Extensivgrünland, Lebensraum für Wiesenbrüter und Nahrungshabitat für Weißstorch und Greifvögel.

🦎

Artenschutz CEF/FCS

Maßgeschneiderte Maßnahmen nach BayKompV, etwa Habitatflächen und Steinriegel für die Zauneidechse an Bahn- und Hafenanlagen, Fledermausquartiere sowie Eisvogel-Steilwände an Gewässern.

🌳

Hecken & Auwaldstrukturen

Anlage von Hecken, Feldgehölzen und standortgerechten Auwaldbeständen (Weide, Schwarzerle, Esche) zur Vernetzung der ausgeräumten Feldflur mit den Donauauen.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Gäuboden und Donautal

🐦

Feldlerche

Die Feldlerche ist Charakterart der offenen Gäuboden-Ackerflur, leidet aber unter der intensiven Nutzung. Feldlerchenfenster und extensive Randstreifen sind typische CEF-Maßnahmen bei Eingriffen in die Feldflur.

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🐤

Kiebitz

Der Kiebitz brütet in der Donauniederung und auf feuchten Ackerflächen des Gäubodens. Wiedervernässung und extensiv genutzte Feuchtwiesen sind wirksame Aufwertungsmaßnahmen für den bedrohten Wiesenbrüter.

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🐦

Eisvogel

An der Donau, den Altwässern und Nebengewässern findet der Eisvogel Nahrung und Brutplätze. Naturnahe Steilufer und Uferabbrüche sind gezielte CEF-Maßnahmen für die Art.

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🐸

Amphibien der Donauauen

Laubfrosch, Unken und weitere Amphibien besiedeln die Altwässer und Tümpel der Donauauen. Neu angelegte, besonnte Kleingewässer zählen zu den häufigen Ausgleichsmaßnahmen im Auenbereich.

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🦇

Fledermäuse

Die Donauauen und alten Baumbestände im Stadtgebiet dienen Fledermäusen wie Zwergfledermaus und Großem Abendsegler als Jagd- und Quartierraum. Quartiershilfen und Gehölzerhalt sind typische Maßnahmen.

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🦎

Zauneidechse

Die Zauneidechse besiedelt Bahndämme, Böschungen und Ruderalflächen im Stadt- und Hafengebiet. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben ist sie eine häufige Zielart für CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏘️

Wohnbau & Innenentwicklung

Als wachsendes Oberzentrum weist Straubing neue Wohnbau- und Nachverdichtungsflächen aus. Diese Eingriffe lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit der BayKompV aus.

🏭

Gewerbe & Hafen Straubing-Sand

Der Hafen Straubing-Sand und der BioCampus als Standort der biobasierten Wirtschaft entwickeln sich weiter. Erweiterungen von Gewerbe- und Logistikflächen erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf.

🛣️

Verkehr & Infrastruktur

Straßenbaumaßnahmen, Donaubrücken, Knotenpunkte und der Ausbau der Bahnanlagen im Stadtgebiet führen zu Eingriffen, für die Ausgleichsflächen und Artenschutzmaßnahmen erforderlich werden.

☀️

Erneuerbare Energien

Freiflächen-Photovoltaik am Stadtrand und im Gäuboden sowie energetische Infrastruktur erfordern naturschutzrechtliche Kompensation, häufig verbunden mit Maßnahmen zugunsten von Feldvögeln.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Straubing

Das Stadtgebiet von Straubing liegt vollständig im BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland), geprägt durch die Donauebene und den Gäuboden (Dungau) mit seinen fruchtbaren Lössböden. Für die Bewertung nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Bayern erfolgt die Bewertung von Eingriff und Ausgleich nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) in Wertpunkten. Ökopunkte stammen aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, Bilanzierung nach BayKompV, Flächenzuordnung und die vollständige Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Straubing.
Als kreisfreie Stadt nimmt Straubing die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist das Amt für Umwelt- und Naturschutz der Stadt Straubing, Hebbelstraße 14, 94315 Straubing. greeNature koordiniert die behördlichen Abstimmungen vollständig für Sie.
Häufige Maßnahmen sind die Renaturierung von Donauauen und Altwässern, die Aufwertung der ausgeräumten Gäuboden-Feldflur durch Blühflächen und Feldlerchenfenster, Grünlandextensivierung in der Donauniederung, Entsiegelung innerstädtischer Flächen sowie Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse, Fledermäuse und Feldvögel.
Ja. Die Donau mit ihren Auen und Altwässern ist als FFH-Gebiet und EU-Vogelschutzgebiet Teil des Natura-2000-Netzes. Vorhaben in der Nähe dieser Gebiete erfordern eine sorgfältige Prüfung der artenschutzrechtlichen Belange nach § 44 BNatSchG und können FCS-Maßnahmen auslösen. greeNature berät Sie zu allen FFH-rechtlichen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind Flächen in der Donauniederung, Ackerflächen des Gäubodens mit Potenzial für Extensivierung sowie Gewässerrandbereiche. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring vollständig.
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