
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Straubing
Behördlich anerkannte Ökopunkte und Ausgleichsflächen für Vorhaben in der kreisfreien Stadt Straubing. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Gäuboden und im Donautal.
Die Stadt Straubing im Überblick
Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern und zählt zu den vier Oberzentren der Region. Die Stadt liegt an der Donau mitten im Gäuboden (Dungau), einer der fruchtbarsten Ackerlandschaften Bayerns, die wegen ihrer tiefgründigen Lössböden auch als Kornkammer Bayerns bezeichnet wird.
Naturräumlich gehört das gesamte Stadtgebiet zum BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland) mit der flachen Donauebene und dem angrenzenden Gäuboden. Prägend ist der Gegensatz zwischen der intensiv genutzten, weitgehend ausgeräumten Ackerflur und den naturnahen Donauauen mit Altwässern im Norden des Stadtgebiets.
Ökologisch bedeutsam sind die Donau und ihre Altarme, unter anderem die Öberauer Donauschleife. Die Donau und ihre Auen zwischen Straubing und Vilshofen sind als FFH-Gebiet und EU-Vogelschutzgebiet (Natura 2000) geschützt und bieten Lebensraum für Wiesenbrüter, Wasservögel und auentypische Arten.
Wirtschaftlich ist Straubing durch die Landwirtschaft des Gäubodens, den Hafen Straubing-Sand und den BioCampus Straubing als Standort der biobasierten Wirtschaft und nachwachsenden Rohstoffe geprägt. Wohnbau, Gewerbeansiedlungen und Infrastruktur erzeugen in der wachsenden Stadt regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D65 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Donau mit Auen und Altwässern, FFH- und EU-Vogelschutzgebiet (Natura 2000) zwischen Straubing und Vilshofen
- Öberauer Donauschleife, naturnaher Altarm mit auentypischen Lebensräumen
- Gäuboden (Dungau), tiefgründige Lössböden und intensive Ackerlandschaft (Kornkammer Bayerns)
- Weitgehend ausgeräumte Feldflur mit hohem Aufwertungspotenzial für Feldvögel und Biotopverbund
- Hafen Straubing-Sand und BioCampus als Standort der biobasierten Wirtschaft
- Donau als überregionaler Biotopverbund und Wanderkorridor entlang des Flusses
✅ greeNature vor Ort
Unser bayerischer Standort (Kastl, Lkr. Mühldorf am Inn) liegt im niederbayerisch-oberbayerischen Raum. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Straubing, die naturschutzfachlichen Anforderungen im Gäuboden und in den Donauauen sowie die Bewertung nach BayKompV aus der täglichen Praxis und begleiten Vorhabenträger von der Bedarfsanalyse bis zur Abnahme.
Typische Maßnahmen in der Stadt Straubing
Donauauen-Renaturierung
Aufwertung von Altwässern und Uferstrukturen entlang der Donau, Anbindung von Altarmen und Entwicklung auentypischer Feuchtlebensräume für Amphibien, Libellen und Wasservögel.
Feldflur-Aufwertung im Gäuboden
Anlage von Ackerrandstreifen, Blühflächen und Feldlerchenfenstern in der intensiv genutzten Lössackerlandschaft, gezielt zugunsten von Feldlerche, Kiebitz und Feldhase.
Entsiegelung & Innenentwicklung
Rückbau und Entsiegelung nicht mehr genutzter Gewerbe- und Verkehrsflächen im Stadtgebiet mit anschließender Begrünung, ein wirksamer Ausgleich im urbanen Raum.
Grünlandextensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Flächen der Donauniederung in artenreiches Extensivgrünland, Lebensraum für Wiesenbrüter und Nahrungshabitat für Weißstorch und Greifvögel.
Artenschutz CEF/FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach BayKompV, etwa Habitatflächen und Steinriegel für die Zauneidechse an Bahn- und Hafenanlagen, Fledermausquartiere sowie Eisvogel-Steilwände an Gewässern.
Hecken & Auwaldstrukturen
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und standortgerechten Auwaldbeständen (Weide, Schwarzerle, Esche) zur Vernetzung der ausgeräumten Feldflur mit den Donauauen.
Geschützte Arten im Gäuboden und Donautal
Feldlerche
Die Feldlerche ist Charakterart der offenen Gäuboden-Ackerflur, leidet aber unter der intensiven Nutzung. Feldlerchenfenster und extensive Randstreifen sind typische CEF-Maßnahmen bei Eingriffen in die Feldflur.
Mehr zur Art ›Kiebitz
Der Kiebitz brütet in der Donauniederung und auf feuchten Ackerflächen des Gäubodens. Wiedervernässung und extensiv genutzte Feuchtwiesen sind wirksame Aufwertungsmaßnahmen für den bedrohten Wiesenbrüter.
Mehr zur Art ›Eisvogel
An der Donau, den Altwässern und Nebengewässern findet der Eisvogel Nahrung und Brutplätze. Naturnahe Steilufer und Uferabbrüche sind gezielte CEF-Maßnahmen für die Art.
Mehr zur Art ›Amphibien der Donauauen
Laubfrosch, Unken und weitere Amphibien besiedeln die Altwässer und Tümpel der Donauauen. Neu angelegte, besonnte Kleingewässer zählen zu den häufigen Ausgleichsmaßnahmen im Auenbereich.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Die Donauauen und alten Baumbestände im Stadtgebiet dienen Fledermäusen wie Zwergfledermaus und Großem Abendsegler als Jagd- und Quartierraum. Quartiershilfen und Gehölzerhalt sind typische Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Die Zauneidechse besiedelt Bahndämme, Böschungen und Ruderalflächen im Stadt- und Hafengebiet. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben ist sie eine häufige Zielart für CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau & Innenentwicklung
Als wachsendes Oberzentrum weist Straubing neue Wohnbau- und Nachverdichtungsflächen aus. Diese Eingriffe lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit der BayKompV aus.
Gewerbe & Hafen Straubing-Sand
Der Hafen Straubing-Sand und der BioCampus als Standort der biobasierten Wirtschaft entwickeln sich weiter. Erweiterungen von Gewerbe- und Logistikflächen erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf.
Verkehr & Infrastruktur
Straßenbaumaßnahmen, Donaubrücken, Knotenpunkte und der Ausbau der Bahnanlagen im Stadtgebiet führen zu Eingriffen, für die Ausgleichsflächen und Artenschutzmaßnahmen erforderlich werden.
Erneuerbare Energien
Freiflächen-Photovoltaik am Stadtrand und im Gäuboden sowie energetische Infrastruktur erfordern naturschutzrechtliche Kompensation, häufig verbunden mit Maßnahmen zugunsten von Feldvögeln.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Straubing
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