
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Rosenheim
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Rosenheimer Becken zwischen Inn und Mangfall.
Die Stadt Rosenheim im Überblick
Rosenheim ist eine kreisfreie Stadt und Oberzentrum im Regierungsbezirk Oberbayern und mit rund 64.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Oberbayerns. Sie liegt im Rosenheimer Becken am nördlichen Alpenrand, dort wo die Mangfall in den Inn mündet. Als kreisfreie Stadt ist Rosenheim vollständig vom Landkreis Rosenheim umschlossen und führt die naturschutzrechtlichen Aufgaben, einschließlich der unteren Naturschutzbehörde, in eigener Zuständigkeit.
Geologisch prägt das eiszeitliche Rosenheimer Becken das Stadtgebiet. Hier reichte der würmzeitliche Inngletscher weit ins Alpenvorland, nach dem Abschmelzen entstand der Rosenheimer See, aus dessen Verlandung sich die für das Becken typischen Niedermoore, Übergangsmoore und Streuwiesen entwickelten. Rosenheim gehört damit zum BfN-Naturraum D66 (Voralpines Hügel- und Moorland).
Ökologisch bedeutsam sind die Innauen und die Mangfallaue, die im Stadtgebiet über die Landschaftsschutzgebiete Innauen-Nord, Innauen-Süd und Mangfall gesichert sind. Dazu treten kleinflächige Moorreste wie das Rackermoos und das Happinger Gemeindemoos sowie Quellmoore als geschützte Landschaftsbestandteile. In Stadt und Landkreis Rosenheim liegen zahlreiche Natura-2000-Gebiete, deren Nähe bei Eingriffen gesondert zu prüfen ist.
Rosenheim ist ein bedeutender Wirtschafts- und Verkehrsknoten zwischen München, Salzburg und dem Inntal, mit Schwerpunkten in Handel, Dienstleistung, Holztechnik und Bauwesen. Autobahnkreuz A8/A93, der Eisenbahnknoten und die Innenentwicklung erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV, ebenso großräumige Vorhaben wie der Brenner-Nordzulauf im Umfeld der Stadt.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D66 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Landschaftsschutzgebiete Innauen-Nord und Innauen-Süd entlang des Inns
- Landschaftsschutzgebiet Mangfall mit naturnaher Flussaue
- Moorreste im Rosenheimer Becken (Rackermoos, Happinger Gemeindemoos)
- Zahlreiche Natura-2000-Gebiete in Stadt und Landkreis Rosenheim
- Zusammenfluss von Inn und Mangfall als prägende Gewässerachse
- Quellmoore und geschützte Landschaftsbestandteile im Stadtgebiet
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist als Partner für Naturschutz-Kompensation im oberbayerischen Inntal und im Rosenheimer Becken aktiv. Wir sichern und entwickeln geeignete Flächen im Umfeld der Stadt, stimmen Maßnahmen mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Rosenheim und den Flächeneigentümern ab und begleiten Vorhabenträger von der Konzeption bis zur dauerhaften Pflege. Weil die BayKompV eine naturräumliche Zuordnung des Ausgleichs vorsieht, achten wir darauf, dass Kompensation möglichst wirksam im Naturraum D66 erfolgt, etwa über die Renaturierung von Gewässern, die Aufwertung von Auen und Feuchtgrünland oder die Wiedervernässung von Mooren. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.
Typische Maßnahmen in der Stadt Rosenheim
Gewässerrenaturierung
Revitalisierung von Uferabschnitten an Inn und Mangfall, Anbindung von Altarmen und Anlage von Flachwasserzonen als Laich- und Bruthabitate. Naturnahe Gewässerstrukturen sind im Rosenheimer Becken eine wirksame Aufwertung nach BayKompV.
Moor- und Feuchtwiesenaufwertung
Wiedervernässung entwässerter Niedermoorflächen und Extensivierung von Streu- und Feuchtwiesen im Beckenraum. Solche Maßnahmen sichern Kohlenstoffspeicher und Lebensräume moortypischer Arten.
Entsiegelung im Siedlungsraum
Rückbau versiegelter Flächen und Umwandlung in durchgrünte, wasserdurchlässige Bereiche. Im dicht bebauten Stadtgebiet ist Entsiegelung ein passender Ansatz, um Eingriffe naturschutzfachlich auszugleichen.
Auwald- und Ufergehölzentwicklung
Entwicklung standortgerechter Auwaldbestände und Ufergehölze mit Schwarzerle, Esche und Weide entlang der Fließgewässer, als Biotopverbund zwischen Innauen und Mangfallaue.
Grünland-Extensivierung im Umland
Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches Grünland auf den Talböden des Beckens, Lebensraum für Wiesenbrüter und Insekten und wirksame Kompensation im betroffenen Naturraum.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene Maßnahmen für Zauneidechse an Bahndämmen und Gewerbeflächen, Fledermausquartiere in Gehölzbeständen sowie Amphibiengewässer, maßgeschneidert nach den Anforderungen des § 44 BNatSchG.
Geschützte Arten im Rosenheimer Becken am Zusammenfluss von Inn und Mangfall
Eisvogel
Inn und Mangfall mit ihren Steilufern und strukturreichen Abschnitten bieten dem Eisvogel Brut- und Jagdreviere. CEF-geeignete Maßnahmen sind die Modellierung von Steilwänden und die Sicherung naturnaher Uferabschnitte.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Altholzbestände in den Auwäldern und Gehölze im Stadtgebiet dienen als Quartier und Jagdlebensraum verschiedener Fledermausarten. Quartiersangebote und die Erhaltung von Höhlenbäumen sind typische Ausgleichsbausteine.
Mehr zur Art ›Amphibien in Auen und Mooren
Feuchtstandorte im Rosenheimer Becken und in den Innauen sind Lebensraum von Laubfrosch, Gelbbauchunke und Erdkröte. Die Anlage besonnter Kleingewässer zählt zu den bewährten Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahndämme, Böschungen und Gewerbeflächen im Stadtgebiet sind Habitate der Zauneidechse. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben ist sie eine häufige Zielart vorgezogener CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Kiebitz
Auf offenen Feucht- und Grünlandflächen im Beckenraum tritt der Kiebitz als Wiesenbrüter auf. Extensivierung und Wiedervernässung fördern seine Bruthabitate im Umland der Stadt.
Mehr zur Art ›Biber am Gewässersystem
Inn, Mangfall und deren Nebengewässer sind vom Biber besiedelt. Renaturierte Gewässerabschnitte und Auengewässer verbessern den Lebensraum und dienen zugleich der Kompensation.
Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Stadtumbau Bahnhofsareal & Lokhöfe
Die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds mit neuen Wohn- und Gewerbequartieren ist ein zentrales Stadtentwicklungsvorhaben. Innenentwicklung dieser Größenordnung löst regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, für die greeNature Flächen und Maßnahmen bereitstellt.
Wohnbau- und Quartiersentwicklung
Neue Wohnquartiere, etwa an der Mangfall in Oberwöhr, sowie Nachverdichtungen im Stadtgebiet erzeugen naturschutzrechtlichen Kompensationsbedarf. Eigentümer geeigneter Flächen im Umland können als Flächenanbieter profitieren.
Gewerbe- und Industrieflächen
Die Entwicklung und Erweiterung von Gewerbegebieten an den Ausfallachsen der Stadt führt zu Eingriffen, die nach BayKompV auszugleichen sind. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Flächenzuordnung und Behördenabstimmung.
Verkehr & Brenner-Nordzulauf
Als Knoten von A8, A93 und Bahnstrecken ist Rosenheim Schauplatz großer Verkehrsvorhaben. Insbesondere der Brenner-Nordzulauf im Umfeld der Stadt bringt erheblichen Kompensations- und Artenschutzbedarf mit sich.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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