Weißstorch auf einer extensiv genutzten Feuchtwiese
Bayern · BayKompV
Naturraum D66
Regierungsbezirk Oberbayern

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Rosenheim

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Rosenheimer Becken zwischen Inn und Mangfall.

37,22
km² Stadtfläche
~64.000
Einwohner
kreisfrei
Oberzentrum Oberbayern
D66
Naturraum
Inn & Mangfall
Prägende Flüsse
Stadt und Ökologie

Die Stadt Rosenheim im Überblick

Rosenheim ist eine kreisfreie Stadt und Oberzentrum im Regierungsbezirk Oberbayern und mit rund 64.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Oberbayerns. Sie liegt im Rosenheimer Becken am nördlichen Alpenrand, dort wo die Mangfall in den Inn mündet. Als kreisfreie Stadt ist Rosenheim vollständig vom Landkreis Rosenheim umschlossen und führt die naturschutzrechtlichen Aufgaben, einschließlich der unteren Naturschutzbehörde, in eigener Zuständigkeit.

Geologisch prägt das eiszeitliche Rosenheimer Becken das Stadtgebiet. Hier reichte der würmzeitliche Inngletscher weit ins Alpenvorland, nach dem Abschmelzen entstand der Rosenheimer See, aus dessen Verlandung sich die für das Becken typischen Niedermoore, Übergangsmoore und Streuwiesen entwickelten. Rosenheim gehört damit zum BfN-Naturraum D66 (Voralpines Hügel- und Moorland).

Ökologisch bedeutsam sind die Innauen und die Mangfallaue, die im Stadtgebiet über die Landschaftsschutzgebiete Innauen-Nord, Innauen-Süd und Mangfall gesichert sind. Dazu treten kleinflächige Moorreste wie das Rackermoos und das Happinger Gemeindemoos sowie Quellmoore als geschützte Landschaftsbestandteile. In Stadt und Landkreis Rosenheim liegen zahlreiche Natura-2000-Gebiete, deren Nähe bei Eingriffen gesondert zu prüfen ist.

Rosenheim ist ein bedeutender Wirtschafts- und Verkehrsknoten zwischen München, Salzburg und dem Inntal, mit Schwerpunkten in Handel, Dienstleistung, Holztechnik und Bauwesen. Autobahnkreuz A8/A93, der Eisenbahnknoten und die Innenentwicklung erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV, ebenso großräumige Vorhaben wie der Brenner-Nordzulauf im Umfeld der Stadt.

Weißstorch auf einer extensiv genutzten Feuchtwiese

🗺️ Zugehörige Naturräume

D66
Voralpines Hügel- und Moorland
Zum Naturraum D66 ›

📍 Stadtteile

Rosenheim (Innenstadt) (KS)PangAisingHappingOberwöhrWesterndorf am WasenFürstättErlenauLangenpfunzenKastenauHeilig BlutAisingerwies

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • Landschaftsschutzgebiete Innauen-Nord und Innauen-Süd entlang des Inns
  • Landschaftsschutzgebiet Mangfall mit naturnaher Flussaue
  • Moorreste im Rosenheimer Becken (Rackermoos, Happinger Gemeindemoos)
  • Zahlreiche Natura-2000-Gebiete in Stadt und Landkreis Rosenheim
  • Zusammenfluss von Inn und Mangfall als prägende Gewässerachse
  • Quellmoore und geschützte Landschaftsbestandteile im Stadtgebiet

✅ greeNature vor Ort

greeNature ist als Partner für Naturschutz-Kompensation im oberbayerischen Inntal und im Rosenheimer Becken aktiv. Wir sichern und entwickeln geeignete Flächen im Umfeld der Stadt, stimmen Maßnahmen mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Rosenheim und den Flächeneigentümern ab und begleiten Vorhabenträger von der Konzeption bis zur dauerhaften Pflege. Weil die BayKompV eine naturräumliche Zuordnung des Ausgleichs vorsieht, achten wir darauf, dass Kompensation möglichst wirksam im Naturraum D66 erfolgt, etwa über die Renaturierung von Gewässern, die Aufwertung von Auen und Feuchtgrünland oder die Wiedervernässung von Mooren. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Rosenheim

💧

Gewässerrenaturierung

Revitalisierung von Uferabschnitten an Inn und Mangfall, Anbindung von Altarmen und Anlage von Flachwasserzonen als Laich- und Bruthabitate. Naturnahe Gewässerstrukturen sind im Rosenheimer Becken eine wirksame Aufwertung nach BayKompV.

🌾

Moor- und Feuchtwiesenaufwertung

Wiedervernässung entwässerter Niedermoorflächen und Extensivierung von Streu- und Feuchtwiesen im Beckenraum. Solche Maßnahmen sichern Kohlenstoffspeicher und Lebensräume moortypischer Arten.

🧱

Entsiegelung im Siedlungsraum

Rückbau versiegelter Flächen und Umwandlung in durchgrünte, wasserdurchlässige Bereiche. Im dicht bebauten Stadtgebiet ist Entsiegelung ein passender Ansatz, um Eingriffe naturschutzfachlich auszugleichen.

🌳

Auwald- und Ufergehölzentwicklung

Entwicklung standortgerechter Auwaldbestände und Ufergehölze mit Schwarzerle, Esche und Weide entlang der Fließgewässer, als Biotopverbund zwischen Innauen und Mangfallaue.

🌿

Grünland-Extensivierung im Umland

Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches Grünland auf den Talböden des Beckens, Lebensraum für Wiesenbrüter und Insekten und wirksame Kompensation im betroffenen Naturraum.

🦎

Artenschutz CEF/FCS

Vorgezogene Maßnahmen für Zauneidechse an Bahndämmen und Gewerbeflächen, Fledermausquartiere in Gehölzbeständen sowie Amphibiengewässer, maßgeschneidert nach den Anforderungen des § 44 BNatSchG.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Rosenheimer Becken am Zusammenfluss von Inn und Mangfall

🐦

Eisvogel

Inn und Mangfall mit ihren Steilufern und strukturreichen Abschnitten bieten dem Eisvogel Brut- und Jagdreviere. CEF-geeignete Maßnahmen sind die Modellierung von Steilwänden und die Sicherung naturnaher Uferabschnitte.

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🦇

Fledermäuse

Altholzbestände in den Auwäldern und Gehölze im Stadtgebiet dienen als Quartier und Jagdlebensraum verschiedener Fledermausarten. Quartiersangebote und die Erhaltung von Höhlenbäumen sind typische Ausgleichsbausteine.

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🐸

Amphibien in Auen und Mooren

Feuchtstandorte im Rosenheimer Becken und in den Innauen sind Lebensraum von Laubfrosch, Gelbbauchunke und Erdkröte. Die Anlage besonnter Kleingewässer zählt zu den bewährten Maßnahmen.

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🦎

Zauneidechse

Bahndämme, Böschungen und Gewerbeflächen im Stadtgebiet sind Habitate der Zauneidechse. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben ist sie eine häufige Zielart vorgezogener CEF-Maßnahmen.

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🐧

Kiebitz

Auf offenen Feucht- und Grünlandflächen im Beckenraum tritt der Kiebitz als Wiesenbrüter auf. Extensivierung und Wiedervernässung fördern seine Bruthabitate im Umland der Stadt.

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🦫

Biber am Gewässersystem

Inn, Mangfall und deren Nebengewässer sind vom Biber besiedelt. Renaturierte Gewässerabschnitte und Auengewässer verbessern den Lebensraum und dienen zugleich der Kompensation.

Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏗️

Stadtumbau Bahnhofsareal & Lokhöfe

Die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds mit neuen Wohn- und Gewerbequartieren ist ein zentrales Stadtentwicklungsvorhaben. Innenentwicklung dieser Größenordnung löst regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, für die greeNature Flächen und Maßnahmen bereitstellt.

🏘️

Wohnbau- und Quartiersentwicklung

Neue Wohnquartiere, etwa an der Mangfall in Oberwöhr, sowie Nachverdichtungen im Stadtgebiet erzeugen naturschutzrechtlichen Kompensationsbedarf. Eigentümer geeigneter Flächen im Umland können als Flächenanbieter profitieren.

🏭

Gewerbe- und Industrieflächen

Die Entwicklung und Erweiterung von Gewerbegebieten an den Ausfallachsen der Stadt führt zu Eingriffen, die nach BayKompV auszugleichen sind. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Flächenzuordnung und Behördenabstimmung.

🛤️

Verkehr & Brenner-Nordzulauf

Als Knoten von A8, A93 und Bahnstrecken ist Rosenheim Schauplatz großer Verkehrsvorhaben. Insbesondere der Brenner-Nordzulauf im Umfeld der Stadt bringt erheblichen Kompensations- und Artenschutzbedarf mit sich.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Rosenheim

Rosenheim liegt im BfN-Naturraum D66 (Voralpines Hügel- und Moorland), genauer im Rosenheimer Becken am Zusammenfluss von Inn und Mangfall. Der Beckenraum ist durch eiszeitliche Ablagerungen, Auen und Moorreste geprägt. Für die Kompensationspflicht nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs entscheidend, greeNature ermittelt diese für Sie.
Ökopunkte werden nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) in Wertpunkten bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung, Flächenzuordnung aus dem eigenen Portfolio, die vollständige Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Rosenheim sowie alle Dokumentationspflichten.
Da Rosenheim eine kreisfreie Stadt ist, nimmt die Stadt die Aufgaben der unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim, Königstraße 15, 83022 Rosenheim. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Im städtischen und stadtnahen Kontext sind häufige Maßnahmen die Renaturierung von Abschnitten an Inn und Mangfall, die Aufwertung von Auen und Feuchtgrünland, die Wiedervernässung von Moorflächen im Beckenraum, Entsiegelungen im Siedlungsbereich sowie artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen für Zauneidechse, Fledermäuse und Amphibien.
Ja. Im Stadtgebiet liegen die Landschaftsschutzgebiete Innauen-Nord, Innauen-Süd und Mangfall sowie Moorreste und geschützte Landschaftsbestandteile. In Stadt und Landkreis Rosenheim befinden sich zudem zahlreiche Natura-2000-Gebiete. Eingriffe in deren Nähe können artenschutzrechtliche Anforderungen und gegebenenfalls FCS-Maßnahmen nach § 45 BNatSchG auslösen, greeNature prüft dies im Einzelfall.
Ja. Besonders geeignet sind Flächen an Inn und Mangfall, Feuchtgrünland und entwässerte Moorstandorte im Rosenheimer Becken sowie extensivierbares Grünland im Umland. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring vollständig.
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