Weiträumige Erstaufforstung mit jungen Eichen in Pflanzreihen
Bayern · BayKompV
Naturraum D63
Regierungsbezirk Niederbayern

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Regen

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für Eingriffe im Landkreis Regen. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Bayerischen Wald.

975
km² Kreisfläche
~77k
Einwohner
24
Gemeinden
D63
Naturraum Bayerischer Wald
1.456 m
Großer Arber (höchster Berg)
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Regen im Überblick

Der Landkreis Regen liegt im nordöstlichen Niederbayern und ist der nördlichste Landkreis des Regierungsbezirks. Er grenzt im Nordosten an Tschechien und liegt vollständig im Bayerischen Wald. Kreisstadt ist Regen, weitere Zentren sind Zwiesel und Viechtach. Als ARBERLAND vermarktet sich die Region nach ihrem prägenden Gipfel, dem Großen Arber.

Das Kreisgebiet gehört zum BfN-Naturraum D63 (Oberpfälzisch-Bayerischer Wald) und gliedert sich in den Vorderen und den Inneren Bayerischen Wald, getrennt durch das markante Quarzriff des Pfahl. Geologisch bestimmen Gneise und Granite des Grundgebirges die Mittelgebirgslandschaft. Höchste Erhebung ist der Große Arber mit 1.456 Metern, an dessen Hängen der Große und der Kleine Arbersee als eiszeitlich geformte Karseen liegen.

Ausgedehnte Bergmischwälder und Bergfichtenwälder, Hoch- und Übergangsmoore (die sogenannten Filze) sowie das Fließgewässersystem des Regen mit Schwarzem und Weißem Regen prägen die Naturausstattung. Große Flächen gehören zum Natura-2000-Netz, darunter das FFH-Gebiet Großer und Kleiner Arber mit Arberseen (6844-373). Der Landkreis hat zudem Anteil am Nationalpark Bayerischer Wald. Arten wie Luchs, Auerhuhn, Schwarzstorch und die Mopsfledermaus finden hier großflächige, störungsarme Lebensräume.

Wirtschaftlich prägen die traditionsreiche Glasindustrie (Zwiesel, Frauenau), holzverarbeitende Betriebe sowie der Tourismus die Region. Ausbau und Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur, Gewerbeflächen, Anlagen der erneuerbaren Energien und die Siedlungsentwicklung lösen regelmäßig Eingriffe aus, die nach BayKompV auszugleichen sind. greeNature stellt hierfür Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten bereit und übernimmt die vollständige Abwicklung.

Weiträumige Erstaufforstung mit jungen Eichen in Pflanzreihen

🗺️ Zugehörige Naturräume

D63
Oberpfälzer und Bayerischer Wald
Zum Naturraum D63 ›

📍 Ausgewählte Gemeinden

Regen (KS)ZwieselViechtachBodenmaisFrauenauBayerisch EisensteinLindbergRuhmannsfeldenTeisnachBischofsmaisDrachselsriedArnbruckKollnburgKirchdorf im Wald

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • FFH-Gebiet Großer und Kleiner Arber mit Arberseen (6844-373) mit eiszeitlichen Karseen und Relikten
  • Anteil am Nationalpark Bayerischer Wald (Bereich Rachel im Süden des Kreisgebiets)
  • Der Pfahl, ein Quarzriff als Geotop und wärmeliebender Trockenlebensraum
  • Hoch- und Übergangsmoore (Filze) des Inneren Bayerischen Waldes
  • Fließgewässersystem des Regen mit Schwarzem und Weißem Regen
  • Mopsfledermaus, eines der bedeutendsten Winterquartiere Mitteleuropas in der Arberregion
  • Bergmischwälder als Lebensraum für Luchs und Auerhuhn

✅ greeNature vor Ort

greeNature betreut Kompensationsvorhaben im gesamten Bayerischen Wald. Wir kennen die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Regen, die naturräumlichen Besonderheiten des Naturraums D63 und die regionalen Flächenpotenziale für Ökokonten aus der Praxis. Von der Naturraum-Zuordnung des Eingriffs bis zur Abnahme wickeln wir das Verfahren vollständig ab.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Regen

💧

Fließgewässerrenaturierung am Regen

Wiederherstellung naturnaher Uferstrukturen, Anbindung von Altarmen und Förderung der Durchgängigkeit an Schwarzem und Weißem Regen sowie deren Zuflüssen, Lebensraum für Fische, Eisvogel und Fischotter.

🌱

Moorrenaturierung und Wiedervernässung

Wiedervernässung entwässerter Hoch- und Übergangsmoore (Filze) durch Verschluss von Gräben, Aufbau intakter Torfkörper als Kohlenstoffspeicher und Lebensraum für spezialisierte Moorarten.

🌾

Bergmähwiesen und Borstgrasrasen

Extensivierung und traditionelle Mahd artenreicher Bergwiesen und Borstgrasrasen der Mittelgebirgslagen, Erhalt von FFH-Lebensraumtypen und Lebensraum für Insekten und Wiesenbrüter.

🌲

Naturnaher Waldumbau

Umbau strukturarmer Fichtenforste in stabile Bergmischwälder aus Tanne, Buche und Bergahorn, Erhöhung von Struktur- und Altholzanteilen zugunsten von Höhlenbrütern, Fledermäusen und Auerhuhn.

🦇

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen nach § 44 BNatSchG sowie Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nach § 45 BNatSchG, etwa Fledermausquartiere, Habitatpflege für Auerhuhn und Zauneidechsenhabitate an Bahndämmen und Steinbrüchen.

🌿

Hecken und Biotopverbund

Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Trockenmauern in den offenen Tallagen des Vorderen Bayerischen Waldes, Trittsteinbiotope für Haselmaus, Neuntöter und Wildbienen.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Arberland (Bayerischer Wald)

🐱

Wildkatze

Die störungsarmen, strukturreichen Wälder des Bayerischen Waldes zählen zu den Kernräumen der Europäischen Wildkatze in Bayern. Waldverbund und Altholzinseln sind typische Ziele von Kompensationsmaßnahmen.

Mehr zur Art ›
🕊️

Schwarzstorch

Der Schwarzstorch brütet in ruhigen, alten Waldbeständen und jagt an naturnahen Waldbächen und Feuchtwiesen. Störungsarme Horstumgebungen und renaturierte Fließgewässer sichern seinen Lebensraum.

Mehr zur Art ›
🦇

Mopsfledermaus und weitere Fledermäuse

Die Arberregion beherbergt eines der bedeutendsten Winterquartiere der Mopsfledermaus in Mitteleuropa. Quartiersicherung, Spaltenquartiere und der Erhalt von Altholz sind zentrale CEF-Maßnahmen.

Mehr zur Art ›
🐭

Haselmaus

Die Haselmaus besiedelt gut verzahnte Waldränder, Hecken und beerentragende Gebüsche. Bei Eingriffen sind Erhalt und Neuanlage vernetzter Gehölzstrukturen sowie vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen erforderlich.

Mehr zur Art ›
🐸

Amphibien

Feuersalamander, Bergmolch und Gelbbauchunke besiedeln quellige Waldbäche und temporäre Kleingewässer. Neue Laichgewässer und die Entschärfung von Wanderhindernissen zählen zu den typischen Maßnahmen.

Mehr zur Art ›
🐦

Eisvogel

Entlang des Regen und seiner Zuflüsse brütet der Eisvogel in natürlichen Uferabbrüchen. Renaturierte Ufer mit Steilwänden und sauberem, fischreichem Wasser schaffen geeignete Bruthabitate.

Mehr zur Art ›
Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🚧

Verkehr und Infrastruktur

Ausbau und Erneuerung von Bundes- und Staatsstraßen (etwa B11 und B85), Ortsumgehungen, Brückenbauwerke sowie Maßnahmen an der Bahnstrecke Plattling nach Bayerisch Eisenstein (Waldbahn) lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach BayKompV aus.

⚡

Energie und erneuerbare Energien

Windkraftstandorte in den Höhenlagen, Photovoltaik-Freiflächenanlagen und die Modernisierung von Wasserkraftanlagen am Regen erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und häufig CEF-Maßnahmen für windkraftsensible Arten.

🏭

Gewerbe und Industrie

Erweiterungen der Glas- und Holzindustrie (Zwiesel, Frauenau, Teisnach) sowie neue Gewerbegebiete führen zu Flächenversiegelung und Gehölzverlusten, die kompensationspflichtige Eingriffe darstellen.

🏘️

Siedlung und Tourismus

Wohnbau- und Gewerbeflächen in Regen, Zwiesel und Viechtach sowie touristische Infrastruktur in den Fremdenverkehrsgemeinden (Bodenmais, Arber) erfordern Ausgleichsmaßnahmen. Flächeneigentümer können sich als Anbieter von Ausgleichsflächen einbringen.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Regen

Der Landkreis Regen liegt vollständig im BfN-Naturraum D63 (Oberpfälzisch-Bayerischer Wald). Er umfasst den Vorderen und den Inneren Bayerischen Wald, getrennt durch das Quarzriff des Pfahl. Für die Kompensationspflicht nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Sie.
Ökopunkte werden nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung, Flächenzuordnung, die Abstimmung mit dem Landratsamt Regen und alle Dokumentationspflichten.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde ist das Landratsamt Regen, Poschetsrieder Straße 16, 94209 Regen. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Häufige Maßnahmen sind die Renaturierung von Fließgewässern am Regen, die Wiedervernässung von Mooren (Filze), die Extensivierung von Bergmähwiesen, der naturnahe Waldumbau zu Bergmischwäldern sowie Artenschutzmaßnahmen für Fledermäuse, Auerhuhn und Amphibien.
Ja. Große Teile der Arberregion gehören zum Natura-2000-Netz, darunter das FFH-Gebiet Großer und Kleiner Arber mit Arberseen (6844-373). Zudem hat der Landkreis Anteil am Nationalpark Bayerischer Wald. Eingriffe im Umfeld solcher Gebiete können artenschutzrechtliche Prüfungen und FCS-Maßnahmen nach § 45 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu allen FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Geeignet sind unter anderem strukturarme Fichtenforste mit Potenzial für Waldumbau, entwässerte Moor- und Feuchtflächen sowie extensivierbares Grünland in den Tallagen. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
Jetzt anfragen

Ökopunkte im Landkreis Regen anfragen

Wir erstellen Ihnen zeitnah ein transparentes Angebot mit passenden Ökopunkten auf Vorrat im Landkreis Regen.