
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Ostallgäu
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Ostallgäu, von den Lechebenen bis zu den Allgäuer Alpen.
Der Landkreis Ostallgäu im Überblick
Der Landkreis Ostallgäu liegt im Süden des Regierungsbezirks Schwaben und reicht von den Lech- und Wertachebenen südlich von Augsburg bis zu den Allgäuer Alpen an der Grenze zu Österreich. Kreisstadt ist Marktoberdorf, die kreisfreie Stadt Kaufbeuren wird vom Landkreisgebiet umschlossen.
Landschaftlich gliedert sich der Landkreis von Norden nach Süden in drei Zonen: die eiszeitlich geformten Iller-Lech-Schotterplatten und Lech-Wertach-Ebenen, das hügelige voralpine Moor- und Moränenland um Marktoberdorf und den Auerberg sowie die Nördlichen Kalkalpen mit der Hochplatte (2.082 m) im Königswinkel. Diese Höhenstaffelung schafft ein Mosaik aus Schotterfeldern, Moorböden und alpinen Kalkstandorten.
Ökologisch prägend sind die Lech- und Wertachauen mit ihren FFH-Lebensräumen, die ausgedehnten Kalkflachmoore und Streuwiesen des Voralpenlands sowie der Forggensee als bedeutendes Rast- und Nahrungsgewässer für Zug- und Wasservögel. Die Ammergauer Alpen bei Schwangau und Halblech zählen zu den artenreichsten Naturräumen Bayerns.
Wirtschaftlich verbinden sich Industrie (AGCO Fendt in Marktoberdorf, ALPINA in Buchloe) mit einem starken Tourismus im Königswinkel rund um die Königsschlösser und einer ausgeprägten Milchwirtschaft im Grünland. Gewerbeerweiterungen, Verkehrsprojekte und Siedlungsentwicklung lösen im Landkreis regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV aus.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Ammergauer Alpen und Nördliche Kalkalpen (D68) im Süden des Königswinkels
- Forggensee, größter Stausee Bayerns, wichtig als Rast- und Nahrungsgewässer für Wasservögel
- Lech- und Wertachauen mit FFH-Lebensräumen und dynamischen Kiesbänken
- Voralpines Moor- und Streuwiesenland mit Kalkflachmooren und Übergangsmooren
- Auerberg-Hügelland, eiszeitlich geprägte Moränenlandschaft
- Königswinkel um Schwangau mit den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist als Full-Service-Partner in ganz Bayern aktiv und betreut Kompensationsvorhaben auch im schwäbischen Allgäu. Wir kennen die naturschutzfachlichen Anforderungen im Voralpenland, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde in Marktoberdorf und die regionalen Flächenpotenziale in Moor-, Auen- und Grünlandlagen.
Typische Maßnahmen im Landkreis Ostallgäu
Moorrenaturierung
Wiedervernässung entwässerter Nieder- und Übergangsmoore im Voralpenland, Anhebung des Wasserstands und Rückbau von Entwässerungsgräben. Diese Maßnahmen verbinden Kompensation mit Klimaschutz durch Kohlenstoffbindung.
Streuwiesen und Feuchtgrünland
Extensivierung und Pflege artenreicher Streu- und Feuchtwiesen in den Moor- und Auenlagen, Lebensraum für Wiesenbrüter, Schmetterlinge und seltene Orchideen. Angepasste Mahd nach BayKompV.
Auenrenaturierung Lech und Wertach
Revitalisierung von Uferbereichen, Kiesbänken und Altwässern entlang von Lech und Wertach, Schaffung von Laich- und Bruthabitaten für Fische, Amphibien und Kiesbrüter.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa Amphibienlaichgewässer, Fledermausquartiere, Eidechsenhabitate auf Bahn- und Kiesflächen sowie Ersatzhabitate für Wiesenbrüter, maßgeschneidert für das jeweilige Vorhaben.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Magerrasen in der offenen Feldflur des nördlichen Ostallgäus, Trittsteinbiotope für Feldvögel, Wildbienen und Feldhase zwischen den Schotterplatten.
Standortgerechter Bergwald
Umbau und Erstaufforstung hin zu klimastabilen, standortgerechten Mischwäldern in den Vorbergen, Verbesserung von Wasserrückhalt, Schutzfunktion und Lebensraumqualität.
Geschützte Arten im Allgäuer Voralpen und Königswinkel
Kiebitz und Wiesenbrüter
In den Feuchtwiesen und Auen von Lech und Wertach brüten Kiebitz, Braunkehlchen und weitere Wiesenvögel. Extensivierung und angepasste Mahdregime sind typische Ausgleichs- und CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Amphibien der Moor- und Auengewässer
Laubfrosch, Gelbbauchunke und Kammmolch besiedeln Moortümpel, Streuwiesengräben und Auengewässer. Neu angelegte Laichgewässer zählen zu den häufigsten Kompensationsmaßnahmen im Voralpenland.
Mehr zur Art ›Fledermäuse im Voralpenland
Großes Mausohr, Zwergfledermaus und weitere Arten nutzen Wälder, Streuobst und Gebäudequartiere als Jagd- und Wochenstubenlebensraum. Quartierhilfen und Jagdhabitate sind übliche FCS-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Lech und Wertach
Naturnahe Steilufer und Uferabbrüche an den Flüssen bieten dem Eisvogel Brutplätze. Steilwandmodellierungen und die Sicherung der Gewässerdynamik sind wirksame Kompensationsansätze.
Mehr zur Art ›Feldlerche der offenen Flur
Auf den Schotterplatten und Ackerlagen des nördlichen Ostallgäus brütet die Feldlerche. Lerchenfenster, Blühstreifen und Hecken verbessern das Bruthabitat in der ausgeräumten Feldflur.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahndämme, Kies- und Bracheflächen sind Kernhabitate der Zauneidechse. Bei Infrastruktur- und Gewerbevorhaben sind Ersatzlebensräume mit Sonnplätzen und Versteckstrukturen eine typische Zielsetzung.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Industrie und Gewerbe
Erweiterungen großer Arbeitgeber wie AGCO Fendt in Marktoberdorf und ALPINA in Buchloe sowie neue Gewerbegebiete erzeugen erheblichen Kompensationsbedarf. greeNature stellt passende Ökopunkte bereit und übernimmt das Flächenmanagement.
Infrastruktur und Verkehr
Ausbau der B12, Ortsumgehungen, Brückenbauwerke über Lech und Wertach sowie Maßnahmen an der Bahnstrecke lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach BayKompV aus.
Tourismus und Siedlung
Der Tourismus im Königswinkel um Füssen und Schwangau sowie Wohnbau- und Beherbergungsprojekte erfordern naturschutzrechtliche Kompensation, häufig in sensiblen Auen- und Moorlagen.
Energie und Erneuerbare
Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Schotterplatten und Maßnahmen an der Wasserkraft entlang von Lech und Forggensee erfordern Kompensation und artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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