
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV zwischen Donaumoos, Donautal und südlicher Frankenalb.
Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Überblick
Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen liegt im Nordwesten des Regierungsbezirks Oberbayern beiderseits der Donau, zwischen Ingolstadt im Osten und dem Landkreis Donau-Ries im Westen. Die Kreisstadt Neuburg an der Donau und die Stadt Schrobenhausen bilden die beiden wirtschaftlichen Schwerpunkte. Auf rund 740 km² reicht der Landkreis von den Jura-Hängen der südlichen Frankenalb über das Donautal bis in das Altbayerische Donaumoos und das Donau-Isar-Hügelland.
Geologisch treffen im Landkreis sehr unterschiedliche Landschaften aufeinander. Nördlich der Donau prägen die Kalksteinhänge der Fränkischen Alb (Naturraum D61) mit Trockenrasen, Wacholderheiden und Höhlen das Bild. Südlich schließen die eiszeitlichen Schotter- und Lössflächen des Unterbayerischen Hügellandes (Naturraum D65) an, in dessen Zentrum das Altbayerische Donaumoos liegt, das größte zusammenhängende Niedermoor Süddeutschlands.
Ökologisch ist der Landkreis von hoher Bedeutung. Das Donaumoos ist trotz jahrhundertelanger Entwässerung ein wichtiges Wiesenbrütergebiet, die Donauauen mit dem Gerolfinger Eichenwald (FFH-Gebiet 7233-372) und das Vogelschutzgebiet Donauauen zwischen Lechmündung und Ingolstadt (7231-471) sichern naturnahe Auwälder und Altwässer. In der südlichen Frankenalb liegen bedeutende Fledermauswinterquartiere und Mausohrkolonien, um Neuburg besonders geschützte Amphibienhabitate (7233-371).
Wirtschaftlich ist der Landkreis von mittelständischer Industrie, Maschinenbau und Landwirtschaft geprägt. Namhafte Arbeitgeber wie die Bauer-Gruppe und SONAX in Schrobenhausen sowie ein Standort der Wehrtechnik erzeugen bei Betriebserweiterungen und neuen Gewerbeflächen regelmäßig Kompensationsbedarf. Hinzu kommen Infrastrukturvorhaben, Freiflächen-Photovoltaik auf Niedermoorstandorten und Siedlungsentwicklung, die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach BayKompV auslösen.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Altbayerisches Donaumoos, größtes Niedermoor Süddeutschlands mit Wiesenbrütergebieten
- FFH-Gebiet Donauauen mit Gerolfinger Eichenwald (7233-372), naturnaher Auwald an der Donau
- EU-Vogelschutzgebiet Donauauen zwischen Lechmündung und Ingolstadt (7231-471)
- Südliche Frankenalb mit Jura-Trockenhängen, Wacholderheiden und Fledermauswinterquartieren
- FFH-Gebiet Amphibienhabitate um Neuburg (7233-371) mit Kammmolch und weiteren Arten
- FFH-Gebiet Donaumoosbäche, Zucheringer Wörth und Brucker Forst (7233-373)
✅ greeNature vor Ort
Unser bayerischer Standort in Kastl (Lkr. Mühldorf am Inn) liegt im selben Regierungsbezirk Oberbayern. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde in Neuburg a.d.Donau, die naturschutzfachlichen Anforderungen im Donaumoos und in den Donauauen sowie das Kompensationsrecht nach BayKompV aus der täglichen Projektpraxis.
Typische Maßnahmen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Niedermoor-Wiedervernässung
Anhebung der Wasserstände und Extensivierung im Altbayerischen Donaumoos. Solche Maßnahmen verbinden Klima- und Moorschutz mit hochwertiger Kompensation und schaffen Lebensraum für Wiesenbrüter und moortypische Arten.
Wiesenbrüterschutz & Grünlandextensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Ackerflächen in spät gemähtes, artenreiches Feuchtgrünland im Donaumoos, Lebensraum für Kiebitz, Großen Brachvogel und Bekassine.
Donauauen-Renaturierung
Wiederanbindung von Altwässern, Entwicklung von Hartholz- und Weichholzauen und Uferstrukturierung entlang der Donau, unter anderem im Umfeld des Gerolfinger Eichenwaldes.
Kalkmagerrasen & Wacholderheiden
Pflege und Neuentwicklung von Trockenrasen und Wacholderheiden an den Jura-Hängen der südlichen Frankenalb, Lebensraum für wärmeliebende Insekten, Reptilien und seltene Pflanzen.
Artenschutz CEF/FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach BayKompV, etwa Sicherung von Fledermauswinterquartieren, Amphibiengewässer für den Kammmolch, Ersatzhabitate für die Zauneidechse sowie Nisthilfen und Steilwände.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten Ackerflur des Donau-Isar-Hügellandes als Trittsteinbiotope für Feldhase, Rebhuhn und Wildbienen.
Geschützte Arten im Donaumoos und südliche Frankenalb
Kiebitz & Wiesenbrüter
Das Donaumoos zählt zu den bedeutenden Wiesenbrütergebieten Bayerns. Kiebitz, Großer Brachvogel und Bekassine brüten im Feuchtgrünland. Grünlandextensivierung und Wiedervernässung sind hier zentrale Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Feldlerche & Offenlandarten
In der offenen Feldflur des Donau-Isar-Hügellandes und des Donaumooses ist die Feldlerche eine häufige Zielart. Blühflächen, Feldlerchenfenster und extensive Ackerrandstreifen verbessern ihren Bruterfolg.
Mehr zur Art ›Kammmolch & Amphibien
Das FFH-Gebiet Amphibienhabitate um Neuburg (7233-371) sichert Laichgewässer für den Kammmolch und weitere Amphibien. Neuanlage besonnter, fischfreier Kleingewässer ist eine typische CEF-Maßnahme.
Mehr zur Art ›Fledermäuse der Frankenalb
In der südlichen Frankenalb liegen bedeutende Fledermauswinterquartiere und Mausohrkolonien. Sicherung von Quartieren, Jagdhabitaten und Flugkorridoren ist bei Eingriffen im Nordkreis oft erforderlich.
Mehr zur Art ›Eisvogel & Biber der Donauauen
Die naturnahen Donauauen mit Altwässern und Steilufern bieten Lebensraum für Eisvogel und Biber. Renaturierte Uferabbrüche und Auengewässer sind wirkungsvolle Ausgleichsflächen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Die Zauneidechse besiedelt Bahndämme, Böschungen, Abbauflächen und Trockenhänge im Landkreis. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Gewerbevorhaben und erfordert meist CEF-Ersatzhabitate.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Industrie & Gewerbe
Erweiterungen mittelständischer Industrie und neuer Gewerbeflächen, etwa im Umfeld von Schrobenhausen und Neuburg, lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus. greeNature stellt passende Ökopunkte bereit und übernimmt das Kompensationsflächenmanagement.
Infrastruktur & Verkehr
Straßenausbau, Ortsumgehungen, Brückenbauwerke über die Donau und Maßnahmen an der Bahnstrecke im Donautal erzeugen Kompensationsbedarf nach BayKompV, häufig verbunden mit Artenschutzauflagen.
Energie & Freiflächen-Photovoltaik
Freiflächen-Photovoltaik auf Niedermoorstandorten des Donaumooses und Windkraftvorhaben erfordern naturschutzrechtliche Kompensation sowie FCS-Maßnahmen für windkraftsensible Arten.
Siedlungsentwicklung
Wohn- und Gewerbegebiete in Neuburg, Schrobenhausen und den Umlandgemeinden erfordern Ausgleichsmaßnahmen. Landwirte können geeignete Flächen als Ausgleichsflächen anbieten und profitieren von einer Nutzungsentschädigung.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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