
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Memmingen
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für die kreisfreie Stadt Memmingen. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach BayKompV im Illertal und in der Donau-Iller-Region.
Die Stadt Memmingen im Überblick
Memmingen ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und fungiert als Oberzentrum für das westliche Allgäu und Oberschwaben. Die Stadt liegt im Memminger Trockental westlich der Iller und ist nach Norden, Osten und Süden vollständig vom Landkreis Unterallgäu umgeben.
Naturräumlich gehört das Stadtgebiet zum BfN-Naturraum D64 (Donau-Iller-Lech-Platten), geprägt von eiszeitlichen Schotterplatten, Lössauflagen und dem breiten Talraum der Iller. Im Westen bildet die Iller die Grenze zu Baden-Württemberg, die Memminger Ach durchzieht das Stadtgebiet.
Ökologisch bedeutsam sind die naturnahen Auenbereiche entlang der Iller. Das FFH-Gebiet Untere Illerauen (7726-371) und mehrere Landschaftsschutzgebiete an der unteren Iller sichern Auwald, Feuchtwiesen und Fließgewässerabschnitte als Lebensraum und Biotopverbund.
Als Verkehrsknoten am Kreuz von A7 und A96 mit dem Allgäu Airport ist Memmingen ein starker Wirtschafts-, Logistik- und Industriestandort. Wohnbau-, Gewerbe- und Infrastrukturvorhaben lösen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) aus.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D64 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Untere Illerauen (7726-371), Auwald und Fließgewässer entlang der Iller
- Landschaftsschutzgebiete an der unteren Iller (u.a. Untere Iller bei Kardorf)
- Memminger Trockental, ein eiszeitlich geprägter Talzug mit trockenwarmen Standorten
- Iller als Grenzfluss zu Baden-Württemberg mit naturnahen Uferabschnitten
- Memminger Ach als innerstädtisches Fließgewässer mit Renaturierungspotenzial
- Schotter- und Lössplatten des Naturraums D64 mit strukturreicher Kulturlandschaft
✅ greeNature vor Ort
Unser bayerischer Standort in Kastl (Lkr. Mühldorf am Inn) und unsere landesweite Projektarbeit machen uns mit dem schwäbischen Kompensationsrecht vertraut. Wir kennen die zuständige Untere Naturschutzbehörde der Stadt Memmingen, die Flächensituation im Illertal und die Anforderungen der BayKompV in der Donau-Iller-Region aus der Praxis.
Typische Maßnahmen in der Stadt Memmingen
Gewässerrenaturierung
Aufwertung von Memminger Ach und Iller-Nebengewässern durch Uferentfesselung, Anlage von Kiesbänken und Auengewässern, Verbesserung der Durchgängigkeit als Lebensraum für Fische und Eisvogel.
Auwaldentwicklung
Entwicklung und Ergänzung standortgerechter Weichholz- und Hartholzauen entlang der Iller, Anbindung an das FFH-Gebiet Untere Illerauen zur Stärkung des Biotopverbunds.
Entsiegelung im Stadtraum
Rückbau versiegelter Flächen auf ehemaligen Gewerbe- und Verkehrsarealen, Wiederherstellung von Bodenfunktion und Versickerung, urbane Begrünung und naturnahe Freiflächen.
Grünland-Aufwertung im Umland
Extensivierung intensiv genutzter Wiesen und Äcker auf den Iller-Schotterplatten, Entwicklung artenreicher Feucht- und Magerwiesen als Lebensraum für Wiesenbrüter und Insekten.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der Agrarlandschaft rund um Memmingen, Trittsteinbiotope zwischen Illertal und Trockental für Feldhase, Rebhuhn und Wildbienen.
Artenschutz CEF/FCS
Zauneidechsen-Habitate auf Bahn- und Straßenböschungen, Fledermausquartiere in Gebäuden und Gehölzen, Ersatzlaichgewässer für Amphibien, maßgeschneidert nach BayKompV.
Geschützte Arten im Illertal und Memminger Trockental
Eisvogel an der Iller
Naturnahe Steilufer und Uferabbrüche entlang von Iller und Memminger Ach bieten dem Eisvogel Brutmöglichkeiten. Typische CEF-Maßnahmen sind Steilwandmodellierungen und die Sicherung fischreicher, klarer Gewässerabschnitte.
Mehr zur Art ›Zauneidechse im Trockental
Die trockenwarmen Böschungen des Memminger Trockentals sowie Bahn- und Straßendämme sind Lebensraum der Zauneidechse. Sie zählt zu den häufigsten Zielarten bei Bau- und Infrastrukturvorhaben im Stadtgebiet.
Mehr zur Art ›Amphibien in den Illerauen
Erdkröte, Grasfrosch und Gelbbauchunke nutzen Auengewässer und Kleingewässer im Illertal. Neu angelegte Laichgewässer sind eine bewährte Ausgleichsmaßnahme bei Eingriffen in gewässernahe Bereiche.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Stadt und Aue
Zwergfledermaus, Großes Mausohr und Braunes Langohr jagen entlang der Illerauen und in Gehölzstrukturen. Quartiere in Altbauten und Baumhöhlen erfordern bei Sanierung und Abriss artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG.
Mehr zur Art ›Feldlerche in der Agrarflur
Die offenen Ackerlandschaften auf den Schotterplatten rund um Memmingen sind Brutgebiet der Feldlerche. Lerchenfenster und extensive Ackerrandstreifen dienen als CEF-Maßnahmen bei Flächenverlust durch Bebauung.
Mehr zur Art ›Kiebitz auf feuchten Wiesen
Feuchte Wiesen und Ackersenken im Umland bieten dem Kiebitz Brutplätze. Wiedervernässung und Grünlandextensivierung sichern und schaffen Lebensräume für die stark gefährdete Wiesenbrüterart.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbauentwicklung
Neue Wohnquartiere und Nachverdichtung in Memmingen und den Stadtteilen (u.a. Amendingen, Steinheim) erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer geeigneter Flächen im Umland können als Flächenanbieter profitieren.
Gewerbe & Logistik
Als Standort am Autobahnkreuz A7/A96 mit dem Allgäu Airport weist Memmingen regelmäßig Gewerbe- und Logistikflächen aus. Die damit verbundene Versiegelung löst erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV aus.
Verkehr & Infrastruktur
Ausbau von Straßen, Bahnstrecken (Illertalbahn, Allgäubahn) und Brückenbauwerken über Iller und Memminger Ach führt zu Eingriffen, die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie CEF-Maßnahmen erforderlich machen.
Energie & Netze
Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Konversions- und Grenzertragsstandorten sowie der Ausbau von Leitungstrassen erzeugen Kompensationspflichten und artenschutzrechtliche Anforderungen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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