
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Landshut
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der kreisfreien Stadt Landshut und im niederbayerischen Isartal.
Die Stadt Landshut im Überblick
Die kreisfreie Stadt Landshut liegt an der Isar im niederbayerischen Hügelland und ist Sitz der Regierung von Niederbayern. Auf rund 65,83 Quadratkilometern leben etwa 76.000 Menschen. Anders als der gleichnamige Landkreis, der das Stadtgebiet vollständig umschließt, bildet die Stadt eine eigenständige kreisfreie Verwaltungseinheit mit eigener Unterer Naturschutzbehörde.
Die Isar teilt das Stadtgebiet in einen nördlichen Teil im Donau-Isar-Hügelland und einen südlichen Teil im Isar-Inn-Hügelland. Beide gehören zum BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn-Schotterplatten). Prägend sind das breite Isartal mit Auen und Terrassen sowie die steilen, überwiegend bewaldeten Leitenhänge der Isarleite.
Ökologisch bedeutsam sind das Isartal mit seinen Auwäldern und die Isarleiten. Im Stadtgebiet und seinem Umfeld liegen Naturschutzgebiete wie die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, der ehemalige Standortübungsplatz mit Isarleite und die Rosenau. Teile dieser Flächen gehören zum europäischen Netz Natura 2000, insbesondere als Vogelschutz- und FFH-Lebensräume entlang der Isar.
Wirtschaftlich prägen Verwaltung, Hochschule und Industrie die Stadt, unter anderem mit einem großen Werk der BMW Group. Wohnungsbau in einer wachsenden Stadt, Gewerbe- und Infrastrukturvorhaben sowie der Ausbau von Verkehrswegen erzeugen regelmäßig Eingriffe in Natur und Landschaft, deren Ausgleich nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) in Wertpunkten zu erbringen ist.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D65 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Isartal mit Auwäldern, Terrassen und den bewaldeten Leitenhängen der Isarleite
- Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, bedeutender Rast- und Brutplatz für Wasservögel
- Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite, artenreicher Trocken- und Magerstandort
- Naturschutzgebiet Rosenau in der Isaraue
- Natura-2000-Flächen entlang der Isar (Vogelschutz- und FFH-Lebensräume)
- Mühleninsel und Isarinseln im Stadtzentrum als stadtnahe Gewässerlebensräume
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist im bayerischen Inn-Salzach-Raum verwurzelt (Standort Kastl, Landkreis Mühldorf am Inn) und in ganz Niederbayern tätig. Wir kennen die Kompensationspraxis im Naturraum D65, die Anforderungen an Eingriffe im Isartal und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Landshut aus der laufenden Projektarbeit.
Typische Maßnahmen in der Stadt Landshut
Gewässer- und Auenrenaturierung
Anbindung von Altarmen, Entwicklung von Uferstrukturen und naturnaher Umbau von Gewässerabschnitten an Isar und Nebengewässern. So entstehen Laich- und Bruthabitate sowie durchgängige Auenlebensräume im Stadtgebiet und im Umland.
Entsiegelung und Innenentwicklung
Rückbau versiegelter Flächen, Begrünung und Entsiegelung im dicht bebauten Stadtraum. Solche Maßnahmen mindern den Eingriff, verbessern das Stadtklima und lassen sich als Kompensationsbaustein nach BayKompV anrechnen.
Grünland-Extensivierung im Umland
Umwandlung intensiv genutzter Acker- und Grünlandflächen in artenreiche Wiesen auf den Terrassen und im Isartal. Angepasste Mahd und Düngeverzicht schaffen Lebensraum für Wiesenbrüter und Insekten.
Leiten- und Auwaldentwicklung
Aufwertung der bewaldeten Isarleiten und der Auwaldbestände durch standortgerechte Baumarten, Förderung von Alt- und Totholz und naturnahe Waldstruktur.
Artenschutz CEF und FCS
Fledermausquartiere an Gebäuden der Altstadt, Eisvogel-Steilwände an der Isar und Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Böschungen und auf Trockenstandorten, jeweils als vorgezogene CEF- oder populationsstützende FCS-Maßnahme nach § 44 und § 45 BNatSchG.
Hecken, Streuobst und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Streuobstbeständen im stadtnahen Raum, um Lebensräume zu vernetzen und Trittsteinbiotope zwischen Isartal und Hügelland zu schaffen.
Geschützte Arten im Isarstadt im niederbayerischen Hügelland
Wasser- und Zugvögel an den Isarstauseen
Die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen ist ein bedeutender Rast-, Brut- und Überwinterungsplatz für Enten, Taucher, Reiher und weitere Wasservögel. Eingriffe im Umfeld erfordern besondere Rücksicht auf Ruhe- und Nahrungsräume.
Eisvogel an der Isar
Naturnahe Steilufer und Abbruchkanten der Isar bieten Brutplätze für den streng geschützten Eisvogel. Bei Ufer- und Brückenbau sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen bewährte CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Trockenstandorten
Der ehemalige Standortübungsplatz mit Isarleite, Bahndämme und trockene Böschungen sind Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse. Bei Bauvorhaben sind Umsiedlung und die Anlage von Ersatzhabitaten mit Sonnplätzen und Winterquartieren typische CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Leitenwäldern und Altstadt
Die Isarleitenwälder und Gebäude der historischen Altstadt bieten Jagd- und Quartierräume für mehrere Fledermausarten (Anhang IV FFH-Richtlinie). Bei Abriss und Sanierung sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.
Mehr zur Art ›Amphibien in den Isarauen
Grasfrosch, Erdkröte und Gelbbauchunke besiedeln Auengewässer, Tümpel und wechselfeuchte Senken entlang der Isar. Ersatzlaichgewässer im räumlichen Zusammenhang sichern ihre Fortpflanzungsstätten bei Eingriffen.
Mehr zur Art ›Kiebitz und Wiesenbrüter
Feuchte Wiesen und offene Flächen im Isartal sind Lebensraum für den Kiebitz und weitere Wiesenbrüter. Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland stützen die Bestände und dienen als Kompensationsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnungsbau und Innenentwicklung
Als wachsende Stadt weist Landshut regelmäßig neue Wohn- und Mischgebiete aus und verdichtet den Bestand. Der damit verbundene Flächenverbrauch löst Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach BayKompV aus.
Gewerbe und Industrie
Landshut ist ein bedeutender Industriestandort, unter anderem mit einem großen Werk der BMW Group. Erweiterungen von Gewerbe- und Industrieflächen erzeugen Kompensationsbedarf, den greeNature über Ökokonten und Flächenpools abdeckt.
Verkehr und Infrastruktur
Aus- und Umbau von Bundes- und Staatsstraßen (etwa im Zuge von B15 und B299), Bahnanlagen und städtischer Infrastruktur führen zu Eingriffen, die nach BayKompV auszugleichen sind.
Öffentliche Einrichtungen und Bildung
Der Ausbau von Hochschule, Klinikum und öffentlichen Einrichtungen sowie der zugehörigen Erschließung erzeugt Kompensationsbedarf im Stadtgebiet.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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