
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Landsberg am Lech
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten im Landkreis Landsberg am Lech. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Lechrain, an der Ammersee-Region und auf dem Lechfeld.
Der Landkreis Landsberg am Lech im Überblick
Der Landkreis Landsberg am Lech liegt im Westen des Regierungsbezirks Oberbayern, an der Grenze zum Regierungsbezirk Schwaben. Namensgebend und landschaftsprägend ist der Lech, der den Landkreis von Süden nach Norden durchzieht und mit seinen Staustufen sowie den angrenzenden Lechheiden das Bild bestimmt. Im Osten reicht der Landkreis bis an den Ammersee, im Süden an den Pfaffenwinkel.
Geologisch ist der Landkreis zweigeteilt. Der Westen und die Lechniederung gehören zu den Lech-Wertach-Ebenen (BfN-Naturraum D64) mit pleistozänen Schotterterrassen und Lössauflagen. Der Osten um den Ammersee zählt zum Ammer-Loisach-Hügelland (Naturraum D66), einer von würmeiszeitlichen End- und Grundmoränen des Isar-Vorlandgletschers geformten, reliefreichen Hügellandschaft mit zahlreichen Mooren und Toteiskesseln.
Ökologisch ist der Landkreis überregional bedeutsam. Die Lechheiden zählen zu den artenreichsten Kalkmagerrasen Bayerns, und das Lechtal ist als Wander- und Ausbreitungskorridor von hoher Wertigkeit. Mit rund 13 Natura-2000-Gebieten (11 FFH-Gebiete und 2 EU-Vogelschutzgebiete), darunter das FFH-Gebiet Lech zwischen Landsberg und Königsbrunn (7631-372), das Ampermoos (7832-371) sowie die Vogelschutzgebiete Ammensee (7932-471) und Mittleres Lechtal (8031-471), besitzt der Landkreis ein dichtes Schutzgebietsnetz.
Wirtschaftlich ist der Landkreis von Landwirtschaft, mittelständischem Gewerbe und Industrie geprägt, mit Unternehmen wie Rational und Hilti sowie einer starken Verflechtung mit dem Münchner Wirtschaftsraum. Der anhaltende Siedlungs- und Gewerbedruck, der Ausbau von Verkehrswegen (A96, B17, Bahnachse) sowie Freiflächen-Photovoltaik auf dem Lechfeld erzeugen regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Lechheiden, europaweit bedeutende Kalkmagerrasen mit hoher Artenvielfalt
- FFH-Gebiet Lech zwischen Landsberg und Königsbrunn (7631-372)
- EU-Vogelschutzgebiet Ammensee (7932-471) mit Rast- und Brutvogelbeständen
- EU-Vogelschutzgebiet Mittleres Lechtal (8031-471)
- Ampermoos (7832-371), großflächiges Niedermoor am Ammersee-Nordufer
- FFH-Gebiet Fledermauskolonien im südwestlichen Oberbayern (8134-303)
- Moränenhügelland mit Toteiskesseln, Streuwiesen und Einzelmooren
✅ greeNature vor Ort
Unser Standort in Bayern (Kastl, Lkr. Mühldorf am Inn) liegt im selben Naturraum-Umfeld des voralpinen Hügel- und Moorlandes. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Landsberg am Lech, die regionalen Flächenpools und die Besonderheiten der Lechheiden und Moore aus der Praxis.
Typische Maßnahmen im Landkreis Landsberg am Lech
Lechheiden-Pflege und -Entwicklung
Wiederherstellung und Pflege von Kalkmagerrasen auf den Lechterrassen durch Entbuschung, extensive Beweidung und Mahd. Lebensraum für seltene Orchideen, wärmeliebende Insekten und die Zauneidechse.
Lechauen-Renaturierung
Anlage von Uferabbrüchen, Kiesbänken und Altwassern entlang des Lechs sowie Öffnung verbauter Uferabschnitte. Schaffung von Laich- und Bruthabitaten für Fische, Flussregenpfeifer und Eisvogel.
Moor- und Streuwiesenschutz
Wiedervernässung entwässerter Nieder- und Übergangsmoore am Ammersee und im Ampermoos, Erhalt von Streuwiesen und Kohlenstoffbindung, Lebensraum für Wiesenbrüter und moortypische Arten.
Grünland-Extensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Wiesen im Lechrain und im Hügelland in artenreiches Extensivgrünland, Rückzugsraum für Kiebitz, Braunkehlchen und blütenbesuchende Insekten.
Artenschutz CEF/FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach BayKompV, etwa Fledermausquartiere, Eisvogel-Steilwände, Zauneidechsen-Habitate auf Bahn- und Straßendämmen sowie Amphibienleiteinrichtungen.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Trittsteinbiotopen in der ausgeräumten Ackerlandschaft des Lechfeldes, zur Vernetzung von Lebensräumen zwischen Lech und Ammersee.
Geschützte Arten im Lechrain, Ammersee und Lechfeld
Zauneidechse auf den Lechheiden
Die trockenwarmen Kalkmagerrasen und Dämme entlang des Lechs sind Kernlebensraum der Zauneidechse. Bei Eingriffen sind Umsiedlungen und die Neuanlage von Steinschüttungen und Habitatstrukturen typische CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Kiebitz in Wiesen und Mooren
In den feuchten Wiesen am Ammersee, im Ampermoos und in der Lechniederung brütet der Kiebitz. Extensivierung und Wiedervernässung sichern die störungsarmen Brutflächen dieser Wiesenbrüterart.
Mehr zur Art ›Feldlerche im Lechfeld
Die offene Agrarlandschaft des Lechfeldes ist Lebensraum der Feldlerche. Lerchenfenster, Blühstreifen und extensiv genutzte Ackerränder sind bewährte Ausgleichsmaßnahmen bei Flächeninanspruchnahme.
Mehr zur Art ›Fledermäuse im südwestlichen Oberbayern
Der Landkreis beherbergt bedeutende Wochenstuben, unter anderem im FFH-Gebiet Fledermauskolonien im südwestlichen Oberbayern (8134-303). Quartiersicherung an Gebäuden und in Wäldern sowie Jagdhabitat-Erhalt sind zentrale Themen.
Mehr zur Art ›Amphibien in Mooren und Auen
Laubfrosch, Gelbbauchunke und Kammmolch besiedeln Kleingewässer der Ammersee-Moore und der Lechaue. Die Neuanlage besonnter Laichgewässer ist eine häufige Kompensationsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Eisvogel am Lech und an der Amper
Naturnahe Uferabschnitte mit Steilwänden bieten dem Eisvogel Brutplätze. Uferrenaturierungen und die Modellierung von Steilwänden schaffen neue Bruthabitate entlang der Fließgewässer.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
Die Nähe zum Münchner Wirtschaftsraum treibt Wohn- und Gewerbegebietsausweisungen in Landsberg, Kaufering, Geltendorf und den Ammersee-Gemeinden voran. Diese Flächeninanspruchnahmen lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach BayKompV aus.
Verkehr und Infrastruktur
Der Ausbau von A96 und B17, Ortsumgehungen, Brückenbauwerke über den Lech sowie Maßnahmen an der Bahnachse Richtung München und Buchloe erzeugen Kompensationsbedarf, häufig verbunden mit Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse und Feldbrüter.
Energie und Freiflächen-Photovoltaik
Freiflächen-Photovoltaik auf dem Lechfeld, Lechstaustufen und weitere Energievorhaben erfordern naturschutzrechtliche Kompensation. greeNature entwickelt naturschutzfachlich hochwertige Ausgleichskonzepte, auch in Verbindung mit den Anlagenflächen.
Industrie und Betriebserweiterungen
Erweiterungen etablierter Industrie- und Gewerbebetriebe im Landkreis erfordern Ausgleich für Versiegelung und Gehölzverlust. Als Full-Service-Partner übernimmt greeNature Bedarfsermittlung, Flächenbereitstellung und Behördenabstimmung.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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