
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Kitzingen
Für Vorhaben im Landkreis Kitzingen stellen wir Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten bereit und übernehmen die Kompensation nach BayKompV als Full-Service. greeNature begleitet Sie von der Bilanzierung bis zur rechtssicheren Anerkennung durch die Untere Naturschutzbehörde.
Der Landkreis Kitzingen im Überblick
Der Landkreis Kitzingen liegt im Südosten des Regierungsbezirks Unterfranken und erstreckt sich beiderseits des Mains zwischen der Kreisstadt Kitzingen und dem westlichen Steigerwald. Mit rund 684 km² und etwa 91.500 Einwohnern gehört er zu den mittelgroßen bayerischen Landkreisen. Er grenzt an die Landkreise Schweinfurt, Bamberg, Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und Würzburg und ist verkehrlich durch die A3, mehrere Bundesstraßen und den Main als Wasserstraße erschlossen.
Naturräumlich teilt sich der Landkreis in zwei Großlandschaften. Der überwiegende, westliche und zentrale Teil gehört zu den Mainfränkischen Platten mit ihren Muschelkalk- und Lettenkeuperflächen, die von Löss überdeckt und stark ackerbaulich geprägt sind. Der Osten steigt zum Keuper-Bergland des Steigerwaldes an und zählt zum Fränkischen Keuper-Liasland. Prägend sind das Maintal mit der Volkacher Mainschleife, ausgedehnte Weinbaulagen an den wärmebegünstigten Hängen sowie Flugsandgebiete um Schwarzach.
Das Maindreieck gehört zu den wärmsten und trockensten Regionen Deutschlands, was seltene Lebensräume wie Trockenrasen, Sandmagerrasen und wärmeliebende Saumgesellschaften begünstigt. Der Landkreis trägt eine umfangreiche Natura-2000-Kulisse, darunter die Vogelschutzgebiete Südliches Steigerwaldvorland und Maintal zwischen Schweinfurt und Dettelbach sowie FFH-Gebiete wie die Sandgebiete bei Schwarzach, Klein- und Großlangheim. Der Steigerwald beherbergt naturnahe Laubwälder mit Vorkommen von Wildkatze, Bechsteinfledermaus und Haselmaus.
Wirtschaftlich prägen der fränkische Weinbau rund um die Mainschleife, eine leistungsfähige Landwirtschaft auf den Gäuflächen sowie Gewerbe- und Logistikstandorte entlang der A3 den Landkreis. Konversionsflächen ehemaliger US-Liegenschaften, neue Gewerbe- und Wohngebiete, der Ausbau von Straßen und Leitungen sowie Freiflächen-Photovoltaik und Windenergie lösen regelmäßig Eingriffe in Natur und Landschaft aus. Daraus ergibt sich ein kontinuierlicher Bedarf an rechtssicherer Kompensation nach BayKompV, den greeNature mit verfügbaren Ökopunkten und passgenauen Maßnahmen deckt.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D56 ›
Zum Naturraum D59 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Volkacher Mainschleife als eines der bekanntesten Weinbaugebiete Frankens mit ausgedehnten Rebflächen und Landschaftsschutzgebiet
- Zwei Naturräume treffen aufeinander: Mainfränkische Platten im Westen und Zentrum, Steigerwald (Fränkisches Keuper-Liasland) im Osten
- Flugsandgebiete bei Schwarzach, Klein- und Großlangheim mit seltenen Sandmagerrasen und wärmeliebenden Arten
- Umfangreiche Natura-2000-Kulisse mit den Vogelschutzgebieten Südliches Steigerwaldvorland und Maintal zwischen Schweinfurt und Dettelbach
- Naturnahe Laubwälder des Steigerwaldes mit Vorkommen von Wildkatze, Bechsteinfledermaus und Haselmaus
- Maindreieck als eine der wärmsten und niederschlagsärmsten Regionen Deutschlands mit besonderen Anforderungen an klimaangepasste Kompensation
✅ greeNature vor Ort
greeNature kennt die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen im Landkreis Kitzingen und stimmt Kompensationskonzepte auf die örtlichen Naturräume ab, von den Trocken- und Sandlebensräumen der Mainfränkischen Platten bis zu den Laubwäldern des Steigerwaldes. Wir stellen Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten bereit, entwickeln bei Bedarf projektbezogene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und stimmen die Bilanzierung nach BayKompV mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Kitzingen ab. So erhalten Vorhabenträger aus Weinbau, Landwirtschaft, Gewerbe und Infrastruktur eine planungssichere und rechtskonforme Lösung.
Typische Maßnahmen im Landkreis Kitzingen
Extensivierung von Mähwiesen
Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches Extensivgrünland in der Mainaue, mit angepasster Mahd und Verzicht auf Düngung zugunsten von Wiesenvögeln und Insekten.
Sand- und Trockenrasen aufwerten
Entwicklung und Pflege von Sandmagerrasen und Trockenrasen in den Flugsandgebieten, unter anderem als CEF-Maßnahme für die Zauneidechse und wärmeliebende Arten.
Naturnaher Waldumbau im Steigerwald
Umbau strukturarmer Bestände zu naturnahen Laubwäldern mit Alt- und Totholzanteilen, die Lebensraum für Wildkatze, Bechsteinfledermaus und Haselmaus bieten.
Gewässer und Altwässer renaturieren
Uferentwicklung, Anbindung von Altwässern und Strukturverbesserung am Main und seinen Nebengewässern zugunsten von Eisvogel, Amphibien und Fischfauna.
Streuobst und Säume anlegen
Pflanzung von Streuobstwiesen und Entwicklung blütenreicher Säume in der Gäulandschaft, die Biotope vernetzen und Lebensraum für Insekten und Vögel schaffen.
Ackerlebensräume fördern
Anlage von Feldlerchenfenstern, Blühstreifen und extensiven Ackerrandstreifen in den offenen Gäuflächen zur Aufwertung der Agrarlandschaft.
Geschützte Arten im Fränkisches Weinland am Main
Wildkatze
Die Europäische Wildkatze besiedelt die naturnahen Laubwälder des Steigerwaldes und ist auf strukturreiche, unzerschnittene Waldlebensräume mit Deckung und Verbundachsen angewiesen.
Mehr zur Art ›Bechsteinfledermaus
Die Bechsteinfledermaus nutzt alte, höhlenreiche Eichen- und Laubwälder des Steigerwaldes als Quartier und Jagdrevier und profitiert von Alt- und Totholzkonzepten.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Die Zauneidechse kommt in den Sandgebieten, an sonnenexponierten Böschungen und in Weinbergslagen vor und wird bei Eingriffen häufig über CEF-Maßnahmen gesichert.
Mehr zur Art ›Kiebitz
Der Kiebitz brütet auf offenen, feuchten Wiesen und Ackerflächen im Maintal und ist als Wiesenbrüter durch Nutzungsintensivierung und Lebensraumverlust gefährdet.
Mehr zur Art ›Eisvogel
Der Eisvogel besiedelt naturnahe Uferabschnitte am Main und an Altwässern und benötigt saubere Gewässer mit Steilufern für seine Brutröhren.
Mehr zur Art ›Haselmaus
Die Haselmaus lebt in strukturreichen Wäldern, Waldrändern und Hecken des Steigerwaldes und ist auf durchgängige Gehölzverbindungen angewiesen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Gewerbe und Konversion
Neue Gewerbe- und Logistikgebiete entlang der A3 sowie die Nachnutzung ehemaliger militärischer Konversionsflächen lösen Eingriffe aus, die kompensationspflichtig sind.
Verkehrsinfrastruktur
Aus- und Neubau von Bundes- und Staatsstraßen, Radwegen und Leitungstrassen greifen in Natur und Landschaft ein und erfordern Ausgleich nach BayKompV.
Erneuerbare Energien
Freiflächen-Photovoltaik auf Gäu- und Konversionsflächen sowie Windenergievorhaben im Umfeld des Steigerwaldes ziehen artenschutzrechtliche Prüfungen und Kompensation nach sich.
Siedlung und Weinbau
Wohnbau- und Siedlungserweiterungen sowie Flurneuordnungen und Rebflächengestaltung im Weinbau führen regelmäßig zu Ausgleichs- und Ersatzpflichten.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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