Artenreiche Magerwiese mit Margeriten am Waldrand
Bayern · BayKompV
Naturraum D65 · D61
Regierungsbezirk Oberbayern

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Ingolstadt

Sofort verfügbare Ökopunkte auf Vorrat aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der kreisfreien Stadt Ingolstadt und im Donauraum.

133
km² Stadtfläche
~145k
Einwohner
12
Stadtbezirke
2
Naturräume D65/D61
4
Natura-2000-Gebiete
Stadt und Ökologie

Die Stadt Ingolstadt im Überblick

Ingolstadt ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberbayern und liegt beiderseits der Donau im Übergang zwischen der Fränkischen Alb im Norden und dem Donau-Isar-Hügelland im Süden. Auf rund 133 km² leben etwa 145.000 Menschen, verteilt auf zwölf Stadtbezirke von der historischen Altstadt (Bezirk Mitte) bis zu den Randlagen wie Etting, Oberhaunstadt und Mailing.

Naturräumlich gehört der überwiegende, südlich der Donau gelegene Teil des Stadtgebiets zum BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland) mit dem Donau-Isar-Hügelland, während die nördlichen Randbereiche in den Naturraum D61 (Fränkische Alb) übergehen. Prägend ist die Lage im Donaumoos, dem größten Niedermoor Süddeutschlands, und an den ausgedehnten Donauauen.

Ökologisch bedeutsam sind die Donauauen mit ihren Auwäldern, Altwässern und extensiv genutzten Wiesenflächen. Im Stadtgebiet liegen vier Natura-2000-Gebiete, darunter das FFH-Gebiet Donauauen zwischen Ingolstadt und Weltenburg (7136-304) und Teile des EU-Vogelschutzgebiets der Donauauen, eines der größten Vogelschutzgebiete Süddeutschlands.

Wirtschaftlich ist Ingolstadt vom Automobilbau geprägt: Die AUDI AG hat hier ihren Hauptsitz und ist mit zahlreichen Zulieferern und dem Güterverkehrszentrum größter Arbeitgeber der Region. Werkserweiterungen, Gewerbe- und Logistikflächen, Wohnbauquartiere sowie Verkehrsinfrastruktur erzeugen regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV.

Artenreiche Magerwiese mit Margeriten am Waldrand

🗺️ Zugehörige Naturräume

D65
Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn-Schotterplatten
Zum Naturraum D65 ›
D61
Fränkische Alb
Zum Naturraum D61 ›

📍 Stadtteile

Mitte (Altstadt) (KS)NordwestNordostSüdostSüdwestWestEttingOberhaunstadtMailingSüdFriedrichshofen-HollerstaudenMünchener Straße

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • FFH-Gebiet Donauauen zwischen Ingolstadt und Weltenburg (7136-304)
  • EU-Vogelschutzgebiet der Donauauen, bedeutender Rast- und Brutraum für Wiesen- und Wasservögel
  • Donaumoos, größtes Niedermoor Süddeutschlands, im nordwestlichen Umland
  • Auwälder, Altwässer und Uferstrukturen entlang der Donau
  • Übergangslage zwischen Fränkischer Alb (D61) und Donau-Isar-Hügelland (D65)
  • Flächenrecycling und Entsiegelung ehemaliger Industrieflächen im Stadtgebiet

✅ greeNature vor Ort

Unser bayerischer Standort in Kastl (Lkr. Mühldorf am Inn) liegt im selben Naturraum-Verbund des südbayerischen Donau- und Isarraums. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Ingolstadt, die regionalen Flächenpools und die Besonderheiten des Kompensationsrechts im urbanen Verdichtungsraum an der Donau aus der Praxis.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Ingolstadt

💧

Donauauen-Renaturierung

Anbindung und Neuanlage von Altwässern, naturnahe Uferstrukturen und Auwaldentwicklung entlang der Donau, Schaffung von Laich- und Bruthabitaten für Fische, Amphibien und Auenvögel.

🧱

Entsiegelung & Flächenrecycling

Rückbau und Entsiegelung ehemaliger Gewerbe- und Industrieflächen im Stadtgebiet, Umwandlung in durchgrünte, versickerungsfähige Biotopflächen als naturschutzfachlicher Ausgleich im Innenbereich.

🌿

Grünland-Extensivierung im Donaumoos

Extensivierung intensiv genutzter Niedermoor- und Grünlandflächen im Donaumoos und in den Auen, Wiedervernässung entwässerter Moorböden und Lebensraum für Wiesenbrüter.

🌳

Auwald & Ufergehölze

Standortgerechte Aufwertung von Weichholz- und Hartholzauen mit Silberweide, Schwarzerle, Stieleiche und Esche, Vernetzung der Gehölzstrukturen entlang der Donau und ihrer Nebengewässer.

🦎

Artenschutz CEF/FCS

Maßnahmen für Zauneidechse auf Bahndämmen und Brachflächen, Fledermausquartiere im Auwald, Eisvogel-Steilwände und Amphibiengewässer, maßgeschneidert nach BayKompV und § 44 BNatSchG.

🌾

Hecken & Biotopverbund

Anlage von Hecken, Säumen und Trittsteinbiotopen in der stadtnahen Ackerflur, Verbund zwischen Donauauen, Donaumoos und den Hangbereichen der Fränkischen Alb.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Donaustadt zwischen Fränkischer Alb und Donaumoos

🐦

Eisvogel & Biber an der Donau

Naturnahe Uferabbrüche und Altwässer der Donauauen bieten Eisvogel und Biber Lebensraum. Typische CEF-Maßnahmen sind Steilwandmodellierungen, Uferstrukturierung und die Anlage von Stillgewässern.

Mehr zur Art ›
🐦

Wiesenbrüter im Vogelschutzgebiet

Die extensiv genutzten Wiesen der Donauauen sind Brutraum für Kiebitz, Großen Brachvogel und weitere Wiesenbrüter. Grünlandextensivierung und angepasste Mahdregime sichern ihren Bestand.

Mehr zur Art ›
🐸

Amphibien in Auengewässern

Altwässer und Auentümpel beherbergen Kammmolch, Laubfrosch und weitere Amphibien. Die Neuanlage und Vernetzung von Laichgewässern ist eine häufige Kompensationsmaßnahme im Donauraum.

Mehr zur Art ›
🦇

Fledermäuse im Auwald

Höhlenreiche Auwälder und alte Gehölzbestände dienen Fledermausarten wie Großem Abendsegler und Wasserfledermaus als Quartier und Jagdgebiet entlang der Donau.

Mehr zur Art ›
🦎

Zauneidechse auf Bahn- und Brachflächen

Bahndämme, Böschungen und Industriebrachen im Verdichtungsraum sind Kernlebensraum der Zauneidechse und regelmäßige Zielart bei Bau- und Infrastrukturvorhaben in Ingolstadt.

Mehr zur Art ›
🌾

Feldlerche in der Ackerflur

Die offene Ackerlandschaft rund um die Stadt beherbergt die Feldlerche als charakteristischen Brutvogel. Lerchenfenster und Blühstreifen sind bewährte Maßnahmen für die Offenlandarten.

Mehr zur Art ›
Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏭

Automobil & Industrie

Als Hauptsitz der AUDI AG und Standort zahlreicher Zulieferer erzeugt Ingolstadt durch Werks- und Betriebserweiterungen, neue Produktions- und Logistikflächen regelmäßig hohen Kompensationsbedarf. greeNature ist erfahrener Partner für Kompensationsflächenmanagement im industriellen Umfeld.

🏘️

Wohnbau & Quartiersentwicklung

Der Wohnungsbedarf der wachsenden Stadt führt zu neuen Wohnquartieren und Nachverdichtungen, etwa in den Randbezirken und auf Konversionsflächen. Solche Vorhaben lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

🛤️

Verkehr & Infrastruktur

Der Ausbau von Bundesstraßen und Bahnstrecken, Donaubrücken sowie die Anbindung an die A9 erzeugen naturschutzrechtlichen Kompensationsbedarf, häufig verbunden mit CEF-Maßnahmen für Zauneidechse und Fledermäuse.

📦

Gewerbe & Logistik

Gewerbe- und Logistikflächen im Umfeld des Güterverkehrszentrums und der Zulieferindustrie beanspruchen Freiflächen. Grundstückseigentümer im Umland können als Flächenanbieter für Ausgleichsmaßnahmen profitieren.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Ingolstadt

Der überwiegende, südlich der Donau gelegene Teil Ingolstadts gehört zum BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland) mit dem Donau-Isar-Hügelland. Die nördlichen Randbereiche gehen in den Naturraum D61 (Fränkische Alb) über. Prägend ist zudem die Lage im Donaumoos und an den Donauauen. Für die Kompensationspflicht nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs entscheidend, greeNature ermittelt diese kostenlos für Sie.
Ökopunkte werden nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) in Wertpunkten bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung, Flächenzuordnung aus eigenem Portfolio, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Ingolstadt und alle Dokumentationspflichten.
Als kreisfreie Stadt nimmt Ingolstadt die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist das Umweltamt, Untere Naturschutzbehörde, Rathausplatz 9, 85049 Ingolstadt. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Im urbanen Verdichtungsraum an der Donau sind häufige Maßnahmen: Renaturierung von Donauauen und Altwässern, Grünlandextensivierung und Wiedervernässung im Donaumoos, Entsiegelung und Flächenrecycling ehemaliger Gewerbeflächen sowie Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse, Fledermäuse und Eisvogel. Die Bewertung erfolgt in Wertpunkten nach BayKompV.
Ja. Im Stadtgebiet liegen vier Natura-2000-Gebiete, darunter das FFH-Gebiet Donauauen zwischen Ingolstadt und Weltenburg (7136-304) und Teile des EU-Vogelschutzgebiets der Donauauen. Eingriffe in deren Umfeld können artenschutzrechtliche Prüfungen und FCS-Maßnahmen nach § 45 Abs. 7 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu allen FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind Grünland- und Ackerflächen im Donaumoos und in den Donauauen, feuchte Niederungsflächen sowie Hanglagen am Rand der Fränkischen Alb. Sie bleiben Eigentümer, erhalten eine Nutzungsentschädigung und können die Fläche in vielen Fällen weiter bewirtschaften. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
Jetzt anfragen

Ökopunkte in der Stadt Ingolstadt anfragen

Wir erstellen Ihnen zeitnah ein transparentes Angebot mit passenden Ökopunkten auf Vorrat in der Stadt Ingolstadt.