
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Fürth
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der kreisfreien Stadt Fürth und im mittelfränkischen Rednitz-Pegnitz-Talraum.
Die Stadt Fürth im Überblick
Fürth ist eine kreisfreie Stadt in Mittelfranken und bildet gemeinsam mit Nürnberg und Erlangen den Kern der Städteregion. Im Stadtgebiet fließen die Rednitz und die Pegnitz nordwestlich der Altstadt zur Regnitz zusammen, die Talauen dieser Flüsse prägen den Naturhaushalt der Stadt.
Naturräumlich liegt Fürth vollständig im Naturraum D59, Fränkisches Keuper-Liasland, genauer im Mittelfränkischen Becken. Charakteristisch sind Keuper-Sandstein im Untergrund, sandige Terrassen und die breiten, teils als Wässerwiesen genutzten Talräume, die von etwa 480 m im Westen auf rund 300 m bei Fürth abfallen.
Die Talauen von Rednitz, Pegnitz und Regnitz sowie Waldflächen wie der Fürther Stadtwald westlich des Main-Donau-Kanals stehen als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz. Sie bieten strukturreiche Lebensräume für Vögel, Libellen, Fledermäuse und Biber und sind ein wichtiges Ausgleichs- und Vernetzungspotenzial im dicht besiedelten Verdichtungsraum.
Als wachsende Großstadt mit rund 132.000 Einwohnern verzeichnet Fürth anhaltenden Siedlungs- und Gewerbedruck. Vorhaben wie das Gewerbegebiet Golfpark auf dem früheren Flugplatz Atzenhof, die Innenentwicklung und der Verkehrsausbau erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV).

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D59 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Zusammenfluss von Rednitz und Pegnitz zur Regnitz im nordwestlichen Stadtgebiet
- Talauen von Rednitz, Pegnitz und Regnitz als Landschaftsschutzgebiet, teils historische Wässerwiesen
- FFH-Gebiet Rednitztal (6632-371) im Talverlauf südlich angrenzend, europäisches Schutzgebiet
- Fürther Stadtwald und Trappenholz westlich des Main-Donau-Kanals
- Main-Donau-Kanal mit Fürther Hafen als prägende Wasserbau- und Logistikachse
- Ehemaliger Flugplatz Atzenhof (Golfpark) mit ökologisch wertvollen Offenland- und Brachflächen
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und in Mittelfranken fest verankert. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Fürth, die Anforderungen an Kompensation im Verdichtungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie die Flächenverfügbarkeit im Rednitz-Pegnitz-Talraum aus der Praxis und begleiten Eingriffsvorhaben von der Bilanzierung nach BayKompV bis zur Umsetzung.
Typische Maßnahmen in der Stadt Fürth
Gewässer- und Auenrenaturierung
Aufwertung der Ufer und Auen von Rednitz, Pegnitz und Regnitz, Reaktivierung von Wässerwiesen, naturnahe Uferrandstreifen und Anbindung von Altarmen als Lebensraum für Fische, Libellen und Uferbrüter.
Entsiegelung im Stadtraum
Rückbau versiegelter Flächen auf Gewerbebrachen und ehemaligen Militärarealen, Umwandlung in durchgrünte, wasseraufnahmefähige Flächen, ein im urbanen Kontext besonders wirksamer Ansatz nach BayKompV.
Grünland-Extensivierung im Umland
Umwandlung intensiv genutzter Talwiesen in artenreiches Extensivgrünland, angepasste Mahd und Verzicht auf Düngung zur Förderung von Wiesenbrütern und blütenbesuchenden Insekten.
Waldumbau und Erstaufforstung
Umbau der stadtnahen Kiefernforste zu standortgerechten, klimaresilienten Laubmischwäldern und ergänzende Erstaufforstung auf Grenzertragsstandorten am Stadtrand.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für Zauneidechse auf Bahndämmen und Brachen, Fledermausquartiere an Gebäuden und in Gehölzbeständen, Eisvogel- und Uferschwalbenwände, abgestimmt auf § 44 BNatSchG.
Hecken, Streuobst und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Streuobstwiesen am Übergang zur offenen Feldflur, Trittsteinbiotope zur Vernetzung der Talauen mit dem Fürther Stadtwald.
Geschützte Arten im Städteregion Nürnberg-Fürth, Rednitz-Pegnitz-Talraum
Zauneidechse
Bahndämme, Ruderalflächen und Brachen wie das frühere Flugplatzareal sind wichtige Habitate. Bei Bauvorhaben ist die Zauneidechse eine der häufigsten Zielarten für CEF-Maßnahmen mit Sandlinsen, Totholz- und Steinstrukturen.
Mehr zur Art ›Eisvogel
Die naturnahen Abschnitte von Rednitz, Pegnitz und Regnitz mit Steilufern und Uferabbrüchen bieten Brutplätze. Typische Maßnahmen sind das Modellieren von Steilwänden und die Beruhigung von Uferbereichen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Gebäude in der Altstadt, alte Baumbestände in den Talauen und der Stadtwald dienen als Quartiere und Jagdgebiete. Quartierverluste bei Sanierung und Abriss erfordern Ersatzquartiere und Erhalt von Leitstrukturen.
Mehr zur Art ›Amphibien
Auengewässer, Wässerwiesen und Gräben beherbergen Erdkröte, Grasfrosch und weitere Arten. Neuanlage und Vernetzung von Kleingewässern sowie Amphibienleiteinrichtungen sind bewährte Kompensationsbausteine.
Mehr zur Art ›Biber
Der Biber hat die Flusstäler von Rednitz, Pegnitz und Regnitz wiederbesiedelt und gestaltet als Lebensraumingenieur strukturreiche Feuchtbereiche. Bibergerechte Gewässerentwicklung ist Teil vieler Auenmaßnahmen.
Uferschwalbe und Flussregenpfeifer
Sandwände und offene Kies- und Rohbodenflächen an Gewässern und auf Brachen sind Bruthabitate. Für diese pionierbewohnenden Arten werden gezielt Steilwände und vegetationsarme Flächen angelegt und gepflegt.
Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Gewerbegebiet Golfpark Atzenhof
Auf dem rund 123 Hektar großen früheren Flugplatz- und Kasernenareal Atzenhof (Monteith Barracks) entsteht eines der wichtigsten Gewerbegebiete der Stadt. Weil sich auf den Brachflächen wertvolle Lebensräume entwickelt haben, sind Ausgleichs- und Artenschutzmaßnahmen ein zentraler Bestandteil der Vermarktung.
Wohnbau und Innenentwicklung
Neue Wohnquartiere, Nachverdichtung und die Umnutzung von Konversionsflächen decken den Wohnraumbedarf der wachsenden Stadt. Eingriffe in Boden, Grünstrukturen und Gebäudelebensräume lösen regelmäßig Kompensations- und CEF-Pflichten aus.
Verkehr und Stadt-Umland-Bahn
Der Ausbau des Nahverkehrs, darunter die geplante Stadt-Umland-Bahn zwischen Nürnberg, Fürth und Erlangen, sowie Straßen- und Bahnprojekte erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich, insbesondere in den betroffenen Talauen.
Hafen, Kanal und Logistik
Erweiterungen am Fürther Hafen und entlang des Main-Donau-Kanals sowie Logistik- und Infrastrukturvorhaben greifen in gewässernahe Flächen ein und ziehen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach BayKompV nach sich.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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