
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Freising
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der Flughafenregion München-Nord und im Isartal.
Der Landkreis Freising im Überblick
Der Landkreis Freising liegt im nördlichen Umland der Landeshauptstadt München im Regierungsbezirk Oberbayern und wird von der Isar durchflossen. Mit der Großen Kreisstadt Freising, dem Flughafen München und dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München zählt er zu den am stärksten wachsenden Wirtschafts- und Wohnstandorten der Metropolregion München.
Landschaftlich vereint der Landkreis zwei Naturräume. Im Norden und in der Mitte prägt das Tertiärhügelland (Donau-Isar-Hügelland) mit fruchtbaren Lössböden und den Hopfengärten der Hallertau das Bild. Im Süden und entlang der östlichen Grenze reichen die eiszeitlichen Schotterflächen der Münchener Schotterebene herein, deren vernässte Senken das Freisinger und das Erdinger Moos bilden.
Ökologisch bedeutsam sind die Isarauen (FFH-Gebiet Isarauen von Unterföhring bis Landshut, 7537-301) als großräumiger Biotopverbund zwischen Alpen und Donau, das Ampertal (FFH-Gebiet 7635-301) mit seinen zahlreichen Teilflächen sowie die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen (SPA 7537-401), ein international bedeutender Rast- und Überwinterungsplatz für Wasser- und Watvögel. Das Freisinger Moos gehört zu den letzten großen Niedermoorlandschaften der Region.
Wirtschaftlich wird der Landkreis stark vom Flughafen München geprägt, dessen Flächen sich mehrere Gemeinden teilen, sowie von Gewerbe, Logistik und Wohnungsbau im Sog des Münchener Wachstums. Flughafenbezogene Vorhaben, Siedlungserweiterungen und Verkehrsinfrastruktur erzeugen hier regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D65 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Isarauen von Unterföhring bis Landshut (7537-301), großräumiger Auwaldverbund
- FFH-Gebiet Ampertal (7635-301), zusammenhängender Biotopverbund zwischen Ammersee und Isar
- SPA Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen (7537-401), international bedeutender Rast- und Überwinterungsplatz
- Freisinger Moos, eine der letzten großen Niedermoorlandschaften mit Streuwiesen und Wiesenbrütern
- Tertiärhügelland mit Lössböden und den Hopfengärten der Hallertau
- Münchener Schotterebene mit den Feuchtsenken von Freisinger und Erdinger Moos
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist in ganz Oberbayern für Sie tätig. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Freising, die Flächenpools im Isar- und Ampertal sowie die naturschutzrechtlichen Anforderungen im wachstumsstarken Münchener Norden aus der Praxis und begleiten Ihr Vorhaben von der Bedarfsanalyse bis zur Abnahme.
Typische Maßnahmen im Landkreis Freising
Isarauen-Renaturierung
Revitalisierung von Altwässern, Auwaldentwicklung und naturnahen Uferstrukturen entlang von Isar und Amper, Lebensraum für Eisvogel, Biber und typische Auwaldarten.
Niedermoor-Wiedervernässung
Anhebung der Wasserstände im Freisinger Moos und in den Niedermoorsenken der Schotterebene, dauerhafte Kohlenstoffbindung und Lebensraum für Wiesenbrüter.
Grünland-Extensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiche Feucht- und Streuwiesen im Ampertal, Lebensraum für Kiebitz, Bekassine und Großen Brachvogel.
Streuobst & Hecken
Anlage von Streuobstwiesen und Heckenstrukturen im Tertiärhügelland, Biotopverbund und Nahrungshabitat für Steinkauz, Wildbienen und Fledermäuse.
Artenschutz CEF/FCS
Kammmolch-Laichgewässer, Zauneidechsen-Ersatzhabitate, Eisvogel-Steilwände und Fledermausquartiere, maßgeschneidert nach BayKompV und § 44 BNatSchG.
Standortgerechte Aufforstung
Laubmischwälder auf Grenzertragsstandorten des Hügellandes und Auwaldentwicklung in den Flussniederungen von Isar und Amper.
Geschützte Arten im Flughafenregion München-Nord und Isartal
Kiebitz & Wiesenbrüter
Der Kiebitz brütet in den offenen Wiesenlandschaften des Freisinger Mooses und im Ampertal. Grünlandextensivierung, Wiedervernässung und die Anlage von Feuchtmulden sind typische CEF-Maßnahmen für Wiesenbrüter wie Kiebitz, Bekassine und Großen Brachvogel.
Mehr zur Art ›Eisvogel
An den naturnahen Ufern von Isar und Amper findet der Eisvogel Steilwände für seine Brutröhren. Zu den CEF-Maßnahmen zählen die Modellierung von Uferabbrüchen und die Sicherung ungestörter Gewässerabschnitte.
Mehr zur Art ›Kammmolch
Der Kammmolch (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) besiedelt Kleingewässer im Tertiärhügelland und in den Auen. Neu angelegte, fischfreie Laichgewässer sind eine bewährte CEF-Maßnahme bei Eingriffen in seinen Lebensraum.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Großes Mausohr, Zwergfledermaus und weitere Arten (Anhang IV FFH-Richtlinie) nutzen Auwälder, Streuobstbestände und Gebäude als Quartiere und Jagdgebiete. Ersatzquartiere und der Erhalt von Leitstrukturen gehören zu den gängigen Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Die Zauneidechse (Anhang IV FFH-Richtlinie) besiedelt trockenwarme Isarheiden, Bahndämme und Kiesflächen. Die Umsiedlung in vorbereitete Ersatzhabitate mit Sand- und Steinstrukturen ist eine häufige CEF-Maßnahme bei Infrastrukturprojekten.
Mehr zur Art ›Feldlerche
Die Feldlerche brütet in der offenen Ackerflur des Tertiärhügellandes. Feldlerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerrandstreifen sind typische Ausgleichsmaßnahmen für Bodenbrüter der Agrarlandschaft.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Flughafen & Luftverkehr
Der Flughafen München liegt anteilig im Landkreis. Ausbau- und Erweiterungsvorhaben sowie flughafennahe Gewerbe- und Logistikflächen erzeugen erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV. greeNature begleitet solche Vorhaben beim Flächenmanagement und der Behördenabstimmung.
Siedlung & Gewerbe
Als wachstumsstarker Wohn- und Wirtschaftsstandort im Münchener Norden weisen Freising, Neufahrn, Eching und Hallbergmoos laufend Wohn- und Gewerbegebiete aus, die naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen erfordern.
Infrastruktur & Verkehr
Autobahnen (A9, A92), Staatsstraßen, Ortsumgehungen sowie der Ausbau der Schienenanbindung an den Flughafen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus.
Energie & Erneuerbare
Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerstandorten sowie Windkraft- und Geothermievorhaben im Münchener Umland erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und CEF-Maßnahmen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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