Margeriten und Glockenblumen in einer artenreichen Wiese
Bayern · BayKompV
Naturraum D65
Regierungsbezirk Oberbayern

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Freising

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der Flughafenregion München-Nord und im Isartal.

~800
km² Kreisfläche
~184k
Einwohner
24
Gemeinden
2
Naturräume D65/D66
Isar & Amper
Prägende Flüsse
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Freising im Überblick

Der Landkreis Freising liegt im nördlichen Umland der Landeshauptstadt München im Regierungsbezirk Oberbayern und wird von der Isar durchflossen. Mit der Großen Kreisstadt Freising, dem Flughafen München und dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München zählt er zu den am stärksten wachsenden Wirtschafts- und Wohnstandorten der Metropolregion München.

Landschaftlich vereint der Landkreis zwei Naturräume. Im Norden und in der Mitte prägt das Tertiärhügelland (Donau-Isar-Hügelland) mit fruchtbaren Lössböden und den Hopfengärten der Hallertau das Bild. Im Süden und entlang der östlichen Grenze reichen die eiszeitlichen Schotterflächen der Münchener Schotterebene herein, deren vernässte Senken das Freisinger und das Erdinger Moos bilden.

Ökologisch bedeutsam sind die Isarauen (FFH-Gebiet Isarauen von Unterföhring bis Landshut, 7537-301) als großräumiger Biotopverbund zwischen Alpen und Donau, das Ampertal (FFH-Gebiet 7635-301) mit seinen zahlreichen Teilflächen sowie die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen (SPA 7537-401), ein international bedeutender Rast- und Überwinterungsplatz für Wasser- und Watvögel. Das Freisinger Moos gehört zu den letzten großen Niedermoorlandschaften der Region.

Wirtschaftlich wird der Landkreis stark vom Flughafen München geprägt, dessen Flächen sich mehrere Gemeinden teilen, sowie von Gewerbe, Logistik und Wohnungsbau im Sog des Münchener Wachstums. Flughafenbezogene Vorhaben, Siedlungserweiterungen und Verkehrsinfrastruktur erzeugen hier regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV.

Margeriten und Glockenblumen in einer artenreichen Wiese

🗺️ Zugehörige Naturräume

D65
Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn-Schotterplatten
Zum Naturraum D65 ›

📍 Ausgewählte Gemeinden

Freising (KS)Moosburg an der IsarNeufahrn bei FreisingEchingHallbergmoosAu in der HallertauNandlstadtZollingAllershausenKranzbergLangenbachFahrenzhausenAttenkirchenMarzling

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • FFH-Gebiet Isarauen von Unterföhring bis Landshut (7537-301), großräumiger Auwaldverbund
  • FFH-Gebiet Ampertal (7635-301), zusammenhängender Biotopverbund zwischen Ammersee und Isar
  • SPA Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen (7537-401), international bedeutender Rast- und Überwinterungsplatz
  • Freisinger Moos, eine der letzten großen Niedermoorlandschaften mit Streuwiesen und Wiesenbrütern
  • Tertiärhügelland mit Lössböden und den Hopfengärten der Hallertau
  • Münchener Schotterebene mit den Feuchtsenken von Freisinger und Erdinger Moos

✅ greeNature vor Ort

greeNature ist in ganz Oberbayern für Sie tätig. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Freising, die Flächenpools im Isar- und Ampertal sowie die naturschutzrechtlichen Anforderungen im wachstumsstarken Münchener Norden aus der Praxis und begleiten Ihr Vorhaben von der Bedarfsanalyse bis zur Abnahme.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Freising

💧

Isarauen-Renaturierung

Revitalisierung von Altwässern, Auwaldentwicklung und naturnahen Uferstrukturen entlang von Isar und Amper, Lebensraum für Eisvogel, Biber und typische Auwaldarten.

🌱

Niedermoor-Wiedervernässung

Anhebung der Wasserstände im Freisinger Moos und in den Niedermoorsenken der Schotterebene, dauerhafte Kohlenstoffbindung und Lebensraum für Wiesenbrüter.

🌾

Grünland-Extensivierung

Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiche Feucht- und Streuwiesen im Ampertal, Lebensraum für Kiebitz, Bekassine und Großen Brachvogel.

🍎

Streuobst & Hecken

Anlage von Streuobstwiesen und Heckenstrukturen im Tertiärhügelland, Biotopverbund und Nahrungshabitat für Steinkauz, Wildbienen und Fledermäuse.

🦎

Artenschutz CEF/FCS

Kammmolch-Laichgewässer, Zauneidechsen-Ersatzhabitate, Eisvogel-Steilwände und Fledermausquartiere, maßgeschneidert nach BayKompV und § 44 BNatSchG.

🌳

Standortgerechte Aufforstung

Laubmischwälder auf Grenzertragsstandorten des Hügellandes und Auwaldentwicklung in den Flussniederungen von Isar und Amper.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Flughafenregion München-Nord und Isartal

🐦

Kiebitz & Wiesenbrüter

Der Kiebitz brütet in den offenen Wiesenlandschaften des Freisinger Mooses und im Ampertal. Grünlandextensivierung, Wiedervernässung und die Anlage von Feuchtmulden sind typische CEF-Maßnahmen für Wiesenbrüter wie Kiebitz, Bekassine und Großen Brachvogel.

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🐦

Eisvogel

An den naturnahen Ufern von Isar und Amper findet der Eisvogel Steilwände für seine Brutröhren. Zu den CEF-Maßnahmen zählen die Modellierung von Uferabbrüchen und die Sicherung ungestörter Gewässerabschnitte.

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🦎

Kammmolch

Der Kammmolch (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) besiedelt Kleingewässer im Tertiärhügelland und in den Auen. Neu angelegte, fischfreie Laichgewässer sind eine bewährte CEF-Maßnahme bei Eingriffen in seinen Lebensraum.

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🦇

Fledermäuse

Großes Mausohr, Zwergfledermaus und weitere Arten (Anhang IV FFH-Richtlinie) nutzen Auwälder, Streuobstbestände und Gebäude als Quartiere und Jagdgebiete. Ersatzquartiere und der Erhalt von Leitstrukturen gehören zu den gängigen Maßnahmen.

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🦎

Zauneidechse

Die Zauneidechse (Anhang IV FFH-Richtlinie) besiedelt trockenwarme Isarheiden, Bahndämme und Kiesflächen. Die Umsiedlung in vorbereitete Ersatzhabitate mit Sand- und Steinstrukturen ist eine häufige CEF-Maßnahme bei Infrastrukturprojekten.

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🌾

Feldlerche

Die Feldlerche brütet in der offenen Ackerflur des Tertiärhügellandes. Feldlerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerrandstreifen sind typische Ausgleichsmaßnahmen für Bodenbrüter der Agrarlandschaft.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

✈️

Flughafen & Luftverkehr

Der Flughafen München liegt anteilig im Landkreis. Ausbau- und Erweiterungsvorhaben sowie flughafennahe Gewerbe- und Logistikflächen erzeugen erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV. greeNature begleitet solche Vorhaben beim Flächenmanagement und der Behördenabstimmung.

🏘️

Siedlung & Gewerbe

Als wachstumsstarker Wohn- und Wirtschaftsstandort im Münchener Norden weisen Freising, Neufahrn, Eching und Hallbergmoos laufend Wohn- und Gewerbegebiete aus, die naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen erfordern.

🛤️

Infrastruktur & Verkehr

Autobahnen (A9, A92), Staatsstraßen, Ortsumgehungen sowie der Ausbau der Schienenanbindung an den Flughafen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus.

⚡

Energie & Erneuerbare

Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerstandorten sowie Windkraft- und Geothermievorhaben im Münchener Umland erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und CEF-Maßnahmen.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Freising

Der Landkreis Freising liegt überwiegend im BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn-Schotterplatten), der das Tertiärhügelland und die Münchener Schotterebene umfasst. Der Südwesten reicht randlich in den Naturraum D66 (Voralpines Hügel- und Moorland). Für die Kompensation nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt sie kostenlos für Sie.
Ökopunkte werden nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung, Flächenauswahl aus dem eigenen Portfolio, die vollständige Abstimmung mit dem Landratsamt Freising und alle Dokumentationspflichten.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde ist das Landratsamt Freising, Landshuter Straße 31, 85356 Freising. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen vollständig für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Ja. Im Landkreis liegen mehrere Natura-2000-Gebiete, darunter das FFH-Gebiet Isarauen von Unterföhring bis Landshut (7537-301), das FFH-Gebiet Ampertal (7635-301) und die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen (SPA 7537-401). Eingriffe im Umfeld können artenschutzrechtliche Prüfungen sowie CEF- oder FCS-Maßnahmen nach § 44 und § 45 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu allen Anforderungen.
In der Flughafenregion und den Wachstumsgemeinden sind Grünlandextensivierung, Niedermoor-Wiedervernässung im Freisinger Moos, Auenrenaturierung an Isar und Amper sowie Artenschutzmaßnahmen für Wiesenbrüter, Zauneidechse und Kammmolch typisch. Auch die Entsiegelung und Begrünung von Flächen kommt in Betracht.
Ja. Besonders geeignet sind Feucht- und Grünlandflächen im Ampertal und Freisinger Moos, Auenflächen an der Isar sowie Ackerlagen im Tertiärhügelland mit Potenzial für Streuobst oder Hecken. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature trägt die Kosten für Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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