
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Donau-Ries
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV im Nördlinger Ries und im schwäbischen Donautal.
Der Landkreis Donau-Ries im Überblick
Der Landkreis Donau-Ries liegt im Norden des Regierungsbezirks Schwaben, an der Grenze zu Mittelfranken, Oberbayern und Baden-Württemberg. Mit rund 1.275 km² ist er der flächengrößte Landkreis Schwabens. Verwaltungssitz und Kreisstadt ist Donauwörth, zweites Zentrum die frühere Reichsstadt Nördlingen im Herzen des Rieses.
Landschaftlich prägend ist das Nördlinger Ries, eine nahezu kreisrunde Beckenlandschaft, die vor etwa 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist und heute als UNESCO Global Geopark ausgewiesen ist. Umrahmt wird das Ries von den Höhenzügen der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Im Süden durchzieht die Donau den Landkreis von West nach Ost und nimmt bei Donauwörth die Wörnitz und bei Marxheim den Lech auf. Diese drei Flüsse gliedern den Naturraum und schaffen eine überdurchschnittliche Arten- und Biotopvielfalt.
Ökologisch bedeutsam sind vor allem die Feuchtgebiete des Schwäbischen Donaurieds. Die Mertinger Höll bildet den Kern des FFH-Gebiets 7330-301 sowie des EU-Vogelschutzgebiets 7330-471 (Wiesenbrüterlebensraum Schwäbisches Donauried) und zählt zu den wertvollsten Niedermoorflächen des schwäbischen Donautals. Hinzu kommen die Trockenrasen und Wacholderheiden der Riesalb und der Monheimer Alb sowie die naturnahen Fluss- und Auenbereiche an Donau, Lech und Wörnitz. Insgesamt liegen im Landkreis 17 FFH-Gebiete und mehrere Naturschutzgebiete.
Wirtschaftlich ist der Landkreis stark industriell geprägt. In Donauwörth sitzt mit Airbus Helicopters ein weltweit führender Hubschrauberhersteller, dazu kommen Maschinen- und Anlagenbauer sowie zahlreiche Zulieferer im gesamten Kreisgebiet. Der Landkreis gilt zudem als Vorreiter bei erneuerbaren Energien. Betriebserweiterungen, Gewerbegebiete, Verkehrsvorhaben und Freiflächenanlagen erzeugen regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Nördlinger Ries, Meteoritenkrater und UNESCO Global Geopark Ries (erster in Bayern)
- FFH-Gebiet Mertinger Hölle (7330-301) und EU-Vogelschutzgebiet Schwäbisches Donauried (7330-471) mit bedeutenden Wiesenbrütervorkommen
- Zusammenfluss von Donau, Wörnitz und Lech im Raum Donauwörth und Marxheim
- Flächengrößter Landkreis Schwabens mit hoher naturräumlicher Vielfalt
- Trockenrasen und Wacholderheiden auf Riesalb und Monheimer Alb (Fränkische Alb)
- 17 FFH-Gebiete und mehrere Naturschutzgebiete im Kreisgebiet
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist in Bayern verwurzelt und kennt die Kompensationspraxis im schwäbischen Donauraum aus der täglichen Arbeit. Wir sind mit der Unteren Naturschutzbehörde in Donauwörth, den regionalen Flächenpools und den Anforderungen an Wiesenbrüter- und Auenflächen im Donauried vertraut und begleiten Vorhabenträger im gesamten Landkreis Donau-Ries.
Typische Maßnahmen im Landkreis Donau-Ries
Wiesenbrüterschutz im Donauried
Extensivierung und Wiedervernässung von Feuchtwiesen im Schwäbischen Donauried, etwa im Umfeld der Mertinger Höll. Späte Mahdtermine, angepasste Wasserstände und Prädatorenmanagement schaffen Bruthabitate für Kiebitz, Großen Brachvogel und Bekassine.
Auenrenaturierung an Donau, Lech und Wörnitz
Anbindung von Altwassern, Uferabflachungen und Entwicklung von Auwaldsäumen entlang der großen Flüsse. Diese Maßnahmen verbessern den Biotopverbund und schaffen Lebensraum für Biber, Eisvogel und Auwaldarten.
Trockenrasen und Wacholderheiden
Pflege und Wiederherstellung von Kalkmagerrasen und Wacholderheiden auf Riesalb und Monheimer Alb durch Beweidung und Entbuschung. Lebensraum für wärmeliebende Insekten, Reptilien und seltene Pflanzenarten.
Streuobst und Hecken in der Ries-Feldflur
Anlage von Streuobstbeständen und Heckenstrukturen in der offenen Ackerlandschaft des Rieses. Trittsteinbiotope für Steinkauz, Neuntöter und Wildbienen zwischen den intensiv genutzten Feldfluren.
Artenschutz CEF und FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach § 44 und § 45 BNatSchG: Zauneidechsenhabitate auf Bahn- und Straßenböschungen, Fledermausquartiere, Feldlerchenfenster und Amphibienlaichgewässer, abgestimmt auf den jeweiligen Eingriff.
Erstaufforstung und Waldumbau
Standortgerechte Laubmischwälder auf Grenzertragsstandorten der Alb sowie feuchte Erlen- und Eschenwälder in den Niederungen von Donau und Wörnitz, als Ausgleich für Waldrodungen und Versiegelung.
Geschützte Arten im Nördlinger Ries und schwäbisches Donautal
Wiesenbrüter im Donauried
Kiebitz, Großer Brachvogel, Bekassine und Uferschnepfe brüten in den Feuchtwiesen der Mertinger Höll und des Schwäbischen Donaurieds. Extensivierung und Wiedervernässung sind hier zentrale Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Feldlerche in der Ries-Feldflur
Die offene, ackerbaulich geprägte Landschaft des Rieses ist Lebensraum der Feldlerche. Feldlerchenfenster und extensive Ackerrandstreifen sind typische CEF-Maßnahmen bei Eingriffen in die Feldflur.
Mehr zur Art ›Amphibien und Kammmolch
In den Feuchtgebieten und Kleingewässern von Donauried und Wörnitztal kommen Laubfrosch, Gelbbauchunke und der Kammmolch (Anhang II FFH-Richtlinie) vor. Neue Laichgewässer sichern die Populationen bei Eingriffen.
Mehr zur Art ›Eisvogel und Biber an den Flüssen
Donau, Lech und Wörnitz mit ihren dynamischen Ufern bieten Lebensraum für Eisvogel und Biber. Steilwände, Uferabbrüche und naturnahe Gewässerränder sind bewährte Maßnahmen im Auenbereich.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Magerstandorten
Trockenrasen der Riesalb, Bahndämme und Abbauflächen sind Habitate der Zauneidechse. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Gewerbeprojekten und erfordert regelmäßig CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Ries und Alb
Alte Gemäuer, Kirchen, Streuobstbestände und Höhlen der Alb bieten Quartiere für Großes Mausohr, Zwergfledermaus und Braunes Langohr. Quartiersicherung und Jagdhabitate sind typische Bausteine der Kompensation.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Industrie und Gewerbe
Der Landkreis ist ein starker Industriestandort. Erweiterungen bei Airbus Helicopters in Donauwörth, im Maschinen- und Anlagenbau sowie neue Gewerbegebiete erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf. greeNature stellt Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten bereit und übernimmt die Behördenabstimmung.
Infrastruktur und Verkehr
Ausbau und Ortsumgehungen an B2 und B25, Brückenbauwerke über Donau, Lech und Wörnitz sowie Maßnahmen an der Bahnstrecke lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach BayKompV aus.
Erneuerbare Energien
Der Landkreis Donau-Ries gilt als Vorreiter bei erneuerbaren Energien. Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windkraftprojekte erfordern naturschutzrechtliche Kompensation sowie FCS-Maßnahmen für windkraftempfindliche Arten.
Siedlungsentwicklung
Wohn- und Gewerbebaugebiete in Donauwörth, Nördlingen, Rain und den Umlandgemeinden erfordern Ausgleichsmaßnahmen. Grundstückseigentümer können ihre Flächen als Ausgleichsflächen anbieten.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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