Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung
Bayern · BayKompV
Naturraum D59 · D56
Regierungsbezirk Oberfranken

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Coburg

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach BayKompV in der Vestestadt Coburg und im Coburger Land.

48,3
km² Stadtfläche
~41.000
Einwohner
~866
Einwohner je km²
D59
Naturraum
Oberzentrum
in Oberfranken
Stadt und Ökologie

Die Stadt Coburg im Überblick

Coburg ist eine kreisfreie Stadt und eines der Oberzentren Oberfrankens. Die Vestestadt liegt an der Itz im Übergangsbereich zum Coburger Land. Rund vier Fünftel des Stadtgebiets gehören zum Naturraum des Itz-Baunach-Hügellands innerhalb des Fränkischen Keuper-Liaslands (D59).

Landschaftlich ist Coburg vom Keuper-Lias-Hügelland geprägt: bewaldete Höhenzüge wie die Langen Berge am westlichen Stadtrand, dazwischen die Talauen von Itz und Lauter. Die wechselnden Boden- und Feuchteverhältnisse schaffen ein kleinteiliges Mosaik aus Wald, Grünland und Gewässerläufen.

Ökologisch bedeutsam ist der Westen des Stadtgebiets mit dem Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen mit Goldbergsee, einem Feuchtwiesen- und Gewässerkomplex mit hoher Bedeutung für Wiesenbrüter und Wasservögel. Teile liegen im FFH-Gebiet der Glender Wiesen sowie im EU-Vogelschutzgebiet der Itz-, Rodach- und Baunachaue.

Wirtschaftlich ist Coburg als Versicherungs- und Industriestandort geprägt (unter anderem HUK-COBURG, Brose und Kaeser Kompressoren). Gewerbe-, Wohnbau- und Infrastrukturvorhaben erzeugen im dicht genutzten Stadtgebiet regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Eingriffsregelung (§§ 13 bis 15 BNatSchG) und der BayKompV.

Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung

🗺️ Zugehörige Naturräume

D59
Fränkisches Keuper-Liasland
Zum Naturraum D59 ›
D56
Mainfränkische Platten
Zum Naturraum D56 ›

📍 Stadtteile

Coburg (Innenstadt) (KS)KetschendorfCortendorfCreidlitzNeusesScheuerfeldSeidmannsdorfWüstenahornBertelsdorfBeiersdorfLützelbuchLöbelsteinRögen

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen mit Goldbergsee bei Coburg, Feuchtwiesen- und Gewässerkomplex im Westen der Stadt
  • FFH-Gebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen (5731-301) mit gesetzlich geschützten Lebensräumen
  • EU-Vogelschutzgebiet Itz-, Rodach- und Baunachaue (5831-471), Teilflächen im Stadtgebiet
  • Goldbergsee, aus einem Hochwasserrückhaltebecken hervorgegangenes Gewässer mit Naherholungs- und Lebensraumfunktion
  • Lange Berge, bewaldeter Keuperhöhenzug am westlichen Stadtrand
  • Itz- und Lauteraue als durchgängige Fließgewässerachsen mit Biotopverbundfunktion
  • Nähe zum Grünen Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze nördlich von Coburg

✅ greeNature vor Ort

greeNature solutions ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsvorhaben im gesamten Freistaat Bayern. In Oberfranken kennen wir die Bewertungssystematik der BayKompV mit ihren Wertpunkten je Naturraum, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Coburg sowie die verfügbaren Flächen und Ökokonten im Coburger Land und im Itz-Baunach-Hügelland aus der laufenden Projektpraxis.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Coburg

💧

Gewässerrenaturierung

Rückbau von Uferverbauungen und Anlage naturnaher Gewässerstrukturen an Itz und Lauter im Stadtgebiet, mit Laichhabitaten für Fische und Amphibien sowie Steilwänden für den Eisvogel.

🌾

Feuchtwiesenaufwertung

Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland im Umfeld der Glender Wiesen, Lebensraum für Wiesenbrüter wie Kiebitz und für feuchtegebundene Pflanzengesellschaften.

🧱

Entsiegelung & Flächenrecycling

Rückbau versiegelter Flächen auf Brachen und aufgelassenen Gewerbestandorten im dicht bebauten Stadtgebiet, mit Bodenaufwertung und standortgerechter Begrünung als innerstädtischer Ausgleich.

🍎

Streuobst & Hangkanten

Neuanlage und Pflege von Streuobstbeständen an den Hangkanten der Langen Berge und im Übergang zur freien Feldflur, Lebensraum für Höhlenbrüter, Wildbienen und Fledermäuse.

🦇

Artenschutz CEF/FCS

Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF) und Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nach § 44 BNatSchG, etwa Fledermausquartiere an Gebäuden und Schlössern sowie Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Bahndämmen und Böschungen.

🌿

Hecken & Biotopverbund

Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Trittsteinbiotopen entlang der Itz- und Lauteraue zur Vernetzung der Schutzgebiete im Westen mit der Feldflur im Osten des Stadtgebiets.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Vestestadt im Itz-Baunach-Hügelland

🐤

Kiebitz & Wiesenbrüter

Die Glender Wiesen zählen zu den bedeutenden Wiesenbrütergebieten im Coburger Raum. Extensive Feuchtwiesen und Bewirtschaftungsruhe zur Brutzeit sind typische Maßnahmen für Kiebitz und weitere Offenlandarten.

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🐦

Eisvogel an Itz und Lauter

Naturnahe Uferabschnitte mit Abbruchkanten und klarem Wasser bieten dem Eisvogel Brut- und Jagdmöglichkeiten. Steilwandmodellierungen und Gewässerrenaturierungen sind hier gängige Kompensationsmaßnahmen.

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🐸

Kammmolch & Amphibien

Die vernetzten Stillgewässer der Glender Wiesen und der Goldbergsee sind Lebensraum für Amphibien, darunter Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie. Anlage und Pflege besonnter Laichgewässer sichern die Bestände.

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🦇

Fledermäuse an Bauwerken

Die Veste Coburg, Schlösser und Altbauten im Stadtgebiet bieten Quartiere für gebäudebewohnende Fledermausarten. Bei Sanierungen sind Quartiererhalt und Ersatzquartiere als CEF-Maßnahmen erforderlich.

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🦎

Zauneidechse

Bahndämme, Böschungen und Gewerbebrachen im Stadtgebiet sind Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse. Umsiedlung und Anlage von Ersatzhabitaten mit Steinstrukturen sind bei Bauvorhaben häufige Auflagen.

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🕊️

Feldlerche

Die offene Feldflur am östlichen und südlichen Stadtrand ist Brutraum der Feldlerche. Lerchenfenster und extensiv bewirtschaftete Ackerränder wirken dem Rückgang der Art entgegen.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏭

Gewerbe & Industrie

Erweiterungen und Neuansiedlungen an den Industriestandorten im Norden und Süden der Stadt, unter anderem im Umfeld von Kaeser Kompressoren und Brose, lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach der Eingriffsregelung aus. greeNature stellt passende Ökopunkte bereit und übernimmt das Flächenmanagement.

🏘️

Wohnbau & Nachverdichtung

Neue Wohnquartiere und Nachverdichtung, etwa im Bereich der Lauterer Höhe, führen zu Versiegelung und Grünverlust. Entsiegelung an anderer Stelle, Grünlandaufwertung und Gehölzpflanzungen sind typische Ausgleichsbausteine nach BayKompV.

🛤️

Verkehr & Infrastruktur

Straßen-, Brücken- und Bahnvorhaben im Coburger Raum, einschließlich der überregionalen Schienenanbindung, greifen in Gewässerauen und Gehölze ein und erfordern naturschutzrechtliche Kompensation samt CEF-Maßnahmen für betroffene Arten.

🏢

Dienstleistung & Verwaltung

Als Versicherungsstandort mit der HUK-COBURG entstehen im Stadtgebiet Büro- und Verwaltungsbauten. Auch hier sind Eingriffsbilanzierung und Ausgleich erforderlich, den greeNature vollständig abwickelt.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Coburg

Der überwiegende Teil des Stadtgebiets liegt im BfN-Naturraum D59 (Fränkisches Keuper-Liasland), konkret im Itz-Baunach-Hügelland. Die Bewertung der Kompensation erfolgt nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) in Wertpunkten, wobei die naturraumbezogenen Vorgaben zu beachten sind. greeNature ermittelt die maßgebliche Naturraum-Zuordnung des Eingriffs für Sie.
Ökopunkte werden nach der BayKompV in Wertpunkten bemessen und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Eingriffsbilanzierung, Flächen- und Punktezuordnung, die vollständige Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Coburg sowie die Dokumentation.
Als kreisfreie Stadt nimmt Coburg die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist das Grünflächenamt der Stadt Coburg, Untere Naturschutzbehörde, Glockenberg 27, 96450 Coburg. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Im dicht genutzten Stadtgebiet sind Entsiegelung von Brachflächen, Renaturierung von Itz und Lauter, Aufwertung von Feuchtwiesen im Umfeld der Glender Wiesen sowie Streuobst an den Langen Bergen häufige Bausteine. Hinzu kommen artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen, etwa für Fledermäuse an Gebäuden und für die Zauneidechse.
Ja. Im Westen des Stadtgebiets liegen das FFH-Gebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen (5731-301) und Teile des EU-Vogelschutzgebiets Itz-, Rodach- und Baunachaue (5831-471). Eingriffe in ihrem Umfeld können artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG und FCS-Maßnahmen auslösen. greeNature berät zu den FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Geeignet sind vor allem Grünland- und Auenflächen entlang von Itz und Lauter, Hangkanten der Langen Berge mit Streuobstpotenzial sowie größere Flächen im angrenzenden Coburger Land. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung, greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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