
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Coburg
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach BayKompV in der Vestestadt Coburg und im Coburger Land.
Die Stadt Coburg im Überblick
Coburg ist eine kreisfreie Stadt und eines der Oberzentren Oberfrankens. Die Vestestadt liegt an der Itz im Übergangsbereich zum Coburger Land. Rund vier Fünftel des Stadtgebiets gehören zum Naturraum des Itz-Baunach-Hügellands innerhalb des Fränkischen Keuper-Liaslands (D59).
Landschaftlich ist Coburg vom Keuper-Lias-Hügelland geprägt: bewaldete Höhenzüge wie die Langen Berge am westlichen Stadtrand, dazwischen die Talauen von Itz und Lauter. Die wechselnden Boden- und Feuchteverhältnisse schaffen ein kleinteiliges Mosaik aus Wald, Grünland und Gewässerläufen.
Ökologisch bedeutsam ist der Westen des Stadtgebiets mit dem Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen mit Goldbergsee, einem Feuchtwiesen- und Gewässerkomplex mit hoher Bedeutung für Wiesenbrüter und Wasservögel. Teile liegen im FFH-Gebiet der Glender Wiesen sowie im EU-Vogelschutzgebiet der Itz-, Rodach- und Baunachaue.
Wirtschaftlich ist Coburg als Versicherungs- und Industriestandort geprägt (unter anderem HUK-COBURG, Brose und Kaeser Kompressoren). Gewerbe-, Wohnbau- und Infrastrukturvorhaben erzeugen im dicht genutzten Stadtgebiet regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Eingriffsregelung (§§ 13 bis 15 BNatSchG) und der BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D59 ›
Zum Naturraum D56 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen mit Goldbergsee bei Coburg, Feuchtwiesen- und Gewässerkomplex im Westen der Stadt
- FFH-Gebiet Vogelfreistätte Glender Wiesen (5731-301) mit gesetzlich geschützten Lebensräumen
- EU-Vogelschutzgebiet Itz-, Rodach- und Baunachaue (5831-471), Teilflächen im Stadtgebiet
- Goldbergsee, aus einem Hochwasserrückhaltebecken hervorgegangenes Gewässer mit Naherholungs- und Lebensraumfunktion
- Lange Berge, bewaldeter Keuperhöhenzug am westlichen Stadtrand
- Itz- und Lauteraue als durchgängige Fließgewässerachsen mit Biotopverbundfunktion
- Nähe zum Grünen Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze nördlich von Coburg
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsvorhaben im gesamten Freistaat Bayern. In Oberfranken kennen wir die Bewertungssystematik der BayKompV mit ihren Wertpunkten je Naturraum, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Coburg sowie die verfügbaren Flächen und Ökokonten im Coburger Land und im Itz-Baunach-Hügelland aus der laufenden Projektpraxis.
Typische Maßnahmen in der Stadt Coburg
Gewässerrenaturierung
Rückbau von Uferverbauungen und Anlage naturnaher Gewässerstrukturen an Itz und Lauter im Stadtgebiet, mit Laichhabitaten für Fische und Amphibien sowie Steilwänden für den Eisvogel.
Feuchtwiesenaufwertung
Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland im Umfeld der Glender Wiesen, Lebensraum für Wiesenbrüter wie Kiebitz und für feuchtegebundene Pflanzengesellschaften.
Entsiegelung & Flächenrecycling
Rückbau versiegelter Flächen auf Brachen und aufgelassenen Gewerbestandorten im dicht bebauten Stadtgebiet, mit Bodenaufwertung und standortgerechter Begrünung als innerstädtischer Ausgleich.
Streuobst & Hangkanten
Neuanlage und Pflege von Streuobstbeständen an den Hangkanten der Langen Berge und im Übergang zur freien Feldflur, Lebensraum für Höhlenbrüter, Wildbienen und Fledermäuse.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF) und Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nach § 44 BNatSchG, etwa Fledermausquartiere an Gebäuden und Schlössern sowie Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Bahndämmen und Böschungen.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Trittsteinbiotopen entlang der Itz- und Lauteraue zur Vernetzung der Schutzgebiete im Westen mit der Feldflur im Osten des Stadtgebiets.
Geschützte Arten im Vestestadt im Itz-Baunach-Hügelland
Kiebitz & Wiesenbrüter
Die Glender Wiesen zählen zu den bedeutenden Wiesenbrütergebieten im Coburger Raum. Extensive Feuchtwiesen und Bewirtschaftungsruhe zur Brutzeit sind typische Maßnahmen für Kiebitz und weitere Offenlandarten.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Itz und Lauter
Naturnahe Uferabschnitte mit Abbruchkanten und klarem Wasser bieten dem Eisvogel Brut- und Jagdmöglichkeiten. Steilwandmodellierungen und Gewässerrenaturierungen sind hier gängige Kompensationsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Kammmolch & Amphibien
Die vernetzten Stillgewässer der Glender Wiesen und der Goldbergsee sind Lebensraum für Amphibien, darunter Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie. Anlage und Pflege besonnter Laichgewässer sichern die Bestände.
Mehr zur Art ›Fledermäuse an Bauwerken
Die Veste Coburg, Schlösser und Altbauten im Stadtgebiet bieten Quartiere für gebäudebewohnende Fledermausarten. Bei Sanierungen sind Quartiererhalt und Ersatzquartiere als CEF-Maßnahmen erforderlich.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahndämme, Böschungen und Gewerbebrachen im Stadtgebiet sind Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse. Umsiedlung und Anlage von Ersatzhabitaten mit Steinstrukturen sind bei Bauvorhaben häufige Auflagen.
Mehr zur Art ›Feldlerche
Die offene Feldflur am östlichen und südlichen Stadtrand ist Brutraum der Feldlerche. Lerchenfenster und extensiv bewirtschaftete Ackerränder wirken dem Rückgang der Art entgegen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Gewerbe & Industrie
Erweiterungen und Neuansiedlungen an den Industriestandorten im Norden und Süden der Stadt, unter anderem im Umfeld von Kaeser Kompressoren und Brose, lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach der Eingriffsregelung aus. greeNature stellt passende Ökopunkte bereit und übernimmt das Flächenmanagement.
Wohnbau & Nachverdichtung
Neue Wohnquartiere und Nachverdichtung, etwa im Bereich der Lauterer Höhe, führen zu Versiegelung und Grünverlust. Entsiegelung an anderer Stelle, Grünlandaufwertung und Gehölzpflanzungen sind typische Ausgleichsbausteine nach BayKompV.
Verkehr & Infrastruktur
Straßen-, Brücken- und Bahnvorhaben im Coburger Raum, einschließlich der überregionalen Schienenanbindung, greifen in Gewässerauen und Gehölze ein und erfordern naturschutzrechtliche Kompensation samt CEF-Maßnahmen für betroffene Arten.
Dienstleistung & Verwaltung
Als Versicherungsstandort mit der HUK-COBURG entstehen im Stadtgebiet Büro- und Verwaltungsbauten. Auch hier sind Eingriffsbilanzierung und Ausgleich erforderlich, den greeNature vollständig abwickelt.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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