
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Bayreuth
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der Fränkischen Schweiz und im Fichtelgebirge.
Der Landkreis Bayreuth im Überblick
Der Landkreis Bayreuth liegt im Nordosten Bayerns im Regierungsbezirk Oberfranken und umschließt ringförmig die kreisfreie Stadt Bayreuth, die zugleich sein Verwaltungssitz ist. Mit rund 1.273 km² zählt er zu den flächengrößten Landkreisen Frankens und grenzt an insgesamt zehn Landkreise, was seine große naturräumliche Vielfalt erklärt.
Landschaftlich vereint der Landkreis drei sehr unterschiedliche Räume. Im Süden und Westen prägt die Fränkische Schweiz als Teil der Nördlichen Frankenalb eine Karstlandschaft aus Kalk und Dolomit mit Felstürmen, Trockentälern und zahlreichen Höhlen. Der mittlere Bereich gehört zum Obermainischen Hügelland mit sanften Keuper- und Liaslandschaften, während im Osten das granitgeprägte Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf aufragt.
Ökologisch ist der Landkreis reich ausgestattet. Große Teile liegen im Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst und im Naturpark Fichtelgebirge. Kalkmagerrasen und Wacholderheiden, Karsthöhlen als Fledermausquartiere, naturnahe Fließgewässer wie die Wiesent sowie Hochmoore und ausgedehnte Wälder wie der Veldensteiner Forst bilden ein Mosaik geschützter Lebensräume, das durch mehrere FFH-Gebiete gesichert ist.
Die Wirtschaft ist mittelständisch geprägt, mit Industriestandorten in Pegnitz und Bindlach, bedeutendem Tourismus in Fränkischer Schweiz und Fichtelgebirge sowie Rohstoffabbau in der Frankenalb. Autobahnen (A9 und A70), Windkraft- und Freiflächen-Photovoltaik im Fichtelgebirge sowie die Siedlungsentwicklung im Bayreuther Umland erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst, einer der flächengrößten Naturparke Deutschlands
- Naturpark Fichtelgebirge mit Ochsenkopf, Hochmooren und naturnahen Fichten-Buchen-Wäldern
- Karstlandschaft der Nördlichen Frankenalb mit zahlreichen Höhlen als Fledermausquartieren
- Kalkmagerrasen und Wacholderheiden mit wärmeliebenden Insekten- und Reptilienarten
- Wiesenttal und Rotmaintal als naturnahe Fließgewässer mit Eisvogel und Biber
- Veldensteiner Forst als großes zusammenhängendes Waldgebiet und Wildkatzenlebensraum
- Grenzlage an insgesamt zehn Landkreise mit entsprechend vielfältigen Naturräumen
✅ greeNature vor Ort
greeNature betreut Kompensationsvorhaben in ganz Bayern und kennt die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bayreuth aus der Praxis. Die naturräumlichen Besonderheiten der Nördlichen Frankenalb, des Obermainischen Hügellandes und des Fichtelgebirges sowie die regionalen Flächenpools sind uns vertraut, von der Magerrasenpflege bis zum Waldumbau.
Typische Maßnahmen im Landkreis Bayreuth
Kalkmagerrasen & Wacholderheiden
Pflege und Wiederherstellung artenreicher Trockenrasen der Frankenalb durch Entbuschung, Beweidung mit Schafen und Ziegen sowie Mahdregime. Lebensraum für Wildbienen, Tagfalter, Zauneidechse und seltene Orchideen.
Höhlen- & Quartierschutz
Sicherung von Höhlen, Stollen und Gebäudequartieren als Winter- und Wochenstuben für Fledermäuse, ergänzt um Ersatzquartiere und die Aufwertung strukturreicher Jagdhabitate an Waldrändern und Streuobstbeständen.
Fließgewässerrenaturierung
Wiederherstellung naturnaher Gewässerstrukturen an Wiesent, Rotem Main und Ölschnitz, mit Uferabbrüchen, Kiesbänken und durchgängigen Sohlen. Habitat für Eisvogel, Bachforelle, Groppe und Biber.
Naturnaher Waldumbau
Umbau strukturarmer Fichtenforste im Fichtelgebirge zu klimastabilen Misch- und Buchenwäldern, Anreicherung mit Totholz und Altbäumen als Lebensraum für Schwarzstorch, Spechte und Wildkatze.
Streuobst & Hecken
Anlage und Reaktivierung von Streuobstwiesen und Heckenstrukturen im Obermainischen Hügelland, Trittsteinbiotope für Neuntöter, Wendehals und Wildbienen in der ausgeräumten Agrarlandschaft.
Artenschutz CEF/FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach BayKompV: Wanderkorridore und Waldrandgestaltung für die Wildkatze, Horstschutz für den Schwarzstorch, Habitatanlage für Zauneidechse und Laichgewässer für Gelbbauchunke und Kammmolch.
Geschützte Arten im Fränkische Schweiz und Fichtelgebirge
Fledermäuse in den Karsthöhlen
Die Höhlen und Stollen der Nördlichen Frankenalb zählen zu den bedeutendsten Fledermausquartieren Bayerns. Großes Mausohr, Mopsfledermaus und Wimperfledermaus nutzen sie als Winter- und Wochenstubenquartiere. Typische CEF-Maßnahmen sind der Erhalt von Quartieren, Ersatzquartiere und der Schutz von Jagdhabitaten.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Kalkmagerrasen
Wärmeliebende Kalkmagerrasen und Wacholderheiden der Frankenalb sind Kernlebensraum der Zauneidechse. Bei Eingriffen an Bahndämmen, Steinbrüchen und Trockenhängen sind Umsiedlung und die Anlage besonnter Steinriegel und Habitatstrukturen häufige Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Wildkatze im Veldensteiner Forst
Die großen zusammenhängenden Wälder des Veldensteiner Forstes und der Frankenalb sind Lebensraum der Europäischen Wildkatze. Waldrandgestaltung, Totholzstrukturen und die Sicherung von Wanderkorridoren sind typische FCS-Maßnahmen bei Straßen- und Waldeingriffen.
Mehr zur Art ›Schwarzstorch in großen Waldgebieten
In den ruhigen Wäldern des Fichtelgebirges und der Frankenalb brütet der Schwarzstorch. Er benötigt störungsarme Altholzbestände und naturnahe Bäche als Nahrungshabitat. Horstschutzzonen und die Renaturierung von Waldbächen zählen zu den passenden Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Wiesent und Rotem Main
Die naturnahen Fließgewässer Wiesent, Roter Main und Ölschnitz bieten dem Eisvogel Steilwände zum Brüten und fischreiche Abschnitte. CEF-Maßnahmen umfassen die Anlage von Uferabbrüchen, Steilwänden und die Verbesserung der Gewässerstruktur.
Mehr zur Art ›Amphibien der Frankenalb
Gelbbauchunke und Kammmolch besiedeln Tümpel, wassergefüllte Fahrspuren und Kleingewässer in Wäldern und Abbaustätten. Die Neuanlage besonnter Laichgewässer und von Kleingewässerkomplexen ist eine bewährte Kompensationsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Verkehr & Infrastruktur
Die Autobahnen A9 (München-Berlin) und A70 durchqueren den Landkreis, dazu kommen Ausbauten von Bundes- und Staatsstraßen sowie Bahnstrecken. Trassen, Ortsumgehungen und Brückenbauten lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus.
Rohstoffgewinnung
Kalk- und Dolomitsteinbrüche in der Frankenalb sowie Sand- und Tonabbau erzeugen Eingriffe in Trockenlebensräume. Erweiterungen und Rekultivierungen erfordern naturschutzfachliche Kompensation, oft mit Wert für Zauneidechse und Uhu.
Energie & Erneuerbare
Windkraftstandorte im Fichtelgebirge und auf den Höhenzügen sowie Photovoltaik-Freiflächenanlagen erfordern artenschutzrechtliche Prüfungen und CEF- sowie FCS-Maßnahmen, insbesondere für windkraftsensible Arten wie Schwarzstorch und Fledermäuse.
Gewerbe & Siedlung
Gewerbegebiete im Bayreuther Umland (etwa Bindlach und Pegnitz) und Wohnbauflächen in den wachsenden Umlandgemeinden erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Flächeneigentümer können hier als Anbieter von Ausgleichsflächen profitieren.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Bayreuth
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