
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Bayreuth
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für die kreisfreie Stadt Bayreuth. greeNature solutions entwickelt BayKompV-konforme Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Obermainischen Hügelland und begleitet Vorhabenträger als bundesweit tätiger Full-Service-Partner.
Die Stadt Bayreuth im Überblick
Bayreuth ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken und zugleich dessen Verwaltungssitz. Sie liegt im Tal des Roten Mains am Rand der Nördlichen Frankenalb, auf einer Fläche von rund 67 Quadratkilometern leben etwa 72.000 Menschen. Als kreisfreie Stadt ist Bayreuth vollständig vom gleichnamigen Landkreis umschlossen und nimmt die naturschutzrechtlichen Aufgaben für ihr Stadtgebiet selbst wahr.
Naturräumlich gehört das Stadtgebiet überwiegend zum BfN-Naturraum D62 (Oberpfälzisch-Obermainisches Hügelland), das die Fränkische Alb im Südwesten von den Randgebirgen Frankenwald, Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald trennt. Nach Süden greifen mit dem Höhenzug Hohe Warte Ausläufer der Fränkischen Alb (D61) in das Stadtgebiet über. Prägend ist die geologische Vielfalt am Rand der Fränkischen Linie, einer der bedeutendsten Störungszonen Mitteleuropas.
Ökologisch bedeutsam sind vor allem die Flusstäler. Das FFH-Gebiet Rotmain-, Mistelbach- und Ölschnitztal (6035-372) zieht sich mit rund 114 Hektar durch das Stadtgebiet und verbindet Gewässer, Feuchtwiesen und Ufergehölze zu einer durchgängigen Biotopverbundachse. Hinzu kommen der historische Landschaftspark der Eremitage mit altem Baumbestand sowie die Landschaftsschutzgebiete im Oberen und Unteren Rotmaintal.
Wirtschaftlich ist Bayreuth von der Universität, Verwaltung, Dienstleistung und mittelständischer Industrie geprägt. Wohnbauvorhaben wie neue Stadtquartiere, Gewerbeflächen im Bereich Wolfsbach und Infrastrukturmaßnahmen erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV).

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D62 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Rotmain-, Mistelbach- und Ölschnitztal (6035-372), rund 114 ha im Stadtgebiet
- FFH-Gebiet Eremitage, historischer Landschaftspark mit altem Baumbestand
- Landschaftsschutzgebiete Oberes und Unteres Rotmaintal
- Höhenzug Hohe Warte, Ausläufer der Nördlichen Frankenalb, überwiegend Landschaftsschutzgebiet
- Fränkische Linie, bedeutende geologische Störungszone am Naturraumrand
- Roter Main als prägendes Fließgewässer und innerstädtische Biotopverbundachse
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und in Oberfranken mit den regionalen Rahmenbedingungen vertraut. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Bayreuth, das Amt für Umwelt- und Klimaschutz, die naturräumlichen Besonderheiten des Obermainischen Hügellandes und die Flächenverfügbarkeiten im Umland aus der Projektpraxis.
Typische Maßnahmen in der Stadt Bayreuth
Gewässerrenaturierung
Aufwertung von Roter Main und Mistelbach durch naturnahe Uferstrukturen, Anbindung von Altgewässern und Entwicklung standortgerechter Auwaldsäume, Lebensraum für Eisvogel, Fische und Libellen entlang der innerstädtischen Verbundachse.
Entsiegelung & Flächenrecycling
Rückbau versiegelter Flächen auf Brachen und ehemaligen Gewerbestandorten, Wiederherstellung durchlässiger Böden und begrünter Freiflächen im dicht bebauten Stadtraum.
Grünland-Extensivierung
Umwandlung intensiv genutzter Wiesen im Umland in artenreiches Extensivgrünland der Talauen, Lebensraum für Wiesenbrüter, Tagfalter und Wildbienen.
Streuobst & Hangwiesen
Anlage und Pflege von Streuobstbeständen und Magerrasen an den Ausläufern der Fränkischen Alb, etwa an der Hohen Warte, als strukturreiche Trittsteinbiotope.
Artenschutz CEF/FCS
Zauneidechsen-Habitate auf Bahndämmen und Böschungen, Fledermausquartiere in Altbeständen und Kellern, Eisvogel-Steilwände am Roten Main, maßgeschneidert nach BayKompV und § 44 BNatSchG.
Hecken & Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten Feldflur am Stadtrand, Vernetzung von Wald, Offenland und Gewässern zu durchgängigen Verbundstrukturen.
Geschützte Arten im Universitäts- und Festspielstadt am Roten Main · Oberfranken
Eisvogel am Roten Main
Die naturnahen Abschnitte von Rotem Main und Mistelbach bieten dem Eisvogel Nahrungs- und Bruthabitate. Typische CEF-Maßnahmen sind das Modellieren von Steilwänden und Uferabbrüchen sowie strukturreiche Ufergehölze.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Park und Altbestand
Der alte Baumbestand der Eremitage und historische Kellergewölbe im Stadtgebiet dienen Arten wie Zwergfledermaus und Braunem Langohr als Quartier und Jagdrevier. Quartierverluste bei Bauvorhaben lassen sich durch Ersatzquartiere ausgleichen.
Mehr zur Art ›Amphibien der Rotmain-Auen
In den Feuchtbereichen von Rotmain- und Mistelbachtal kommen Erdkröte, Grasfrosch und weitere Amphibien vor. Neu angelegte Laichgewässer und Landlebensräume sind bewährte Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse an Bahn und Böschung
Bahndämme, Trockenhänge und südexponierte Böschungen im Stadtgebiet sind Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse, einer häufigen Zielart bei Verkehrs- und Siedlungsvorhaben. CEF-Maßnahmen umfassen Ersatzhabitate mit Versteck- und Eiablageplätzen.
Mehr zur Art ›Feldlerche der Feldflur
In der offenen Agrarlandschaft am Stadtrand brütet die Feldlerche. Feldlerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerränder sind typische CEF-Maßnahmen für Bau- und Infrastrukturprojekte.
Mehr zur Art ›Haselmaus in Hecke und Waldrand
Strukturreiche Hecken, Waldränder und Gehölzsäume an den Frankenalb-Ausläufern bieten der Haselmaus Lebensraum. Erhalt und Neuanlage vernetzter Gehölzstrukturen sichern ihre Wanderkorridore.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau & Stadtquartiere
Neue Wohnquartiere und Nachverdichtungen, darunter Planungen für mehrere Hundert Wohneinheiten, lösen naturschutzrechtliche Ausgleichspflichten aus. greeNature stellt geeignete Ökopunkte bereit und übernimmt die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.
Gewerbe & Industrie
Gewerbeflächenentwicklung und Betriebserweiterungen, etwa im Industriegebiet Wolfsbach, erzeugen Kompensationsbedarf für Versiegelung und Gehölzverluste, den greeNature durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen deckt.
Universität & Forschung
Der Ausbau von Universität und Forschungseinrichtungen, darunter Batterie- und Technologiestandorte, bringt Baumaßnahmen mit sich, die eine BayKompV-konforme Kompensation erfordern.
Verkehr & Infrastruktur
Straßen- und Bahnbaumaßnahmen, Brückenbauwerke und Leitungstrassen im Stadtgebiet lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten sowie artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen aus.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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in der Stadt Bayreuth
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