Extensiv genutzte Blumenwiese als Ausgleichsfläche
Bayern · BayKompV
Naturraum D62
Regierungsbezirk Oberfranken

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Bayreuth

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für die kreisfreie Stadt Bayreuth. greeNature solutions entwickelt BayKompV-konforme Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Obermainischen Hügelland und begleitet Vorhabenträger als bundesweit tätiger Full-Service-Partner.

66,89
km² Stadtfläche
~72k
Einwohner
Oberfranken
Regierungssitz
D62
Naturraum Hügelland
5
FFH-Gebiete (anteilig)
Stadt und Ökologie

Die Stadt Bayreuth im Überblick

Bayreuth ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken und zugleich dessen Verwaltungssitz. Sie liegt im Tal des Roten Mains am Rand der Nördlichen Frankenalb, auf einer Fläche von rund 67 Quadratkilometern leben etwa 72.000 Menschen. Als kreisfreie Stadt ist Bayreuth vollständig vom gleichnamigen Landkreis umschlossen und nimmt die naturschutzrechtlichen Aufgaben für ihr Stadtgebiet selbst wahr.

Naturräumlich gehört das Stadtgebiet überwiegend zum BfN-Naturraum D62 (Oberpfälzisch-Obermainisches Hügelland), das die Fränkische Alb im Südwesten von den Randgebirgen Frankenwald, Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald trennt. Nach Süden greifen mit dem Höhenzug Hohe Warte Ausläufer der Fränkischen Alb (D61) in das Stadtgebiet über. Prägend ist die geologische Vielfalt am Rand der Fränkischen Linie, einer der bedeutendsten Störungszonen Mitteleuropas.

Ökologisch bedeutsam sind vor allem die Flusstäler. Das FFH-Gebiet Rotmain-, Mistelbach- und Ölschnitztal (6035-372) zieht sich mit rund 114 Hektar durch das Stadtgebiet und verbindet Gewässer, Feuchtwiesen und Ufergehölze zu einer durchgängigen Biotopverbundachse. Hinzu kommen der historische Landschaftspark der Eremitage mit altem Baumbestand sowie die Landschaftsschutzgebiete im Oberen und Unteren Rotmaintal.

Wirtschaftlich ist Bayreuth von der Universität, Verwaltung, Dienstleistung und mittelständischer Industrie geprägt. Wohnbauvorhaben wie neue Stadtquartiere, Gewerbeflächen im Bereich Wolfsbach und Infrastrukturmaßnahmen erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV).

Extensiv genutzte Blumenwiese als Ausgleichsfläche

🗺️ Zugehörige Naturräume

D62
Oberpfälzisch-Obermainisches Hügelland
Zum Naturraum D62 ›

📍 Stadtteile

Innenstadt / Zentrum (KS)AltstadtSankt GeorgenSankt JohannisKreuzMeyernbergLaineckAichigOberkonnersreuthSaasSeulbitzWolfsbach

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • FFH-Gebiet Rotmain-, Mistelbach- und Ölschnitztal (6035-372), rund 114 ha im Stadtgebiet
  • FFH-Gebiet Eremitage, historischer Landschaftspark mit altem Baumbestand
  • Landschaftsschutzgebiete Oberes und Unteres Rotmaintal
  • Höhenzug Hohe Warte, Ausläufer der Nördlichen Frankenalb, überwiegend Landschaftsschutzgebiet
  • Fränkische Linie, bedeutende geologische Störungszone am Naturraumrand
  • Roter Main als prägendes Fließgewässer und innerstädtische Biotopverbundachse

✅ greeNature vor Ort

greeNature solutions ist bundesweit tätig und in Oberfranken mit den regionalen Rahmenbedingungen vertraut. Wir kennen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Bayreuth, das Amt für Umwelt- und Klimaschutz, die naturräumlichen Besonderheiten des Obermainischen Hügellandes und die Flächenverfügbarkeiten im Umland aus der Projektpraxis.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Bayreuth

💧

Gewässerrenaturierung

Aufwertung von Roter Main und Mistelbach durch naturnahe Uferstrukturen, Anbindung von Altgewässern und Entwicklung standortgerechter Auwaldsäume, Lebensraum für Eisvogel, Fische und Libellen entlang der innerstädtischen Verbundachse.

🏗️

Entsiegelung & Flächenrecycling

Rückbau versiegelter Flächen auf Brachen und ehemaligen Gewerbestandorten, Wiederherstellung durchlässiger Böden und begrünter Freiflächen im dicht bebauten Stadtraum.

🌿

Grünland-Extensivierung

Umwandlung intensiv genutzter Wiesen im Umland in artenreiches Extensivgrünland der Talauen, Lebensraum für Wiesenbrüter, Tagfalter und Wildbienen.

🍎

Streuobst & Hangwiesen

Anlage und Pflege von Streuobstbeständen und Magerrasen an den Ausläufern der Fränkischen Alb, etwa an der Hohen Warte, als strukturreiche Trittsteinbiotope.

🦎

Artenschutz CEF/FCS

Zauneidechsen-Habitate auf Bahndämmen und Böschungen, Fledermausquartiere in Altbeständen und Kellern, Eisvogel-Steilwände am Roten Main, maßgeschneidert nach BayKompV und § 44 BNatSchG.

🌾

Hecken & Biotopverbund

Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten Feldflur am Stadtrand, Vernetzung von Wald, Offenland und Gewässern zu durchgängigen Verbundstrukturen.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Universitäts- und Festspielstadt am Roten Main · Oberfranken

🐦

Eisvogel am Roten Main

Die naturnahen Abschnitte von Rotem Main und Mistelbach bieten dem Eisvogel Nahrungs- und Bruthabitate. Typische CEF-Maßnahmen sind das Modellieren von Steilwänden und Uferabbrüchen sowie strukturreiche Ufergehölze.

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🦇

Fledermäuse in Park und Altbestand

Der alte Baumbestand der Eremitage und historische Kellergewölbe im Stadtgebiet dienen Arten wie Zwergfledermaus und Braunem Langohr als Quartier und Jagdrevier. Quartierverluste bei Bauvorhaben lassen sich durch Ersatzquartiere ausgleichen.

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🐸

Amphibien der Rotmain-Auen

In den Feuchtbereichen von Rotmain- und Mistelbachtal kommen Erdkröte, Grasfrosch und weitere Amphibien vor. Neu angelegte Laichgewässer und Landlebensräume sind bewährte Ausgleichsmaßnahmen.

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🦎

Zauneidechse an Bahn und Böschung

Bahndämme, Trockenhänge und südexponierte Böschungen im Stadtgebiet sind Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse, einer häufigen Zielart bei Verkehrs- und Siedlungsvorhaben. CEF-Maßnahmen umfassen Ersatzhabitate mit Versteck- und Eiablageplätzen.

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🌾

Feldlerche der Feldflur

In der offenen Agrarlandschaft am Stadtrand brütet die Feldlerche. Feldlerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerränder sind typische CEF-Maßnahmen für Bau- und Infrastrukturprojekte.

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🌰

Haselmaus in Hecke und Waldrand

Strukturreiche Hecken, Waldränder und Gehölzsäume an den Frankenalb-Ausläufern bieten der Haselmaus Lebensraum. Erhalt und Neuanlage vernetzter Gehölzstrukturen sichern ihre Wanderkorridore.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏘️

Wohnbau & Stadtquartiere

Neue Wohnquartiere und Nachverdichtungen, darunter Planungen für mehrere Hundert Wohneinheiten, lösen naturschutzrechtliche Ausgleichspflichten aus. greeNature stellt geeignete Ökopunkte bereit und übernimmt die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.

🏭

Gewerbe & Industrie

Gewerbeflächenentwicklung und Betriebserweiterungen, etwa im Industriegebiet Wolfsbach, erzeugen Kompensationsbedarf für Versiegelung und Gehölzverluste, den greeNature durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen deckt.

🎓

Universität & Forschung

Der Ausbau von Universität und Forschungseinrichtungen, darunter Batterie- und Technologiestandorte, bringt Baumaßnahmen mit sich, die eine BayKompV-konforme Kompensation erfordern.

🛤️

Verkehr & Infrastruktur

Straßen- und Bahnbaumaßnahmen, Brückenbauwerke und Leitungstrassen im Stadtgebiet lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten sowie artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen aus.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Bayreuth

Das Stadtgebiet gehört überwiegend zum BfN-Naturraum D62 (Oberpfälzisch-Obermainisches Hügelland). Nach Süden greifen mit dem Höhenzug Hohe Warte Ausläufer der Fränkischen Alb (D61) in das Stadtgebiet über. Für die Kompensation nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt sie kostenlos für Sie.
Die Bewertung erfolgt nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV). Aus- und Aufwertung von Flächen werden in Wertpunkten je nach Ausgangs- und Zielzustand und unter Berücksichtigung des Naturraums ermittelt. Ökopunkte stammen aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, Naturraum-Zuordnung, Flächenbereitstellung, Behördenabstimmung und Dokumentation.
Als kreisfreie Stadt ist Bayreuth selbst Untere Naturschutzbehörde. Zuständig ist das Amt für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Bayreuth, Wilhelm-Pitz-Straße 1, 95448 Bayreuth. greeNature koordiniert die behördlichen Abstimmungen vollständig für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Im urbanen und stadtnahen Kontext sind häufig: Renaturierung von Rotem Main und Mistelbach, Entsiegelung von Brachflächen, Grünland-Extensivierung im Umland, Streuobst- und Hangwiesen an den Frankenalb-Ausläufern sowie Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse, Fledermäuse und Eisvogel.
Ja. Im Stadtgebiet liegen anteilig mehrere FFH-Gebiete, darunter das Rotmain-, Mistelbach- und Ölschnitztal (6035-372) und die Eremitage. Vorhaben im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG und gegebenenfalls Kohärenzsicherungsmaßnahmen (FCS, § 45 Abs. 7 BNatSchG) auslösen. greeNature prüft die Anforderungen und setzt die notwendigen Maßnahmen um.
Ja. Geeignet sind vor allem Flächen im Umland der Stadt, etwa Grünland in den Talauen, gewässernahe Flächen am Roten Main oder Hanglagen mit Potenzial für Streuobst und Magerrasen. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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