Margeriten und Glockenblumen in einer artenreichen Wiese
Bayern · BayKompV
Naturraum D59
Regierungsbezirk Oberfranken

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Bamberg

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der kreisfreien Stadt Bamberg und im Regnitztal.

54,6
km² Stadtfläche
~79k
Einwohner
kreisfrei
Stadtkreis Oberfranken
D59/D61
Naturräume
UNESCO
Welterbe-Altstadt
Stadt und Ökologie

Die Stadt Bamberg im Überblick

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken und liegt an der Regnitz kurz vor deren Mündung in den Main. Die Stadt breitet sich über rund 54,6 km² aus, prägend sind die Regnitzarme mit der Inselstadt, die Hänge des Steigerwaldvorlandes im Westen und die Sandterrassen zum Vorland der Frankenalb im Osten.

Naturräumlich gehört das Stadtgebiet überwiegend zum Fränkischen Keuper-Liasland (Naturraum D59) mit dem breiten Regnitztal und seinen Auen. Die östlichen Sandgebiete um den Hauptsmoorwald leiten in das Vorland der Fränkischen Alb (Naturraum D61) über. Für die Kompensationsbewertung nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich.

Ökologisch bedeutsam sind der naturnahe Regnitzlauf, die Buger Wiesen als feuchtes Auengrünland, der alte Auwald des Bamberger Hains sowie die Bamberger Sande mit ihren Sandmagerrasen. Mehrere dieser Flächen liegen im europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000, unter anderem im FFH-Gebiet der Regnitz und Sandgebiete zwischen Neuses und Hallstadt.

Als Universitäts- und Weltkulturerbestadt steht Bamberg unter erheblichem Siedlungs- und Nachverdichtungsdruck. Die Konversion ehemaliger US-Militärflächen (Lagarde-Campus, Muna) sowie Wohn- und Gewerbevorhaben erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit der BayKompV.

Margeriten und Glockenblumen in einer artenreichen Wiese

🗺️ Zugehörige Naturräume

D59
Fränkisches Keuper-Liasland
Zum Naturraum D59 ›

📍 Stadtteile

Inselstadt (Welterbe-Altstadt) (KS)BergstadtGärtnerstadtWunderburgBamberg-OstBamberg-NordGartenstadtGereuthGaustadtBugBughofWildensorgKramersfeld

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • Naturnaher Regnitzlauf mit Auwald und Uferstrukturen im Stadtgebiet
  • FFH-Gebiet Regnitz und Sandgebiete zwischen Neuses und Hallstadt (Natura 2000)
  • Bamberger Hain, alter Auwald mit bundesweit bedeutsamen Urwaldreliktarten
  • Buger Wiesen, feuchtes Auengrünland an der Regnitz
  • Bamberger Sande mit Sandmagerrasen und wärmeliebenden Arten
  • Hauptsmoorwald im Osten, Landschaftsschutzgebiet auf Terrassensanden
  • Gärtnerstadt, historische Erwerbsgartenkultur im UNESCO-Weltkulturerbe

✅ greeNature vor Ort

greeNature arbeitet bundesweit und ist in Bayern mit einem eigenen Standort (Kastl, Lkr. Mühldorf am Inn) vertreten. Wir kennen das bayerische Kompensationsrecht nach BayKompV, die Bewertung in Wertpunkten nach Naturraum und die Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden aus täglicher Praxis und begleiten Vorhabenträger in Bamberg von der Bedarfsanalyse bis zur Abnahme.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Bamberg

💧

Gewässerrenaturierung

Aufwertung von Regnitz und Nebengewässern durch naturnahe Ufergestaltung, Anbindung von Altwassern und Entwicklung von Auwaldsäumen, Lebensraum für Eisvogel, Biber und Fische.

🧱

Entsiegelung

Rückbau versiegelter Flächen auf Konversions-, Gewerbe- und Verkehrsarealen im dicht bebauten Stadtgebiet, Wiederherstellung von Bodenfunktion und Versickerung als anrechenbare Kompensation nach BayKompV.

🌾

Grünland-Aufwertung

Extensivierung und Wiedervernässung von Auengrünland im Regnitztal und Umland, Entwicklung artenreicher Feuchtwiesen als Lebensraum für Wiesenbrüter wie den Kiebitz.

🏜️

Sandmagerrasen

Pflege und Neuentwicklung offener Sandlebensräume auf den Bamberger Sanden, wärmeliebende Vegetation und Habitate für Zauneidechse und sandbewohnende Wildbienen.

🦇

Artenschutz CEF/FCS

Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für gebäudebewohnende Fledermäuse und Vögel bei Sanierung und Abbruch, Ersatzquartiere, Eisvogel-Steilwände und Reptilienhabitate, abgestimmt nach § 44 BNatSchG.

🌳

Stadtnahe Gehölze & Biotopverbund

Anlage standortgerechter Ufer- und Feldgehölze, Streuobst und Heckenstrukturen zur Vernetzung von Regnitzaue, Hangwäldern und Hauptsmoorwald.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Weltkulturerbe im Regnitztal

🐦

Eisvogel & Biber an der Regnitz

Der naturnahe Regnitzlauf bietet Steilufer und Gewässerstrukturen für den Eisvogel, der Biber besiedelt die Auen. Typische CEF-Maßnahmen sind Steilwandmodellierungen und die Anbindung von Altwassern.

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🦎

Zauneidechse auf Sandstandorten

Die Bamberger Sande, Bahndämme und Ruderalflächen sind Kernhabitate der Zauneidechse. Bei Bau- und Konversionsvorhaben sind Umsiedlung und Neuanlage besonnter Sandhabitate häufige Kompensationsaufgaben.

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🦇

Fledermäuse im Weltkulturerbe

Historische Gebäude, Keller und alte Auwaldbestände bieten Quartiere für mehrere Fledermausarten. Sanierung und Abbruch lösen regelmäßig vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen mit Ersatzquartieren aus.

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🐸

Amphibien & Kammmolch in den Auen

Feuchte Senken und Auengewässer der Buger Wiesen beherbergen Amphibien, darunter den nach Anhang II der FFH-Richtlinie geschützten Kammmolch. Laichgewässer und Landlebensräume werden bei Eingriffen ersetzt.

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🌾

Kiebitz im Auengrünland

Die feuchten Wiesenflächen im Regnitztal sind potenzieller Brutraum für den Kiebitz. Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland zählen zu den wirksamsten Maßnahmen für diese gefährdete Wiesenbrüterart.

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🪲

Urwaldreliktarten im Bamberger Hain

Der alte Auwald des Hains beherbergt bundesweit bedeutsame Käfer der Urwaldreliktfauna, die auf viel Alt- und Totholz angewiesen sind. Sie unterstreichen die hohe naturschutzfachliche Wertigkeit alter Baumbestände im Stadtgebiet.

Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏘️

Konversion ehemaliger Militärflächen

Nach dem Abzug der US-Garnison werden große Areale wie der Lagarde-Campus und die Muna neu entwickelt. Wohn- und Gewerbenutzungen auf diesen Flächen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit der BayKompV aus.

🏗️

Wohnbau & Nachverdichtung

Als wachsende Universitätsstadt weist Bamberg neue Wohn- und Mischgebiete aus und verdichtet bestehende Quartiere nach. Der Verlust von Grün- und Freiflächen ist naturschutzrechtlich zu kompensieren, häufig verbunden mit gebäudegebundenem Artenschutz.

🏭

Gewerbe & Hafen

Gewerbeansiedlungen sowie Vorhaben rund um den Hafen und den Main-Donau-Kanal erzeugen Kompensationsbedarf. Eigentümer geeigneter Flächen im Umland können sich als Anbieter von Ausgleichsflächen einbringen.

🛤️

Verkehr & Bahnausbau

Der Ausbau der Schienenstrecke im Raum Bamberg (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit) sowie Straßen- und Brückenmaßnahmen greifen in Auen und Gehölze ein und erfordern Ausgleichs- und CEF-Maßnahmen, unter anderem für Zauneidechse und Fledermäuse.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Bamberg

Das Stadtgebiet gehört überwiegend zum Naturraum D59 (Fränkisches Keuper-Liasland) mit dem Regnitztal und seinen Auen. Die östlichen Sandgebiete um den Hauptsmoorwald leiten in das Vorland der Fränkischen Alb (Naturraum D61) über. Für die Kompensationspflicht nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs entscheidend, greeNature ermittelt sie für Sie.
Ökopunkte werden nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) in Wertpunkten je nach Naturraum bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung, Flächenzuordnung aus dem eigenen Portfolio, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Bamberg und die gesamte Dokumentation.
Als kreisfreie Stadt nimmt Bamberg die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist das Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg, Luitpoldstraße 51, 96052 Bamberg. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Im urbanen und stadtnahen Kontext sind häufige Maßnahmen die Entsiegelung von Konversions- und Verkehrsflächen, die Renaturierung von Regnitzabschnitten, die Aufwertung von Auengrünland in den Buger Wiesen, die Pflege von Sandmagerrasen auf den Bamberger Sanden sowie gebäudegebundener Artenschutz für Fledermäuse und Vögel.
Ja. Teile des Stadtgebiets liegen im Natura-2000-Netz, unter anderem im FFH-Gebiet der Regnitz und der Sandgebiete zwischen Neuses und Hallstadt sowie im Bereich des Bamberger Hains. Eingriffe in oder nahe dieser Gebiete können artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG und FCS-Maßnahmen erfordern. greeNature berät Sie zu den FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Geeignet sind vor allem feuchtes Auengrünland im Regnitztal, gewässernahe Flächen sowie Sandstandorte mit Aufwertungspotenzial. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring und stimmt die Anerkennung mit der Naturschutzbehörde ab.
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