
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Bamberg
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV in der kreisfreien Stadt Bamberg und im Regnitztal.
Die Stadt Bamberg im Überblick
Bamberg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken und liegt an der Regnitz kurz vor deren Mündung in den Main. Die Stadt breitet sich über rund 54,6 km² aus, prägend sind die Regnitzarme mit der Inselstadt, die Hänge des Steigerwaldvorlandes im Westen und die Sandterrassen zum Vorland der Frankenalb im Osten.
Naturräumlich gehört das Stadtgebiet überwiegend zum Fränkischen Keuper-Liasland (Naturraum D59) mit dem breiten Regnitztal und seinen Auen. Die östlichen Sandgebiete um den Hauptsmoorwald leiten in das Vorland der Fränkischen Alb (Naturraum D61) über. Für die Kompensationsbewertung nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich.
Ökologisch bedeutsam sind der naturnahe Regnitzlauf, die Buger Wiesen als feuchtes Auengrünland, der alte Auwald des Bamberger Hains sowie die Bamberger Sande mit ihren Sandmagerrasen. Mehrere dieser Flächen liegen im europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000, unter anderem im FFH-Gebiet der Regnitz und Sandgebiete zwischen Neuses und Hallstadt.
Als Universitäts- und Weltkulturerbestadt steht Bamberg unter erheblichem Siedlungs- und Nachverdichtungsdruck. Die Konversion ehemaliger US-Militärflächen (Lagarde-Campus, Muna) sowie Wohn- und Gewerbevorhaben erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit der BayKompV.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D59 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturnaher Regnitzlauf mit Auwald und Uferstrukturen im Stadtgebiet
- FFH-Gebiet Regnitz und Sandgebiete zwischen Neuses und Hallstadt (Natura 2000)
- Bamberger Hain, alter Auwald mit bundesweit bedeutsamen Urwaldreliktarten
- Buger Wiesen, feuchtes Auengrünland an der Regnitz
- Bamberger Sande mit Sandmagerrasen und wärmeliebenden Arten
- Hauptsmoorwald im Osten, Landschaftsschutzgebiet auf Terrassensanden
- Gärtnerstadt, historische Erwerbsgartenkultur im UNESCO-Weltkulturerbe
✅ greeNature vor Ort
greeNature arbeitet bundesweit und ist in Bayern mit einem eigenen Standort (Kastl, Lkr. Mühldorf am Inn) vertreten. Wir kennen das bayerische Kompensationsrecht nach BayKompV, die Bewertung in Wertpunkten nach Naturraum und die Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden aus täglicher Praxis und begleiten Vorhabenträger in Bamberg von der Bedarfsanalyse bis zur Abnahme.
Typische Maßnahmen in der Stadt Bamberg
Gewässerrenaturierung
Aufwertung von Regnitz und Nebengewässern durch naturnahe Ufergestaltung, Anbindung von Altwassern und Entwicklung von Auwaldsäumen, Lebensraum für Eisvogel, Biber und Fische.
Entsiegelung
Rückbau versiegelter Flächen auf Konversions-, Gewerbe- und Verkehrsarealen im dicht bebauten Stadtgebiet, Wiederherstellung von Bodenfunktion und Versickerung als anrechenbare Kompensation nach BayKompV.
Grünland-Aufwertung
Extensivierung und Wiedervernässung von Auengrünland im Regnitztal und Umland, Entwicklung artenreicher Feuchtwiesen als Lebensraum für Wiesenbrüter wie den Kiebitz.
Sandmagerrasen
Pflege und Neuentwicklung offener Sandlebensräume auf den Bamberger Sanden, wärmeliebende Vegetation und Habitate für Zauneidechse und sandbewohnende Wildbienen.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für gebäudebewohnende Fledermäuse und Vögel bei Sanierung und Abbruch, Ersatzquartiere, Eisvogel-Steilwände und Reptilienhabitate, abgestimmt nach § 44 BNatSchG.
Stadtnahe Gehölze & Biotopverbund
Anlage standortgerechter Ufer- und Feldgehölze, Streuobst und Heckenstrukturen zur Vernetzung von Regnitzaue, Hangwäldern und Hauptsmoorwald.
Geschützte Arten im Weltkulturerbe im Regnitztal
Eisvogel & Biber an der Regnitz
Der naturnahe Regnitzlauf bietet Steilufer und Gewässerstrukturen für den Eisvogel, der Biber besiedelt die Auen. Typische CEF-Maßnahmen sind Steilwandmodellierungen und die Anbindung von Altwassern.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Sandstandorten
Die Bamberger Sande, Bahndämme und Ruderalflächen sind Kernhabitate der Zauneidechse. Bei Bau- und Konversionsvorhaben sind Umsiedlung und Neuanlage besonnter Sandhabitate häufige Kompensationsaufgaben.
Mehr zur Art ›Fledermäuse im Weltkulturerbe
Historische Gebäude, Keller und alte Auwaldbestände bieten Quartiere für mehrere Fledermausarten. Sanierung und Abbruch lösen regelmäßig vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen mit Ersatzquartieren aus.
Mehr zur Art ›Amphibien & Kammmolch in den Auen
Feuchte Senken und Auengewässer der Buger Wiesen beherbergen Amphibien, darunter den nach Anhang II der FFH-Richtlinie geschützten Kammmolch. Laichgewässer und Landlebensräume werden bei Eingriffen ersetzt.
Mehr zur Art ›Kiebitz im Auengrünland
Die feuchten Wiesenflächen im Regnitztal sind potenzieller Brutraum für den Kiebitz. Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland zählen zu den wirksamsten Maßnahmen für diese gefährdete Wiesenbrüterart.
Mehr zur Art ›Urwaldreliktarten im Bamberger Hain
Der alte Auwald des Hains beherbergt bundesweit bedeutsame Käfer der Urwaldreliktfauna, die auf viel Alt- und Totholz angewiesen sind. Sie unterstreichen die hohe naturschutzfachliche Wertigkeit alter Baumbestände im Stadtgebiet.
Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Konversion ehemaliger Militärflächen
Nach dem Abzug der US-Garnison werden große Areale wie der Lagarde-Campus und die Muna neu entwickelt. Wohn- und Gewerbenutzungen auf diesen Flächen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit der BayKompV aus.
Wohnbau & Nachverdichtung
Als wachsende Universitätsstadt weist Bamberg neue Wohn- und Mischgebiete aus und verdichtet bestehende Quartiere nach. Der Verlust von Grün- und Freiflächen ist naturschutzrechtlich zu kompensieren, häufig verbunden mit gebäudegebundenem Artenschutz.
Gewerbe & Hafen
Gewerbeansiedlungen sowie Vorhaben rund um den Hafen und den Main-Donau-Kanal erzeugen Kompensationsbedarf. Eigentümer geeigneter Flächen im Umland können sich als Anbieter von Ausgleichsflächen einbringen.
Verkehr & Bahnausbau
Der Ausbau der Schienenstrecke im Raum Bamberg (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit) sowie Straßen- und Brückenmaßnahmen greifen in Auen und Gehölze ein und erfordern Ausgleichs- und CEF-Maßnahmen, unter anderem für Zauneidechse und Fledermäuse.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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