Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung
Bayern · BayKompV
Naturraum D55 · D53
Regierungsbezirk Unterfranken

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Aschaffenburg

Ökopunkte im Landkreis Aschaffenburg schnell verfügbar. greeNature begleitet Ihr Vorhaben als Full-Service-Partner für die Kompensation nach BayKompV, von der Flächensicherung bis zur anerkannten Buchung im Ökoflächenkataster.

rund 699 km²
Kreisfläche
rund 171.000
Einwohner
32 (1 Stadt, 6 Märkte)
Gemeinden
Unterfranken
Regierungsbezirk
D55 und D53
Naturräume
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Aschaffenburg im Überblick

Der Landkreis Aschaffenburg liegt im äußersten Nordwesten Bayerns am Bayerischen Untermain und bildet die Grenze zu Hessen. Der Verwaltungssitz befindet sich in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg, die selbst nicht zum Landkreis gehört. Mit rund 699 km² zählt der Kreis zu den flächenkleineren in Bayern, ist mit etwa 171.000 Einwohnern jedoch der bevölkerungsstärkste Landkreis Unterfrankens. Die 32 Kommunen reichen vom dicht besiedelten Maintal bis in die bewaldeten Höhen des Spessarts.

Landschaftlich prägen zwei sehr unterschiedliche Räume den Kreis. Im Norden und Osten steigt der Spessart auf, ein großes zusammenhängendes Waldgebiet über Buntsandstein, das dem BfN-Naturraum D55 (Odenwald, Spessart und Südrhön) zugeordnet ist. Im Süden und Westen liegen die fruchtbaren, teils lössbedeckten Ebenen des Bachgaus und der Untermainebene, die zum Naturraum D53 (Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Tiefland) gehören. Der rote Buntsandstein hat die Region über Jahrhunderte als Baustein und in der Steinindustrie am Untermain geprägt.

Ökologisch ist der Hochspessart von überregionaler Bedeutung. Große alt- und totholzreiche Laubwälder bilden die Grundlage für das FFH-Gebiet Hochspessart und das Vogelschutzgebiet (SPA) Spessart im Natura-2000-Netz. Der Spessart beherbergt eine der bedeutenden Populationen der Europäischen Wildkatze sowie Arten wie Schwarzstorch, Bechsteinfledermaus und Haselmaus. Entlang von Main, Kahl und Aschaff finden sich naturnahe Fließgewässer- und Auenlebensräume.

Wirtschaftlich ist der Landkreis stark und vielfältig aufgestellt. Entlang der A3 und A45 sowie im Maintal konzentrieren sich Industrie, High-Tech-Betriebe und Logistik, während der Ballungsraum Untermain einen anhaltenden Siedlungs- und Gewerbedruck erzeugt. Neue Gewerbegebiete, Infrastrukturvorhaben, Wohnbauentwicklung und Freiflächen-Photovoltaik lösen regelmäßig Eingriffe in Natur und Landschaft aus. Daraus ergibt sich ein konkreter Bedarf an rechtssicherer Kompensation nach BayKompV, für den greeNature verfügbare Ökopunkte und passende Ausgleichsflächen bereitstellt.

Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung

🗺️ Zugehörige Naturräume

D55
Odenwald, Spessart und Südrhön
Zum Naturraum D55 ›
D53
Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Tiefland
Zum Naturraum D53 ›

📍 Ausgewählte Gemeinden

Alzenau (KS)GroßostheimHösbachMömbrisGoldbachKleinostheimStockstadt am MainSchöllkrippenHaibachBessenbachMainaschaffSailaufWaldaschaffJohannesberg

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • Flächenmäßig kleiner Kreis, zugleich bevölkerungsstärkster Landkreis Unterfrankens
  • Verwaltungssitz in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg, die selbst nicht zum Landkreis zählt
  • Großer Waldanteil im Hochspessart mit FFH-Gebiet Hochspessart und Vogelschutzgebiet Spessart
  • Bedeutende Vorkommen der Europäischen Wildkatze im Spessart
  • Buntsandstein prägt Landschaft, Böden und die historische Steinindustrie am Untermain
  • Hoher Siedlungs- und Gewerbedruck im Ballungsraum Untermain entlang A3 und A45
  • Teil des Naturparks Spessart

✅ greeNature vor Ort

greeNature kennt die naturschutzfachlichen Anforderungen am Bayerischen Untermain und im Spessart. Wir sichern Flächen, entwickeln geeignete Aufwertungsmaßnahmen und stimmen diese mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Aschaffenburg ab. Als Full-Service-Partner übernehmen wir Planung, Umsetzung, Monitoring und die Buchung anerkannter Ökopunkte, sodass Sie Ihre Kompensationspflicht nach BayKompV ohne eigenen Flächenerwerb erfüllen können.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Aschaffenburg

🌳

Naturnahe Waldentwicklung

Aufwertung von Waldbeständen im Spessart durch Alt- und Totholzanreicherung, Habitatbäume und den Umbau hin zu strukturreichen Laubmischwäldern.

💧

Fließgewässer-Renaturierung

Rückbau von Verbauungen und Entwicklung naturnaher Ufer an Main-Zuflüssen wie Kahl und Aschaff, mit Vorteilen für Eisvogel und gewässergebundene Arten.

🍎

Streuobstwiesen im Bachgau

Anlage und Pflege extensiver Streuobstbestände in den offenen Lagen des Untermains als wertvoller Lebensraum und landschaftsprägendes Element.

🌾

Grünland-Extensivierung

Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches Grünland und Magerrasen auf Buntsandstein-Standorten, mit reduzierter Düngung und angepasster Mahd.

🐾

Biotopvernetzung für die Wildkatze

Entwicklung von Hecken, Waldrändern und Wanderkorridoren zur Vernetzung der Spessartwälder und zur Sicherung der Wildkatzenpopulation.

🦎

CEF-Maßnahmen für die Zauneidechse

Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen mit Lesesteinhaufen, Sandlinsen und besonnten Saumstrukturen bei Siedlungs- und Gewerbevorhaben nach § 44 BNatSchG.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Bayerischer Untermain und Spessart

🐾

Europäische Wildkatze

Der Spessart ist ein Kerngebiet der Wildkatze in Deutschland. Große, zusammenhängende Wälder und Wanderkorridore sind für den Erhalt der Population entscheidend.

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🕊️

Schwarzstorch

Der scheue Schwarzstorch brütet in störungsarmen Waldbereichen des Hochspessarts und nutzt naturnahe Bäche und Feuchtlebensräume zur Nahrungssuche.

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🦇

Bechsteinfledermaus

Die an alte Laubwälder gebundene Bechsteinfledermaus ist eine Leitart des FFH-Gebiets Hochspessart und auf höhlenreiche Altbäume angewiesen.

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🐭

Haselmaus

Die Haselmaus besiedelt strukturreiche Waldränder, Hecken und Unterwuchs. Sie ist nach § 44 BNatSchG streng geschützt und bei Eingriffen zu berücksichtigen.

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🐦

Eisvogel

An Main, Kahl und Aschaff findet der Eisvogel naturnahe Gewässerabschnitte mit Steilufern. Renaturierungen verbessern gezielt seinen Lebensraum.

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🦎

Zauneidechse

Die Zauneidechse besiedelt besonnte, sandige Standorte im Untermain und tritt häufig im Umfeld von Bau- und Gewerbevorhaben auf, wo CEF-Maßnahmen erforderlich werden.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🏭

Gewerbe und Industrie

Ansiedlung und Erweiterung von Industrie-, High-Tech- und Logistikbetrieben entlang der A3 und im Maintal erfordern Ausgleich für Flächenversiegelung und Lebensraumverlust.

🛣️

Verkehrsinfrastruktur

Aus- und Neubau von Straßen im Umfeld von A3 und A45 sowie an Staats- und Kreisstraßen greifen in Natur und Landschaft ein und lösen Kompensationspflichten aus.

🏘️

Siedlungsentwicklung

Neue Wohn- und Baugebiete im dicht besiedelten Ballungsraum Untermain machen artenschutzrechtliche Prüfungen und Ausgleichsflächen erforderlich.

☀️

Erneuerbare Energien

Freiflächen-Photovoltaik und weitere Energievorhaben beanspruchen offene Flächen und benötigen eine naturschutzfachliche Kompensation nach BayKompV.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Nachbarlandkreise

Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen

MI
Landkreis Miltenberg
Bayern, im Süden
MA
Landkreis Main-Spessart
Bayern, im Osten
AS
Stadt Aschaffenburg
kreisfreie Stadt, Verwaltungssitz
Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Aschaffenburg

Wer mit einem Bauvorhaben in Natur und Landschaft eingreift, muss den Eingriff nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) ausgleichen. Ökopunkte weisen die durchgeführte Aufwertung nach und lassen sich Ihrem Vorhaben rechtssicher zuordnen.
Zuständig ist die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Aschaffenburg in der Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg. greeNature stimmt Maßnahmen und Bilanzierung mit der Behörde ab.
Der Landkreis liegt in den BfN-Naturräumen D55 (Odenwald, Spessart und Südrhön) mit dem Spessart sowie D53 (Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Tiefland) mit Bachgau und Untermainebene. Die Naturraumzuordnung ist für die naturschutzfachliche Eignung von Ausgleichsflächen wichtig.
Die BayKompV regelt in Bayern, wie Eingriffe bilanziert und kompensiert werden. Sie legt Umfang und Art der Ausgleichsmaßnahmen fest. greeNature ermittelt den Kompensationsbedarf und stellt anerkannte Ökopunkte bereit.
Im Landkreis sind unter anderem Wildkatze, Schwarzstorch, Fledermausarten, Haselmaus, Eisvogel und Zauneidechse relevant. Bei Betroffenheit sind die Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG zu prüfen und gegebenenfalls CEF-Maßnahmen umzusetzen.
greeNature verfügt über vorbereitete und in Entwicklung befindliche Flächen, sodass Ökopunkte kurzfristig zugeordnet werden können. Sprechen Sie uns frühzeitig an, damit wir den Bedarf für Ihr Vorhaben passgenau decken.
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