
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Ansbach
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten im Landkreis Ansbach, dem flächengrößten Landkreis Bayerns. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für Kompensation nach BayKompV zwischen Frankenhöhe, Tauber und Altmühl.
Der Landkreis Ansbach im Überblick
Der Landkreis Ansbach liegt im westlichen Mittelfranken und ist mit rund 1.971 km² der flächengrößte Landkreis Bayerns. Er umschließt ringförmig die kreisfreie Stadt Ansbach, die zugleich Sitz des Landratsamts ist, und grenzt im Westen an Baden-Württemberg. Zu den 58 Städten, Märkten und Gemeinden zählen historische Orte wie Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl an der Romantischen Straße.
Landschaftlich prägen zwei Naturräume das Kreisgebiet. Der Nordwesten und die Mitte gehören zum Fränkischen Keuper-Liasland (D59) mit der bewaldeten Keuperstufe der Frankenhöhe und dem offenen Mittelfränkischen Becken. Der Südwesten um Dinkelsbühl leitet in das Schwäbische Keuper-Liasland (D58) über. Als markante Erhebung ragt der Hesselberg mit 689 Metern als höchster Berg Mittelfrankens aus der Landschaft.
Ökologisch bedeutsam sind die weiten Talauen. Das Wiesmet im Altmühl- und Wörnitztal zählt zu den größten Wiesenbrütergebieten Süddeutschlands, hier brüten Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Kiebitz und Bekassine. Das FFH-Gebiet Wörnitztal (DE 7029-371) beherbergt im Grenzbereich zum Nördlinger Ries den zweitgrößten Wiesenweihen-Bestand Bayerns. Insgesamt liegen im Landkreis 20 Natura-2000-Gebiete (17 FFH- und 3 SPA-Gebiete).
Wirtschaftlich ist der Landkreis ländlich geprägt, mit starker Land- und Forstwirtschaft, mittelständischem Gewerbe und Tourismus. Kompensationsbedarf nach BayKompV entsteht vor allem durch Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben (Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim an A6 und A7, Bundesstraßen, Bahnstrecken), durch den Ausbau erneuerbarer Energien auf den Höhenlagen der Frankenhöhe sowie durch Gewerbe- und Wohnbauentwicklung.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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Zum Naturraum D57 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Flächengrößter Landkreis Bayerns (rund 1.971 km²), umschließt ringförmig die kreisfreie Stadt Ansbach.
- Naturpark Frankenhöhe, bewaldete Keuperstufe und Wasserscheide zwischen Rhein- und Donausystem.
- Wiesmet im Altmühl- und Wörnitztal, eines der größten Wiesenbrütergebiete Süddeutschlands.
- FFH-Gebiet Wörnitztal (DE 7029-371) mit dem zweitgrößten Wiesenweihen-Bestand Bayerns.
- Hesselberg (689 m), höchste Erhebung Mittelfrankens, mit Magerrasen und Landschaftsschutzgebiet.
- 20 Natura-2000-Gebiete im Kreisgebiet (17 FFH-Gebiete und 3 EU-Vogelschutzgebiete).
- Fledermausquartiere in den Altstädten und Kirchen von Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl.
✅ greeNature vor Ort
greeNature kennt die naturschutzfachlichen Anforderungen im westlichen Mittelfranken aus der Praxis und arbeitet mit Grundeigentümern, Landwirten und Kommunen zusammen. Wir sichern geeignete Flächen in den Naturräumen D59 und D58, planen naturraumtypische Maßnahmen nach BayKompV, stimmen sie mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ansbach ab und übernehmen Umsetzung, dauerhafte Pflege und Dokumentation. So erhalten Vorhabenträger im Landkreis Ansbach Ökopunkte aus einer Hand, ohne Flächenakquise und Behördenverfahren selbst leisten zu müssen.
Typische Maßnahmen im Landkreis Ansbach
Wiesenbrüterschutz im Wiesmet
Extensivierung und Wiedervernässung von Feuchtgrünland im Altmühl- und Wörnitztal, mit angepasstem Mahdregime, Blänken und Nassstellen für Großen Brachvogel, Uferschnepfe, Kiebitz und Bekassine.
Gewässerrenaturierung
Rückbau von Uferverbau und Anlage naturnaher Strukturen an Altmühl, Wörnitz, Tauber und Fränkischer Rezat, mit Steilwänden, Ufergehölzen und Auwaldsäumen als Lebensraum für Eisvogel und Biber.
Streuobstwiesen
Anlage und Pflege hochstämmiger Streuobstbestände an den Hanglagen der Frankenhöhe, mit extensivem Unterwuchs als Lebensraum für Steinkauz, Wendehals, Wildbienen und höhlenbewohnende Fledermäuse.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene Maßnahmen für Zauneidechse auf Bahn- und Straßenböschungen, Fledermausquartiere in Streuobst und Altgebäuden sowie Feldlerchenfenster in der Agrarflur, maßgeschneidert nach § 44 BNatSchG.
Erstaufforstung und Waldumbau
Standortgerechte Eichen-Hainbuchen- und Buchenwälder auf Keuperstandorten sowie Umbau naturferner Nadelforste zu klimaresilienten Laubmischwäldern mit Alt- und Totholzstrukturen.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten Ackerflur des Mittelfränkischen Beckens als Trittsteinbiotope für Rebhuhn, Neuntöter, Feldhase und Wildbienen.
Geschützte Arten im Frankenhöhe und Mittelfränkisches Becken
Wiesenbrüter im Wiesmet
Das Altmühl- und Wörnitztal beherbergt Großen Brachvogel, Uferschnepfe, Kiebitz und Bekassine. Typische CEF-Maßnahmen sind Wiedervernässung, Blänken und eine späte, an die Brutzeit angepasste Mahd auf extensivem Feuchtgrünland.
Mehr zur Art ›Feldlerche und Grauammer
In der offenen Agrarlandschaft des Mittelfränkischen Beckens gehen Bodenbrüter der Feldflur zurück. Feldlerchenfenster, mehrjährige Blühstreifen und extensive Ackerrandstreifen sind wirksame und anrechenbare Aufwertungen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Die wärmeliebende Art besiedelt Keuper-Sandsteinhänge, Böschungen, Bahndämme und Trockenmauern. Bei Eingriffen sind Sandlinsen, Lesesteinhaufen und besonnte Säume als vorgezogene CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG erforderlich.
Mehr zur Art ›Fledermäuse
Die Laubwälder der Frankenhöhe sowie Streuobstbestände und die historischen Altstädte von Rothenburg und Dinkelsbühl bieten Quartiere für Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus und Braunes Langohr. Quartier- und Jagdgebietsmaßnahmen sind gut umsetzbar.
Mehr zur Art ›Eisvogel und Biber
Altmühl, Wörnitz, Tauber und Fränkische Rezat sind Lebensraum für Eisvogel und Biber. Naturnahe Uferstrukturen, Steilwände und Gewässerrandstreifen schaffen geeignete Brut- und Nahrungshabitate und hohen Kompensationswert.
Mehr zur Art ›Kammmolch und Amphibien
In den Teich- und Weiherlandschaften des Landkreises laichen Kammmolch, Laubfrosch und weitere Amphibien. Die Neuanlage besonnter, fischfreier Kleingewässer sichert Fortpflanzungsstätten und vernetzt den Biotopverbund.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Verkehr und Infrastruktur
Der Landkreis wird von den Autobahnen A6 (Nürnberg, Heilbronn) und A7 (Würzburg, Ulm) mit dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim durchzogen. Ausbau von Bundes- und Staatsstraßen, Ortsumgehungen und Bahnstrecken lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach BayKompV aus.
Erneuerbare Energien
Windkraftstandorte auf den Höhenlagen der Frankenhöhe sowie Photovoltaik-Freiflächenanlagen in der Agrarlandschaft erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und häufig FCS-Maßnahmen für windkraftempfindliche Vogel- und Fledermausarten.
Gewerbe und Siedlung
Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebieten sowie Wohnbauentwicklung in den Zentren wie Rothenburg, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Heilsbronn erzeugen Kompensationsbedarf. Eigentümer von Ackerflächen können ihre Flächen als Ausgleichsflächen anbieten.
Landwirtschaft und Flurneuordnung
Flurneuordnungsverfahren, Aussiedlungen und der Ausbau landwirtschaftlicher Wege in der intensiv genutzten Feldflur ziehen Eingriffsregelung und Biotopverbundmaßnahmen nach sich.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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