
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Ansbach
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche Kompensation nach BayKompV in der kreisfreien Stadt Ansbach und im Mittelfränkischen Becken.
Die Stadt Ansbach im Überblick
Die kreisfreie Stadt Ansbach ist Sitz der Regierung von Mittelfranken und des Bezirks Mittelfranken. Sie liegt an der Fränkischen Rezat im südwestlichen Mittelfränkischen Becken, dort wo die bewaldeten Höhenzüge der Frankenhöhe in das offene Beckenland übergehen. Naturräumlich gehört das Stadtgebiet zum Fränkischen Keuper-Liasland (Naturraum D59).
Geologisch prägen Keuper-Sandsteine und Lettenschichten den Untergrund. Daraus sind über weite Strecken nährstoffarme, sandige Böden hervorgegangen, die im Wechsel mit Wald, Acker und Grünland ein kleinteiliges Landschaftsmosaik bilden. Die Aue der Fränkischen Rezat zieht sich als feuchtes Band durch das Stadtgebiet und verbindet die Ortsteile mit dem Umland.
Ökologisch bedeutsam ist der Übergang zum Naturpark Frankenhöhe, der in den Nordwesten des Stadtgebiets hineinreicht. Hinzu kommen die traditionelle Teich- und Weiherlandschaft der Frankenhöhe, Streuobstgürtel an den Rändern der eingemeindeten Dörfer sowie wärmeliebende Säume an den Sandhängen. Diese Strukturen bieten Lebensraum für zahlreiche nach § 44 BNatSchG geschützte Arten.
Als Verwaltungs-, Hochschul- und Garnisonsstadt entwickelt sich Ansbach baulich stetig weiter. Wohnbau- und Gewerbeflächen, die Nachnutzung militärischer Konversionsflächen sowie Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben erzeugen regelmäßig Eingriffe, für die nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) ein naturschutzrechtlicher Ausgleich in Wertpunkten zu erbringen ist.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D59 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturpark Frankenhöhe reicht in den Nordwesten des Stadtgebiets hinein
- Aue der Fränkischen Rezat durchzieht das Stadtgebiet mit Feuchtgrünland und Ufergehölzen
- Traditionelle Teich- und Weiherlandschaft der Frankenhöhe im Umland (Karpfenteichwirtschaft)
- Streuobstgürtel an den Ortsrändern der eingemeindeten Dörfer
- Konversionsflächen ehemaliger militärischer Nutzung mit Ruderal- und Trockenstandorten
- Wärmeliebende Säume und Magerstandorte auf sandigen Keuperböden
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist in Mittelfranken langjährig aktiv und kennt die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Ansbach, die regionalen Flächenpools und die Anforderungen der Bayerischen Kompensationsverordnung aus der Praxis. Wir sichern und entwickeln geeignete Flächen im Rezattal und an der Frankenhöhe, stimmen die Maßnahmen mit dem städtischen Umweltamt und den Grundeigentümern ab und begleiten Vorhabenträger von der Bedarfsermittlung über die naturräumliche Zuordnung (D59) bis zur dauerhaften Pflege und Dokumentation. Weil die BayKompV eine naturraumbezogene Bewertung in Wertpunkten vorsieht, achten wir darauf, dass der Ausgleich möglichst im betroffenen Naturraum wirksam wird. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.
Typische Maßnahmen in der Stadt Ansbach
Renaturierung der Fränkischen Rezat
Rückbau von Uferverbau, Anlage von Gewässerrandstreifen und Auengehölzen, Wiederanbindung von Altwassern. So entstehen Laich- und Bruthabitate im Stadtgebiet und der Gewässerkörper wird nach den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie aufgewertet.
Entsiegelung und Konversion
Rückbau versiegelter Flächen auf ehemaligen Militär-, Bahn- und Gewerbestandorten, Bodenlockerung und standortgerechte Begrünung. Im dicht bebauten Stadtraum ein besonders wirksamer Ausgleich für neue Eingriffe.
Grünland-Aufwertung im Umland
Extensivierung intensiv genutzter Wiesen in der Rezataue und an den Ortsrändern, spätere Mahd und Verzicht auf Düngung. Lebensraum für Wiesenbrüter und blütenbesuchende Insekten.
Streuobst und Ortsrandgrün
Neuanlage und Pflege von Streuobstbeständen mit regionalen Sorten an den Rändern der eingemeindeten Dörfer, ergänzt um Trockenmauern und Säume als Lebensraum für höhlenbewohnende Arten.
Artenschutz CEF und FCS
Gebäudebrüter- und Fledermausquartiere an Bestandsbauten, Ersatzhabitate für Zauneidechsen auf Konversions- und Bahnflächen, Laichgewässer für Amphibien. Maßgeschneidert nach § 44 BNatSchG und BayKompV.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Trittsteinbiotopen in der ausgeräumten Ackerflur des Umlands, um die Rezataue mit den Waldrändern der Frankenhöhe zu vernetzen.
Geschützte Arten im Fränkische Rezat und Frankenhöhe
Kiebitz in der Rezataue
Feuchte Wiesen und Ackersenken der Fränkischen Rezat bieten Bruthabitate für den Kiebitz. Extensivierung, Wiedervernässung und der Erhalt offener Bodenstellen sind typische Maßnahmen zu seiner Förderung.
Mehr zur Art ›Feldlerche der Ackerflur
Die offene Feldflur im Umland der eingemeindeten Dörfer ist Lebensraum der Feldlerche. Lerchenfenster, Brachestreifen und blütenreiche Säume sichern ihren Bruterfolg als CEF-Maßnahme.
Mehr zur Art ›Eisvogel an der Fränkischen Rezat
Naturnahe Uferabschnitte mit Steilwänden und fischreichem Wasser bieten dem Eisvogel Brut- und Jagdmöglichkeiten. Renaturierte Prallhänge und Sitzwarten fördern seine Ansiedlung.
Mehr zur Art ›Fledermäuse in Stadt und Streuobst
Zwergfledermaus, Braunes Langohr und weitere Arten nutzen Altbauten, Kirchtürme und Streuobstbestände als Quartier und Jagdrevier. Quartierkästen und der Erhalt von Höhlenbäumen sind bewährte Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Konversionsflächen
Sandige, wärmebegünstigte Ruderal-, Bahn- und Konversionsflächen sind ideale Habitate der Zauneidechse. Sie ist eine häufige Zielart bei Bau- und Infrastrukturvorhaben und erfordert vorgezogene Umsiedlung.
Mehr zur Art ›Amphibien der Teichlandschaft
Weiher und Teiche der Frankenhöhe sowie Auengewässer der Rezat beherbergen Erdkröte, Grasfrosch und den streng geschützten Kammmolch. Neu angelegte Laichgewässer sind wirksame Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau und Nachverdichtung
Neue Wohnquartiere und die Innenentwicklung im Stadtgebiet erfordern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Eigentümer geeigneter Flächen im Umland können sich als Flächenanbieter für Ökokonten einbringen.
Gewerbe und Konversion
Die Nachnutzung ehemaliger militärischer Flächen (etwa im Bereich Urlas) und die Erweiterung von Gewerbegebieten lösen Kompensationspflichten aus. Entsiegelung und Biotopaufwertung sind hier besonders geeignet.
Verkehr und Infrastruktur
Als Bahnknoten und Schnittpunkt mehrerer Bundesstraßen entwickelt Ansbach seine Verkehrsinfrastruktur laufend weiter. Straßen-, Bahn- und Leitungsvorhaben erzeugen regelmäßig Eingriffe mit Ausgleichsbedarf.
Öffentliche Bauten und Einrichtungen
Als Sitz der Regierung von Mittelfranken und Standort der Hochschule Ansbach entstehen Verwaltungs-, Bildungs- und Klinikbauten, deren Flächenverbrauch nach BayKompV kompensiert werden muss.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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