Artenreiche Magerwiese mit Margeriten am Waldrand
Bayern · BayKompV
Naturraum D65 · D66
Regierungsbezirk Oberbayern

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Altötting

Sofort verfügbare Ökopunkte auf Vorrat aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für Kompensation im Chemiedreieck und Inn-Salzach-Raum.

569
km² Kreisfläche
~113k
Einwohner
25
Gemeinden
2
Naturräume D65/D66
~65 km
Fließgewässer (Inn)
Landkreis und Ökologie

Der Landkreis Altötting im Überblick

Der Landkreis Altötting liegt im südostbayerischen Inntal zwischen München und Salzburg und gehört zum Regierungsbezirk Oberbayern. Prägend ist die Inntallandschaft mit ihren weitläufigen Schotterterrassen, fruchtbaren Lösshängen und der naturnahen Innauenlandschaft.

Geologisch ist der Landkreis von eiszeitlichen Moränen und Schotterfeldern geprägt, die der Inn über Jahrtausende aufgeschüttet hat. Diese Strukturvielfalt schafft ein einzigartiges Mosaik aus trockenen Hanglagen, feuchten Niederterrassen und dynamischen Auebereichen.

Ökologisch bedeutsam: der Inn als europäische Vogelschutzlinie, die Innstauseen bei Tüssling und Haiming sind international bedeutende Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel. Das EU-Vogelschutzgebiet Inn (DE-7742-471) zieht jährlich Hunderttausende Zugvögel an.

Die Wirtschaft wird stark vom Chemiedreieck (Burghausen/Töging) geprägt, mit der weltgrößten zusammenhängenden Chemiefabrik (WACKER Chemie) auf einer Länge von 6 km. Infrastruktur- und Industrieprojekte erzeugen hier regelmäßig erheblichen Kompensationsbedarf nach BayKompV.

Artenreiche Magerwiese mit Margeriten am Waldrand

🗺️ Zugehörige Naturräume

D65
Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn-Schotterplatten
Zum Naturraum D65 ›
D66
Voralpines Hügel- und Moorland
Zum Naturraum D66 ›

📍 Ausgewählte Gemeinden

Altötting (KS)BurghausenNeuöttingTöging am InnEmmertingHaimingTüsslingBurgkirchen a.d. AlzMehringPerachMarktlGarching a.d. Alz

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • EU-Vogelschutzgebiet Inn (DE-7742-471), Zug- und Rastvogelroute
  • Innstauseen Tüssling & Haiming, international bedeutend (Ramsar-Kriterien)
  • Alzflussauen, FFH-Lebensraum mit Biber und Eisvogel
  • Moränenhügellandschaft mit Streuobstbeständen und Magerrasen
  • Lösslehmhänge, wärmeliebende Insektengemeinschaften
  • Burghauser Salzach, Grenzgewässer mit besonderer Dynamik

✅ greeNature vor Ort

Unser Standort in Bayern (Kastl, Lkr. Mühldorf am Inn) liegt unmittelbar benachbart. Wir kennen die UNB Altötting, die regionalen Flächenpools und die Besonderheiten des Kompensationsrechts im Inn-Salzach-Raum aus täglicher Praxis.

Kompensation im Landkreis

Typische Maßnahmen im Landkreis Altötting

💧

Innauenrenaturierung

Revitalisierung von Altwassern und Uferabbrüchen entlang des Inns, Schaffung von Laichhabitaten für Fische und Bruthabitaten für Flussregenpfeifer und Flussuferläufer.

🌿

Grünland-Extensivierung

Umwandlung intensiv bewirtschafteter Nieder- und Hochterrassen in artenreiche Wiesen, Lebensraum für Wiesenbrüter wie Kiebitz, Braunkehlchen und Wachtelkönig.

🍎

Streuobstwiesen

Anlage und Reaktivierung traditioneller Streuobstbestände auf Moränenhängen und Lösslehmterrassen, Lebensraum für Steinkauz, Wiedehopf und seltene Wildbienenarten.

🦫

Artenschutz CEF/FCS

Biber-Konfliktmanagement an Alz und Inn, Eisvogel-Steilwände, Fledermausquartiere in Obstgärten, Zauneidechse auf Bahndämmen, maßgeschneidert nach BayKompV.

🌳

Erstaufforstung

Standortgerechte Laubmischwälder auf Grenzertragsstandorten, Eiche, Linde, Hainbuche auf trockenen Hängen; Schwarzerle und Esche in Niederterrassenlagen.

🌾

Hecken & Biotopverbund

Anlage von Heckenstrukturen in der ausgeräumten Ackerflur des Inntals, Trittsteinbiotope für Rebhuhn, Feldhase und Wildbienen zwischen Inn und Alz.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Chemiedreieck und Inn-Salzach-Raum

🦆

Zug- & Wasservögel am Inn

Die Innstauseen sind international bedeutend für Tafelente, Reiherente, Gänsesäger und Silberreiher. Tüssling zählt zu den wichtigsten Wasservogelrastplätzen Bayerns, bis zu 20.000 Enten gleichzeitig.

🐦

Eisvogel & Flussregenpfeifer

Dynamische Innufer mit natürlichen Steilwänden bieten ideale Brutplätze. CEF-Maßnahmen: Steilwandmodellierungen, Uferabbrüche, Kiesinseln für Flussuferläufer.

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🦦

Fischotter & Biber

Alz, Inn und deren Nebengewässer sind Kernhabitate für Fischotter (Anhang II FFH-Richtlinie) und den Biber. Neu angelegte Fischotterdurchlässe und Bibergewässer sind typische Kompensationsmaßnahmen.

🦇

Fledermäuse in Obstgärten

Großes Mausohr, Zwergfledermaus und Braunes Langohr nutzen die Streuobstbestände des Voralpenvorlandes als Jagdgebiet. Quartiere in Obstbaumhöhlen und alten Viehstallungen.

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🐸

Amphibien & Reptilien

Laubfrosch, Gelbbauchunke und Erdkröte in den Innauengewässern. Zauneidechse auf Bahndämmen und Kiesabbauflächen, häufige Zielart bei Infrastrukturprojekten im Chemiedreieck.

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🦅

Greifvögel & Weißstorch

Rotmilan, Mäusebussard und der Weißstorch nutzen die extensiven Grünlandflächen entlang der Alzauen als Jagdgebiet. Typische FCS-Maßnahmen für Windkraftprojekte im Inntal.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

⚗️

Chemie & Industrie (Chemiedreieck)

Das Chemiedreieck Burghausen/Töging/Waldkraiburg ist eines der größten Industriegebiete Bayerns. Betriebserweiterungen, neue Produktionsanlagen und Leitungstrassen (WACKER, Clariant, OMV) erzeugen regelmäßig hohen Kompensationsbedarf, greeNature ist langjähriger Partner für Kompensationsflächenmanagement in der Chemiebranche.

🛤️

Infrastruktur & Verkehr

Ausbau der B12 (Inntalstraße), Ortsumgehungen, Brückenneubauten über Inn und Alz sowie der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München,Salzburg lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus.

⚡

Energie & Erneuerbare

Wasserkraftausbau am Inn, Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Schotterterrassen und Windkraftprojekte auf Moränenhügeln erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und CEF-Maßnahmen für Greifvögel.

🏘️

Siedlungsentwicklung

Wohnbaugebiete in Altötting, Neuötting und Burghausen sowie Gewerbegebietsausweisungen erfordern naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen. Eigentümer von Ackerflächen im Inntal können als Flächenanbieter attraktiv profitieren.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
im Landkreis Altötting

Der Landkreis Altötting liegt überwiegend im BfN-Naturraum D65 (Unterbayerisches Hügelland), geprägt durch Inn-Schotterterrassen, Lösslehmhänge und eiszeitliche Moränen. Der südliche Randbereich gehört zum Naturraum D66 (Voralpines Hügel- und Moorland). Für die Kompensationspflicht nach BayKompV ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs entscheidend, greeNature ermittelt dies kostenlos für Sie.
Ökopunkte werden nach der Bayerischen Kompensationsverordnung (BayKompV) bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung (D65/D66), Flächenzuordnung aus eigenem Portfolio, vollständige Behördenabstimmung mit dem Landratsamt Altötting und alle Dokumentationspflichten.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde (UNB) ist das Landratsamt Altötting, Fachbereich Naturschutz, Burgkirchner Straße 9, 84503 Altötting. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen vollständig für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Im Bereich des Chemiedreiecks (Burghausen, Töging, Burgkirchen) sind häufige Maßnahmen: Innauenrenaturierung, Grünlandextensivierung auf Niederterrassen, Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse (Bahndämme), Fischotterdurchlässe, Ausgleich von Versiegelungsflächen durch Entsiegelung und Begrünung sowie Ersatzaufforstungen für gerodete Gehölzflächen.
Ja. Im Landkreis liegen mehrere FFH-Schutzgebiete: das EU-Vogelschutzgebiet Inn (DE-7742-471) entlang des Inns, die FFH-Gebiete der Alzauen sowie kleinere Moorgebiete im südlichen Landkreis. Eingriffe in Nähe dieser Gebiete können FCS-Maßnahmen nach § 45 Abs. 7 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu allen FFH-rechtlichen Anforderungen.
Ja, besonders geeignet sind intensiv genutzte Ackerflächen auf Inn-Niederterrassen, feuchte Grünlandflächen an Alz und Inn sowie Hanglagen mit Potenzial für Streuobstwiesen. Sie bleiben Eigentümer, erhalten eine attraktive Nutzungsentschädigung und können die Fläche in vielen Fällen weiter bewirtschaften. greeNature übernimmt alle Kosten für Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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