
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Ulm
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten in Baden-Württemberg. greeNature solutions begleitet Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) im Ulmer Donautal, bundesweit tätig und regional verankert.
Die Stadt Ulm im Überblick
Ulm ist eine kreisfreie Stadt (Stadtkreis) im Regierungsbezirk Tübingen und liegt an der Mündung der Iller in die Donau, südlich der Schwäbischen Alb im Donautal. Innerhalb des Stadtgebiets mündet zudem die Blau in die Donau, was der Stadt ihr charakteristisches Gewässernetz gibt.
Naturräumlich gehört das Stadtgebiet überwiegend zu den Donau-Iller-Lech-Platten (D64). Die nördlichen Stadtteile Eselsberg, Lehr und Jungingen reichen an den Trauf der Schwäbischen Alb (D60). Aus dieser Lage ergibt sich ein Nebeneinander aus Auenlandschaften, Schotterterrassen und Albhängen.
Ökologisch prägend sind die Auen an Donau, Iller und Blau mit dem FFH-Gebiet Donau zwischen Munderkingen und Ulm und nördliche Iller, dazu die Naturschutzgebiete Gronne und Lichternsee. Auwälder, naturnahe Fließgewässerabschnitte und Feuchtwiesen bilden den Kern der schützenswerten Lebensräume.
Wirtschaftlich ist Ulm eine Wissenschaftsstadt mit Universität, Hochschulen und Forschungsinstituten sowie dem großen Industriegebiet im Donautal. Stadtentwicklung, Wohnbau und Verkehrsvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die nach ÖKVO in Ökopunkten bewertet werden.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D60 ›
Zum Naturraum D64 ›
📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Donau zwischen Munderkingen und Ulm und nördliche Iller, mit Auwäldern und flutender Wasservegetation
- Naturschutzgebiet Gronne (rund 45 ha) in der Donauaue
- Naturschutzgebiet Lichternsee (rund 92 ha), ausgewiesen 2014
- Auenlandschaften an Donau, Iller und Blau mit Weich- und Hartholzauen
- Trauf der Schwäbischen Alb im Norden des Stadtgebiets (Eselsberg, Lehr, Jungingen)
- Feuchtwiesen im Übergang zum Donauried, Lebensraum für Wiesenbrüter
✅ greeNature vor Ort
greeNature solutions ist bundesweit tätig und arbeitet in Baden-Württemberg konsequent nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO). Für Vorhaben in Ulm übernehmen wir Bedarfsermittlung, Naturraum-Zuordnung, Flächenbereitstellung sowie die vollständige Abstimmung mit dem Umweltschutzamt der Stadt als unterer Naturschutzbehörde.
Typische Maßnahmen in der Stadt Ulm
Gewässerrenaturierung
Renaturierung von Blau, Iller und Donaualtarmen, Wiederherstellung durchgängiger Fließgewässer und strukturreicher Ufer für Fische, Eisvogel und Wasserinsekten.
Auwaldentwicklung
Entwicklung standortgerechter Weich- und Hartholzauen mit Erle, Esche und Weide entlang der Donau- und Illerauen, Aufwertung der FFH-Lebensraumtypen.
Entsiegelung & Grünland
Rückbau versiegelter Flächen im Stadtgebiet und Aufwertung von Grünland im Umland zu artenreichen Wiesen, ein zentraler Baustein urbaner Kompensation nach ÖKVO.
Streuobst am Albtrauf
Anlage und Pflege von Streuobstwiesen an den Albhängen von Eselsberg, Lehr und Jungingen, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und Wildbienen.
Artenschutz CEF/FCS
Zauneidechsen-Habitate auf Bahn- und Gewerbeflächen, Fledermausquartiere und Amphibiengewässer, vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Hecken & Biotopverbund
Vernetzung von Offenland und Auen durch Hecken und Säume, Trittsteinbiotope zwischen Donautal und Albtrauf.
Geschützte Arten im Donautal an Iller- und Blaumündung
Eisvogel
Die naturnahen Ufer von Blau, Iller und Donau bieten Brutmöglichkeiten. CEF-Maßnahmen wie Steilwände und strukturreiche Uferabschnitte sichern die Vorkommen.
Mehr zur Art ›Biber
An Donau, Iller und Blau ist der Biber wieder heimisch. Renaturierte Gewässerabschnitte und Auengewässer schaffen Lebensraum und mindern Nutzungskonflikte.
Fledermäuse
Zwergfledermaus, Großes Mausohr und weitere Arten jagen entlang der Auen und in den innerstädtischen Grünflächen. Quartiere finden sich an Gebäuden und in Altbäumen.
Mehr zur Art ›Amphibien
Gelbbauchunke, Erdkröte und Grasfrosch nutzen Auengewässer und temporäre Kleingewässer. Die Neuanlage von Laichgewässern ist eine typische Kompensationsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Zauneidechse
Bahndämme, Gewerbebrachen und trockenwarme Böschungen sind Kernhabitate. Bei Bau- und Verkehrsvorhaben sind Umsiedlung und Ersatzhabitate häufige CEF-Auflagen.
Mehr zur Art ›Kiebitz
In den Feuchtwiesen im Übergang zum Donauried brütet der Kiebitz. Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland stützen die Bestände.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wissenschaftsstadt Eselsberg
Universität, Hochschulen, Kliniken und Forschungseinrichtungen wachsen auf dem Oberen Eselsberg weiter. Verdichtung, neue Institute und begleitender Wohnbau erzeugen Kompensationsbedarf nach ÖKVO.
Industriegebiet Donautal
Das großflächige Industrie- und Gewerbegebiet im Ulmer Süden bindet regelmäßig Erweiterungen, Neuansiedlungen und Erschließungen mit Ausgleichs- und Ersatzpflichten.
Verkehr & Bahn
Straßenbahnausbau, Knotenpunkte am Bahnhof und die Neubaustrecke Wendlingen, Ulm im weiteren Umfeld lösen naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen aus.
Wohnbau & Innenentwicklung
Neue Wohnquartiere und Nachverdichtung in den Stadtteilen erfordern Eingriffs- und Ausgleichsbilanzen nach §§ 13 bis 15 BNatSchG, umgesetzt über Ökopunkte.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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