Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung
Baden-Württemberg · ÖKVO
Naturraum D60 · D64
Regierungsbezirk Tübingen

Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Ulm

Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten in Baden-Württemberg. greeNature solutions begleitet Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) im Ulmer Donautal, bundesweit tätig und regional verankert.

118,69
km² Stadtfläche
~128k
Einwohner
18
Stadtteile
2
Naturräume D64/D60
Stadtkreis
kreisfrei, RB Tübingen
Stadt und Ökologie

Die Stadt Ulm im Überblick

Ulm ist eine kreisfreie Stadt (Stadtkreis) im Regierungsbezirk Tübingen und liegt an der Mündung der Iller in die Donau, südlich der Schwäbischen Alb im Donautal. Innerhalb des Stadtgebiets mündet zudem die Blau in die Donau, was der Stadt ihr charakteristisches Gewässernetz gibt.

Naturräumlich gehört das Stadtgebiet überwiegend zu den Donau-Iller-Lech-Platten (D64). Die nördlichen Stadtteile Eselsberg, Lehr und Jungingen reichen an den Trauf der Schwäbischen Alb (D60). Aus dieser Lage ergibt sich ein Nebeneinander aus Auenlandschaften, Schotterterrassen und Albhängen.

Ökologisch prägend sind die Auen an Donau, Iller und Blau mit dem FFH-Gebiet Donau zwischen Munderkingen und Ulm und nördliche Iller, dazu die Naturschutzgebiete Gronne und Lichternsee. Auwälder, naturnahe Fließgewässerabschnitte und Feuchtwiesen bilden den Kern der schützenswerten Lebensräume.

Wirtschaftlich ist Ulm eine Wissenschaftsstadt mit Universität, Hochschulen und Forschungsinstituten sowie dem großen Industriegebiet im Donautal. Stadtentwicklung, Wohnbau und Verkehrsvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die nach ÖKVO in Ökopunkten bewertet werden.

Artenreiches Extensivgrünland nach der ökologischen Aufwertung

🗺️ Zugehörige Naturräume

D60
Schwäbische Alb
Zum Naturraum D60 ›
D64
Donau-Iller-Lech-Platten
Zum Naturraum D64 ›

📍 Stadtteile

Stadtmitte (KS)SöflingenWiblingenEselsbergBöfingenOststadtWeststadtGrimmelfingenDonaustettenJungingenLehrEinsingenGögglingenMähringen

🌿 Ökologische Besonderheiten

  • FFH-Gebiet Donau zwischen Munderkingen und Ulm und nördliche Iller, mit Auwäldern und flutender Wasservegetation
  • Naturschutzgebiet Gronne (rund 45 ha) in der Donauaue
  • Naturschutzgebiet Lichternsee (rund 92 ha), ausgewiesen 2014
  • Auenlandschaften an Donau, Iller und Blau mit Weich- und Hartholzauen
  • Trauf der Schwäbischen Alb im Norden des Stadtgebiets (Eselsberg, Lehr, Jungingen)
  • Feuchtwiesen im Übergang zum Donauried, Lebensraum für Wiesenbrüter

✅ greeNature vor Ort

greeNature solutions ist bundesweit tätig und arbeitet in Baden-Württemberg konsequent nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO). Für Vorhaben in Ulm übernehmen wir Bedarfsermittlung, Naturraum-Zuordnung, Flächenbereitstellung sowie die vollständige Abstimmung mit dem Umweltschutzamt der Stadt als unterer Naturschutzbehörde.

Kompensation in der Stadt

Typische Maßnahmen in der Stadt Ulm

💧

Gewässerrenaturierung

Renaturierung von Blau, Iller und Donaualtarmen, Wiederherstellung durchgängiger Fließgewässer und strukturreicher Ufer für Fische, Eisvogel und Wasserinsekten.

🌳

Auwaldentwicklung

Entwicklung standortgerechter Weich- und Hartholzauen mit Erle, Esche und Weide entlang der Donau- und Illerauen, Aufwertung der FFH-Lebensraumtypen.

🧱

Entsiegelung & Grünland

Rückbau versiegelter Flächen im Stadtgebiet und Aufwertung von Grünland im Umland zu artenreichen Wiesen, ein zentraler Baustein urbaner Kompensation nach ÖKVO.

🍎

Streuobst am Albtrauf

Anlage und Pflege von Streuobstwiesen an den Albhängen von Eselsberg, Lehr und Jungingen, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und Wildbienen.

🦎

Artenschutz CEF/FCS

Zauneidechsen-Habitate auf Bahn- und Gewerbeflächen, Fledermausquartiere und Amphibiengewässer, vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen nach § 44 BNatSchG.

🌾

Hecken & Biotopverbund

Vernetzung von Offenland und Auen durch Hecken und Säume, Trittsteinbiotope zwischen Donautal und Albtrauf.

Artenvielfalt

Geschützte Arten im Donautal an Iller- und Blaumündung

🐦

Eisvogel

Die naturnahen Ufer von Blau, Iller und Donau bieten Brutmöglichkeiten. CEF-Maßnahmen wie Steilwände und strukturreiche Uferabschnitte sichern die Vorkommen.

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🦫

Biber

An Donau, Iller und Blau ist der Biber wieder heimisch. Renaturierte Gewässerabschnitte und Auengewässer schaffen Lebensraum und mindern Nutzungskonflikte.

🦇

Fledermäuse

Zwergfledermaus, Großes Mausohr und weitere Arten jagen entlang der Auen und in den innerstädtischen Grünflächen. Quartiere finden sich an Gebäuden und in Altbäumen.

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🐸

Amphibien

Gelbbauchunke, Erdkröte und Grasfrosch nutzen Auengewässer und temporäre Kleingewässer. Die Neuanlage von Laichgewässern ist eine typische Kompensationsmaßnahme.

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🦎

Zauneidechse

Bahndämme, Gewerbebrachen und trockenwarme Böschungen sind Kernhabitate. Bei Bau- und Verkehrsvorhaben sind Umsiedlung und Ersatzhabitate häufige CEF-Auflagen.

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🐤

Kiebitz

In den Feuchtwiesen im Übergang zum Donauried brütet der Kiebitz. Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland stützen die Bestände.

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Typische Projekte

Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?

🔬

Wissenschaftsstadt Eselsberg

Universität, Hochschulen, Kliniken und Forschungseinrichtungen wachsen auf dem Oberen Eselsberg weiter. Verdichtung, neue Institute und begleitender Wohnbau erzeugen Kompensationsbedarf nach ÖKVO.

🏭

Industriegebiet Donautal

Das großflächige Industrie- und Gewerbegebiet im Ulmer Süden bindet regelmäßig Erweiterungen, Neuansiedlungen und Erschließungen mit Ausgleichs- und Ersatzpflichten.

🚋

Verkehr & Bahn

Straßenbahnausbau, Knotenpunkte am Bahnhof und die Neubaustrecke Wendlingen, Ulm im weiteren Umfeld lösen naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen aus.

🏘️

Wohnbau & Innenentwicklung

Neue Wohnquartiere und Nachverdichtung in den Stadtteilen erfordern Eingriffs- und Ausgleichsbilanzen nach §§ 13 bis 15 BNatSchG, umgesetzt über Ökopunkte.

So einfach geht es

Von der Anfrage bis zum Monitoring

01

Kontakt und Anfrage

Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.

02

Angebot und Beratung

Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.

03

Behördenabstimmung

Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.

04

Langfristiges Monitoring

Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.

Nachbarlandkreise

Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen

AL
Landkreis Alb-Donau-Kreis
Umschließt die Stadt · Baden-Württemberg
BI
Landkreis Biberach
Region Donau-Iller · Oberschwaben
Häufige Fragen

Alles zu Ökopunkten
in der Stadt Ulm

Ulm liegt überwiegend im BfN-Naturraum D64 (Donau-Iller-Lech-Platten) im Donautal an der Illermündung. Die nördlichen Stadtteile Eselsberg, Lehr und Jungingen reichen an den Naturraum D60 (Schwäbische Alb). Für die Kompensationspflicht ist die genaue Naturraum-Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Baden-Württemberg werden Kompensationsmaßnahmen nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) in Ökopunkten bewertet und aus behördlich anerkannten Ökokonten bereitgestellt. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Naturraum-Zuordnung, Flächenbereitstellung aus dem Portfolio, die Abstimmung mit dem Umweltschutzamt der Stadt Ulm und die Dokumentation.
Als kreisfreie Stadt ist Ulm selbst untere Naturschutzbehörde. Zuständig ist das Umweltschutzamt der Stadt Ulm, Münchner Straße 2, 89073 Ulm. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme für Sie.
Im urbanen und stadtnahen Raum sind häufige Maßnahmen: Renaturierung von Blau, Iller und Donau, Auwaldentwicklung, Entsiegelung versiegelter Flächen, Aufwertung von Grünland im Umland, Streuobstpflege am Albtrauf sowie Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse, Amphibien und Fledermäuse.
Ja. Entlang der Donau und der nördlichen Iller verläuft das FFH-Gebiet Donau zwischen Munderkingen und Ulm und nördliche Iller, dazu bestehen Vogelschutzflächen im Donautal. Eingriffe im Umfeld können artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG und, bei Ausnahmen, FCS-Maßnahmen erforderlich machen. greeNature berät Sie zu den FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind Grünland und Ackerflächen in den Donau-, Iller- und Blauauen sowie Hanglagen am Albtrauf mit Potenzial für Streuobst. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und Monitoring.
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