
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Ostalbkreis
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für Eingriffe im Ostalbkreis. greeNature begleitet Ihre Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) als Full-Service-Partner, von der Bedarfsanalyse über die Flächenzuordnung bis zur Anerkennung durch die Untere Naturschutzbehörde.
Der Landkreis Ostalbkreis im Überblick
Der Ostalbkreis liegt im Osten Baden-Württembergs, gehört zur Region Ostwürttemberg und zählt zum Regierungsbezirk Stuttgart. Mit rund 1.511 km² ist er flächenmäßig der drittgrößte Landkreis des Landes. Verwaltungssitz und Kreisstadt ist Aalen, weitere Große Kreisstädte sind Schwäbisch Gmünd und Ellwangen (Jagst). Insgesamt gliedert sich der Kreis in 42 Städte und Gemeinden.
Landschaftlich reicht der Kreis von den Keuperwaldbergen im Nordwesten bis auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb im Süden. Der BfN ordnet das Gebiet zwei Naturräumen zu, dem Schwäbischen Keuper-Liasland (D58) mit dem Vorland der östlichen Alb um Aalen und Bopfingen, dem Welzheimer Wald und den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen im Ellwanger Raum, sowie der Schwäbischen Alb (D60) mit der östlichen Kuppenalb von Albuch und Härtsfeld. An der bayerischen Grenze bei Bopfingen greift der Kreis an den Rand des Nördlinger Ries.
Ökologisch prägend sind die Wacholderheiden und Kalkmagerrasen der Ostalb, die naturnahen Buchenwälder von Albuch und Härtsfeld, die ausgedehnten Waldgebiete der Keuperberge sowie die Fluss- und Wiesentäler von Kocher, Jagst und Rems. Der Kreis hat Anteil an 14 FFH-Gebieten und mehreren Vogelschutzgebieten des europäischen Netzes Natura 2000 und weist eine hohe Dichte an Naturschutzgebieten auf.
Wirtschaftlich prägen Maschinenbau, Optik und Metallverarbeitung im Raum Aalen, Oberkochen und Schwäbisch Gmünd, der Kalk- und Gipsabbau auf der Alb, die Verkehrsachsen entlang von B29 und B19 sowie Windenergie und Siedlungsentwicklung den Kreis. Diese Vorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, die in Baden-Württemberg über die Ökokonto-Verordnung in Ökopunkten bewertet werden.

🗺️ Zugehörige Naturräume
Zum Naturraum D58 ›
Zum Naturraum D60 ›
📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Anteil an 14 FFH-Gebieten und mehreren Vogelschutzgebieten des Natura-2000-Netzes
- FFH-Gebiet Härtsfeld im Osten des Kreises, eine Kuppenalb mit zahlreichen Naturschutzgebieten und Wacholderheiden
- Östliche Kuppenalb von Albuch und Härtsfeld (Naturraum 096) mit Buchenwäldern und Magerrasen
- Vorland der östlichen Schwäbischen Alb um Aalen und Bopfingen mit den Flusstälern von Kocher und Jagst
- Welzheimer Wald und Schwäbisch-Fränkische Waldberge im Nordwesten als bewaldete Keuperberge
- Randlage am Nördlinger Ries bei Bopfingen an der Grenze zu Bayern
- Hohe Dichte an Naturschutzgebieten im gesamten Kreisgebiet
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet in Baden-Württemberg konsequent mit der Bewertungssystematik der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO). Wir stimmen Maßnahmen mit der Unteren Naturschutzbehörde des Ostalbkreises ab, kennen die naturräumlichen Unterschiede zwischen der Ostalb und den Keuperwaldbergen und ordnen Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten passgenau dem jeweiligen Eingriff zu. Von der Bedarfsanalyse bis zur Dokumentation übernehmen wir den gesamten Kompensationsprozess.
Typische Maßnahmen im Landkreis Ostalbkreis
Wacholderheiden und Magerrasen
Pflege und Wiederherstellung der Wacholderheiden und Kalkmagerrasen auf Albuch und Härtsfeld durch extensive Schafbeweidung und Entbuschung, Lebensraum für wärmeliebende Insekten, Zauneidechse und seltene Pflanzenarten.
Streuobstwiesen
Anlage und Reaktivierung traditioneller Streuobstbestände am Albtrauf und in den Tälern, Lebensraum für höhlenbrütende Vögel, Fledermäuse und Wildbienen.
Naturnaher Waldumbau
Entwicklung struktur- und totholzreicher Laub- und Mischwälder in den Keuperwaldbergen und im Welzheimer Wald, Förderung von Alt- und Höhlenbäumen als Quartiere und Habitatstrukturen.
Gewässerrenaturierung an Kocher und Jagst
Revitalisierung von Kocher, Jagst und Rems mit Uferabflachungen, Totholz und Anbindung von Altarmen, Verbesserung der Durchgängigkeit und Schaffung von Habitaten für Eisvogel und Fische.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF) und Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nach § 44 BNatSchG, etwa Ersatzhabitate für die Zauneidechse, Fledermausquartiere und Laichgewässer für Amphibien.
Feldflur und Biotopverbund
Anlage von Blühstreifen, Hecken, Lesesteinriegeln und Ackerrandstrukturen im Albvorland, Trittsteinbiotope für Feldvögel, Reptilien und Insekten zwischen den offenen Landschaftsteilen.
Geschützte Arten im Ostalb zwischen Schwäbischer Alb und Keuperwaldbergen
Fledermäuse der Alb und Wälder
Die höhlen- und waldreiche Ostalb bietet bedeutende Quartiere, etwa für Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus. Streuobst und strukturreiche Wälder dienen als Jagdgebiete. Quartiersschutz und der Erhalt von Höhlenbäumen sind typische CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Magerstandorten
Wacholderheiden, Kalkmagerrasen, Bahndämme und Steinbruchböschungen sind Kernhabitate der Zauneidechse. Bei Eingriffen sind vorgezogene Umsiedlungen und die Anlage von Ersatzhabitaten mit Steinriegeln und Totholz gängige Praxis.
Mehr zur Art ›Schwarzstorch in den Waldbergen
Die zusammenhängenden Wälder der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge und des Welzheimer Waldes bieten dem störungsempfindlichen Schwarzstorch Brutmöglichkeiten. Der Erhalt ruhiger Altholzbestände und naturnaher Waldbäche ist für die Art entscheidend.
Mehr zur Art ›Eisvogel an Kocher und Jagst
Naturnahe Uferabschnitte an Kocher, Jagst und Rems bieten dem Eisvogel Brutplätze in Steilwänden. Renaturierungen mit Uferabbrüchen und strukturreichen Gewässerrändern schaffen neue Habitate.
Mehr zur Art ›Amphibien in Wäldern und Abbaustellen
Steinbrüche, Waldtümpel und Talauen beherbergen Pionierarten wie die Gelbbauchunke sowie den Kammmolch. Temporäre Kleingewässer und wassergefüllte Fahrspuren sind zentrale Elemente der Ausgleichsplanung.
Mehr zur Art ›Feldlerche im Albvorland
Die offenen Ackerlandschaften des Albvorlands sind Lebensraum der Feldlerche und weiterer Feldvögel. Lerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerrandstrukturen zählen zu den passenden Aufwertungsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Industrie und Gewerbe
Der Ostalbkreis ist ein bedeutender Standort für Maschinenbau, Optik und Metallverarbeitung, etwa im Raum Aalen, Oberkochen und Schwäbisch Gmünd. Erweiterungen von Gewerbe- und Industrieflächen führen zu Versiegelung und lösen Kompensationsbedarf aus. greeNature entwickelt hierfür passende Ökokonto-Maßnahmen.
Verkehr und Infrastruktur
Der Ausbau von Bundes- und Landesstraßen entlang der Achsen B29 und B19 sowie Bahnstrecken im Remstal und Kochertal erzeugen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.
Windenergie auf Härtsfeld und Waldbergen
Windenergievorhaben auf dem Härtsfeld und in den Waldgebieten des Kreises erfordern naturschutzrechtliche Kompensation sowie artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG, insbesondere FCS-Maßnahmen für windkraftsensible Arten wie Fledermäuse und Greifvögel.
Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
Wohn- und Gewerbegebiete in den Städten und Gemeinden des Kreises führen zu Flächenversiegelung. Grundstückseigentümer können geeignete Flächen als Ausgleichsflächen einbringen, greeNature übernimmt Planung, Umsetzung und Monitoring.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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