
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Landkreis Heidenheim
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature entwickelt und vermittelt Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) auf der östlichen Schwäbischen Alb und im Brenztal, von der Bedarfsanalyse bis zur dauerhaften Pflege.
Der Landkreis Heidenheim im Überblick
Der Landkreis Heidenheim liegt im Osten Baden-Württembergs an der Grenze zu Bayern und gehört zur Region Ostwürttemberg im Regierungsbezirk Stuttgart. Sein Gebiet umfasst überwiegend die östliche Hochfläche der Schwäbischen Alb mit Albuch und Härtsfeld, im Süden reicht es in die Donauniederung (Donauried).
Die Landschaft ist von verkarstetem Weißjura-Kalkstein geprägt. Trockentäler wie das Wental, markante Felsformationen und Karstquellen wie der Brenztopf bei Königsbronn kennzeichnen die Alb. Rund 43 Prozent des Kreisgebiets sind bewaldet.
Ökologisch bedeutsam sind die Wacholderheiden und Kalkmagerrasen der Ostalb, das Naturschutzgebiet Eselsburger Tal mit seinen Brenzschleifen sowie das EU-Vogelschutzgebiet Donauried, ein großflächiges Feuchtgebiet und Wiesenbrüterlebensraum im Süden des Landkreises.
Wirtschaftlich ist der Landkreis ein traditioneller Industriestandort mit Unternehmen wie Voith, Paul Hartmann und BSH Hausgeräte. Gewerbeerweiterungen, Verkehrsvorhaben und der Ausbau erneuerbarer Energien lösen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der Eingriffsregelung (§§ 13 bis 15 BNatSchG) aus, der über Ökopunkte nach der ÖKVO gedeckt wird.

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📍 Ausgewählte Gemeinden
🌿 Ökologische Besonderheiten
- Naturschutzgebiet Eselsburger Tal, Brenzschleifen und Kalkfelsen, Teil des Natura-2000-Netzes
- FFH-Gebiet Giengener Alb und Eselsburger Tal mit Kalkmagerrasen und Wacholderheiden
- EU-Vogelschutzgebiet Donauried, Feuchtgebiet und Wiesenbrüterlebensraum an der Donau
- Trockental Wental mit markanten Felsformationen auf dem Albuch
- Karstquelle Brenztopf bei Königsbronn und Höhlen wie die Charlottenhöhle
- UNESCO-Welterbe Eiszeithöhlen im Lonetal bei Niederstotzingen
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsvorhaben in ganz Baden-Württemberg. Wir kennen die Bewertung nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO), die naturraumtreue Flächenauswahl auf der Schwäbischen Alb und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Heidenheim aus der Praxis.
Typische Maßnahmen im Landkreis Heidenheim
Wacholderheiden und Magerrasen
Wiederherstellung und Beweidung von Kalkmagerrasen und Wacholderheiden auf der Albhochfläche durch Schafbeweidung und Entbuschung, Lebensraum für wärmeliebende Insekten, Reptilien und Orchideen.
Streuobstwiesen
Anlage und Pflege von Streuobstbeständen an den Albhängen und in den Tälern, Lebensraum für Steinkauz, Wendehals und höhlenbewohnende Fledermäuse.
Feuchtgrünland im Donauried
Extensivierung und Wiedervernässung von Grünland im Donauried, Förderung von Wiesenbrütern wie Kiebitz und Großem Brachvogel sowie von Amphibien.
Artenschutz CEF/FCS
Maßgeschneiderte Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa Fledermausquartiere an Gebäuden und in Höhlen, Zauneidechsenhabitate auf Bahndämmen und Eisvogel-Steilwände an Brenz und Egau.
Waldumbau und Erstaufforstung
Entwicklung standortgerechter Laubmischwälder aus Buche, Eiche und Hainbuche auf Kalkverwitterungsböden, Aufwertung strukturarmer Nadelholzforste.
Hecken und Biotopverbund
Anlage von Hecken, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten Feldflur der Albhochfläche als Trittsteinbiotope für Feldlerche, Feldhase und Wildbienen.
Geschützte Arten im Östliche Schwäbische Alb und Brenztal
Fledermäuse in Höhlen und Streuobst
Die Höhlen und Felsspalten der Alb sowie alte Obstbäume bieten Quartiere für Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus und Wimperfledermaus. Quartiersicherung und die Erhaltung von Jagdhabitaten sind typische CEF-Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Wiesenbrüter im Donauried
Das EU-Vogelschutzgebiet Donauried ist ein bedeutender Lebensraum für Kiebitz, Großen Brachvogel und Bekassine. Extensivierung und Wiedervernässung von Feuchtgrünland sichern die Brutbestände.
Mehr zur Art ›Eisvogel und Biber an der Brenz
Die naturnahen Abschnitte von Brenz, Egau und Lone bieten Lebensraum für Eisvogel und Biber. Steilwände, Uferrenaturierungen und Gewässerstrukturen sind bewährte Maßnahmen.
Mehr zur Art ›Zauneidechse auf Heiden und Bahndämmen
Wacholderheiden, Steinbrüche und Bahndämme sind Kernhabitate der Zauneidechse, einer häufigen Zielart bei Infrastruktur- und Gewerbevorhaben. Umsiedlung und Habitataufwertung erfolgen als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Amphibien in Alb und Ried
Gelbbauchunke, Kammmolch und Kreuzkröte besiedeln Tümpel, Steinbrüche und die Feuchtflächen des Donaurieds. Die Neuanlage von Kleingewässern ist eine wirksame Kompensationsmaßnahme.
Mehr zur Art ›Feldlerche auf der Albhochfläche
In der offenen Feldflur von Albuch und Härtsfeld brütet die Feldlerche. Lerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerränder sind typische CEF-Maßnahmen bei Eingriffen in die Agrarlandschaft.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Industrie und Gewerbe
Der Landkreis ist ein starker Industriestandort mit Unternehmen wie Voith, Paul Hartmann und BSH Hausgeräte. Betriebserweiterungen und neue Gewerbegebiete in Heidenheim, Giengen und Herbrechtingen erzeugen regelmäßig Kompensationsbedarf nach der ÖKVO.
Infrastruktur und Verkehr
Der Ausbau von Bundes- und Landesstraßen, Ortsumgehungen sowie Maßnahmen an der Brenzbahn lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die naturraumtreu im betroffenen Raum umzusetzen sind.
Erneuerbare Energien
Windenergie auf dem Härtsfeld und der Albhochfläche sowie Photovoltaik-Freiflächenanlagen erfordern naturschutzrechtliche Kompensation und artenschutzrechtliche Prüfungen, insbesondere für Fledermäuse und windkraftsensible Vogelarten.
Siedlungsentwicklung
Wohn- und Gewerbebauleitplanung in den Städten und Gemeinden erfordert Ausgleichsmaßnahmen. Eigentümer geeigneter Flächen können diese als Ökokonto einbringen und von der Bewertung in Ökopunkten profitieren.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
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