
Ökopunkte und Ausgleichsflächen
Stadt Baden-Baden
Sofort verfügbare Ökopunkte aus behördlich anerkannten Ökokonten für Eingriffe in der kreisfreien Stadt Baden-Baden. greeNature begleitet Ihre Kompensation nach der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) als bundesweit tätiger Full-Service-Partner, von der Bedarfsanalyse über die Flächenzuordnung bis zur Anerkennung durch die Untere Naturschutzbehörde der Stadt.
Die Stadt Baden-Baden im Überblick
Baden-Baden ist eine kreisfreie Stadt (Stadtkreis) im Westen Baden-Württembergs und gehört zum Regierungsbezirk Karlsruhe. Die Stadt liegt am Übergang von der Oberrheinebene zum Schwarzwald und wird verwaltungsräumlich vollständig vom Landkreis Rastatt umschlossen. Als international bekannte Kur- und Bäderstadt zählt sie zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas.
Landschaftlich hat das Stadtgebiet Anteil an zwei BfN-Naturräumen. Der westliche, tiefer gelegene Teil um Oos, Sandweier und Haueneberstein gehört zum Oberrheinischen Tiefland (D53) mit Rheinniederung, Sanderflächen und Rebhängen des Reblands. Der östliche und südliche Teil steigt in den Schwarzwald (D55) auf, mit bewaldeten Steilhängen, den markanten Porphyrfelsen des Battert und Höhenlagen bis über 1.000 Meter an der Schwarzwaldhochstraße.
Ökologisch bedeutsam ist vor allem das FFH-Gebiet Wiesen und Wälder um Baden-Baden (7215-341), das mit rund 1.500 Hektar in zehn Teilflächen große Teile des Stadtgebiets erfasst. Kernstücke sind die Naturschutzgebiete Battertfelsen beim Schloss Hohenbaden und Markbach und Jagdhäuser Wald mit alten Buchenwäldern, Felsbiotopen und artenreichen Wiesen. Nach Osten grenzt das Gebiet an den Nationalpark Schwarzwald.
Wirtschaftlich prägen Tourismus, Gesundheits- und Kurwirtschaft, Kultur (Festspielhaus, Casino) sowie der Medienstandort mit dem SWR die Stadt, ergänzt um Weinbau im Rebland. Wohnbauentwicklung, die Umnutzung ehemaliger Kasernenflächen sowie Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, die in Baden-Württemberg über die Ökokonto-Verordnung in Ökopunkten bewertet werden.

🗺️ Zugehörige Naturräume
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📍 Stadtteile
🌿 Ökologische Besonderheiten
- FFH-Gebiet Wiesen und Wälder um Baden-Baden (7215-341), rund 1.500 Hektar in zehn Teilflächen
- Naturschutzgebiet Battertfelsen beim Schloss Hohenbaden mit Porphyrfelsen und Buchen-Naturwäldern
- Naturschutzgebiet Markbach und Jagdhäuser Wald
- Übergang von der Oberrheinebene (D53) zum Nordschwarzwald (D55) auf engem Raum
- Nach Osten angrenzend an den Nationalpark Schwarzwald
- Weinbaulandschaft des Reblands mit Trockenmauern und wärmeliebenden Lebensräumen (Steinbach, Neuweier, Varnhalt)
- Oos und Zuflüsse als Fließgewässer mit Renaturierungspotenzial im Siedlungsraum
✅ greeNature vor Ort
greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet in Baden-Württemberg konsequent mit der Bewertungssystematik der Ökokonto-Verordnung (ÖKVO). In Baden-Baden stimmen wir Maßnahmen mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt ab, berücksichtigen den engen Wechsel zwischen Oberrheinebene und Schwarzwald und ordnen Ökopunkte aus anerkannten Ökokonten passgenau dem jeweiligen Eingriff zu. Von der Bedarfsanalyse über die Flächen- und Naturraumzuordnung bis zur Dokumentation übernehmen wir den gesamten Kompensationsprozess.
Typische Maßnahmen in der Stadt Baden-Baden
Gewässerrenaturierung
Rückbau von Uferverbauungen und Entwicklung naturnaher Gewässerstrukturen an Oos und Zuflüssen, mit Auengehölzen, Kiesbänken und durchgängigen Sohlen als Lebensraum für Eisvogel, Groppe und Wasserinsekten.
Entsiegelung im Siedlungsraum
Rückbau versiegelter Flächen auf Konversions- und Gewerbestandorten, Wiederherstellung durchlässiger Böden und Anlage strukturreicher Grünflächen im dicht bebauten Stadtgebiet.
Trockenmauern und Rebböschungen im Rebland
Sanierung und Neuanlage von Trockenmauern sowie Pflege magerer Böschungen in den Weinbergslagen von Steinbach, Neuweier und Varnhalt, Lebensraum für Zauneidechse, Wildbienen und wärmeliebende Pflanzen.
Waldumbau und Alt- und Totholz
Entwicklung struktur- und altholzreicher Laub- und Mischwälder an den Schwarzwaldhängen, Erhalt von Habitatbäumen und Totholz als Quartier für Fledermäuse, Haselmaus und höhlenbrütende Vögel.
Fels- und Magerbiotope am Battert
Freistellung und Pflege der Porphyrfelsen, Blockhalden und Felsheiden, Sicherung offener Sonderstandorte durch Entbuschung und gelenkte Besucherführung im Umfeld der Schutzgebiete.
Grünlandaufwertung im Umland
Extensivierung und Aushagerung artenarmer Wiesen an den Talrändern, spätere Mahd und Verzicht auf Düngung zur Förderung blütenreicher Magerwiesen und ihrer Insektenfauna.
Geschützte Arten im Oberrheinebene und Nordschwarzwald
Fledermäuse in Buchenwäldern
Die alten Buchenbestände des FFH-Gebiets bieten Quartiere für waldgebundene Arten wie Bechsteinfledermaus und Mopsfledermaus. Erhalt von Höhlen- und Habitatbäumen sowie Quartierhilfen sind typische CEF-Maßnahmen bei Eingriffen in Waldrandlagen.
Mehr zur Art ›Wildkatze im Nordschwarzwald
Die strukturreichen Wälder um Baden-Baden gehören zum Verbreitungsraum der Europäischen Wildkatze. Waldrandgestaltung, Totholz und unzerschnittene Lebensräume stützen den günstigen Erhaltungszustand der Art.
Mehr zur Art ›Zauneidechse in Rebland und Bahnanlagen
Sonnige Weinbergsböschungen, Trockenmauern und Bahndämme sind bevorzugte Lebensräume der Zauneidechse. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben zählt sie zu den häufigen Zielarten für vorgezogene CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
Mehr zur Art ›Amphibien in Quellbächen und Kleingewässern
Gelbbauchunke und weitere Amphibien nutzen wassergefüllte Senken, Waldtümpel und Quellbereiche der Schwarzwaldhänge. Neu angelegte, besonnte Kleingewässer sind wirksame Ausgleichsmaßnahmen.
Mehr zur Art ›Eisvogel an der Oos
Naturnahe Abschnitte der Oos mit Steilufern und klarem Wasser bieten dem Eisvogel Brut- und Jagdhabitate. Renaturierungen mit Uferabbrüchen und Gewässerdurchgängigkeit fördern die Art im Siedlungsbereich.
Mehr zur Art ›Haselmaus in Waldrändern und Hecken
Die Haselmaus besiedelt strukturreiche Waldränder, Gebüsche und Verjüngungsflächen der Schwarzwaldhänge. Erhalt und Vernetzung von Gehölzstrukturen sichern ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätten.
Mehr zur Art ›Welche Projekte lösen Kompensationspflicht aus?
Wohnbau und Konversion
Wohnbauvorhaben, Nachverdichtung und die Umnutzung ehemaliger Kasernen- und Gewerbeflächen (etwa im Bereich der früheren Cité) erzeugen Kompensationsbedarf. greeNature ermittelt die erforderlichen Ökopunkte und ordnet passende Flächen zu.
Tourismus und Kurinfrastruktur
Erweiterungen von Klinik-, Hotel- und Kureinrichtungen sowie kulturelle Bauvorhaben im Umfeld von Festspielhaus und Kurgebiet lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die über die ÖKVO bilanziert werden.
Verkehr und Infrastruktur
Straßenbau, Sanierungen und Anpassungen an B3, B500 (Schwarzwaldhochstraße) und im städtischen Netz sowie Leitungs- und Ver- und Entsorgungstrassen führen regelmäßig zu Eingriffen mit Kompensationspflicht.
Gewerbe und Medienstandort
Betriebserweiterungen im Gewerbe sowie am Medien- und Dienstleistungsstandort erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Flächeneigentümer im Umland können sich als Anbieter von Ökokontoflächen einbringen.
Von der Anfrage bis zum Monitoring
Kontakt und Anfrage
Kompensationsbedarf mitteilen und Naturraum angeben. Wir prüfen die Verfügbarkeit.
Angebot und Beratung
Transparentes Angebot mit Maßnahmentypen, Umfang und Verfügbarkeit.
Behördenabstimmung
Vollständige Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde. Wir übernehmen alles.
Langfristiges Monitoring
Dauerhafte Flächensicherung, Pflege und Dokumentation über die Vertragslaufzeit.
Ökopunkte in angrenzenden Landkreisen
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