
Eco-points and compensation areas
District of Görlitz
Sofort verfügbare eco-points aus anerkannten Ökokonten nach der Sächsischen eco-account regulation (SächsÖKoVO). greeNature ist Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für compensation in der Östlichen Oberlausitz und im Neißeland.
The District of Görlitz at a glance
Der district Görlitz bildet den äußersten Osten Sachsens und ist mit rund 2,111 km² der drittgrößte district des Freistaats. Er reicht von der Bergbaufolgelandschaft der nördlichen Oberlausitz bis in das Zittauer Gebirge im Süden und grenzt über die Lausitzer Neiße unmittelbar an Polen sowie im Süden an Tschechien. district seat und Sitz der Kreisverwaltung ist die Große district seat Görlitz.
Landschaftlich gliedert sich der Kreis in drei sehr unterschiedliche Räume. Der Norden gehört zum natural region Oberlausitzer Heideland (D13) mit ausgedehnten Kiefernheiden, Sandflächen und dem teichreichen Oberlausitzer Teichgebiet. Der mittlere und östliche Teil um Görlitz zählt zum natural region Oberlausitz (D14) mit dem Neißetal, den Königshainer Bergen und dem Lausitzer Bergland. Der Süden um Zittau gehört zum Sächsisch-Böhmischen Kreidesandsteingebiet (D18) mit dem Zittauer Gebirge, dem kleinsten deutschen Mittelgebirge.
Ökologisch ist der district von überregionaler Bedeutung. Das Oberlausitzer Teichgebiet mit dem Niederspreer Teichgebiet zählt zu den teichreichsten Landschaften Mitteleuropas und ist ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Wasser- und Watvögel. Hinzu kommen das grenzüberschreitende Neißetal als FFH-Gebiet, der UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen bei Bad Muskau und der Naturpark Zittauer Gebirge. Die Oberlausitz gilt zudem als Kernraum der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland.
Die Wirtschaft ist stark vom Strukturwandel geprägt. Die Braunkohletagebaue Nochten und Reichwalde sowie das Kraftwerk Boxberg der LEAG bestimmen den Norden, während in Görlitz mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik neue Forschungs- und Industrievorhaben entstehen. Bergbau, Rekultivierung, Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie Siedlungs- und Gewerbeentwicklung lösen regelmäßig impacts aus, deren Ausgleich nach der impact mitigation regulation der §§ 13 bis 15 BNatSchG und der SächsÖKoVO zu erbringen ist.

🗺️ Associated natural regions
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📍 Selected municipalities
🌿 Ecological features
- Oberlausitzer Teichgebiet mit dem Niederspreer Teichgebiet, eine der teichreichsten Landschaften Mitteleuropas
- Neißetal als grenzüberschreitende Fluss- und floodplain (FFH-Gebiet an der Lausitzer Neiße)
- Naturpark Zittauer Gebirge, das kleinste deutsche Mittelgebirge, mit Fels- und Kammlagen
- UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen bei Bad Muskau mit dem historischen Fürst-Pückler-Park
- Königshainer Berge, Granithärtling mit calcareous grassland, Blockhalden und ehemaligen Steinbrüchen
- Bergbaufolgelandschaft der Tagebaue Nochten und Reichwalde sowie der renaturierte Berzdorfer See
- Kernraum der Wolfsrückkehr nach Deutschland in der Lausitz
✅ greeNature on the ground
greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet in Saxony konsequent nach der Sächsischen eco-account regulation (SächsÖKoVO) und der sächsischen Handlungsempfehlung zur Bewertung und assessment von Eingriffen. Wir kennen die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Görlitz sowie die Besonderheiten der natural regions D13, D14 und D18, von der Bergbaufolgelandschaft im Norden bis zum Zittauer Gebirge im Süden.
Typical measures in the district of Görlitz
Teich- und Feuchtgebietsentwicklung
Wiederherstellung von Verlandungszonen, Röhrichten und Flachwasserbereichen im Oberlausitzer Teichgebiet. Solche measures sichern Laich- und Bruthabitate für Amphibien, Wasservögel und Libellen und werten die traditionelle Teichlandschaft ökologisch auf.
Heide- und Sandmagerrasenpflege
Entbuschung, Beweidung und Mahd auf Sandheiden und calcareous grassland der nördlichen Oberlausitz, auch auf Truppenübungs- und Bergbaufolgeflächen. Offene Sandlebensräume sind Rückzugsraum für sand lizard, Wildbienen und wärmeliebende Pflanzenarten.
floodplain restoration an Neiße und Schöps
dismantling von Uferverbauungen, Anbindung von Altarmen und Förderung eigendynamischer Gewässerentwicklung an Lausitzer Neiße, Weißem und Schwarzem Schöps. So entstehen Steilufer, Kiesbänke und floodplain forest als habitat für kingfisher, Fische und Amphibien.
Bergbaufolge und Rekultivierung
Naturschutzfachliche Gestaltung von Kippen und Restlochseen im Umfeld der Tagebaue Nochten und Reichwalde. Aus nährstoffarmen Rohböden lassen sich hochwertige Offenland- und Pionierlebensräume entwickeln, die als anerkennungsfähige compensation nach SächsÖKoVO dienen.
forest conversion der pine plantations
Umbau strukturarmer Kiefernbestände zu standortgerechten Mischwäldern aus Eiche, Buche, Birke und Hainbuche sowie Förderung von Alt- und Totholz. Das erhöht die Biotopwertigkeit und stabilisiert die weiten Waldflächen der Heidelandschaft.
Artenschutz CEF und FCS
Ersatzhabitate für die sand lizard an Bahndämmen und Böschungen, Fledermausquartiere in und an Gebäuden, spawning habitat für firebelly toad und great crested newt, jeweils als vorgezogene CEF- oder populationsstützende FCS-measure nach § 44 und § 45 BNatSchG.
Protected species in the Östliche Oberlausitz und Neißeland
firebelly toad und Amphibien
Das Oberlausitzer Teichgebiet ist ein bundesweit bedeutendes Vorkommen der firebelly toad (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie). Neuanlage und Vernetzung flacher, fischfreier spawning habitat sind bewährte CEF- und FCS-measures für firebelly toad, moor frog und tree frog.
About this species ›sand lizard auf Offenland
Sandheiden, Bahndämme, Steinbrüche und Bergbaufolgeflächen bieten der streng geschützten sand lizard ideale Bedingungen. Bei Eingriffen sind Ersatzhabitate mit Sonnenplätzen, Versteck- und Eiablagestrukturen als vorgezogene CEF-measure erforderlich.
About this species ›bats in Parks und Gebäuden
Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, alte Waldbestände und Gebäude bieten Quartiere für Große Bartfledermaus, noctule und weitere Arten (Anhang IV FFH-Richtlinie). Bei Abriss und Sanierung sind Ersatzquartiere als CEF-measure zu schaffen.
About this species ›kingfisher an Neiße und Schöps
Naturnahe Uferabschnitte der Lausitzer Neiße und der Schöps-waterbodies bieten Steilwände als Brutplätze. Bei Eingriffen an Gewässern sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische measures für den streng geschützten kingfisher.
About this species ›black stork in großen Wäldern
Die ausgedehnten, gewässerreichen Wälder der Oberlausitz beherbergen den black stork, der störungsarme Altholzbestände und fischreiche Bäche benötigt. Horstschutz, Waldrandgestaltung und die Sicherung von Nahrungsgewässern sind geeignete FCS-measures.
About this species ›northern lapwing und meadow-breeding birds
Feuchte Grünländer, Teichränder und offene Niederungen sind Brutgebiete für northern lapwing und weitere meadow-breeding birds. Extensivierung, rewetting und angepasste Mahdtermine sichern ihre Fortpflanzungsstätten und werten das Offenland naturschutzfachlich auf.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Braunkohle und Strukturwandel
Die Tagebaue Nochten und Reichwalde sowie das Kraftwerk Boxberg der LEAG prägen den Norden des Kreises. Bergbau, Abschlussbetriebsplanung und Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaft erzeugen umfangreichen Kompensations- und Wiedernutzbarmachungsbedarf nach sächsischem Recht.
Verkehrs- und Grenzinfrastruktur
Der Ausbau der B178n, measures an der A4 sowie die Elektrifizierung und der Ausbau der Bahnstrecke Dresden, Görlitz und weiter nach Zgorzelec lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, häufig verbunden mit Artenschutzmaßnahmen an Trassen und Böschungen.
Erneuerbare Energien
Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Bergbaufolge- und Konversionsflächen sowie Windenergievorhaben in der Oberlausitz erfordern naturschutzrechtliche compensation nach SächsÖKoVO und CEF- oder FCS-measures für betroffene Arten.
Forschung und Gewerbeentwicklung
Mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz, neuen Industrieansiedlungen und Gewerbegebieten entstehen im Zuge des Strukturwandels project mit Eingriffsbedarf. Flächeneigentümer können als Anbieter von compensation areas profitieren.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.
Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
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