
Eco-points and compensation areas
City of Halle (Saale)
eco-points und compensation areas in der kreisfreien Stadt Halle (Saale), bewertet nach der eco-account regulation Saxony-Anhalt (ÖkoKVO LSA) und dem assessment model des Landes. greeNature ist Ihr bundesweit tätiger Full-Service-Partner für die compensation von Eingriffen im urbanen und stadtnahen Raum, von der Saaleaue über die Porphyrkuppenlandschaft bis in das Hallesche Ackerland.
The City of Halle (Saale) at a glance
Halle (Saale) ist mit rund 135 Quadratkilometern und etwa 226,800 Einwohnern die einwohnerstärkste Stadt Saxony-Anhalts. Als independent city bildet sie eine eigene Gebietskörperschaft und wird vollständig vom umgebenden Saalekreis umschlossen. Das Stadtgebiet gliedert sich in fünf Stadtbezirke (Mitte, Nord, Ost, Süd und West) mit 35 Stadtteilen, darunter das Großwohngebiet Halle-Neustadt sowie die von der Saale geprägten Ortslagen Giebichenstein, Kröllwitz und Trotha. Da Saxony-Anhalt seine Regierungsbezirke im Jahr 2004 aufgelöst hat, ist die Stadtverwaltung unmittelbar den Landesbehörden nachgeordnet.
Naturräumlich liegt Halle überwiegend im Halleschen Ackerland am Rand des Mitteldeutschen Schwarzerdegebiets (BfN-Haupteinheit D20), einer weitgehend waldfreien Löss- und Schwarzerdelandschaft im Regenschatten des Harzes. Charakteristisch ist die Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich der Stadt, in der der harte Vulkanit als Kuppen und Felsrücken aus dem Ackerland aufragt und calcareous grassland sowie Felsfluren trägt. Nach Süden und Osten geht das Stadtgebiet in die niederungsgeprägte Saale-Elster-Aue über, die in das Elbe-Mulde-Tiefland (D10) vermittelt. Prägende waterbodies sind die Saale, die die Stadt auf mehreren Kilometern mit einem verzweigten System aus Flussarmen, Auen und Inseln durchzieht, sowie die Weiße Elster und die Reide.
Trotz der städtischen Prägung ist Halle reich an Schutzgebieten. Die Saaleaue im Stadtgebiet umfasst Naturschutzgebiete wie die Rabeninsel und die Saale-Elster-Aue bei Halle mit Hartholzauwäldern, Altarmen und Auwiesen. Die Porphyrkuppen sind Teil des FFH-Gebiets Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle, hinzu kommen die Brandberge, die Franzigmark und im Nordwesten die Dölauer Heide als größtes zusammenhängendes Waldgebiet der Stadt. Diese Kulisse aus Natura-2000-Flächen, Auen und Trockenlebensräumen bestimmt wesentlich, wo impacts zulässig sind und wie compensation naturraumgerecht auszugestalten ist.
Wirtschaftlich ist Halle ein Standort der chemischen Industrie im Mitteldeutschen Chemiedreieck, der Wissenschaft mit der Martin-Luther-Universität, der Leopoldina und mehreren Forschungsinstituten sowie der Logistik und des Gewerbes rund um das Industriegebiet Star Park an der A14. Wohnbau, Gewerbeansiedlungen, die Revitalisierung innerstädtischer Brachen und Verkehrsvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus. In Saxony-Anhalt erfolgt die Bewertung über das assessment model des Landes, vorgezogene measures lassen sich nach der eco-account regulation (ÖkoKVO LSA) in ein eco-account einstellen und später einem konkreten impact als Ausgleich zuordnen.

🗺️ Associated natural regions
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📍 City districts
🌿 Ecological features
- FFH-Gebiet Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle mit weitgehend waldfreien Felsrücken, Kalk-calcareous grassland und Felsfluren, habitat zahlreicher wärmeliebender und regional gefährdeter Arten
- Saaleaue im Stadtgebiet mit den Naturschutzgebieten Rabeninsel und Saale-Elster-Aue bei Halle, Hartholzauwäldern, Altarmen und Auwiesen als Teil der Natura-2000-Kulisse an Saale und Weißer Elster
- Dölauer Heide im Nordwesten als größtes zusammenhängendes Waldgebiet der Stadt mit alten Eichen- und Buchenbeständen
- Brandberge und Franzigmark als stadtnahe Trocken- und Halbtrockenrasen auf Porphyr mit hoher botanischer und faunistischer Wertigkeit
- Saale mit ihren verzweigten Flussarmen, Inseln (Peißnitz, Ziegelwiese, Forstwerder) und Auen als prägendes Gewässersystem und innerstädtischer habitat network
- Zahlreiche innerstädtische und stadtnahe Brachflächen, etwa auf ehemaligen Industrie- und Bahnarealen, mit Bedeutung als Sekundärlebensraum für Pionierarten
✅ greeNature on the ground
greeNature ist bundesweit tätig und mit dem Kompensationsrecht Saxony-Anhalts vertraut. In Halle (Saale) arbeiten wir nach der eco-account regulation des Landes (ÖkoKVO LSA) und dem assessment model Saxony-Anhalt für impacts in Natur und Landschaft. Bewertung, assessment und eco-account stimmen wir mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Halle (Saale) ab, bei überörtlich bedeutsamen Fragen und Natura-2000-Belangen zusätzlich mit dem Landesverwaltungsamt Saxony-Anhalt. Von der Bedarfsermittlung über die securing of land bis zu Umsetzung, management und monitoring begleiten wir Ihr project durchgehend und sorgen für die rechtssichere Sicherung im Kompensationsverzeichnis. Weil Ausgleich und Ersatz möglichst im betroffenen natural region wirken sollen, achten wir auf naturraumtreue Flächen in der Saaleaue, im Halleschen Ackerland und in der Porphyrkuppenlandschaft.
Typical measures in the city of Halle (Saale)
waterbodies- und floodplain restoration
Naturnahe Entwicklung von Saale, Weißer Elster und Reide mit bank restoration, riparian buffer strips, Altarmanbindung und Auwaldsäumen. Neu angelegte oder wiederhergestellte Auengewässer schaffen habitat für Amphibien, Libellen und den kingfisher und erreichen im assessment model des Landes hohe Aufwertungen.
desealing und dismantling
dismantling versiegelter Flächen auf ehemaligen Industrie-, Gewerbe- und Bahnarealen im Stadtgebiet, Wiederherstellung durchwurzelbaren Bodens und Begrünung. Die desealing ist eine im urbanen Raum besonders wirksame Kompensationsmaßnahme und verbessert zugleich Versickerung und Stadtklima.
Trocken- und Halbtrockenrasen auf Porphyr
management und Wiederherstellung von Kalk-calcareous grassland und Felsfluren auf den Porphyrkuppen, etwa an den Brandbergen und in der Franzigmark, durch Entbuschung und extensive Beweidung. Diese Offenlandbiotope sind habitat wärmeliebender Arten und im Raum Halle von überregionaler Bedeutung.
Grünlandaufwertung im Umland
Entwicklung und extensive Bewirtschaftung von wet and floodplain grassland in der Saale-Elster-Aue durch angepasste Mahdtermine, Verzicht auf Düngung und Anlage von shallow ponds. So entstehen Brut- und Nahrungshabitate für meadow-breeding birds und ein funktionsfähiger habitat network entlang der Flüsse.
Stadtnahe Gehölze und traditional orchard
Anlage und management von Feldgehölzen, hedgerows, Streuobstwiesen und Waldrändern im Übergang zum Halleschen Ackerland sowie naturnaher forest conversion in der Dölauer Heide. Diese Strukturen vernetzen habitats und werten die ausgeräumte Agrarlandschaft am Stadtrand auf.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene compensation measures nach § 44 BNatSchG, etwa Ersatzquartiere für bats an und in Gebäuden, spawning habitat für Amphibien, Habitatstrukturen für die sand lizard sowie Steilwände für den kingfisher, abgestimmt auf das jeweilige project und mit dauerhafter Funktionssicherung.
Protected species in the Saalestadt zwischen Porphyrkuppen, Halleschem Ackerland und Saaleaue
sand lizard auf Porphyr und Bahndämmen
Die Porphyrkuppen, calcareous grassland, Bahndämme und Brachflächen im Stadtgebiet sind habitat der streng geschützten sand lizard (Anhang IV FFH-Richtlinie). Bei Eingriffen sind Habitataufwertung, die Anlage von Sonn- und Versteckstrukturen und, soweit unvermeidbar, eine Umsiedlung mit vorgezogener Habitatschaffung als CEF-measure erforderlich.
About this species ›Pionieramphibien auf Brachflächen
Auf besonnten Brach- und Abgrabungsflächen mit vegetationsarmen Kleingewässern kommen Pionierarten wie spadefoot toad und natterjack toad vor. Bei Überbauung sichern neu angelegte, flache spawning habitat und Rohbodenstandorte im räumlichen Zusammenhang die Fortpflanzungsstätten nach § 44 BNatSchG.
About this species ›kingfisher an Saale und Weißer Elster
Die naturnahen Uferabschnitte von Saale und Weißer Elster mit Abbruchkanten und Kleinfischbeständen bieten dem kingfisher Brut- und Nahrungshabitate. Gewässerrenaturierung, die Anlage von Steilwänden und der Erhalt strukturreicher Ufer sichern das Vorkommen bei wasserbaulichen Eingriffen.
About this species ›bats in floodplain forest und Gebäuden
Alte Baumbestände in Saaleaue und Dölauer Heide sowie Gebäude in der Stadt bieten Quartiere für streng geschützte Fledermausarten (Anhang IV FFH-Richtlinie). Bei Abriss, Sanierung oder Baumfällung sind Ersatzquartiere als vorgezogene CEF-measure nach § 44 BNatSchG erforderlich.
About this species ›skylark im Halleschen Ackerland
Die weiträumige Agrarlandschaft am Stadtrand ist habitat der skylark. In Bau- und Infrastrukturverfahren sind Feldlerchenfenster, flowering strips und extensive Ackerrandstreifen bewährte Artenschutzmaßnahmen, die die ökologische Funktion für die Art im räumlichen Zusammenhang erhalten.
About this species ›northern lapwing in der Saale-Elster-Aue
In den Feucht- und Auewiesen der Saale-Elster-Aue südlich der Stadt brütet der northern lapwing. Typische measures sind rewetting, die Anlage von shallow ponds und die Extensivierung von grassland als vorgezogene CEF-measures nach § 44 BNatSchG.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Wohnbau und Stadtquartiere
Neue Wohn- und Dienstleistungsquartiere entstehen unter anderem am Riebeckplatz und durch die Revitalisierung des ehemaligen RAW-Geländes am Hauptbahnhof. Solche Innenentwicklungs- und Neubauvorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die über eco-points gedeckt werden können.
Gewerbe und Industrie
Das Industriegebiet Star Park an der A14 und seine Erweiterung binden Logistik-, Zuliefer- und Industriebetriebe an. Flächenneuinanspruchnahme und Erschließung erzeugen compensation requirement, der sich über bevorratete eco-points aus einem eco-account effizient abdecken lässt.
Verkehrs- und Infrastruktur
Der Ausbau von Straßen, Schienenanbindungen und des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Anbindung an die Autobahn A14 queren empfindliche Auen- und Offenlandbereiche. Solche project erfordern Ausgleich und häufig artenschutzrechtliche Prüfungen mit CEF- oder FCS-measures.
Wissenschaft und Campusentwicklung
Die Weiterentwicklung von Forschungs- und Technologiestandorten wie dem Weinberg Campus schafft baulichen Flächenbedarf im Stadtgebiet. Die naturschutzrechtliche compensation lässt sich über desealing, Grün- und Auenmaßnahmen sowie über ein eco-account rechtssicher abwickeln.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.
Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
All about eco-points
in the city of Halle (Saale)
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