
Eco-points and compensation areas
District of Bad Dürkheim
eco-points und compensation areas im district Bad Dürkheim, bewertet nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) von Rheinland-Pfalz. greeNature entwickelt und betreut naturraumtreue compensation zwischen Pfälzerwald und Deutscher Weinstraße, von der securing of land über die Umsetzung bis zur dauerhaften management. Bundesweit tätig und mit Kenntnis der zuständigen Behörden vor Ort.
The District of Bad Dürkheim at a glance
Der district Bad Dürkheim liegt im Süden von Rheinland-Pfalz in der Metropolregion Rhein-Neckar und reicht vom Kamm des Pfälzerwaldes über den Haardtrand bis in die Rheinebene. district seat ist Bad Dürkheim, die einwohnerstärkste Kommune ist die verbandsfreie municipality Haßloch. Insgesamt gehören 48 Städte und municipalityn zum Kreis, gegliedert in fünf Verbandsgemeinden sowie die verbandsfreien Kommunen Bad Dürkheim, Grünstadt und Haßloch.
Landschaftlich prägen zwei sehr unterschiedliche BfN-natural regions den Kreis. Der überwiegend bewaldete Pfälzerwald (natural region D51) bildet den Westen, während sich nach Osten über den weinbaugeprägten Haardtrand die fruchtbare Ebene des Oberrheinischen Tieflands (natural region D53) anschließt. Der Haardtrand mit seinen lössbedeckten, terrassierten Hängen vermittelt zwischen Wald und Rheingraben und trägt einen großen Teil der Rebflächen an der Deutschen Weinstraße.
Ökologisch bedeutsam ist der Pfälzerwald als Teil des grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, zugleich ausgedehntes FFH- und Vogelschutzgebiet im Netz Natura 2000. Die großen zusammenhängenden Laub- und Mischwälder beherbergen eine der bedeutendsten mitteleuropäischen Populationen der European wildcat. Am wärmebegünstigten Haardtrand prägen Weinbergsbrachen, Trockenmauern und Kalkmagerrasen ein artenreiches Mosaik, in der Ebene ergänzen Fließgewässer wie Isenach und Eckbach sowie Feuchtgebiete das Bild.
Wirtschaftlich ist der Kreis stark vom Weinbau geprägt, mit rund 7,200 Hektar Rebfläche zählt er zu den bedeutendsten Weinbaukreisen Deutschlands. Hinzu kommen Obst- und Gemüsebau, Tourismus sowie Gewerbe und Rohstoffgewinnung im Leiningerland. Flurbereinigungen im Weinbau, Verkehrsvorhaben entlang der A6 und A65, Siedlungs- und Gewerbeentwicklung sowie Freiflächen-Photovoltaik lösen regelmäßig compensation requirement nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der LKompVO aus.

🗺️ Associated natural regions
Go to natural region D51 ›
Go to natural region D53 ›
📍 Selected municipalities
🌿 Ecological features
- UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, zugleich großflächiges FFH-Gebiet (Biosphärenreservat Pfälzerwald, FFH 6812-301) und EU-Vogelschutzgebiet
- European wildcat im Pfälzerwald, eine der bedeutendsten mitteleuropäischen Populationen
- Haardtrand mit Weinbergsbrachen, Trockenmauern und wärmeliebenden Reptilien wie der Mauereidechse
- Kalkmagerrasen und Sandrasen am Übergang von Pfälzerwald zur Rheinebene
- Fließgewässer Isenach und Eckbach als Verbundachsen zwischen Wald und Ebene
- Dürkheimer Bruch, Feuchtgebiet und Niedermoorrest in der Rheinniederung
- Deutsche Weinstraße, Kulturlandschaft mit ausgedehnten Rebflächen und Streuobstbeständen
✅ greeNature on the ground
greeNature arbeitet bundesweit und entwickelt im Raum Bad Dürkheim eco-account- und compensation areas, die zum Charakter von Pfälzerwald und Weinstraße passen. Wir sichern geeignete Flächen, planen die Aufwertung nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) von Rheinland-Pfalz und stimmen die Maßnahmen mit der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Bad Dürkheim sowie mit Grundeigentümern, Winzern, Forstbetrieben und Kommunen ab. Von der Konzeption über die Umsetzung bis zur dauerhaften management, zum monitoring und zur Dokumentation für die Anerkennung erhalten project developer die compensation aus einer Hand. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.
Typical measures in the district of Bad Dürkheim
Trockenmauern und Weinbergsbrachen
Neuanlage und Sanierung von Trockenmauern sowie extensive management aufgelassener Weinbergsflächen am Haardtrand. Diese sonnenexponierten Strukturen sind habitat für Mauereidechse, sand lizard und wärmeliebende Wildbienen und lassen sich gut als Ausgleich in Weinbaugemeinden umsetzen.
Gewässerrenaturierung
Rückbau von Uferverbauungen und Wiederanbindung von floodplainn an Isenach und Eckbach. Naturnahe Ufer mit Steilwänden und Kiesbänken schaffen Habitate für kingfisher und Amphibien und verbessern den habitat network zwischen Pfälzerwald und Rheinebene.
Naturnaher Waldumbau im Pfälzerwald
Entwicklung strukturreicher, totholzreicher Laub- und Mischwälder mit hohem Alt- und Höhlenbaumanteil. Solche Bestände sichern Lebensräume und Wanderkorridore für European wildcat, black stork und waldgebundene batarten.
calcareous grassland und Sandrasen
Wiederherstellung und management von Kalkmagerrasen und Sandrasen am Übergang vom Pfälzerwald zur Ebene durch Entbuschung, Mahd oder extensive Beweidung. Diese nährstoffarmen Standorte tragen eine artenreiche Insekten- und Pflanzenwelt.
traditional orchardn an der Weinstraße
Anlage und Reaktivierung hochstämmiger Streuobstbestände am Haardtrand und in der Vorderpfalz. Sie bieten Höhlenbrütern, batsn und Wildbienen habitat und verbinden Siedlungsränder mit der offenen Kulturlandschaft.
Artenschutz CEF und FCS
Maßgeschneiderte vorgezogene Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa batquartiere in Gebäuden und Stollen, Amphibienlaichgewässer und Reptilienhabitate. Sie sichern die ökologische Funktion betroffener Arten und wahren den günstigen conservation status (FCS).
Protected species in the Pfälzerwald und Mittelhaardt an der Deutschen Weinstraße
European wildcat
Der Pfälzerwald beherbergt eine der bedeutendsten European wildcatnpopulationen Mitteleuropas. Die scheue Art benötigt große, störungsarme Laubwälder mit Totholz und deckungsreichen Rändern sowie durchgängige Wanderkorridore. Waldumbau und habitat network sichern ihre Lebensräume.
About this species ›Zaun- und Mauereidechse
Weinbergsmauern, Böschungen und Trockenbiotope am Haardtrand sind habitat von Zaun- und Mauereidechse. Beide profitieren von besonnten Trockenmauern und extensiv gepflegten Rainen und sind bei impacten im Weinbaugebiet häufige Zielarten für CEF-Maßnahmen.
About this species ›bats
In den alten Wäldern und den Höhlen und Stollen der Region leben zahlreiche batarten, darunter Bechsteinfledermaus und Großes Mausohr. Alt- und totholzreiche Bestände dienen als Jagdgebiet, Baumhöhlen, Dachstühle und Stollen als Quartier.
About this species ›black stork
Der black stork kehrt in ruhige, bachdurchzogene Waldgebiete des Pfälzerwaldes zurück. Er ist auf großflächige, ungestörte Reviere und naturnahe Fließgewässer als Nahrungshabitat angewiesen und reagiert empfindlich auf Störungen im Brutbereich.
About this species ›kingfisher
An Isenach, Eckbach und weiteren Bächen der Vorderpfalz brütet der kingfisher in natürlichen Uferabbrüchen. Renaturierte Gewässerabschnitte mit Steilwänden und fischreichen, klaren Abschnitten schaffen neue Brut- und Nahrungshabitate.
About this species ›Amphibien
Die Gelbbauchunke besiedelt besonnte Kleingewässer und Wegepfützen im Pfälzerwald, in der Rheinniederung kommen Arten wie der great crested newt vor. Anlage und management von Laichgewässern sind typische compensations- und CEF-Maßnahmen bei impacten.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Weinbau und Flurbereinigung
Flurbereinigungen, Wegebau und Umstrukturierungen in den Steil- und Terrassenlagen der Weinstraße greifen regelmäßig in Trockenbiotope, Böschungen und Kleinstrukturen ein und lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus. greeNature entwickelt hierfür naturraumtreue Maßnahmen mit Bezug zum Weinbau.
Verkehr und Infrastruktur
Die Bundesautobahn 6 im Norden, die A65 im Osten sowie Ortsumgehungen, Straßen- und Leitungsbau erzeugen impacte in Boden, Gehölze und Gewässer. Solche Vorhaben ziehen compensations- und häufig artenschutzrechtliche Anforderungen nach sich.
Siedlung und Gewerbe
Wohnbau- und Gewerbegebiete in Bad Dürkheim, Haßloch, Grünstadt und den Weinstraßengemeinden erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer geeigneter Flächen können sich als Flächenanbieter für eco-accounts einbringen.
Rohstoffabbau und Energie
Ton- und Gesteinsabbau im Leiningerland sowie Freiflächen-Photovoltaik und Windkraft am Rand des Pfälzerwaldes benötigen compensation und, bei betroffenen geschützten Arten, vorgezogene CEF-Maßnahmen.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.
Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
All about eco-points
in the district of Bad Dürkheim
Request eco-points in the district of Bad Dürkheim
We will promptly prepare a transparent offer with matching eco-points held in stock in the district of Bad Dürkheim.