Arable flower area with poppies and cornflowers under gathering storm clouds
Rhineland-Palatinate · LKompVO
Natural region D53 · D52

Eco-points and compensation areas
District of Alzey-Worms

Sofort verfügbare eco-points und compensation areas im district Alzey-Worms, bewertet nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO). greeNature ist bundesweit tätig und kennt die compensationspraxis im rheinhessischen Hügelland zwischen Selztal, Rhein und Nordpfälzer Bergland.

588
km² Kreisfläche
~130k
Einwohner
69
Ortsgemeinden
6
Verbandsgemeinden + Stadt Alzey
D53
natural region (Rheinhessen)
District of and ecology

The District of Alzey-Worms at a glance

Der district Alzey-Worms liegt im Herzen von Rheinhessen im Süden von Rheinland-Pfalz. district seat und Verwaltungssitz ist die verbandsfreie Stadt Alzey. Neben ihr gliedert sich der Kreis in sechs Verbandsgemeinden (Alzey-Land, Eich, Monsheim, Wöllstein, Wonnegau und Wörrstadt) mit insgesamt 69 Ortsgemeinden. administrative regione bestehen in Rheinland-Pfalz seit der Verwaltungsreform im Jahr 2000 nicht mehr.

Naturräumlich gehört der Kreis fast vollständig zum Rheinhessischen Tafel- und Hügelland, im Handbuch der naturräumlichen Gliederung als Alzeyer Hügelland geführt und Teil der BfN-Großlandschaft Oberrheinisches Tiefland (D53). Prägend sind lössbedeckte Hochflächen und Hügel, die von den Tälern der Selz und ihrer Nebenbäche gegliedert werden und nach Osten zur Rheinniederung abfallen. Der trockenwarme Charakter mit fruchtbaren Lössböden macht die Landschaft zu einer der klimatisch begünstigten Regionen Deutschlands.

Ökologisch bedeutsam sind die Trocken- und Halbtrockenrasen an den Kalk- und Lösshängen, die wärmeliebenden Saum- und Magerstandorte sowie die feuchten floodplainn der Rheinniederung im Osten des Kreises. In diesem Bereich liegen bei Gimbsheim und Eich Natura-2000-Flächen mit ausgedehnten Schilf-, Auwald- und Gewässerlebensräumen. Die Selz und ihre Nebengewässer bilden ein durchgängiges Bachsystem mit restorationspotenzial.

Wirtschaftlich ist der Kreis stark vom Weinbau geprägt, Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Hinzu kommen intensive Landwirtschaft, ein wachsender Siedlungsdruck im Einzugsbereich von Mainz und Worms sowie ein deutlicher Ausbau von Windenergie und Photovoltaik auf den offenen Hochflächen. Siedlungs-, Verkehrs- und Energievorhaben lösen regelmäßig impacte aus, deren Ausgleich nach LKompVO zu erbringen ist.

Arable flower area with poppies and cornflowers under gathering storm clouds

🗺️ Associated natural regions

D53
Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Tiefland
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D52
Saar-Nahe-Berg- und Hügelland
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📍 Selected municipalities

Alzey (seat)OsthofenWörrstadtSaulheimGau-OdernheimWesthofenMonsheimFlörsheim-DalsheimWöllsteinArmsheimEichGimbsheim

🌿 Ecological features

  • Rheinhessisches Tafel- und Hügelland (Alzeyer Hügelland) mit lössgeprägten Hochflächen und Selztal
  • Trocken- und Halbtrockenrasen an Kalk- und Lösshängen, wärmeliebende Insekten- und Pflanzengemeinschaften
  • Rheinniederung im Osten mit Natura-2000-Flächen bei Gimbsheim und Eich (Schilf-, Auwald- und Gewässerlebensräume)
  • Selz und Nebenbäche als durchgängiges Fließgewässersystem mit restorationspotenzial
  • Größtes deutsches Weinanbaugebiet, kleinräumiges Mosaik aus Reben, Streuobst und Ackerflur
  • Klimatisch begünstigte, trockenwarme Region mit besonderer Verantwortung für Feldvögel und Reptilien

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und betreut compensationsprojekte auch in Rheinhessen. Wir kennen die Landeskompensationsverordnung (LKompVO), den verbindlichen Praxisleitfaden zur Ermittlung des compensation requirements und die Führung von eco-accounts im landesweiten compensationsverzeichnis (KSP). Für Vorhaben im district Alzey-Worms sichern wir geeignete Flächen, planen naturraumtypische Aufwertungen wie calcareous grassland, Streuobst und Gewässerentwicklung und stimmen sie mit der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Alzey-Worms ab. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Alzey-Worms

🌾

Trocken- und calcareous grassland

Entwicklung und management artenreicher Halbtrockenrasen an Löss- und Kalkhängen durch extensive Beweidung oder Mahd, habitat für wärmeliebende Wildbienen, Heuschrecken und Reptilien.

🐦

Feldvogel-Maßnahmen

Anlage von Buntbrachen, Blühstreifen, skylarknfenstern und Ackerrandstreifen in der ausgeräumten Feldflur, gezielte Aufwertung für skylark, grey partridge und Grauammer in der offenen Agrarlandschaft.

🍎

traditional orchardn

Anlage und Reaktivierung traditioneller Streuobstbestände an Ortsrändern und Hanglagen, Nist- und Nahrungshabitat für little owl, hoopoe, Höhlenbrüter und bats.

🦎

Reptilien- und Saumbiotope

Trockenmauern, Lesesteinriegel, Säume und besonnte Böschungen entlang von Weinbergen, Wegen und Bahndämmen als Habitate und Vernetzungsstrukturen für die sand lizard.

💧

Selz- und floodplainnentwicklung

restoration von Selz und Nebenbächen, Anlage von Gewässerrandstreifen, Feuchtsenken und Kleingewässern in der Rheinniederung, Aufwertung für Amphibien, Libellen und Auwald.

🌳

hedgerown und habitat network

Anlage von hedgerown, Feldgehölzen und stepping-stone habitaten zur Vernetzung von Magerstandorten und floodplainn, Deckung und Nahrung für brown hare, Neuntöter und zahlreiche Insektenarten.

Species diversity

Protected species in the Rheinhessisches Hügelland und Wonnegau

🐦

skylark und Feldvögel

Die weiträumige rheinhessische Ackerflur ist ein Kernlebensraum für skylark, grey partridge und Grauammer. Rückgänge durch Nutzungsintensivierung machen Buntbrachen und Ackerrandstreifen zu typischen CEF-Maßnahmen bei impacten in die offene Feldflur.

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🦎

sand lizard

Weinbergsböschungen, Trockenmauern, Bahndämme und besonnte Säume bieten der sand lizard ideale Habitate. Sie ist im Kreis eine häufige Zielart bei Verkehrs-, Bau- und Freiflächen-Photovoltaikprojekten und erfordert regelmäßig vorgezogene CEF-Maßnahmen.

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🐝

Bienenfresser und hoopoe

Das trockenwarme Klima Rheinhessens begünstigt wärmeliebende Arten. Bienenfresser brüten in Steilwänden und Abgrabungen, hoopoe und little owl nutzen Streuobst und offene Kulturlandschaft. Ihre Ansprüche fließen in die Maßnahmenplanung ein.

🦇

bats

common pipistrelle, serotine bat und weitere Arten jagen über Streuobst, Reben und Gewässern und beziehen Quartiere in alten Gebäuden, Kellern und Baumhöhlen. Gebäude- und Gehölzeingriffe lösen artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG aus.

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🐸

Amphibien der Rheinniederung

Die feuchten Senken und Kleingewässer der Rheinniederung beherbergen Laubfrosch, great crested newt und weitere Amphibien. Neu angelegte Laichgewässer und vernetzte Feuchtbiotope sind bewährte Aufwertungs- und CEF-Maßnahmen.

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🌾

northern lapwing und Wiesenvögel

In den Grünland- und Ackerflächen der Rheinniederung und der Feldflur brütet der northern lapwing. Extensivierung, Nassstellen und angepasste Bewirtschaftung sichern seine Brut- und Rasthabitate als Bestandteil von compensationskonzepten.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

💨

Wind- und Solarenergie

Auf den offenen Hochflächen Rheinhessens entstehen zahlreiche Windparks und Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Sie lösen impacte in Feldvogel- und Reptilienhabitate aus und erfordern compensation nach LKompVO sowie artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen.

🏘️

Siedlungs- und Gewerbeentwicklung

Der Einzugsbereich von Mainz und Worms erzeugt anhaltenden Siedlungsdruck. Neue Wohn- und Gewerbegebiete rund um Alzey, Wörrstadt und Osthofen führen zu Flächenversiegelung, deren Ausgleich über eco-points und compensation areas zu erbringen ist.

🛣️

Verkehrs- und Infrastruktur

Der Kreis wird von den Autobahnen A61 und A63 durchzogen. Aus- und Umbauten, Ortsumgehungen und Leitungstrassen führen regelmäßig zu Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.

⛏️

Rohstoffabbau und Weinbau

Kies- und Sandabbau in der Rheinniederung sowie großflächige Rebflurbereinigungen greifen in Boden, Wasserhaushalt und Lebensräume ein. greeNature entwickelt hierfür passende compensations- und Rekultivierungskonzepte.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

MA
District of Mainz-Bingen
Nördlicher Nachbar · Rheinhessen
BA
District of Bad Kreuznach
Westlicher Nachbar · Nahetal
DO
District of Donnersbergkreis
Südwestlicher Nachbar · Nordpfälzer Bergland
BA
District of Bad Dürkheim
Südlicher Nachbar · Pfalz
Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Alzey-Worms

Der Kreis gehört fast vollständig zum Rheinhessischen Tafel- und Hügelland, im Handbuch der naturräumlichen Gliederung als Alzeyer Hügelland geführt und Teil der BfN-Großlandschaft Oberrheinisches Tiefland (D53). Prägend sind lössbedeckte Hochflächen, das Selztal und der Übergang zur Rheinniederung im Osten. Für die Bewertung nach LKompVO ist die genaue Zuordnung des impacts entscheidend, greeNature ermittelt diese für Sie.
Grundlage ist die Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO) zusammen mit dem verbindlichen Praxisleitfaden zur Ermittlung des compensation requirements. impact und Ausgleich werden über eine integrierte Biotopbewertung mit Biotopwertpunkten bemessen. greeNature ordnet Ihren impact der zutreffenden Bewertung zu und stellt passende compensation areas und eco-points bereit.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde ist die Kreisverwaltung Alzey-Worms, Ernst-Ludwig-Straße 36, 55232 Alzey. Sie führt auch die eco-accounts nach § 8 LNatSchG. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen vollständig für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Anerkennung.
Wegen des trockenwarmen Charakters sind häufige Maßnahmen: Entwicklung und management von Trocken- und Halbtrockenrasen, Buntbrachen und Ackerrandstreifen für Feldvögel, traditional orchardn, Trockenmauern und Säume für die sand lizard sowie restoration von Selz und Nebenbächen und die Anlage von Kleingewässern in der Rheinniederung.
Ja. Im Osten des Kreises liegen in der Rheinniederung bei Gimbsheim und Eich Natura-2000-Flächen mit Schilf-, Auwald- und Gewässerlebensräumen, hinzu kommen Trocken- und Magerstandorte im Hügelland. impacte im Umfeld dieser Gebiete können vertiefte FFH-Verträglichkeitsprüfungen und artenschutzrechtliche Maßnahmen nach § 44 BNatSchG auslösen. greeNature berät Sie zu allen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind Hang- und Grenzertragslagen für calcareous grassland und Streuobst, Randflächen entlang von Weinbergen für Reptilienbiotope sowie feuchte Flächen in der Rheinniederung für Gewässer- und floodplainnentwicklung. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management, monitoring und die Dokumentation für das compensationsverzeichnis.
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