Species-rich calcareous grassland with oxeye daisies at the woodland edge
Rhineland-Palatinate · LKompVO
Natural region D38 · D39

Eco-points and compensation areas
District of Altenkirchen (Westerwald)

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten eco-accounts. greeNature solutions, Ihr Full-Service-Partner für naturschutzrechtliche compensation nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO) im Westerwald und Siegtal.

642
km² Kreisfläche
~132.000
Einwohner
6
Verbandsgemeinden
119
Ortsgemeinden
D39/D38
BfN-natural regions
District of and ecology

The District of Altenkirchen (Westerwald) at a glance

Der district Altenkirchen (Westerwald) liegt im äußersten Norden von Rheinland-Pfalz, zwischen den Ballungsräumen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Prägend sind die bewaldeten Höhenrücken des Westerwaldes und das tief eingeschnittene Tal der Sieg, das den Kreis von Ost nach West durchzieht. Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Altenkirchen, bevölkerungsstärkste Stadt ist Betzdorf.

Geologisch gehört die Region zum Rheinischen Schiefergebirge. Der überwiegende Teil des Kreises zählt zum BfN-natural region D39 (Westerwald) mit seinen devonischen Schiefer- und Grauwackerücken und den Basaltkuppen des vulkanisch geprägten Hohen Westerwaldes. Der nordöstliche Randbereich um das Siegerland greift in den natural region D38 (Süderbergland) über.

Ökologisch bedeutsam sind die naturnahen Bachtäler und die ausgedehnten Laub- und Mischwälder. Das FFH-Gebiet Nistertal und Kroppacher Schweiz gehört zu den wertvollsten Fließgewässerlandschaften des Landes, hier wurde 2006 eine Population der stark gefährdeten Flussperlmuschel wiederentdeckt. Die Sieg ist als Wanderfischgewässer Teil überregionaler Wiederansiedlungsprogramme.

Wirtschaftlich ist der Kreis vom industriellen Erbe des Siegerländer Erzreviers geprägt, bis heute prägen metall- und eisenverarbeitende Betriebe den Raum Betzdorf, Kirchen und Wissen. Windenergie im Hohen Westerwald, Verkehrsinfrastruktur, Rohstoffabbau und Gewerbeentwicklung lösen regelmäßig compensation requirement nach der Landeskompensationsverordnung Rheinland-Pfalz (LKompVO) aus.

Species-rich calcareous grassland with oxeye daisies at the woodland edge

🗺️ Associated natural regions

D38
Bergisches Land, Sauerland (Süderbergland)
Go to natural region D38 ›

📍 Selected municipalities

Altenkirchen (Westerwald) (seat)BetzdorfKirchen (Sieg)WissenDaadenHerdorfHamm (Sieg)GebhardshainFlammersfeldHachenburg-UmlandMudersbachWallmenroth

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Nistertal und Kroppacher Schweiz, Wiederfund der Flussperlmuschel (2006), habitat von bullhead und brook lamprey
  • Sieg als Wanderfischgewässer, Bestandteil überregionaler Programme zur Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle
  • Naturpark Rhein-Westerwald im Südwesten des Kreises
  • Naturnahe Buchen- und Mischwälder als habitat von black stork und European wildcat
  • Basalt- und Grauwackekuppen des vulkanischen Hohen Westerwaldes mit calcareous grassland und Borstgrasrasen
  • Kühlfeuchte Bachtäler mit Vorkommen des fire salamanders

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und in Rheinland-Pfalz mit einem eigenen Standort vertreten. Wir kennen die Anforderungen der Landeskompensationsverordnung (LKompVO), das rheinland-pfälzische eco-account- und compensationsverzeichnis (LANIS) sowie die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Altenkirchen aus der Praxis.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Altenkirchen (Westerwald)

💧

Fließgewässerrenaturierung

Wiederherstellung der Durchgängigkeit und naturnaher Uferstrukturen an Sieg, Nister und Wied, Rückbau von Querbauwerken und Anlage von Kiesbänken zugunsten von Wanderfischen, bullhead und Flussperlmuschel.

🌳

Naturnaher Waldumbau

Umbau von Fichten-Monokulturen, die durch Sturm und Borkenkäfer geschädigt sind, in standortgerechte Laub- und Mischwälder aus Buche, Eiche und Hainbuche zur Stabilisierung des habitat networks im Westerwald.

🌾

grassland extensification

Extensivierung von Feucht- und Bergwiesen in den Bachtälern und auf den Westerwaldhöhen, Entwicklung artenreicher Mähwiesen als habitat für meadow-breeding birds und Insekten.

🐟

Bachauen und Nasswiesen

Reaktivierung von Quellbereichen, Anlage von Blänken und Wiedervernässung entwässerter Talauen, Förderung von Amphibien, fire salamander und typischen floodplainnlebensräumen.

🌿

hedgerown und habitat network

Anlage von hedgerown, Feldgehölzen und stepping-stone habitaten in der Kulturlandschaft zwischen Sieg und Westerwaldhöhen zur Vernetzung isolierter Lebensräume.

🦇

Artenschutz CEF/FCS

Maßgeschneiderte Maßnahmen nach LKompVO und § 44 BNatSchG, etwa batquartiere, Habitatstrukturen für hazel dormouse und sand lizard sowie Horstschutz für den black stork.

Species diversity

Protected species in the Westerwald und Siegtal, nördliches Rheinland-Pfalz

🐦

kingfisher und dipper

Die naturnahen Abschnitte von Sieg und Nister bieten dem kingfisher Steilwände und der dipper klare, strukturreiche Bäche. Typische CEF-Maßnahmen sind Steilwandmodellierungen und die restoration von Uferbereichen.

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🕊️

black stork

Die großen, störungsarmen Waldgebiete des Westerwaldes gehören zu den regelmäßigen Brutgebieten des black storks. Horstschutzzonen und die restoration von Waldbächen als Nahrungshabitat sind übliche FCS-Maßnahmen.

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🐈

European wildcat

Die zusammenhängenden Laubwälder des Westerwaldes sind Ausbreitungskorridor der Europäischen European wildcat. Waldrandgestaltung, Totholzanreicherung und der Erhalt unzerschnittener Waldräume sichern ihren habitat.

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🐿️

hazel dormouse

Struktur- und beerenreiche Waldränder, hedgerown und Niederwälder bieten der strictly protecteden hazel dormouse habitat. Bei impacten sind Habitatvernetzung und vorgezogene compensation measures (CEF) erforderlich.

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🦎

Amphibien und fire salamander

Die kühlfeuchten Kerbtäler des Westerwaldes beherbergen den fire salamander, dazu Gelbbauchunke und common toad in Bach- und Quellbereichen. Anlage von Kleingewässern und Wiedervernässung sind typische Maßnahmen.

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🦇

bats

Alte Buchenwälder, Streuobstbestände und Gebäude bieten Quartiere für Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und common pipistrelle. Quartiershilfen und die Sicherung von Jagdhabitaten sind gängige compensationsbausteine.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🌬️

Windenergie im Hohen Westerwald

Der Ausbau der Windenergie auf den waldreichen Höhenlagen erfordert artenschutzrechtliche Prüfungen und compensation, insbesondere für bats, Rotmilan und black stork. greeNature liefert passende FCS- und Ausgleichskonzepte.

🛤️

Verkehr und Infrastruktur

Ausbau und Sanierung von Bundes- und Landesstraßen sowie Maßnahmen an der Siegstrecke lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach LKompVO aus, häufig mit Bezug zu Gewässern und Waldrändern.

🏭

Gewerbe und Industrie

Die metall- und eisenverarbeitende Industrie im Raum Betzdorf, Kirchen und Wissen sowie neue Gewerbegebiete erzeugen bei Erweiterungen und Neuversiegelung regelmäßig compensation requirement.

⛏️

Rohstoffabbau

Basalt- und Grauwacke-Steinbrüche im Westerwald benötigen für Erweiterung und restoration naturschutzrechtliche compensation areas sowie artenschutzrechtliche Begleitmaßnahmen.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

NE
District of Neuwied
Südwestnachbar · Wied und Rhein (RLP)
WE
District of Westerwaldkreis
Südnachbar · Oberer Westerwald (RLP)
Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Altenkirchen (Westerwald)

Der district liegt überwiegend im BfN-natural region D39 (Westerwald), geprägt durch Schiefer-, Grauwacke- und Basaltrücken sowie tief eingeschnittene Bachtäler. Der nordöstliche Randbereich um das Siegerland gehört zum natural region D38 (Süderbergland). Für die compensation nach LKompVO ist die genaue natural region- und Biotoptypenzuordnung des impacts maßgeblich, greeNature ermittelt diese für Sie.
compensation wird in Rheinland-Pfalz nach der Landeskompensationsverordnung (LKompVO) über ein Biotopwertverfahren ermittelt. Vorgezogene Maßnahmen werden als anerkannte eco-accounts im landesweiten compensationsverzeichnis (LANIS) geführt und lassen sich einem impact zuordnen. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, Flächenzuordnung aus eigenem Portfolio und die vollständige Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.
Zuständige Untere Naturschutzbehörde ist die Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen (Westerwald). greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen vollständig für Sie, von der Maßnahmenplanung über die Anerkennung bis zur Abnahme und zum monitoring.
Häufige Maßnahmen sind die restoration von Fließgewässern an Sieg und Nister, der Umbau geschädigter Fichtenforste in standortgerechte Laubmischwälder, die Extensivierung von Feucht- und Bergwiesen sowie die Wiedervernässung von Bachtälern. Hinzu kommen artenschutzrechtliche Maßnahmen (CEF/FCS) für bats, hazel dormouse, black stork und Amphibien.
Ja. Zu den bedeutendsten zählt das FFH-Gebiet Nistertal und Kroppacher Schweiz mit dem Vorkommen der Flussperlmuschel, dazu die Sieg als Wanderfischgewässer. impacte im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung sowie Maßnahmen zur Wahrung des günstigen conservation statuss (FCS) nach § 45 Abs. 7 BNatSchG erfordern. greeNature berät Sie zu allen naturschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind Flächen an Bach- und Flussauen, ertragsschwache Grünlandstandorte auf den Westerwaldhöhen sowie geschädigte Nadelforste mit Potenzial für naturnahen Waldumbau. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring sowie die Eintragung ins compensationsverzeichnis.
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