Extensively managed flower meadow as a compensation area
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D35
Administrative region of Düsseldorf

Eco-points and compensation areas
District of Viersen

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten Ökokonten für Vorhaben im Kreis Viersen. greeNature begleitet project developer am Niederrhein von der Flächensuche bis zur anerkannten Kompensationsmaßnahme, abgewickelt nach der impact mitigation regulation der §§ 13 bis 15 BNatSchG, dem Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG) und der eco-account-Verordnung NRW.

563
km² Kreisfläche
~301k
Einwohner (2022)
9
cities und Gemeinden
D35
natural region Niederrheinisches Tiefland
~37 km
Grenze zu den Niederlanden
District of and ecology

The District of Viersen at a glance

Der Kreis Viersen liegt im äußersten Westen Nordrhein-Westfalens, gehört zum administrative region Düsseldorf und grenzt auf rund 37 Kilometern an die niederländische Provinz Limburg. Namensgebend für die Landschaft ist die Schwalm-Nette-Region, ein flachwelliges Gebiet aus Terrassenflächen, Sandplatten und feuchten Niederungen im natural region D35 (Niederrheinisches Tiefland).

Geologisch prägen den Kreis die eiszeitlichen Terrassen des Niederrheins mit ihren nährstoffarmen Sanden und Kiesen. Auf den trockenen Sandplatten haben sich Heideflächen und inland dunes erhalten, während die streams Schwalm und Nette breite Bruch- und Moorniederungen mit Teichketten und wet meadows ausgebildet haben.

Ökologisch bedeutsam ist der Naturpark Schwalm-Nette, der seit 1976 Teil des grenzüberschreitenden deutsch-niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette ist. Zu den wertvollen Natura-2000-Gebieten zählen die Krickenbecker lakes bei Nettetal, das Elmpter Schwalmbruch und der Brachter Wald, ausgewiesen nach FFH- und Birds Directive.

Wirtschaftlich prägen intensive Landwirtschaft (Gemüsebau und die Baumschulregion um Kempen), leistungsstarke Logistik- und Gewerbestandorte in Willich und Nettetal nahe der Grenze zu Venlo sowie ein verbreiteter Sand- und gravel extraction das Kreisgebiet. Diese Nutzungen und der Ausbau von Verkehrswegen erzeugen regelmäßig compensation requirement nach der impact mitigation regulation.

Extensively managed flower meadow as a compensation area

🗺️ Associated natural regions

D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
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📍 Selected municipalities

Viersen (seat)WillichNettetalKempenTönisvorstSchwalmtalGrefrathBrüggenNiederkrüchten

🌿 Ecological features

  • Naturpark Schwalm-Nette, seit 1976 Teil des grenzüberschreitenden Naturparks Maas-Schwalm-Nette
  • Krickenbecker lakes bei Nettetal, FFH- und Special Protection Area mit ausgedehnten transition zones und Röhrichten
  • Elmpter Schwalmbruch, rund 286 Hektar große FFH- und Vogelschutzfläche mit Moor- und Bruchwaldresten
  • Brachter Wald, rund 1,250 Hektar heathland- und Waldmosaik auf einer ehemaligen Militärfläche mit inland dunes
  • Schwalm und Nette als naturnahe running waters mit begleitenden Teichketten und wet meadows
  • nährstoffarme Sandstandorte und Heideflächen als habitat wärmeliebender und lichtbedürftiger Arten

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und betreut Vorhaben am westlichen Niederrhein aus der Praxis heraus. Wir kennen die Anforderungen der Unteren nature conservation authority des Kreises Viersen, das numerische Bewertungsverfahren nach der eco-account-Verordnung NRW und die naturräumlichen Besonderheiten der Schwalm-Nette-Region. Von der Bedarfsermittlung über die Flächensuche bis zur approval und management der Maßnahme übernehmen wir die vollständige Abwicklung.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Viersen

💧

running waters-restoration

Rückbau von bank reinforcement und Sohlschwellen an Schwalm und Nette, Anlage von Altarmen, shallow water zones und Ufergehölzen. Solche Maßnahmen verbessern den Biotopwert deutlich und schaffen habitat für Eisvogel und fish fauna.

🌿

Feuchtgrünland und meadow birds

extensification und rewetting von grassland in den Bruch- und Bachniederungen. Der Niederrhein ist ein bundesweiter Schwerpunkt für meadow birds wie Kiebitz, angepasste mowing- und grazing regimen sichern deren Brut- und Rasthabitate.

🏜️

heathland- und Sandmagerrasen

management und Neuentwicklung von Heideflächen und offenen Sandstandorten, etwa im Umfeld des Brachter Waldes. scrub clearance, turf stripping und extensive grazing erhalten den habitat für Zauneidechse und wärmeliebende insects.

🌾

hedgerows und habitat network

Anlage von hedgerows, Feldgehölzen und Säumen in der ausgeräumten arable field zwischen den Ortslagen. Diese Strukturen wirken als Trittsteine im habitat network für Feldlerche, Feldhase und zahlreiche Wildbienenarten.

🌳

Bruch- und floodplain woodland

Standortgerechte Entwicklung von alder carr- und feuchten Laubwäldern in den Niederungen von Schwalm und Nette sowie Erstaufforstung auf geeigneten Flächen mit Stieleiche, hornbeam und black alder.

🦎

species protection CEF und FCS

Vorgezogene Maßnahmen nach § 44 BNatSchG für Zauneidechse, Fledermäuse und amphibians, etwa Ersatzhabitate, roosts und spawning waters. Die Ausgestaltung richtet sich nach der jeweiligen Zielart und dem impact.

Species diversity

Protected species in the Schwalm-Nette und westlicher Niederrhein

🐦

Kiebitz und meadow birds

Die feuchten Niederungen und grassland areas am Niederrhein sind bedeutende Brut- und Rastgebiete für meadow birds. rewetting, extensive Grünlandnutzung und der Schutz von Nestern sind typische Kompensations- und CEF-Maßnahmen.

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🦜

Feldlerche

Als Charakterart der offenen field landscape ist die Feldlerche im Kreis Viersen weit verbreitet, aber durch land use intensification rückläufig. skylark window, flower strips und extensive field margin strips sind bewährte Maßnahmen.

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🦎

Zauneidechse

Die heathland- und Sandflächen, Bahndämme und forest edges bieten der Zauneidechse geeignete Habitate. Bei Eingriffen sind vorgezogene CEF-Maßnahmen mit Ersatzlebensräumen und Umsiedlung regelmäßig erforderlich.

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🦇

Fledermäuse

Die Wälder, water bodies und Teichlandschaften um die Krickenbecker lakes sind wichtige Jagd- und Quartiergebiete. Bei Eingriffen in Gehölze und Gebäude sind Quartierersatz und die Sicherung von Flugrouten nach § 44 BNatSchG zu beachten.

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🐟

Eisvogel

An Schwalm, Nette und den begleitenden Teichen brütet der Eisvogel in Steilufern. Naturnahe stream development mit erosion edges und strukturreichen Ufern sichert seine Brut- und feeding habitats.

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🐸

Kammmolch und amphibians

Die nährstoffarmen Heidegewässer und Teiche der Schwalm-Nette-Region beherbergen den Kammmolch (Anhang II FFH-Richtlinie) sowie weitere amphibians. Neu angelegte, fischfreie spawning waters eignen sich gut als CEF-Maßnahme.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏗️

Sand- und gravel extraction

Der Abbau von Sand und Kies ist am Niederrhein weit verbreitet und greift regelmäßig in Boden, groundwater und Biotope ein. Auskiesungen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die sich gut über anerkannte Ökokonten und die spätere restoration der former quarry lakes abbilden lassen.

🏭

Logistik und Gewerbe

Gewerbe- und Logistikstandorte wie Münchheide in Willich sowie die grenznahen Flächen bei Nettetal im Umfeld von Venlo führen zu Flächenversiegelung. Neue Ansiedlungen und Erweiterungen erfordern naturschutzrechtliche compensation nach der impact mitigation regulation.

🛤️

infrastructure und Verkehr

Der Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen (unter anderem A61, A40 und A52), Ortsumgehungen sowie Vorhaben im Bahnnetz erzeugen compensation requirement. greeNature bündelt diesen über flächige Maßnahmen im natural region D35.

⚡

Siedlung und Erneuerbare

Wohn- und Gewerbebauleitplanung in den neun Kommunen sowie ground-mounted photovoltaic und wind energy am Rand der Offenlandflächen lösen Eingriffe aus. Landwirte und Flächeneigentümer können hier als Anbieter von compensation areas mitwirken.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Viersen

Der Kreis Viersen liegt vollständig im BfN-natural region D35 (Niederrheinisches Tiefland). Innerhalb dieser Großlandschaft prägen die Schwalm-Nette-Platten mit ihren Sandterrassen, Heideflächen und den Niederungen von Schwalm und Nette das Kreisgebiet. Für die Bewertung eines Eingriffs ist die genaue biotopbezogene Einordnung entscheidend, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Bewertung über ein numerisches Verfahren nach der eco-account-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG), das auf der numerischen Bewertung von Biotoptypen aufbaut. Ausgangs- und Zielzustand einer Fläche werden mit Wertpunkten bemessen, die Differenz ergibt die anrechenbaren eco-points. Grundlage ist die impact mitigation regulation der §§ 13 bis 15 BNatSchG.
Zuständige lower nature conservation authority ist der Kreis Viersen, Rathausmarkt 3, 41747 Viersen. Sie ist Ansprechpartner für die approval von Ökokonten und Kompensationsmaßnahmen. greeNature koordiniert die behördlichen Abstimmungen von der Planung bis zur Abnahme vollständig für Sie.
Große Teile des Kreises liegen im Naturpark Schwalm-Nette, der zum grenzüberschreitenden Naturpark Maas-Schwalm-Nette gehört. Zu den Natura-2000-Gebieten zählen die Krickenbecker lakes, das Elmpter Schwalmbruch und der Brachter Wald, ausgewiesen nach FFH- und Birds Directive. Eingriffe im Umfeld dieser Gebiete können artenschutzrechtliche Prüfungen und FCS-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG auslösen.
Häufige Maßnahmen sind die restoration von Schwalm und Nette, die rewetting und extensification von Feuchtgrünland für meadow birds, die management von heathland- und Sandmagerrasen für die Zauneidechse sowie die Entwicklung von Bruch- und Auwäldern. Für geschützte Arten kommen vorgezogene CEF-Maßnahmen hinzu, etwa Ersatzquartiere für Fledermäuse und spawning waters für amphibians.
Ja. Besonders geeignet sind grassland in den stream- und Bruchniederungen, extensivierbare arable lands sowie sandige Standorte mit Potenzial für heathland- und Offenlandentwicklung. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring der Maßnahme.
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