Young afforestation with a wildlife protection fence at the woodland edge
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D38 · D35
Administrative region of Düsseldorf

Eco-points and compensation areas
City of Solingen

eco-points und compensation areas in der kreisfreien Stadt Solingen, bewertet nach der eco-account-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz NRW. greeNature begleitet project developer und Flächeneigentümer in der Klingenstadt und im Bergischen Städtedreieck als Full-Service-Partner für die naturschutzrechtliche compensation.

89,54
km² Stadtfläche
~166k
Einwohner
5
Stadtbezirke
~1.855
Einw./km²
D38/D35
BfN-natural regions
City of and ecology

The City of Solingen at a glance

Solingen liegt im administrative region Düsseldorf am nördlichen Rand des Bergischen Landes, rund 25 Kilometer östlich von Düsseldorf. Als independent city bildet die Klingenstadt gemeinsam mit Wuppertal und Remscheid das Bergische Städtedreieck.

Naturräumlich gehört der weit überwiegende Teil des Stadtgebiets zur BfN-Großlandschaft Bergisches Land und Sauerland (D38), geprägt durch bewaldete Höhenrücken und tief eingeschnittene Bachtäler. Der westliche Rand um die Ohligser Heide leitet über die Bergische Heideterrasse zum Niederrheinischen Tiefland (D35) über.

Ökologisch prägend sind das FFH-Gebiet Ohligser Heide (DE-4807-303) mit Feuchtheide und Moorwald, das Wuppertal mit dem FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen sowie die bewaldeten Einzugsgebiete der Talsperren. Solingen zählt zu den waldreichsten Großstädten Deutschlands.

Wirtschaftlich prägt seit Jahrhunderten die Schneidwaren- und Besteckindustrie das Stadtbild. Siedlungsentwicklung, die Umnutzung von Industriebrachen und Infrastrukturvorhaben erzeugen compensation requirement nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der eco-account-Verordnung NRW.

Young afforestation with a wildlife protection fence at the woodland edge

🗺️ Associated natural regions

D38
Bergisches Land, Sauerland (Süderbergland)
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D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
Go to natural region D35 ›

📍 City districts

Solingen-Mitte (seat)OhligsWaldGräfrathHöhscheidBurg an der WupperAufderhöheMerscheid

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Ohligser Heide (DE-4807-303), Feuchtheide und Moorwald auf der Bergischen Heideterrasse im Westen der Stadt
  • Naturschutzgebiet Ohligser Heide, rund 147 Hektar Heide-, Moor- und Waldflächen mit spezialisierter Fauna und Flora
  • FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen, naturnaher Flusslauf mit Auwaldresten als habitat network zwischen Bergischem Land und Rheinaue
  • Sengbachtalsperre als Trinkwassertalsperre mit bewaldetem, geschütztem Einzugsgebiet
  • Tief eingeschnittene, bewaldete Bachtäler von Sengbach, Itter, Wiembach und Lochbach, Solingen als eine der waldreichsten Großstädte Deutschlands
  • Müngstener Brücke über das Wuppertal, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, und Schloss Burg als landschaftsprägende Wahrzeichen

✅ greeNature on the ground

greeNature arbeitet bundesweit. Für Solingen kennen wir das nordrhein-westfälische compensationsrecht, die eco-account-Verordnung NRW mit ihrem numerischen Biotopwertverfahren und die Abstimmungspraxis mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt aus der laufenden Projektarbeit im Bergischen Land und an der Rheinschiene.

Compensation in the city

Typical measures in the city of Solingen

💧

Bach- und floodplainnrenaturierung

Wiederherstellung naturnaher Fließgewässerabschnitte an Wupper, Sengbach, Itter und Lochbach, Entwicklung von Erlen-Eschen-Auwäldern und Rücknahme von Uferverbauungen. Solche Maßnahmen erzielen im numerischen Bewertungsverfahren der eco-account-Verordnung NRW hohe Aufwertungen.

🌿

Heide- und Moorpflege

Erhalt und Entwicklung von Feuchtheide, Moorwald und Sandmagerrasen im Umfeld der Ohligser Heide, etwa durch Entkusselung, Wiedervernässung und managementmahd zugunsten heide- und moortypischer Arten.

🧱

Entsiegelung und Flächenrecycling

Rückbau und Entsiegelung von Industrie- und Gewerbebrachen der Schneidwarenindustrie im dicht bebauten Stadtgebiet, gefolgt von Bodenaufwertung und der Anlage naturnaher Vegetation, ein wirksamer Ansatz im innerstädtischen compensationsraum.

🌳

Waldentwicklung und Waldumbau

Überführung strukturarmer Nadelforste in standortgerechte Buchen- und Eichenmischwälder auf den bewaldeten Höhenrücken des Bergischen Landes, dauerhaft als compensationswald gesichert.

🌾

grassland extensification

Umwandlung intensiv genutzter Flächen im stadtnahen Umland bei Aufderhöhe und Merscheid in artenreiches extensively managed grassland mit angepasster Mahd, zugunsten von Offenlandarten und Insektenvielfalt.

🦇

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene compensation measures nach § 44 BNatSchG, darunter batquartiere in Wäldern und an Gebäuden, kingfisher-Steilwände an der Wupper sowie Ersatzhabitate für die sand lizard an Bahndämmen und Heiderändern.

Species diversity

Protected species in the Klingenstadt im Bergischen Land zwischen Wupper und Heideterrasse

🦇

bats

Die Wälder des Bergischen Landes, alte Gebäude und Bachtäler bieten Jagdreviere und Quartiere für wald- und gebäudebewohnende Arten. Quartiersverluste bei Abriss oder Sanierung erfordern häufig vorgezogene CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.

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🐦

kingfisher

An den naturnahen Abschnitten der Wupper und der Bachtäler brütet der kingfisher in Uferabbrüchen. Typische Maßnahmen sind die Anlage und Sicherung von Steilwänden sowie strukturreiche, störungsarme Gewässerränder.

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🐸

Amphibien der Heide- und Moorgewässer

Die Kleingewässer und Moorschlenken der Ohligser Heide sowie Tümpel in den Bachtälern beherbergen empfindliche Amphibiengemeinschaften. Bei impacten sind Laichgewässer, Wanderkorridore und geeignete Landlebensräume nachzuweisen.

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🦎

sand lizard

Die sandigen Heideränder der Bergischen Heideterrasse, Bahndämme und südexponierte Böschungen sind habitat der sand lizard. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Siedlungsvorhaben und erfordert oft vorgezogene Ersatzhabitate.

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🐭

hazel dormouse

In den strukturreichen Waldrändern, hedgerown und Gebüschen des Bergischen Landes ist die nach Anhang IV der FFH-Richtlinie geschützte hazel dormouse zu erwarten. Bei impacten in solche Gehölzbestände ist ihr Vorkommen gesondert zu prüfen.

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🕊️

skylark

Auf den offenen Agrarflächen im stadtnahen Umland bei Aufderhöhe und Merscheid kommt die skylark vor, für die extensiv bewirtschaftete Flächen, Blühstreifen und Ackerrandstreifen wirksame Maßnahmen darstellen.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏘️

Wohnbau- und Siedlungsentwicklung

Als dicht besiedelte independent city steht Solingen unter hohem Flächendruck. Neue Wohn- und Nachverdichtungsgebiete erfordern regelmäßig naturschutzrechtliche compensation nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.

🏭

Umnutzung von Industriebrachen

Die Umstrukturierung der traditionsreichen Schneidwaren- und Metallindustrie hinterlässt Gewerbe- und Industriebrachen, deren Umnutzung impacte auslöst und zugleich Chancen für Entsiegelung und Flächenaufwertung bietet.

🛣️

Verkehrsinfrastruktur

Die Autobahn A3 im Westen des Stadtgebiets, das Bahnnetz sowie Ausbauten im Straßen- und Nahverkehr lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

⚡

Ver- und Entsorgungsinfrastruktur

Vorhaben der Wasserwirtschaft, Energieversorgung und technischen Infrastruktur, etwa im Umfeld der Talsperren und Leitungstrassen, erzeugen bei Neubau und Erneuerung compensation requirement.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

ME
District of Mettmann
Nordwestlicher Nachbar mit Haan, Hilden und Langenfeld
RH
District of Rheinisch-Bergischer Kreis
Südlicher Nachbar mit Leichlingen und Burscheid
Frequently asked questions

All about eco-points
in the city of Solingen

Der weit überwiegende Teil Solingens gehört zur BfN-Großlandschaft D38 (Bergisches Land und Sauerland), geprägt durch bewaldete Höhen und tief eingeschnittene Bachtäler. Der westliche Rand um die Ohligser Heide leitet über die Bergische Heideterrasse zum natural region D35 (Niederrheinisches Tiefland) über. Für die Bewertung eines impacts ist die genaue Lage entscheidend, greeNature ordnet den Vorhabenstandort für Sie zu.
Maßgeblich sind das Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG) und die eco-account-Verordnung NRW. impact und compensation werden über ein numerisches Bewertungsverfahren ermittelt, bei dem Biotoptypen mit value pointsn je Flächeneinheit belegt werden. Aus der Differenz zwischen Ausgangs- und Zielzustand ergibt sich der Aufwertungswert. Die Anrechnung erfolgt im Rahmen der impact mitigation regulation nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.
Als independent city nimmt Solingen die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist der Stadtdienst Natur und Umwelt, Bonner Straße 100, 42697 Solingen. Er prüft impacte, compensationskonzepte und eco-account-Maßnahmen. greeNature koordiniert die behördliche Abstimmung vollständig, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme und zum monitoring.
Im Stadtgebiet liegen unter anderem das FFH-Gebiet Ohligser Heide (DE-4807-303) mit Feuchtheide und Moorwald sowie das FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen im Wuppertal. impacte im Umfeld solcher Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung und, bei betroffenen strictly protecteden Arten, artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG mit CEF- oder FCS-Maßnahmen auslösen.
Im dicht bebauten Stadtgebiet stehen Entsiegelung und Flächenrecycling auf Industriebrachen, die restoration von Wupper und Bachtälern sowie die management und Entwicklung der Heide- und Moorflächen im Vordergrund. Im stadtnahen Umland kommen grassland extensification und Waldumbau hinzu, jeweils bewertet nach dem numerischen Verfahren der eco-account-Verordnung NRW.
Ja. Geeignet sind unter anderem gewässernahe Flächen an Wupper und Bächen, Grünland im stadtnahen Umland sowie Waldflächen mit Entwicklungspotenzial im Bergischen Land. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring und stimmt die Anerkennung als eco-account-Maßnahme mit der Unteren Naturschutzbehörde ab.
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