
Eco-points and compensation areas
City of Solingen
eco-points und compensation areas in der kreisfreien Stadt Solingen, bewertet nach der eco-account-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz NRW. greeNature begleitet project developer und Flächeneigentümer in der Klingenstadt und im Bergischen Städtedreieck als Full-Service-Partner für die naturschutzrechtliche compensation.
The City of Solingen at a glance
Solingen liegt im administrative region Düsseldorf am nördlichen Rand des Bergischen Landes, rund 25 Kilometer östlich von Düsseldorf. Als independent city bildet die Klingenstadt gemeinsam mit Wuppertal und Remscheid das Bergische Städtedreieck.
Naturräumlich gehört der weit überwiegende Teil des Stadtgebiets zur BfN-Großlandschaft Bergisches Land und Sauerland (D38), geprägt durch bewaldete Höhenrücken und tief eingeschnittene Bachtäler. Der westliche Rand um die Ohligser Heide leitet über die Bergische Heideterrasse zum Niederrheinischen Tiefland (D35) über.
Ökologisch prägend sind das FFH-Gebiet Ohligser Heide (DE-4807-303) mit Feuchtheide und Moorwald, das Wuppertal mit dem FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen sowie die bewaldeten Einzugsgebiete der Talsperren. Solingen zählt zu den waldreichsten Großstädten Deutschlands.
Wirtschaftlich prägt seit Jahrhunderten die Schneidwaren- und Besteckindustrie das Stadtbild. Siedlungsentwicklung, die Umnutzung von Industriebrachen und Infrastrukturvorhaben erzeugen compensation requirement nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG und der eco-account-Verordnung NRW.

🗺️ Associated natural regions
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📍 City districts
🌿 Ecological features
- FFH-Gebiet Ohligser Heide (DE-4807-303), Feuchtheide und Moorwald auf der Bergischen Heideterrasse im Westen der Stadt
- Naturschutzgebiet Ohligser Heide, rund 147 Hektar Heide-, Moor- und Waldflächen mit spezialisierter Fauna und Flora
- FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen, naturnaher Flusslauf mit Auwaldresten als habitat network zwischen Bergischem Land und Rheinaue
- Sengbachtalsperre als Trinkwassertalsperre mit bewaldetem, geschütztem Einzugsgebiet
- Tief eingeschnittene, bewaldete Bachtäler von Sengbach, Itter, Wiembach und Lochbach, Solingen als eine der waldreichsten Großstädte Deutschlands
- Müngstener Brücke über das Wuppertal, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, und Schloss Burg als landschaftsprägende Wahrzeichen
✅ greeNature on the ground
greeNature arbeitet bundesweit. Für Solingen kennen wir das nordrhein-westfälische compensationsrecht, die eco-account-Verordnung NRW mit ihrem numerischen Biotopwertverfahren und die Abstimmungspraxis mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt aus der laufenden Projektarbeit im Bergischen Land und an der Rheinschiene.
Typical measures in the city of Solingen
Bach- und floodplainnrenaturierung
Wiederherstellung naturnaher Fließgewässerabschnitte an Wupper, Sengbach, Itter und Lochbach, Entwicklung von Erlen-Eschen-Auwäldern und Rücknahme von Uferverbauungen. Solche Maßnahmen erzielen im numerischen Bewertungsverfahren der eco-account-Verordnung NRW hohe Aufwertungen.
Heide- und Moorpflege
Erhalt und Entwicklung von Feuchtheide, Moorwald und Sandmagerrasen im Umfeld der Ohligser Heide, etwa durch Entkusselung, Wiedervernässung und managementmahd zugunsten heide- und moortypischer Arten.
Entsiegelung und Flächenrecycling
Rückbau und Entsiegelung von Industrie- und Gewerbebrachen der Schneidwarenindustrie im dicht bebauten Stadtgebiet, gefolgt von Bodenaufwertung und der Anlage naturnaher Vegetation, ein wirksamer Ansatz im innerstädtischen compensationsraum.
Waldentwicklung und Waldumbau
Überführung strukturarmer Nadelforste in standortgerechte Buchen- und Eichenmischwälder auf den bewaldeten Höhenrücken des Bergischen Landes, dauerhaft als compensationswald gesichert.
grassland extensification
Umwandlung intensiv genutzter Flächen im stadtnahen Umland bei Aufderhöhe und Merscheid in artenreiches extensively managed grassland mit angepasster Mahd, zugunsten von Offenlandarten und Insektenvielfalt.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene compensation measures nach § 44 BNatSchG, darunter batquartiere in Wäldern und an Gebäuden, kingfisher-Steilwände an der Wupper sowie Ersatzhabitate für die sand lizard an Bahndämmen und Heiderändern.
Protected species in the Klingenstadt im Bergischen Land zwischen Wupper und Heideterrasse
bats
Die Wälder des Bergischen Landes, alte Gebäude und Bachtäler bieten Jagdreviere und Quartiere für wald- und gebäudebewohnende Arten. Quartiersverluste bei Abriss oder Sanierung erfordern häufig vorgezogene CEF-Maßnahmen nach § 44 BNatSchG.
About this species ›kingfisher
An den naturnahen Abschnitten der Wupper und der Bachtäler brütet der kingfisher in Uferabbrüchen. Typische Maßnahmen sind die Anlage und Sicherung von Steilwänden sowie strukturreiche, störungsarme Gewässerränder.
About this species ›Amphibien der Heide- und Moorgewässer
Die Kleingewässer und Moorschlenken der Ohligser Heide sowie Tümpel in den Bachtälern beherbergen empfindliche Amphibiengemeinschaften. Bei impacten sind Laichgewässer, Wanderkorridore und geeignete Landlebensräume nachzuweisen.
About this species ›sand lizard
Die sandigen Heideränder der Bergischen Heideterrasse, Bahndämme und südexponierte Böschungen sind habitat der sand lizard. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Siedlungsvorhaben und erfordert oft vorgezogene Ersatzhabitate.
About this species ›hazel dormouse
In den strukturreichen Waldrändern, hedgerown und Gebüschen des Bergischen Landes ist die nach Anhang IV der FFH-Richtlinie geschützte hazel dormouse zu erwarten. Bei impacten in solche Gehölzbestände ist ihr Vorkommen gesondert zu prüfen.
About this species ›skylark
Auf den offenen Agrarflächen im stadtnahen Umland bei Aufderhöhe und Merscheid kommt die skylark vor, für die extensiv bewirtschaftete Flächen, Blühstreifen und Ackerrandstreifen wirksame Maßnahmen darstellen.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Wohnbau- und Siedlungsentwicklung
Als dicht besiedelte independent city steht Solingen unter hohem Flächendruck. Neue Wohn- und Nachverdichtungsgebiete erfordern regelmäßig naturschutzrechtliche compensation nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.
Umnutzung von Industriebrachen
Die Umstrukturierung der traditionsreichen Schneidwaren- und Metallindustrie hinterlässt Gewerbe- und Industriebrachen, deren Umnutzung impacte auslöst und zugleich Chancen für Entsiegelung und Flächenaufwertung bietet.
Verkehrsinfrastruktur
Die Autobahn A3 im Westen des Stadtgebiets, das Bahnnetz sowie Ausbauten im Straßen- und Nahverkehr lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.
Ver- und Entsorgungsinfrastruktur
Vorhaben der Wasserwirtschaft, Energieversorgung und technischen Infrastruktur, etwa im Umfeld der Talsperren und Leitungstrassen, erzeugen bei Neubau und Erneuerung compensation requirement.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
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Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
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