A white butterfly on a field scabious in a species-rich meadow
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D38 · D35
Administrative region of Köln

Eco-points and compensation areas
District of Rheinisch-Bergischer Kreis

eco-points und Full-Service-compensation im Rheinisch-Bergischen Kreis nach der eco-account-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz NRW. greeNature entwickelt und betreut naturraumtreue compensation areas im Bergischen Land, bundesweit tätig und mit den Behördenstrukturen in Nordrhein-Westfalen vertraut.

437
km² Kreisfläche
~286.000
Einwohner
8
cities und Gemeinden
D38/D35
BfN-natural regions
Köln
administrative region
District of and ecology

The District of Rheinisch-Bergischer Kreis at a glance

Der Rheinisch-Bergische Kreis liegt östlich von Köln im Bergischen Land und gehört zum administrative region Köln. Er verbindet den dicht besiedelten densely populated area am Rand der Kölner Bucht im Westen mit den waldreichen heights und Bachtälern des Bergischen Landes im Osten. Kreisstadt und größte Kommune ist Bergisch Gladbach.

Naturräumlich gehört der Kreis überwiegend zur BfN-Haupteinheit D38 (Bergisches Land und Sauerland), einem Teil des Rheinischen Schiefergebirges mit bewaldeten Hochflächen, eingeschnittenen Kerbtälern und einem dichten Netz naturnaher running waters. Der westliche Rand um Bergisch Gladbach und Rösrath leitet mit der Bergischen Heideterrasse in den natural region D35 (Niederrheinisches Tiefland und Kölner Bucht) über.

Prägend sind die dams und water systems des Wupperverbandes, darunter die Große Dhünntalsperre, einer der größten drinking water reservoir Nordrhein-Westfalens. Die Täler von Dhünn, Eifgenbach und Wupper mit ihren Erlen- und Eschen-Auwäldern, Buchenwäldern und wet meadows sind als Natura-2000-Gebiete gesichert und bilden das ökologische Rückgrat der Region.

Der Ausgleich für Eingriffe richtet sich nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit dem Landesnaturschutzgesetz NRW und der eco-account-Verordnung NRW. Bewertet wird über ein numerisches Verfahren, das den ökologischen Zustand von Flächen vor und nach der Maßnahme in Wertpunkten abbildet. Verkehrs-, Siedlungs- und Rohstoffvorhaben erzeugen im densely populated area regelmäßig compensation requirement.

A white butterfly on a field scabious in a species-rich meadow

🗺️ Associated natural regions

D38
Bergisches Land, Sauerland (Süderbergland)
Go to natural region D38 ›
D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
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📍 Selected municipalities

Bergisch Gladbach (seat)WermelskirchenOverathRösrathLeichlingen (Rheinland)BurscheidKürtenOdenthal

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Dhünn und Eifgenbach (DE-4809-301) mit Erlen-Eschen-Auwäldern, Sternmieren-oaks-Hainbuchenwäldern und naturnahen Bachläufen
  • Große Dhünntalsperre, einer der größten drinking water reservoir in Nordrhein-Westfalen, mit ausgedehnter water protection- und Waldkulisse
  • Naturschutzgebiete in den Bachtälern von Dhünn, Eifgenbach und Wupper mit Feucht- und Nasswiesen im Talgrund
  • Buchen- und oak-hornbeam woodlands der Bergischen Hochflächen als großflächig zusammenhängende Waldlebensräume
  • Paffrather Kalkmulde bei Bergisch Gladbach mit limestone extraction, ehemalige stone pits als secondary habitats
  • traditional orchards, Wallhecken und grassland der cultural landscape auf den Hochflächen

✅ greeNature on the ground

greeNature arbeitet bundesweit und ist mit den Naturschutzbehörden und dem Landesrecht in Nordrhein-Westfalen vertraut. Im Rheinisch-Bergischen Kreis bilanzieren wir Eingriffe nach der eco-account-Verordnung NRW und dem LNatSchG NRW mit dem numerischen Bewertungsverfahren, stimmen Maßnahmen mit der Unteren nature conservation authority des Kreises, der Bezirksregierung Köln und dem LANUV ab und sichern Flächen über Ökokonten dauerhaft. Die Besonderheiten der Bergischen stream valleys und der Waldstandorte kennen wir aus der Praxis.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Rheinisch-Bergischer Kreis

💧

stream restoration

Wiederherstellung naturnaher Bachläufe an Dhünn, Eifgenbach und Wupper, Rücknahme von Verbau, Entwicklung von Erlen- und Eschen-Auwäldern sowie Verbesserung der continuity für fish und Kleinlebewesen.

🌳

Naturnaher forest conversion

Umbau strukturarmer coniferous plantations in standortgerechte Buchen- und oak-hornbeam woodlands auf den Bergischen Hochflächen, Anreicherung mit Alt- und deadwood sowie Entwicklung stufiger, artenreicher forest edges.

🌿

grassland extensification in Bachtälern

Umwandlung intensiv genutzter Talwiesen in extensiv bewirtschaftetes Feucht- und Nassgrünland mit später mowing, habitat für meadow birds, amphibians und insects in den Tälern von Dhünn und Eifgenbach.

🍎

Streuobst und hedgerows

Anlage und management von traditional orchards und Wallhecken in der bergischen cultural landscape, Vernetzung von Lebensräumen und stepping-stone habitats für Höhlenbrüter, Haselmaus und wild bees.

🪨

limestone grassland und stone pits

Entwicklung und management von limestone grassland sowie ökologische Aufwertung ehemaliger stone pits in der Paffrather Kalkmulde, Sonnhänge und offene Rohböden als habitat wärmeliebender Arten.

🦎

species protection CEF und FCS

Vorgezogene Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa Ersatzhabitate für die Zauneidechse an Bahndämmen und in excavations, Fledermausquartiere in Stollen und Gebäuden sowie spawning waters für amphibians, dazu FCS-Maßnahmen zur Sicherung des Erhaltungszustands.

Species diversity

Protected species in the Bergisches Land

🦇

Fledermäuse

Alte Stollen der ehemaligen mining- und Kalkabbaugebiete sowie höhlenreiche Wälder bieten roosts für Arten wie Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus. Als Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie sind sie strictly protected, die Zugriffsverbote des § 44 BNatSchG greifen bei Eingriffen in roosts.

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🐈

Wildkatze

Die großen zusammenhängenden Wälder des Bergischen Landes werden von der Europäischen Wildkatze wiederbesiedelt. Sie benötigt strukturreiche, unzerschnittene deciduous woodlands mit Deckung. habitat network und forest edge design stützen ihre Ausbreitung.

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🐦

Eisvogel

An Dhünn, Eifgenbach und Wupper brütet der Eisvogel in natürlichen Steilwänden. Er profitiert von naturnahen Ufern mit erosion edges und einem guten fish population. Uferrenaturierungen sind typische Maßnahmen zu seiner Förderung.

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🌰

Haselmaus

Die Haselmaus lebt in artenreichen Waldrändern, hedgerows und Gebüschen der bergischen cultural landscape. Als Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie ist sie strictly protected. Sie profitiert von durchgängigen Gehölzstrukturen und stufigen Waldsäumen.

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🐸

amphibians und Kammmolch

In quellnahen Bächen, Weihern und Tümpeln kommen Feuersalamander und Kammmolch vor. Der Kammmolch ist eine Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie. Anlage und Vernetzung von Laichgewässern sind wirksame CEF-Maßnahmen.

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🦅

Schwarzstorch

In den ruhigen, waldreichen Talsystemen des Bergischen Landes findet der Schwarzstorch Brut- und feeding habitats an klaren Waldbächen. Er ist störungsempfindlich, weshalb Ruhezonen und naturnahe water bodies für seinen Schutz bedeutsam sind.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🛣️

Verkehr und infrastructure

Die Autobahnen A1, A3 und A4 sowie das Autobahnkreuz Köln-Ost durchziehen den Kreis. Ausbau, Erhaltung und Ortsumgehungen an Bundes- und Landesstraßen sowie Bahnstrecken lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

🏘️

Siedlungsentwicklung im Kölner hinterland

Als Teil des Verdichtungsraums Köln steht der Kreis, allen voran Bergisch Gladbach, unter hohem Siedlungsdruck. Wohn- und Gewerbegebietsausweisungen erfordern naturschutzrechtliche compensation, für die auch Flächen im ländlichen Osten des Kreises geeignet sind.

🪨

Rohstoffgewinnung

Der limestone extraction in der Paffrather Kalkmulde und weitere excavations erzeugen Eingriffe in Boden, Wasserhaushalt und habitats. restoration, afteruse und Ausgleich sind wesentlicher Teil der Genehmigungen.

⚡

Energie und Netze

ground-mounted photovoltaic, wind energy auf den heights und der Ausbau von Strom- und pipeline routes führen zu compensation requirement und können artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen erforderlich machen.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

OB
District of Oberbergischer Kreis
Östlicher Nachbar, Bergisches Hochland
RH
District of Rhein-Sieg-Kreis
Südlicher Nachbar
ME
District of Mettmann
Nordwestlicher Nachbar
Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Rheinisch-Bergischer Kreis

Der Kreis gehört überwiegend zur BfN-Haupteinheit D38 (Bergisches Land und Sauerland) mit bewaldeten Hochflächen und Bachtälern. Der westliche Rand um Bergisch Gladbach und Rösrath leitet mit der Bergischen Heideterrasse in den natural region D35 (Niederrheinisches Tiefland und Kölner Bucht) über. Für die naturraumtreue compensation ist die genaue Zuordnung des Eingriffsorts entscheidend, greeNature ordnet Ihr Vorhaben dem richtigen natural region zu.
Maßgeblich ist das Recht Nordrhein-Westfalens. Eingriffe werden nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG in Verbindung mit dem Landesnaturschutzgesetz NRW und der eco-account-Verordnung NRW ausgeglichen. Die Bewertung erfolgt über ein numerisches Verfahren, das den ökologischen Zustand einer Fläche vor und nach der Maßnahme in Wertpunkten abbildet. Über ein anerkanntes eco-account lassen sich Maßnahmen vorab entwickeln und als eco-points bevorraten.
Zuständige lower nature conservation authority ist der Rheinisch-Bergische Kreis mit Sitz in Bergisch Gladbach, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach. Übergeordnet sind die Bezirksregierung Köln und das Landesamt LANUV eingebunden. greeNature übernimmt die Abstimmung mit den zuständigen Stellen vollständig, von der Maßnahmenplanung bis zur approval.
Ja. Zentral ist das FFH-Gebiet Dhünn und Eifgenbach (DE-4809-301) mit Auwäldern, oaks-Hainbuchenwäldern und naturnahen Bächen, dazu Naturschutzgebiete an der Großen Dhünntalsperre und in den Bachtälern. Eingriffe im Umfeld können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung sowie artenschutzrechtliche Maßnahmen nach § 44 BNatSchG erfordern. greeNature prüft die Betroffenheit und plant die notwendigen Maßnahmen.
Gut geeignet sind die restoration von Bachläufen an Dhünn, Eifgenbach und Wupper, der Umbau von Nadelforsten in standortgerechte deciduous woodlands, die extensification von Feuchtgrünland in den Talgründen sowie Streuobst- und Heckenstrukturen auf den Hochflächen. In der Paffrather Kalkmulde bieten sich limestone grassland und die Aufwertung ehemaliger stone pits an.
Ja. Besonders geeignet sind grassland in den Bachtälern, aufwertbare forest areas sowie Grenzertragsstandorte auf den Hochflächen. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine vertraglich geregelte Entschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring sowie die gesamte Abstimmung mit der Unteren nature conservation authority.
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