Traditional orchard with young standard trees and browsing protection
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D35
Administrative region of Düsseldorf

Eco-points and compensation areas
District of Rhein-Kreis Neuss

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten Ökokonten nach der eco-account-Verordnung NRW. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für die naturschutzrechtliche compensation an der Rheinschiene und im Rheinischen Revier, von der assessment nach dem numerischen Bewertungsverfahren bis zur Abstimmung mit der Unteren nature conservation authority.

576
km² Kreisfläche
~456.000
Einwohner (Ende 2025)
8
cities und Gemeinden
D35/D35
BfN-natural regions
187 m
höchste Erhebung (Vollrather height)
District of and ecology

The District of Rhein-Kreis Neuss at a glance

Der Rhein-Kreis Neuss liegt im Westen Nordrhein-Westfalens beiderseits des Rheins und gehört zum administrative region Düsseldorf. Naturräumlich hat er Anteil an der Niederrheinischen Bucht (D35) im Süden und Osten sowie am Niederrheinischen Tiefland (D35) im Nordwesten, geprägt von den Terrassenlandschaften des Rheins und weiten, fruchtbaren Lössböden.

Ökologisch bedeutsam sind die Rheinauen mit ihren Altstromschlingen, etwa die Ilvericher Altrheinschlinge bei Meerbusch, der Uedesheimer Rheinbogen und der Zonser Grind. Diese Auenlebensräume mit Auwaldresten, Feuchtgrünland und standing water sind Kern des Biotopverbunds und für den Arten- und flood protection gleichermaßen wichtig.

Der Süden und Westen des Kreises hat Anteil am Rheinischen lignite mining regions. Der Tagebau Garzweiler sowie die power plant sites bei Grevenbroich prägen Landschaft und Wirtschaft, und der laufende Strukturwandel mit Rekultivierung, rewetting und stream development an der Erft schafft erheblichen Bedarf an Kompensations- und compensation areas.

Als einer der wirtschaftsstärksten Kreise Deutschlands verbindet der Rhein-Kreis Neuss intensive Landwirtschaft, Industrie und Logistik. Ausbauvorhaben in Verkehr, Gewerbe und Energie lösen regelmäßig die impact mitigation regulation nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, deren compensation in NRW über das numerische Bewertungsverfahren der eco-account-Verordnung bilanziert wird.

Traditional orchard with young standard trees and browsing protection

🗺️ Associated natural regions

D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
Go to natural region D35 ›

📍 Selected municipalities

Neuss (seat)GrevenbroichDormagenMeerbuschKaarstKorschenbroichJüchenRommerskirchen

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Ilvericher Altrheinschlinge bei Meerbusch, naturnahe Altstromschlinge mit Auwaldresten
  • Uedesheimer Rheinbogen und Zonser Grind, Rheinauen mit Feuchtgrünland und Auengewässern
  • Naturschutzgebiet Die Spey bei Dormagen, floodplain am Rhein
  • Erftaue mit laufender stream restoration im Zuge des Strukturwandels
  • Rheinisches lignite mining regions mit Tagebau Garzweiler und großflächigen Rekultivierungsräumen
  • Fruchtbare Lössböden der Niederrheinischen Bucht mit intensiver Landwirtschaft und Feldvogel-Lebensräumen
  • Knechtstedener Wald und Chorbusch als zusammenhängende forest areas im Kreisgebiet

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und mit dem Kompensationsrecht in Nordrhein-Westfalen vertraut. Wir arbeiten mit der eco-account-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG) und bilanzieren impact und Ausgleich über das numerische Bewertungsverfahren. Die Abstimmung mit der Unteren nature conservation authority des Rhein-Kreises Neuss, die Auswahl geeigneter Flächen in den Rheinauen und im Rheinischen Revier sowie die Anforderungen des Strukturwandels kennen wir aus der Praxis.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Rhein-Kreis Neuss

💧

Rheinauenrenaturierung

Entwicklung von Feuchtgrünland, flood channels und Auengewässern in den Rheinauen bei Meerbusch, Neuss und Dormagen. Wiederanbindung von Altarmen und extensification schaffen habitat für meadow birds und amphibians und werden nach dem numerischen Bewertungsverfahren in value points überführt.

🌊

Erftaue und running waters

restoration der Erft und ihrer Nebengewässer im Zuge des Strukturwandels, mit naturnahen Uferstrukturen, Auwaldentwicklung und durchgängigen Gewässerläufen. Solche Maßnahmen verbinden water bodies-, flood- und species protection und eignen sich als eco-account-Maßnahme nach ÖKVO NRW.

🌾

grassland extensification

Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches extensively managed grassland mit angepassten mowing- und Nutzungsterminen entlang von Rhein und Erft, als habitat für Kiebitz und weitere meadow-nesting bird und als Beitrag zur Aufwertung nach dem Biotopwertverfahren.

🐦

Feldvogel-Maßnahmen (CEF)

Anlage von Blüh- und fallow strips, Feldlerchenfenstern und Extensiväckern auf den Lössböden der Niederrheinischen Bucht. Als vorgezogene compensation measures (CEF) sichern sie bei Eingriffen die ökologische Funktion der Fortpflanzungs- und resting places nach § 44 BNatSchG.

🌳

Streuobst und Kopfbäume

management und Neuanlage von Kopfbaumreihen, hedgerows und traditional orchards in der cultural landscape am Niederrhein, ein wichtiger habitat für den Steinkauz und Bestandteil eines funktionalen Biotopverbunds.

🦎

small waters und Rekultivierung

Anlage von besonnten Kleingewässern und strukturreichen Böschungen auf Abgrabungs- und Rekultivierungsflächen im Rheinischen Revier, als Laichhabitat für den Kammmolch und habitat für amphibians und Zauneidechse.

Species diversity

Protected species in the Rheinschiene und Rheinisches Revier

🐦

Kiebitz

Der Kiebitz brütet auf feuchtem grassland und offenen arable lands der Rheinauen und der Niederrheinischen Bucht. Bei Eingriffen sind seine breeding sites über CEF-Maßnahmen wie wiedervernässtes extensively managed grassland zu sichern.

About this species ›
🌾

Feldlerche

Charaktervogel der offenen Lössackerflächen im Kreisgebiet. In der artenschutzrechtlichen Prüfung nach § 44 BNatSchG regelmäßig relevant, mit Feldlerchenfenstern und flower strips als vorgezogener Ausgleich.

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🦉

Steinkauz

Der Niederrhein zählt zu den bedeutendsten Steinkauz-Vorkommen Mitteleuropas. Kopfbäume, Streuobst und extensiv genutztes grassland sind seine habitats und typische Zielstrukturen von Kompensationsmaßnahmen.

🐸

Kammmolch

Der Kammmolch (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) besiedelt besonnte standing water der floodplains sowie Abgrabungs- und Rekultivierungsflächen. Neu angelegte small waters sichern seine breeding sites im räumlichen Zusammenhang.

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🦇

Fledermäuse

Rheinauen, forest areas wie der Knechtstedener Wald und alte Bausubstanz an Industriestandorten bieten roosts und hunting habitats. Bei Abriss- und Bauvorhaben sind roosts zu erhalten oder über Ersatzquartiere auszugleichen.

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🐟

Eisvogel

An Erft, Rheinaltarmen und naturnahen Ufern brütet der Eisvogel in Steilwänden. riverbank erosion sites und naturnahe stream development schaffen und sichern seine Bruthabitate.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

⛏️

lignite und Strukturwandel

Der Tagebau Garzweiler und die power plant sites bei Grevenbroich prägen den Süden des Kreises. Rekultivierung, rewetting, die relocation der Autobahn A44n und die Neuordnung der Erft erzeugen einen dauerhaften Bedarf an Kompensations- und compensation areas im Rheinischen Revier.

⚗️

Chemie und Industrie

Der Chempark Dormagen und weitere Industriestandorte an der Rheinschiene führen bei Erweiterungen, Anlagenneubauten und pipeline routes regelmäßig zu Eingriffen. greeNature unterstützt bei der assessment nach ÖKVO NRW und der Bereitstellung von Ökopunkten.

🛤️

infrastructure und Verkehr

Ausbauvorhaben wie die A44n, Maßnahmen an A46 und A57, der Ausbau des Schienenverkehrs (RRX und S-Bahn) sowie die Neuss-Düsseldorfer Häfen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

🏘️

Siedlung, Gewerbe und Logistik

Wohnbau- und Gewerbeentwicklung sowie Logistikansiedlungen an der stark nachgefragten Rheinschiene erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. landowner können ihre Flächen als compensation areas einbringen.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Rhein-Kreis Neuss

Der Kreis hat Anteil an zwei BfN-Naturräumen. Der Süden und Osten gehören zur Niederrheinischen Bucht (D35) mit ihren fruchtbaren Lössböden und Rheinterrassen, der Nordwesten zum Niederrheinischen Tiefland (D35). Für die compensation ist die genaue Zuordnung des Eingriffsorts wichtig, greeNature ermittelt sie für Ihr Vorhaben.
In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Bewertung nach der eco-account-Verordnung NRW und dem Landesnaturschutzgesetz. Aus- und Aufwertung von Flächen werden über das numerische Bewertungsverfahren (Biotopwertverfahren) in value points umgerechnet. Diese eco-points lassen sich aus anerkannten Ökokonten auf einen impact übertragen. Es gilt nicht die bayerische BayKompV, sondern das nordrhein-westfälische Landesrecht.
Zuständig ist die lower nature conservation authority im environmental office des Rhein-Kreises Neuss, Auf der Schanze 4, 41515 Grevenbroich. greeNature koordiniert die Abstimmung mit der authority, von der Maßnahmenplanung über die assessment bis zur approval.
Häufig sind die restoration von Rheinauen und der Erft, grassland extensification für meadow birds, Feldvogel-Maßnahmen auf den Lössböden, die Anlage von Kleingewässern für amphibians und den Kammmolch sowie Kopfbaum- und Streuobstpflege für den Steinkauz. Im Rheinischen Revier kommen Maßnahmen auf Rekultivierungsflächen hinzu.
Ja, dazu zählen die Ilvericher Altrheinschlinge und Auenbereiche am Rhein wie der Uedesheimer Rheinbogen. Eingriffe im Umfeld von Natura-2000-Gebieten können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung erfordern, und bei artenschutzrechtlichen Ausnahmen nach § 45 Abs. 7 BNatSchG können Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nötig werden. greeNature prüft dies im Einzelfall.
Ja. Geeignet sind unter anderem grassland und arable lands in den Rheinauen, Standorte an der Erft sowie Flächen mit Aufwertungspotenzial im Revier. Über ein eco-account nach ÖKVO NRW lassen sich Aufwertungen dokumentieren und als eco-points bevorraten. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring.
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